Startseite Foren Halle (Saale) und der Rest der Welt „Nicht unser Krieg“: Sascha Lobo kommentiert auffällige Wandschmierereien

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  • #431665

    Pazifaschisten beschmieren Wände in Berlin: Sascha Lobo kommentiert im Spiegel die unübersehbaren Sprüche an exponierten Orten in Berlin. Was auffällt: sie wirken wie perfekt geplant. Organisierte „Querdenker“ im Auftrag Moskaus?

    Gut argumentiert ist auf jeden Fall, was Lobo schreibt:
    https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/ukraine-krieg-das-ist-nicht-unser-krieg-kolumne-a-b7fbc2be-b346-4a3e-a3e6-896d866f1c29

    #431688

    B2B

    Selenskij beschwört gerade im EU-Parlament die gemeinsamen Werte in Europa. Sorry, ich möchte nicht eine kriminelle, korrupte Regierung und staatliche Verwaltung weit ab von Rechtsstaatlichkeit, wie sie in Kiew installiert ist.

    #431692

    Mit dem Steuerbetrüger Panama Papers Szelesny habe ich keine gemeinsamen Werte!
    Mich nervt seine ständige Bettelei, scheinbar hat der Geist von Kiew sich aus dem Leben verabschiedet, sonst bräuchte Szelesny nicht um Jäger 90 betteln.

    #431693

    Selenskij beschwört gerade im EU-Parlament die gemeinsamen Werte in Europa. Sorry, ich möchte nicht eine kriminelle, korrupte Regierung und staatliche Verwaltung weit ab von Rechtsstaatlichkeit, wie sie in Kiew installiert ist.

    Aber bissel russischer Faschismus geht schon oder? Was man in Kiew schafft, trotz Krieg, ist schon beachtlich. Währenddessen verteilt Putins Pelze an seine Lieblingsdarstellerin einer Soldatenfrau. Völkermord und Vergewaltigungen sollen sich ja lohnen.

    #431694

    Selenskij beschwört gerade im EU-Parlament die gemeinsamen Werte in Europa. Sorry, ich möchte nicht eine kriminelle, korrupte Regierung und staatliche Verwaltung weit ab von Rechtsstaatlichkeit, wie sie in Kiew installiert ist.

    Aber bissel russischer Faschismus geht schon oder? Was man in Kiew schafft, trotz Krieg, ist schon beachtlich. Währenddessen verteilt Putins Pelze an seine Lieblingsdarstellerin einer Soldatenfrau. Völkermord und Vergewaltigungen sollen sich ja lohnen.

    #431695

    Mit dem Steuerbetrüger Panama Papers Szelesny habe ich keine gemeinsamen Werte!

    Mich nervt seine ständige Bettelei, scheinbar hat der Geist von Kiew sich aus dem Leben verabschiedet, sonst bräuchte Szelesny nicht um Jäger 90 betteln.

    Das Du mit Demokraten und Antifaschistischen keine gemeinsamen Werte haben willst kommt nicht überraschend.

    Die Engländer starten zum Glück die Ausbildung. Die USA bilden schon länger Piloten aus. Schlechte Zeiten für russische Faschisten. Und da schon die Farbe für den Lada ausgeht wirds wohl nur noch ein feuchter Händedruck für die Verwandten der entnazifizierten Russen.

    #431709

    habe ich keine gemeinsamen Werte!

    Welche Werte du hier vertrittst, möchte ich hier nicht im Detail ausführen. Europäische Werte sind es jedenfalls nicht.

    #431718

    Gut argumentiert ist auf jeden Fall, was Lobo schreibt:

    Bezahlschranke.

    #432061

    Das Du mit Demokraten und Antifaschistischen keine gemeinsamen Werte haben willst

    Selenski soll Demokrat und Antifaschist sein?! Du machst hier wohl Witze?!

    #432062

    Panama Papers Szelesny vertritt eindeutig europäische Werte , wie Unbestechlichkeit, Korrution und Unabhägigkeit der Justiz(die Chefermittlierin in Fall Butscha, wurde, nachdem sie nicht die erwünschten Ergebnisse erbrachte, umgehend geschasst!), ist also bei VdL in den besten Händen.

    #432069

    Du meinst den Fall „Iryna Wenediktowa“ ?
    Dann solltest Du versuchen, die Nachrichtenquellen zu verstehen. Du bringst ja alles im durcheinander, was nur geht.

    #432088

    Werden „unsere Werte“ tatsächlich in und durch die Ukraine verteidigt?

    „Die Ukraine fordert von ihren westlichen Unterstützern umstrittene Streumunition und Phosphor-Brandwaffen für den Kampf gegen Russland. Die USA und etliche andere Verbündete hätten Millionen von Schuss davon, erklärte Vizeregierungschef Olexander Kubrakow am Freitagabend bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Russland nutze diese Art von Kampfmitteln jeden Tag. «Warum können wir sie nicht nutzen? Es ist unser Staatsgebiet», sagte er. Er verstehe die Schwierigkeiten wegen Konventionen. Aber diese Art von Munition könne dazu beitragen, dass man den Angreifern standhalten könne.

    Kubrakow spielte damit darauf an, dass der Einsatz von Streumunition völkerrechtlich geächtet ist. Als Streumunition werden Raketen und Bomben bezeichnet, die in der Luft über dem Ziel bersten und viele kleine Sprengkörper freisetzen. Phosphormunition kann bei Menschen schwerste Verbrennungen und Vergiftungen verursachen.

    Kubrakow warb zudem erneut um die Lieferung von Kampfjets. Das Thema sei schwierig, aber warum könne man nicht zumindest schon einmal mit Trainingsprogrammen für ukrainische Piloten beginnen, fragte er.

    Polen zeigt Bereitschaft – unter Bedingungen
    Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki machte deutlich, dass sein Land bereit wäre, gemeinsam mit anderen Verbündeten Kampfjets an die Ukraine zu liefern. Als Voraussetzung nannte er allerdings eine «Nato-Entscheidung» für einen solchen Schritt. Auf die Frage, ob Polen auch Kampfjets vom Typ F-16 aus US-Produktion an die Ukraine abgeben würde, sagte er, Polen habe nicht so viele Flugzeuge dieses Typs. Andere könnten aber geliefert werden.

    Zum Typ äußerte er sich nicht. Nach Daten des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) besaß Polen neben F-16 zuletzt unter anderem auch noch Kampfflugzeuge des sowjetischen Typs MiG-29 und Su-22.“

    Zeit online, 17.02.2023, 22.13 Uhr

    PS: Ich habe den Artikel kopiert, weil Hallespektrums Spam-Filter einmal wieder durchdreht und alles blockiert.

    #432089

    Ja werden sie.

    Die Forderung kann man natürlich kritisch sehen. Es zeigt auch wie schwer der Spagat ist zwischen Moral und Überleben.

    Die Aufregung, dass die Russen Streu, Brand und Thermobare-Munition auch gegen Zivilisten einsetzen kommt ziemlich kurz. Diesen Artikel findet man jetzt wieder Tagelang überall.

    Aber klar, auch hier setzt eine Kriegsmüdigkeit ein aber die der merkwürdigen Art. Man ist auf eine merkwürdige Art moralisch überlegen.

    Die Krönung ist der Herr hier:

    Die Kritik könnte man natürlich ernst nehmen, lustigerweise kommt es von einer Sendung die gerne Witze mit und über Waffen macht. Keine Pointe.

    #432090

    Cata schrieb u.a.“Als Streumunition werden Raketen und Bomben bezeichnet, die in der Luft über dem Ziel bersten und viele kleine Sprengkörper freisetzen. Phosphormunition kann bei Menschen schwerste Verbrennungen und Vergiftungen verursachen“

    Und Bomben allgemein können sogar töten, das scheint nach dieser Schilderung weniger schlimm zu sein?

    Und: Der da hat das und das gemacht( z.B. ein Verbrechen), warum darf ICH das nicht?

    Na, soweit kommts noch! 🙁

    Und was die Schmierereien betrifft, so muss eine Außenministerin vorsichtig sein bei der Wortwahl. Wir unterstützen die Ukraine ohne Kriegspartei zu sein, das ist völkerrechtlich einwandfrei. Das ist jetzt Wortakrobatik: Krieg findet normalerweise zwischen 2 Parteien statt, in diesem Falle Russkand: Ukraine. Diese sind Kriegsteilnehmer. Wir, Deutschland, kämpfen NICHT, sind kkeine Kriegsteilnehmer direkt. Und so gesehen stimmt das doch eigentlich, was die Fassadenpinsler geschrieben haben. Ausdrücken wollen sie jedoch, dass sie sich raushalten wollen, sich dagegen wehren, dass D solidarisch hilft. Um das für alle zu erklären, hätten sie noch mehr Häuser verunstalten müssen. Sie hatten aber Hoffnung, dass sie so verstanden werden und haben Baerbocks Äußerung korrigiert.

    Andererseits KANN man unsere Unterstützung der Ukraine als indirekte Beteiligung ansehen. Wir betrachten die Sache der Ukraine als unsere Sache.

    #432094

    Es zeigt auch wie schwer der Spagat ist zwischen Moral und Überleben.

    Dessen bin ich mir bewusst. Du hast absolut Recht. Erhabenheit aus der Sicherheit heraus zu üben, ist nicht besondrs schwer. Außerdem sind die Emotionen derjenigen, die in Sicherheit und (noch) Frieden leben, ganz anderer Art und Intensität als die Emotionen von Menschen, die um ihr Leben bangen.
    Aber nicht desto trotz: Es gibt rote Linien. Das Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn ist keine Basis für zivilisierte Gesellschaften auf dem Boden Europas.

    Die Aufregung, dass die Russen Streu, Brand und Thermobare-Munition auch gegen Zivilisten einsetzen kommt ziemlich kurz.

    Das stimmt so nicht. Die Aufregung war und bleibt zu Recht groß. Aber es ist durchaus legitim, wenn man sich weigert, die Barbarei zur eigenen Handlungsmethode zu erheben.

    #432095

    Dessen bin ich mir bewusst. Du hast absolut Recht. Erhabenheit aus der Sicherheit heraus zu üben, ist nicht besondrs schwer. Außerdem sind die Emotionen derjenigen, die in Sicherheit und (noch) Frieden leben, ganz anderer Art und Intensität als die Emotionen von Menschen, die um ihr Leben bangen.

    Aber nicht desto trotz: Es gibt rote Linien. Das Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn ist keine Basis für zivilisierte Gesellschaften auf dem Boden Europas.

    Das Problem ist aber das Russland diese Basis und Europa zerstören will. Und das ist keine Übertreibung, dass sind die Aussagen von Russland. Genau deswegen stehen dort auch unserer Werte zur Debatte. Das hohe Ross, wir gewinnen diesen Krieg ganz fair und am besten ohne Verluste ist halt so eine Sache.

    Krieg ist nicht Fair. Russland hält sich an keine Konventionen, sich jetzt hinzustellen und die eigenen Werte über das Leben der Verteidiger zu stellen ist m.E. schon schwierig. Ich verstehe den Ansatz aber man muss realistisch bleiben. Der Westen wird diese Waffen eben auch aus moralischen Gründen nicht liefern. Aber die Frage danach ist doch alles andere als unverständlich. Diese Waffen im Einsatz gegen Täter würden der Ukraine viele unnötige Opfer ersparen. In Bachmut, Soledar und Co muss man eben x Menschen Einsetzen und x Russen zu besiegen. Mit diesen Waffen würde man die Quote halt deutlich verbessern. Und hier muss man dazu sagen, diese Waffen sind auch nur im Einsatz gegen Zivilisten verboten, das Problem ist auf Seiten der Ukrainer de facto nicht gegeben.

    Das stimmt so nicht. Die Aufregung war und bleibt zu Recht groß. Aber es ist durchaus legitim, wenn man sich weigert, die Barbarei zu eigener Handlungsmethode zu erheben.

    Wo ist denn diese Aufregung gegeben? Es bleibt ein Randphänomen. Selbst die Schrecken von Butscha haben gerade so dazu gereicht, dass man den Ukrainern ein paar Waffen liefern wollte. Dieses Jahr wurde Cherson mit Brandmunition beschossen:

    Die Frage ist durchaus wofür die Ukraine diese Munition einsetzen will. Gegen russische Soldaten? Das wäre nicht mal ein Verstoß gegen irgendeine Konvention und sicher keiner ernsthafte Barbarei wenn man bedenkt, dass dort Krieg herrscht und die Russen hier die Täter sind.

    Und an diesem Beispiel sehen wir auch das Problem, der Aufreger ist, dass die Ukrainer diese Munition fordern. Das geht plötzlich quer durch die Gesellschaft. Den Aufschrei vor etwas über einen Monat als Russland diese Munition auf Zivilisten abgeschossen hat war quasi nicht existent.

    Und keine Angst, Russland setzt fast täglich solche Waffen ein. Sogar eng genommen chemische Kampfstoffe.

    #432105

    B2B

    Unsere Außenministerin auf der Münchner Sicherheitskonferenz:
    „Putin has to change 360 degrees“

    Auf Deutsch: „Weiter so.“

    #432106

    Unsere Außenministerin auf der Münchner Sicherheitskonferenz:

    „Putin has to change 360 degrees“

    Auf Deutsch: „Weiter so.“

    Unser Sprachentalent wieder, nur peinlich!

    Hauptsache, sie wirft wöchentlich hunderte Millionen für die ukrainischen Oligarchen ab, da muss sie den Erdbebenopfern nicht helfen!

    #432107

    teu

    Man müsste eigentlich darüber laut lachen.
    Aber, es ist zu dumm.

    #432108

    Tja, da hat sie von Mathematik keine Ahnung und ich von Englisch nicht, ich musste mir das erst übersetzen lassen. Auch peinlich? Nö. Ich vdrücke mich ganz schlicht in Deutsch aus.

    #432109

    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-streumunition-101.html

    „Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es auf Basis von dpa-Informationen, Olexander Kubrakow habe die Lieferung von Streumunition und Phospor-Brandwaffen gefordert. Tatsächlich hatte Kubrakow die Frage aufgeworfen, warum die Ukraine solche Waffen nicht auf eigenem Staatsgebiet einsetzen könne.“

    #432110

    So, als Hinweis für Gehirnlose Kriegstreiber und Faschisten: Das Übereinkommen über Streumunition ( sog. „Oslo-Übereinkommen“) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Verbot des Einsatzes, der Entwicklung, der Herstellung, des Erwerbs, der Lagerung, der Zurückbehaltung und der Weitergabe von Streumunition. Er ist seit 1. August 2010 in Kraft.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 3 Monaten von redhall.
    #432121

    So, als Hinweis für Gehirnlose Kriegstreiber und Faschisten: Das Übereinkommen über Streumunition ( sog. „Oslo-Übereinkommen“) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Verbot des Einsatzes, der Entwicklung, der Herstellung, des Erwerbs, der Lagerung, der Zurückbehaltung und der Weitergabe von Streumunition. Er ist seit 1. August 2010 in Kraft.

    Gut, dass Du es für Dich und deine Freunde hier rausgesucht hast. Du erkennst also, dass Russland diese Waffen nicht quasi jeden Tag (auch gegen Zivilisten) einsetzen sollte?

    https://www.hrw.org/news/2022/02/25/ukraine-russian-cluster-munition-hits-hospital

    Übrigens ist genau dieser Einsatz der Russen genau dieser Waffen gegen Zivilisten tatsächlich per se Verboten. Auch ohne Unterzeichnung des Übereinkommen über Streumunition. Da hast Du Dich natürlich wieder blamiert, denn das Abkommen was Du zitiert hast hat die Ukraine nicht unterzeichnet. Das heißt zum entnazifizieren von völkermordenden und vergewaltigenden (pro) russischen Soldaten ist der Einsatz also durchaus legitim. Darüber zu reden ist aber in jedem Fall kein Verbrechen. Wie gesagt im Gegensatz zum Einsatz durch die russischen Kulturbeauftragten.

    #432123

    Die Ukraine hat wie auch Russland das Oslo-Übereinkommen nicht unterzeichnet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_Streumunition#/media/Datei:CCMstatepartiesworldmap.png

    Wie ich hörte, hat Herr Kubrakow sich geäußert, dass man als Nichtunterzeichner diese Munition ja ohne „Probleme“ einsetzen können.

    Die Ächtung von Streumunition beruht insbesondere auf den „Kollateralschäden“.

    Nach Jagdflugzeugen, U-Booten, Streu- und Phosphormunition, was kommt als nächstes? Sarin, Soman, Tabun, Lost, VX oder doch „nur“ Chlorgas?

    #432129

    Wenn die russischen Faschisten Kriegsverbrechen begehen und geächtete Waffen verwenden (was sie beides tun), dürfen wir trotzdem dieses Zeug nicht an die Ukraine liefern. Wir haben uns zur Einhaltung der Verträge verpflichtet, da tut es auch nichts zur Sache, dass die Ukraine das Oslo-Abkommen nicht unterzeichnet hat.

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