Startseite Foren Halle (Saale) Es ist so grau und windstill…..

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  • #409830

    Du bist immer noch den Beweis für deine Behauptung schuldig geblieben. Nun verlegst du dich aufs Beleidigen, kein Zeichen von sonderlich viel Rückgrat.

    #409831

    Kein Problem, denn das Gas werden wir uns zukünftig mit grünem Wasserstoff selbst erzeugen, den wir aus den Erneuerbaren durch Elektrolyse gewonnen haben.

    Hast du dir mal die produzierten Mengen an H2 angesehen, von der größten Anlage der Linde AG?

    Solarflaächen sind ja aktuell Flächen mit miesen Bodenwerten. Aber Ende Gelände. Vielleicht Solarfelder auf 5m hohen Stelzen, um die austrocknenden Felder zu beschatten mit halbtransparenten Solarmodulen. Ist in der Forschung und kommt in 10 bis 20 Jahren. Bis dahin viele Fragezeichen.

    Und bei Windrädern kotzen die Dorfbewohner auf den Tisch. Vor Ort keine KITA, keine Schule, kein Laden, miese Busverbindungen, keine Kultureinrichtungen, wegziehende Jugend aber den Strom der Städter mit potthäßlichen Windrädern für fast Nichts erzeugen. Zudem selbst hohe Strompreise abdrücken, um mit einem E-Auto zu fahren? Nicht zu vergessen, Walboxen und Starkstrominfrastruktur. Dafür sind die Betreiber der Windräder nicht zuständig.

    Gaspreise haben sich wie Strompreise verdoppelt, mindestens und die CO2 Abgabe ist von ca 10,- Euro auf 50 bis zu 70 Euro gestiegen. Und wer darf dies bezahlen? Konzerne mit steigenden Gewinnen sind es vermutlich nicht, da gibt es ja Ausnahmeregelungen für energieintensive Branchen.

    Ja, wir sollen alle Solarplatten auf die Dächer pappen und neue Heizungen einbauen und isolieren. Wenn ich mir die Bausubstanz der Buden von vor 1970 gebauten Hütten ansehe, hilft nur abreisen und neu bauen. Paulusviertel, Giebichensteinviertel, alle alten EFH weg und neu gebaut.

    Wir können uns schöne Städte nicht mehr leisten, Städte müssen energieeffizeint sein. Aktuell liegen bei diesen Objekten die kwh Heizung bei 100 bis 200 kwh/m2 pro Jahr. Bei 100 m2 sind dies im guten Miittel 15.000 kwh/ano. Bei guten Gaspreisen um die 6 Cent/kwh, lag man bei 900,- Euro pro Jahr plus Grundgebühren um die 100, Euro!

    Hier rede ich schon von neueren Brennwertthermen und nicht von alten Geräten! Die Wohnungen, welche noch die alten Thermen haben, liegen deutlich höher!

    Aktuell liegen wir im Schnitt bei 10 cent/kwh (EVH noch bei um die 7 cent/kwh), also in Summe bei 1600,- Euro. (Bei Fernwärme sind es um die 4 Cent/kwh)

    Ein Passivhaus (besser ein Nullenergie- oder Plusenergiehaus), benötigt 1/10-tel Energie (bzw. Nullenergie oder das Objekt speist ein)! Eine Villa Im Paulusviertel wird eher deutlich über dem Schnitt liegen und für den Normalverdiener nicht nur wegen den explodierenden Mieten, sondern zukünftig auch aus energetischen Kosten unbezahlbar werden. Energetische Gentrifizierung wird kommen. Von wegen, Studenten wohnen noch im Zentrum. Ab in die Platte!
    Die Platte bleibt aber auch nur wegen der (noch) billigen Fernwärme bezahlbar.

    Strom ähnliches Thema! Von einmal laaaange her 19,- cent,(man erinnere sich an die Yello-Werbung 19/19, aktuell 32 Cent/kwh) sind wir jetzt bei 30 bis 35 cent pro kwh plus Bereitstellungsgebühr (EVH 31 Cent/kwh). Und der Verbrauch ist nicht wirklich gesunken, Dank Digitalisierung! Pro Person 1200 kwh/ano im Schnitt, also von um die 240 Euro/Person und ano auf deutlich über 300 Euro pro Person im Jahr.

    Liebe FFF, liebe Grüne ich bitte um Antworten und um finanzierbare Lösungen und kein Gefasel von Wärmedämmung und Solardächern. Bei der Altbausubstanz sind das häufig nichtumsetzbare Lösungen. Ich wäre für Abriss und Neubau. Lasst uns im Paulusviertel oder Giebichensteinviertel mit Abriss anfangen. 🙂
    Mal sehen wie es läuft und wie groß die Akzeptanz ist!
    Wobei, die können auch chic sein:
    https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/erstes-energieautarkes-mehrfamilienhaus-ist-fertig-6198.html

    #409832

    Nun verlegst du dich aufs Beleidigen

    Du hast dein Rückgrat als Beispiel aufgeführt.

    #409834

    Liebe FFF, liebe Grüne ich bitte um Antworten und um finanzierbare Lösungen und kein Gefasel von Wärmedämmung und Solardächern.

    Gentrifizierung ist doch zentraler Teil der Grünen Klientelpolitik. Die Lösung für den Rest ist halt in der kalten Platte sitzen. Wer sich die Heizung nicht leisten kann, muss halt auf dem Bärenfell vor dem Kamin sitzen.

    Oder frei nach Baerbock, die hohen Preise treffen doch Reiche viel mehr.

    #409835

    Nun verlegst du dich aufs Beleidigen

    Du hast dein Rückgrat als Beispiel aufgeführt.

    Und du hast ganz offensichtlich gelogen.

    #409840

    B2B

    Hast du dir mal die produzierten Mengen an H2 angesehen, von der größten Anlage der Linde AG?

    Unterschiede in der Welt sind deutlich sichtbar.

    – Deutschland investiert 700 Millionen in Wasserstoffprojekte (handelsblatt)

    versus

    – Als Teil der 500 Milliarden-Investition NEOM investieren die Saudis $5 Mrd in eine green hydrogen-based ammonia plant.

    #409841

    Ja, wir sollen alle Solarplatten auf die Dächer pappen und neue Heizungen einbauen und isolieren. Wenn ich mir die Bausubstanz der Buden von vor 1970 gebauten Hütten ansehe, hilft nur abreisen und neu bauen. Paulusviertel, Giebichensteinviertel, alle alten EFH weg und neu gebaut.

    Das waren für mich interessante Ausführungen, aber sind die eneergietechnischen Problemfälle nicht eher die Häuser, die zwischen 1918 und 1976 oder so gebaut wurden? Wobei ich keine Ahnung habe, ob man in der DDR auf die (im Westen) gestiegenen Energiepreise in den 70ern durch mehr Dämmung beim Bau reagiert hat.

    #409842

    https://de.wikipedia.org/wiki/WBS_70?wprov=sfla1

    Hier steht was von Kerndämmung.

    #409843

    Tatsache ist doch, dass alte Bausubstanz nicht ohne gewaltigen Aufwand thermisch geschützt werden kann. Dies liegt in der Architektur und im Material begründet. Und schut euch die schönen aber verspielten Dachkonstruktionen der hundert Jahr alten Hütten an. Dämmen mag ja vielleicht noch gehen aber Solarfelder kann man auf Türmchen und Gaube nicht anbringen.
    Geschweige wenn der Brandschutz auch noch eine Rolle spielen soll.
    Im Osten wurde immer straff mit Kohle geheizt, egal wie mies die war. Einige bekamen einen Gasanschluss und die Platte mit Fernwärme, welche auch durch Kohle erzeugt wurde.
    Russisches Gas war teurer als einheimische Braunkohle.
    Geschweige energieimport aus dem kap. Ausland.
    Dämmung im Osten? Fing in den 80-zigern so langsam an, wenn es Material gab. Dann kämpfte man aber mit schimmel, da Wohnungen eh grundsätzlich immer kühl waren.

    #409844

    @Kenia schrieb:
    „Hast du dir mal die produzierten Mengen an H2 angesehen, von der größten Anlage der Linde AG?“
    In Bad lauchstädt wird gerade eine Versuchsanlage für die Erzeugung von grünem Wasserstoff aufgebaut.

    #409845

    Wir können ganz Deutschland mit Solaranlagen überdachen und Windräder dazustellen, dann sieht es an manchen Tagen trotzdem so aus:
    https://www.achgut.com/artikel/woher_kommt_der_strom_kw_46_es_ist_erschuetternd

    #409846

    wolli, bist du jetzt völlig verrückt geworden??? Wirf doch nicht solche Fragen auf – sonst machen die das noch.

    #409847

    „Ist Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energien möglich?
    Ja. Erneuerbare Energien sichern bereits heute fast 50 Prozent unserer Stromversorgung. Eine Vielzahl von Studien belegt, dass ein sicheres Energieversorgungssystem auf der Basis von 100 Prozent Erneuerbaren gestaltet werden kann.“ (gruene.de)

    https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE

    „Solarenergie kann schnell und einen relevanten Teil beim Ausbau der Erneuerbaren stemmen. Wir werden Solar zum Standard machen und in den nächsten vier Jahren für 1,5 Millionen Dächer mit Solaranlage sorgen“ (gruene.de)

    #409848

    Nur gut, dass wir ein Verbundnetz haben:
    https: //de.statista.com/statistik/daten/studie/186652/umfrage/anteil-der-atomkraft-an-stromerzeugung-in-eu-laendern/

    #409850

    Auf Dächern ist ja o.k. Was ist mit der Ackerfläche? Weizen und Rüben aus Brasilien, oder so. Futter für die vielen Millionen Schweine??

    #409851

    Auf Dächern und Flächen , die nicht anders genutz werden können, wie die Aschehalden nördlich von Trotha sind Solaranlagen richtig, ich habe auch eine auf dem Dach, jetzt 13 Uhr produziert sie allerdings 0 kw.

    #409852

    Tatsache ist doch, dass alte Bausubstanz nicht ohne gewaltigen Aufwand thermisch geschützt werden kann. Dies liegt in der Architektur und im Material begründet.

    Ich glaube zu wissen, dass in Westdeutschland die Wärmedämmung von Gruünderzeitbauten (mit neuen Fenstern) der von Nachkriegsbauten deutlich überlegen war, und ich würde vermuten, dass das im Osten genauso war. Aber vielleicht spielt das hier keine Rolle, weil die meisten DDR-Bauten sowiese schon längst saniert worden sind.

    Der Erfolg der Energiewende hängt sicher nicht davon ab, ob auf den Dächern der Gründerzeitviertel überall Solarpaneele angebracht werden oder nicht.

    #409856

    Aber die Gründerzeitwohnungen sind doch ziemlich hoch. Am Fußboden friert man und an der Decke ist wie Sauna.

    #409866

    Aber die Gründerzeitwohnungen sind doch ziemlich hoch. Am Fußboden friert man und an der Decke ist wie Sauna.

    Das ist auch bei geringerer Raumhöhe so. Die Lösung bestünde in Heiztechnik, die mehr auf Strahlungs- als Luftwärme setzt. Am bekanntesten ist da noch die Fußbodenheizung, aber der gute alte Kachelofen tat das auch.

    #409867

    Greta Thunberg – oder war es Thilo Sarrazin? – hat einmal darauf hingewiesen, dass Heizenergie auch durch das Tragen von Pulllovern reduziert werden könne.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten, 2 Wochen von Clemens.
    #409868

    Das ist auch bei geringerer Raumhöhe so.

    Warum muss man Luft oberhalb von 2 m erwärmen?

    #409871

    Das ist auch bei geringerer Raumhöhe so.

    Warum muss man Luft oberhalb von 2 m erwärmen?

    Ich bin dafür, dass sich die Zimmerdecke automatisch absenkt, wenn ich in den Sessel falle.

    #409873

    Greta Thunberg – oder war es Thilo Sarrazin? – hat einmal darauf hingewiesen, dass Heizenergie auch durch das Tragen von Pulllovern reduziert werden könne.

    Thilo war’s, damals noch Finanzsenator. 15 bis 16 Grad sollten doch reichen, wenn man sich n dicken Pullover anzieht. Ihm hätte das als Kind ja auch nicht geschadet.

    Da deutet sich der spätere Schriftsteller schon an.

    #409875

    Was redet ihr über die Heizenergie, denn die wird ausreichend und sicher von der EVH über das Fernwärmeverbundsystem auch mittels Großwärmepumpen aus billigem Solar-und Windstrom in dem Zukunftsspeicher bereitgestellt.

    #409885

    Aber die Gründerzeitwohnungen sind doch ziemlich hoch. Am Fußboden friert man und an der Decke ist wie Sauna.

    Das ist auch bei geringerer Raumhöhe so. Die Lösung bestünde in Heiztechnik, die mehr auf Strahlungs- als Luftwärme setzt. Am bekanntesten ist da noch die Fußbodenheizung, aber der gute alte Kachelofen tat das auch.

    Gibt auch Wandheizung. Aber Entscheidend ist die Summe der Wärmeverluste. Ein Passivhaus sollte einen Wärmefaktor U von kleiner 0.15 und bei Glas unter u < 0.8 liegen. Bei Fenstern mag es machbar sein, auch im Altbau, bei Wände oder Dach eher nicht.

    Das Geheimnis ist die Niedertemperaturheizung, weil dann der Wirkungsgrad bei der Erzeugung höher ist.
    Fakt ist, langfristig wird es teuer, richtig teuer, wenn Gas „abgeschafft“ wird, bevor das Problem der Stromerzeugung mit der Wasserstoff Erzeugung gelöst ist.

    Da wir faktisch in diesen Punkten noch am Anfang stehen, ist der angepeilte Zeitraum völlig unrealistisch. Die Technologien sind grundsätzlich vorhanden und auch richtig zu pushen.
    Allein schon aus geopolitischen Aspekten.

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