Verfasste Forenbeiträge

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  • #466235

    Dasselbe ist nicht das Gleiche.“.

    Das eine sollte wohl das „Strategiepapier“ und das andere ein Programm der AfD gewesen sein. Wie sehr sich beides ähnelt ist mir nicht bekannt, auch nicht, ob und vom wem es ggf. teils übernommen worden ist.

    #466231

    Die Vorwürfe sind ja nicht neu,

    Stimmt, die würden mutmaßlich gestreut wegen der Wahlen. Bewiesen ist davon bisher nichts.

    zwischendurch gab es ja auch Strategiepapiere aus Moskau

    …. welche der AFD unbekannt gewesen sein sollen. Das Gegenteil davon ist bisher auch nicht bewiesen.

    #466229

    Und der Patriotismus der AfD ist es das Vaterland an fremde Diktaturen zu verscherbeln.

    Du glaubst doch nicht etwa deinen eigenen Unsinn, den du hier von dir gibst!

    #466152

    Schön, deinen NS-Jargon zum frühen Morgen hier zu hören.

    Nicht dass dir deine Nazikeule beim Ausholen mal auf den eigenen Schädel fällt.

    #465559

    Der Rest ist Lyrik eines suspekten politischen Milieus.

    Also eines linken oder auch rechten Milieus.

    #465557

    Wenn das Wort „persönlich“, an dem ihr euch gerade abarbeitet nicht enthalten wäre, ist die Aussage korrekt.

    #465555

    Ich werde dir nicht erklären, ob ich im Besitz eines Staatsexamen bin oder auch nicht.

    Lenke nicht ab!

    #465553

    Unverschämt und bodenlos anmaßend! Den Geist, der dahinter steckt, kommentiere ich lieber nicht

    Natürlich kann man persönlich ein Urteil eines Gerichtes falsch oder auch richtig empfinden und auch artikulieren. Sonst hätte jeder gute Anwalt ein Problem. Das nennt sich u.a. auch Meinungsfreiheit.

    #465516

    Es aber ebenso falsch, Arbeit anzubieten, die zur Armut und Grundsicherung im Alter führt

    Wo ist denn das ein Problem, wenn der Job ein Nebenjob ist, zum Beispiel zum Bürgergeld?

    #463558

    Jaja, manche wollen halt wieder von Moskau regiert werden.

    Selten so einen Unsinn gelesen.

    #463549

    OK, das ein großer Teil der Forenteilnehmer nicht erkennen will, dass die Kriegsgefahr näher gerückt ist, ist somit offenkundig.

    #463547

    Das Gequatsche war so staatsrechtsrelevant wie dieser Thread hier.

    Na wenn du das so siehst, kann ja nichts mehr passieren. Das überzeugt die Russen gewiss genauso.

    #463545

    Dass Iwan Medwedjew jeden Tag mit Atomschlägen droht, stört dich nicht, oder?

    Das stört. Wenn Putin nicht mehr ist und er regieren würde, könnte es kritisch werden. Das Medwedjew allerdings bei seinen Anmerkungen auf hiesige Dinge reagiert nehme ich genau so zur Kenntnis.

    #463529

    Die Staatsmedien beschweren sich, dass die bösen Russen sich erlaubt haben Gespräche kriegswütiger Bundeswehroffiziere abgehört haben

    Das ist ja nach den Meldungen am Wochenende das Wichtigste. Die Brisanz der eigentlichen Nachricht, dass mit einer solchen Aktion eine deutsche Kriegsbeteiligung Kriegsbeteiligung nicht nur für möglich gehalten werden könnte, spielt offenbar keine Rolle!!

    Ich will hier keinen scheiß Krieg haben!

    #463523

    Hinzu kommt, dass offenbar schwachsinnige, hochrangige Offiziere Vertuschungen an einer evtl. Beteiligung bei Lieferung von Waffen und Knowhow zum etwaigen Angriff auf Krimbrücke und Munitionsdepots besprechen und dabei abgehört werden. Auch wenn der Kanzler das Gegenteil einer Lieferung von Taurus beteuert, wer soll ihm das jetzt noch glauben?! Ich hoffe, dass das nicht schief geht.

    #438407

    Da Du die Grundprinzipien der Demokratie und den Staat ohnehin ablehnst, nehme ich Deinen Einwand nicht sonderlich ernst.

    Da du eh nur deiner eigenen Wahrheit glaubst, nehme ich dir deine Aussage ab. Auch wenn sie die Realität verkennt.

    #436367

    Jetzt wurde der Kachowka-Staudamm zerstört, alles spricht für die Russen. Dabe[/quote
    Unsinn, Nicht mal die Amis und Engländer sind sich sicher, aber du willst Bescheid wissen?!

    #436145

    gewünschten Umsturz unserer …. Rechtsordnung. Tritt

    Bitte mal eine ordentliche Quelle.

    Oder verwechselst du die Begriffe?

    #434496

    Die Sowjetunion (UND UKRAINE) hatte die meisten Opfer im 2. Weltkrieg zu beklagen.
    Das sollte man jetzt wohl teilen, genauso wie Liebe und Freundschaft

    Ich denke, das kommt bei den Hetzern hei-wu und Nix Idee nicht an!

    #432061

    Das Du mit Demokraten und Antifaschistischen keine gemeinsamen Werte haben willst

    Selenski soll Demokrat und Antifaschist sein?! Du machst hier wohl Witze?!

    #431357

    Hier ist er:

    Naht der Kissinger-Moment für einen Friedensplan?
    Der Ex-Außenminister der USA genießt in der Weltdiplomatie Legendenstatus. Als Architekt der Entspannungspolitik hat er im Vietnamkrieg wie im Nahost-Konflikt blutigste Lagen in Diplomatie verwandelt. Nun legt er einen bemerkenswerten Friedensplan für die Ukraine vor. Der Einstieg in den Ausstieg aus dem Krieg könnte aus drei Gründen nahen. Von Wolfram Weimer

    Henry Alfred Kissinger bei einem Interview mit dem russischen Staatssender
    Quelle: Shutterstock
    Henry Kissinger gilt als Großmeister der Weltdiplomatie. Der Ex-Außenminister der USA war ein Architekt der Entspannungspolitik im Kalten Krieg, er hat historische Konflikte zwischen Peking und Washington aufgebrochen, im Vietnamkrieg und im Nahost-Konflikt diplomatische Wunder bewirkt und dafür den Friedensnobelpreis bekommen. Heute ist Kissinger 99 Jahre alt und versucht ein letztes Mal, einen Krieg in Frieden zu verwandeln. Für die Ukraine skizziert er einen Friedensplan mit drei Elementen. Zunächst solle der Frontverlauf „eingefroren“ werden, möglichst entlang der Linie im Donbas, an der sich ukrainische Truppen und von Moskau gesteuerte Rebellen vor dem russischen Großangriff am 24. Februar vergangenen Jahres gegenüberstanden. Nach dem Waffenstillstand könnten dann politische Verhandlungen über eine Friedenslösung beginnen. Bei diesen müsse der Westen seine Sanktionen gegen Russland und die Militärhilfe für die Ukraine weiter betreiben, um den Druck auf Moskau aufrecht zu erhalten. Ein politischer Kompromiss der Verhandlungen könnte am Ende darin bestehen, dass Russland die Krim und den Donbas erhalte, im Gegenzug die Ukraine aber der Nato beitreten könne. Kissinger meint, eine Nato-Mitgliedschaft wäre eine „angemessene Folge“ der russischen Invasion.

    Bereits im vergangenen Jahr hatte Kissinger einen ersten Versuch unternommen, einen Friedensplan (ohne die Nato-Option) zu lancieren. Dieser wurde allerdings von ukrainischer Seite heftig kritisiert. Das ist nun anders. Über den Vorschlag Kissingers wird in Kiew, Moskau und Washington ernsthaft nachgedacht. Aus Diplomatenkreisen ist zu hören, dass es hinter den Kulissen „Bewegung“ und „Sondierungen“ gebe. Der „Kissinger-Moment des Krieges“ nahe. Und das aus drei Gründen:

    Erstens ist der Krieg nach einem Jahr zu einem grausamen Stellungskrieg festgefahren. Der Frontverlauf bewege sich kaum mehr, die Lage erinnert fatal an die Situation im Ersten Weltkrieg. Bei beiden Kriegsparteien schwindet daher die Hoffnung auf weitere militärische Erfolge. Die Bereitschaft über einen Waffenstillstand zu verhandeln, wächst vielmehr spürbar. Auf ukrainischer Seite hatte man noch im Herbst gehofft, die Gegenoffensiven womöglich bis an die russischen Landesgrenzen voran zu treiben. Nun sind eher die russischen Truppen wieder leicht in der Oberhand. Auf russischer Seite wiederum sind die Verluste derart hoch, dass größere Landgewinne nicht einmal von den patriotischsten Militärbloggern erhofft werden.

    Zweitens vollzieht sich in Washington ein Meinungsumschwung. Der US-Generalstabschef Mark Milley – immerhin der ranghöchste Militär der USA – sagte schon vor Weihnachten verblüffend offen, dass nach der Befreiung von Cherson keine weiteren militärischen Erfolge der Ukraine zu erwarten seien und nun ein guter Zeitpunkt komme, auf politischem Wege eine Entscheidung zu suchen – durch Friedensverhandlungen. Milley gab seine pragmatische Einschätzung inzwischen sogar auf einer Pressekonferenz an der Seite des US-Verteidigungsministers Lloyd Austin zum Besten. Wörtlich meint er: „Die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Sieges der Ukraine, definiert als Rauswurf der Russen aus der gesamten Ukraine, einschließlich der von ihnen beanspruchten Krim, ist in absehbarer Zeit nicht hoch.“

    Im Gegenteil fürchten die Amerikaner, dass Russland dank seiner strategischen Übermacht an Personal und Ressourcen wieder Momentum gewinne. Amerikanische Militärs stimmen daher heute in deutlich größerer Zahl dem Kissinger-Plan zu als noch im Herbst. Auch in der politischen Klasse Washingtons bröckelt die Bereitschaft, den Ukraine-Krieg auf Dauer so kostspielig weiter zu unterstützen. Auch hier dienen Kissingers Argumente als Meinungsbildner: Die westlichen Verbündeten hätten ihre wesentlichen Ziele schon erreicht, meint Kissinger. Der Aggressor Wladimir Putin sei aufgehalten und schwer geschwächt worden. Die Ukraine bleibe ein freies und nunmehr nach Westen abgerichtetes Land, die Nato wirke gestärkt. Russland müsse sogar die Erweiterung der Nato um Schweden und Finnland hinnehmen.

    Drittens signalisiert auch Moskau Verhandlungsbereitschaft. Außenminister Sergej Lawrow sagte zum Wochenauftakt bei einem Besuch in Südafrika, dass Russland zu Friedensgesprächen schon lange bereit sei. Nur die USA und andere westliche Staaten würden immer behaupten, dass Russland es nicht ernst meine mit der Aushandlung eines Abkommens zur Beendigung des Krieges. „Es ist bekannt, dass wir schon zu Beginn der speziellen Militäroperation den Vorschlag der ukrainischen Seite unterstützt haben, zu verhandeln. Und Ende März hatten sich die beiden Delegationen auf das Prinzip geeinigt, diesen Konflikt beizulegen“, sagt Lawrow und behauptet: “Weiter wurde aber auch öffentlich, dass unsere amerikanischen, britischen und einige europäische Kollegen der Ukraine sagten, dass es zu früh ist, um zu verhandeln, und die Vereinbarung, die fast vereinbart wurde, wurde vom Kiewer Regime nie wieder aufgegriffen.“

    Westliche Geheimdienste berichten, dass es auf russischer Seite seit einigen Wochen heftige Machtkämpfe der para-militärischen Einheiten wie der Wagner-Gruppe und der klassischen Armee gebe. Putin sehe sich einem zusehends instabilen Sicherheitsszenario gegenüber und dürfte wachsendes Interesse an einem Waffenstillstand haben, zumal die innenpolitische Unterstützung zum Krieg wöchentlich schwächer werde. Vor allem die Wirtschaftselite Russlands wünsche sich einen baldigen Friedensschluss.

    Aus dieser Gemengelage folgert Kissinger: Es komme der Zeitpunkt, an dem mit Putin verhandelt werden müsse. Moskau solle man die Perspektive gegeben, wieder Teil des internationalen Systems zu werden.
    Kissinger fordert die Ukrainer auf, „den Heldenmut, den sie gezeigt haben, mit Weisheit zu überbieten“. Das hat Kissinger in seinem eigenen Leben vorgelebt. Als Kind einer jüdischen Familie musste der Fürther Heinz Alfred Kissinger in den dreißiger Jahren aus Deutschland fliehen. Die Nazis ermordeten viele seiner Familienmitglieder. Als US-Soldat kehrte er am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland zurück, kämpfte in der Ardennenschlacht und gehörte zu den Soldaten , die das KZ-Außenlager Hannover-Ahlem befreiten. Trotzdem setzte Kissinger nach dem Krieg auf eine Versöhnung mit Deutschland und hängt bis heute an seiner fränkischen Heimat. Für ihn wäre ein Ukraine-Frieden zu seinem 100. Geburtstag am 27. Mai das schönste Geburtstagsgeschenk. Denn er folgt der Losung des Altkanzles Helmut Schmidt: „Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln als eine Minute schießen.“

    #431355

    Hier ist er:

    Home » Medien » Henry Kissinger – Großmeister der Weltdiplomatie

    Autor Wolfram Weimer | 30.01.2023
    Medien
    Naht der Kissinger-Moment für einen Friedensplan?
    Der Ex-Außenminister der USA genießt in der Weltdiplomatie Legendenstatus. Als Architekt der Entspannungspolitik hat er im Vietnamkrieg wie im Nahost-Konflikt blutigste Lagen in Diplomatie verwandelt. Nun legt er einen bemerkenswerten Friedensplan für die Ukraine vor. Der Einstieg in den Ausstieg aus dem Krieg könnte aus drei Gründen nahen. Von Wolfram Weimer

    Henry Alfred Kissinger bei einem Interview mit dem russischen Staatssender
    Quelle: Shutterstock
    Henry Kissinger gilt als Großmeister der Weltdiplomatie. Der Ex-Außenminister der USA war ein Architekt der Entspannungspolitik im Kalten Krieg, er hat historische Konflikte zwischen Peking und Washington aufgebrochen, im Vietnamkrieg und im Nahost-Konflikt diplomatische Wunder bewirkt und dafür den Friedensnobelpreis bekommen. Heute ist Kissinger 99 Jahre alt und versucht ein letztes Mal, einen Krieg in Frieden zu verwandeln. Für die Ukraine skizziert er einen Friedensplan mit drei Elementen. Zunächst solle der Frontverlauf „eingefroren“ werden, möglichst entlang der Linie im Donbas, an der sich ukrainische Truppen und von Moskau gesteuerte Rebellen vor dem russischen Großangriff am 24. Februar vergangenen Jahres gegenüberstanden. Nach dem Waffenstillstand könnten dann politische Verhandlungen über eine Friedenslösung beginnen. Bei diesen müsse der Westen seine Sanktionen gegen Russland und die Militärhilfe für die Ukraine weiter betreiben, um den Druck auf Moskau aufrecht zu erhalten. Ein politischer Kompromiss der Verhandlungen könnte am Ende darin bestehen, dass Russland die Krim und den Donbas erhalte, im Gegenzug die Ukraine aber der Nato beitreten könne. Kissinger meint, eine Nato-Mitgliedschaft wäre eine „angemessene Folge“ der russischen Invasion.

    Bereits im vergangenen Jahr hatte Kissinger einen ersten Versuch unternommen, einen Friedensplan (ohne die Nato-Option) zu lancieren. Dieser wurde allerdings von ukrainischer Seite heftig kritisiert. Das ist nun anders. Über den Vorschlag Kissingers wird in Kiew, Moskau und Washington ernsthaft nachgedacht. Aus Diplomatenkreisen ist zu hören, dass es hinter den Kulissen „Bewegung“ und „Sondierungen“ gebe. Der „Kissinger-Moment des Krieges“ nahe. Und das aus drei Gründen:

    Erstens ist der Krieg nach einem Jahr zu einem grausamen Stellungskrieg festgefahren. Der Frontverlauf bewege sich kaum mehr, die Lage erinnert fatal an die Situation im Ersten Weltkrieg. Bei beiden Kriegsparteien schwindet daher die Hoffnung auf weitere militärische Erfolge. Die Bereitschaft über einen Waffenstillstand zu verhandeln, wächst vielmehr spürbar. Auf ukrainischer Seite hatte man noch im Herbst gehofft, die Gegenoffensiven womöglich bis an die russischen Landesgrenzen voran zu treiben. Nun sind eher die russischen Truppen wieder leicht in der Oberhand. Auf russischer Seite wiederum sind die Verluste derart hoch, dass größere Landgewinne nicht einmal von den patriotischsten Militärbloggern erhofft werden.

    Zweitens vollzieht sich in Washington ein Meinungsumschwung. Der US-Generalstabschef Mark Milley – immerhin der ranghöchste Militär der USA – sagte schon vor Weihnachten verblüffend offen, dass nach der Befreiung von Cherson keine weiteren militärischen Erfolge der Ukraine zu erwarten seien und nun ein guter Zeitpunkt komme, auf politischem Wege eine Entscheidung zu suchen – durch Friedensverhandlungen. Milley gab seine pragmatische Einschätzung inzwischen sogar auf einer Pressekonferenz an der Seite des US-Verteidigungsministers Lloyd Austin zum Besten. Wörtlich meint er: „Die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Sieges der Ukraine, definiert als Rauswurf der Russen aus der gesamten Ukraine, einschließlich der von ihnen beanspruchten Krim, ist in absehbarer Zeit nicht hoch.“

    Im Gegenteil fürchten die Amerikaner, dass Russland dank seiner strategischen Übermacht an Personal und Ressourcen wieder Momentum gewinne. Amerikanische Militärs stimmen daher heute in deutlich größerer Zahl dem Kissinger-Plan zu als noch im Herbst. Auch in der politischen Klasse Washingtons bröckelt die Bereitschaft, den Ukraine-Krieg auf Dauer so kostspielig weiter zu unterstützen. Auch hier dienen Kissingers Argumente als Meinungsbildner: Die westlichen Verbündeten hätten ihre wesentlichen Ziele schon erreicht, meint Kissinger. Der Aggressor Wladimir Putin sei aufgehalten und schwer geschwächt worden. Die Ukraine bleibe ein freies und nunmehr nach Westen abgerichtetes Land, die Nato wirke gestärkt. Russland müsse sogar die Erweiterung der Nato um Schweden und Finnland hinnehmen.

    Drittens signalisiert auch Moskau Verhandlungsbereitschaft. Außenminister Sergej Lawrow sagte zum Wochenauftakt bei einem Besuch in Südafrika, dass Russland zu Friedensgesprächen schon lange bereit sei. Nur die USA und andere westliche Staaten würden immer behaupten, dass Russland es nicht ernst meine mit der Aushandlung eines Abkommens zur Beendigung des Krieges. „Es ist bekannt, dass wir schon zu Beginn der speziellen Militäroperation den Vorschlag der ukrainischen Seite unterstützt haben, zu verhandeln. Und Ende März hatten sich die beiden Delegationen auf das Prinzip geeinigt, diesen Konflikt beizulegen“, sagt Lawrow und behauptet: “Weiter wurde aber auch öffentlich, dass unsere amerikanischen, britischen und einige europäische Kollegen der Ukraine sagten, dass es zu früh ist, um zu verhandeln, und die Vereinbarung, die fast vereinbart wurde, wurde vom Kiewer Regime nie wieder aufgegriffen.“

    Westliche Geheimdienste berichten, dass es auf russischer Seite seit einigen Wochen heftige Machtkämpfe der para-militärischen Einheiten wie der Wagner-Gruppe und der klassischen Armee gebe. Putin sehe sich einem zusehends instabilen Sicherheitsszenario gegenüber und dürfte wachsendes Interesse an einem Waffenstillstand haben, zumal die innenpolitische Unterstützung zum Krieg wöchentlich schwächer werde. Vor allem die Wirtschaftselite Russlands wünsche sich einen baldigen Friedensschluss.

    Aus dieser Gemengelage folgert Kissinger: Es komme der Zeitpunkt, an dem mit Putin verhandelt werden müsse. Moskau solle man die Perspektive gegeben, wieder Teil des internationalen Systems zu werden.
    Kissinger fordert die Ukrainer auf, „den Heldenmut, den sie gezeigt haben, mit Weisheit zu überbieten“. Das hat Kissinger in seinem eigenen Leben vorgelebt. Als Kind einer jüdischen Familie musste der Fürther Heinz Alfred Kissinger in den dreißiger Jahren aus Deutschland fliehen. Die Nazis ermordeten viele seiner Familienmitglieder. Als US-Soldat kehrte er am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland zurück, kämpfte in der Ardennenschlacht und gehörte zu den Soldaten , die das KZ-Außenlager Hannover-Ahlem befreiten. Trotzdem setzte Kissinger nach dem Krieg auf eine Versöhnung mit Deutschland und hängt bis heute an seiner fränkischen Heimat. Für ihn wäre ein Ukraine-Frieden zu seinem 100. Geburtstag am 27. Mai das schönste Geburtstagsgeschenk. Denn er folgt der Losung des Altkanzles Helmut Schmidt: „Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln als eine Minute schießen.“

    #431353

    Hier Mal ein Artikel, besonders für die Kriegshetzer, hier.

    #431260

    Nur die Existenz von Nazis rechtfertigt wenig, schon gar nicht einen Krieg

    Das sehe ich genauso!

    Gerade in der AfD Bubble sollte…

    Kann ich nicht beurteilen.

    #431248

    Adolf wäre gewiss stolz auf dich.

    Sorry, aber du bist und bleibst bescheuert. Du vorgeblicher Nazijäger, der die Nazis in der Ukraine „übersieht“. Beschäftige dich gelegentlich Mal mit WK1!

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