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Dieses Thema enthält 134 Antworten und 19 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Elfriede vor 3 Wochen.

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  • #299890

    Um Elfriedchen bessor zu vastehn, hab ich mir ein Lesebuch zugelecht.
    Hallorengeschichten im Dialekt erzählt von Robert Moritz, vorleicht hat ja wolli ein Exemblor für Elfriedchen?

    #299892

    For deine Fürsorje mechtch mr jans, jans herzlich bedangken, Meiner. Awwer das Buch hawwich zejar zwee Mah. Eenmah e ahles Eksemblar von der Biblo gobiert, ooch noch mit altmodscher Schrift, weeßt schon,vor dr Wende. Hawwich mr ooch bein Buchbinder binden lassen. Neja, for Halle un’s Hallische hawwich immer Moos, da is mir nischt ze deier.

    Un nach dr Wende hammses nei offjelecht. Un wenn’ch mah offjefodert were, mah was vorzelesn, denn nehm’ch das alde. Jleich un jleich jesellt sich jerne, weeßte ja, wahr? 🙂

    Dieses Halloren- Hallisch ist das alte, richtig urwüchsische Hallisch. An dem kann man sich heute nicht mehr orientieren. Hier wird sichtbar, welche Wandlungen die Sprache und damit auch die Dialekte durchmachen.

    Als schönste Geschichte beim Robert Moritz empfinde ich, wie Schtannebeen mit zur Gratulationscour mit nach Berlin zum König fährt. Auch die Begebenheit im Badezimmer kann sich ein junger Mensch gar nicht richtig vorstellen. Ich kenne aber noch aus eigener Erfahrung Badeöfen, die mit Kohle beheizt wurden. Also lies die Geschichte in Ruhe und einfach so, wie die Buchstaben dastehen, du wirst schon dahinterkommen, wieviel Humor im Hallischen zuhause ist.

    Un nochemah dangke, ’sis heide so selden, dass eener noch an‘ andern denkt!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 4 Wochen von  Elfriede.
    #300007

    Ich kann jetzt das „Ding“ mit „Mah Lachen zwischendurch“ nicht finden, nuh schreiwichs hier rinn, damitter ochemah lachen kennt!

    Ihr wisst je, ich hawwes mit dem Hallischen und auch Sprache allgemein.

    Gestern veranlasste mch ein Artikel im „Nordkurier“ ( Neubrandenburg und die Ecke da oben ), dort anzurufen, ob sie zukünftig bei Sportereignissen, die sich um Fußball drehen, künftig über
    „Fußballer Spiele“ berichten wollen.
    Ich befürchte das nämlich, denn sie ( die Zeitung Nordkurier) hatte gestern einen Artikel über S i n f o n i k e r Spiele drin.
    Da bleibt mein Auge nicht trocken.

    #300082

    Auch hierbei, ein Witz natürlich, wird es heiter:

    “ Ein Nazi ist wirklich ein bedauernswerter Mensch!! Chemotherapie hinter sich und orthopädisches Schuhwerk!!“

    #300398

    Man müsste mehr Zeit haben, um sich „schlauer machen“ zu können…
    Heute taucht mir bei der Zeitungsschau ein neuer Begriff auf: Target- Saldo. Nie gehört. Herr Guhgel…dann den Artikel von Werner Sinn in Welt 24 gelesen.

    Ich sage nur: Gute Nacht Marie, im Fensterbrett liegts Geld. ( aber für Marie setze man lieber BRD ein)

    George Bernhard Show meinte über Geld: Geld ist nichts. Aber viel Geld,
    das ist etwas anderes.

    Wie wahr. Und 879 Mrd. Euro- bisschen viel, wa? Mal gucken wieviel Stellen in Cent. Ach nee, ich wollte ja keene Zeit vertröd3eln….

    #300916

    Wie drückt man gendergerecht „Senioren“ aus?

    Und dann noch “ Mirarbeiter“ ( die Hallespektrum sucht!! 🙂 🙂 ),
    aber da weiß ich’s selbst: Mitarbeitende.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  Elfriede.
    #300919

    Füllrätsel für Elfriede 😉
    „Wohlbekannt ist im lieben deutschen Vaterlande der Ausspruch Heinrich Heines, des großen Spötters und hallischen Studenten, der die Bevölkerung der alten Salzstadt in drei Klassen einteilte:

    #300927

    Du, lieber redhall, meinst vielleicht “ Hallenser, Halloren, Hallunken( zu beachten, dass damit zugezogene Leute gemeint sind und man es mit 2 L schreibt, während Verbrecher Halunken sind- mit 1 L- was oft falsch gemacht wird).Aber das kann nicht sein, so etwas kenne ich von Heine nicht, nur das Spottgedicht über die Löwen vom Markt, die jetzt vor der Kaffeemühle( Hauptgebäude der Uni. liegen) Und das gehört zur Sammlung „Heimkehr“ von ihm.. Auch hat Heine nicht in Halle studiert.
    Es gibt auch ein Gedicht über die 3 Sorten Hallenser, aber das hat Heine nicht verfasst.

    #300930

    Des Rätsels Lösung, das Zitat ist aus „Die Halloren, Ihr Werden und Wirken von Dr. phil. Hanns Freydank
    Einen schönen Feiertag! Gruß
    die Anzahl der „Els“ stimmt korrekt!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von  redhall.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von  redhall.
    #302527

    Was mir so durch den Kopf ging bei einem Stadtgang am heute verregneten Tag
    -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-( schön? 🙂 )

    Tja, der „Freischläfer“ bei C& A ist fort! Umgezogen ( worden)? Allein wird er es nicht geschafft haben…

    Auf dem Boulevard häufen sich die Stellen, wo der KITT zwischen den horkligen Steinen, über die man sommers nicht ohne Schmerzen an den Füßen laufen kann in dem der Jahreszeit angepassten Schuhwerk, ausgebröckelt ist, wie bald wird dann auch dieser und jener Stein fehlen…..Zum Glück brauche ich noch keinen weißen Stock, um den Weg zu finden… Der würde oft steckenbleiben….

    Kampf um den Arbeitsplatz, heutzutage ja keine Seltenheit im normalen Leben, wird nun auch von Zugewanderten untereinander geführt. Und wie: lautstark zwischen einer Frau, die sich vor der Gr. Nikolaistraße schon niedergelassen hatte an ihrem Arbeitsplatz auf Obstkartons und einem Mann, der sich an der Ecke des dm-Marktes stehend mit einem Pappbecher aufstellen wollte. Ich weiß nicht, in welchem Land sie so sprechen, nein, gebrüllt hat er, dass man es bis zum neuen theater hören konnte.Aber Frauen sind artnäckig, sie hat den Platz nicht geräumt….

    Irrtum meinerseits, ich hatte angenommen, in der 2. Etage des
    Ratshofes würden Bilder von HALLE aus den 50er Jahren zu sehen sein, nö, ’s waren welche von Städten aus ganz Deutschland. Nur eines war von Halle und zwar der Franckeplatz- herrlich- noch ohne Arschloch-Ampel ( ja, ‚tschuldigung, so wird die wirklich allgemein genannt, ts, ts, ts), also war ich schnell wieder auf dem nassen Markt… und keine Steudener Eier…wo kriege ich die nun…andre ess‘ ich nicht…..

    Aber das AMTSBLATT lag aus. Aus Gnatz habe ich es nicht mitgenommen.
    Wenn die Stadt, besser gesagt die Pressestelle, es trotz mehrmaliger Intervention meinerseits, nicht schafft zu sichern, dass in jeden Briefkasten ein Amtsblatt gehört ( weil es Information und keine WERBUNG ist), solln s’es sich einpökeln…. 🙁

    Die Bänke an der Straßenbahnhaltestelle Franckeplatz in Richtung Süden, da kann man bei Regen nicht Platz nehmen, da bekommt man nasse 5 Buchsteben, kammer die nich unter die Vorschpringe von dem Haus hinbrezeln, dann wärnse iwwerdacht. Dass da Wolli noch nich droffjegomm‘ is, den seine Biecherbude is doch jejeniwwer….. De Bredderwand schteht ooch widder. Awwer die bei „Sachs uns eenfach“ jemeldten Schäden im Kleenflaster von vor Monaten (!) wern ooch immer jreeßer. Sowas fehlt ooch in dr Jefahrnsabwehrvrordnungk, daderbei kammer sich werkich enne Knoche brechen. Ich sache je, enne LACHNUMMER is das „Sags uns einfach“. Ich lache ooch, meine Bahn kemmt- ab heeme!! :-)……

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