Startseite Foren Halle (Saale) HalleZero – Neuer Ansatz zum Klimaschutz

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  • #384649

    Ach B2B. Du bist ja witzig. Hast du echt die Illusion, *irgendwas* von Risikotheorie zu verstehen?

    Weitere Emissionen erhöhen relevant das Risiko, dass der AMOC umkippt (https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2011GL047208).

    Allein der daraus resultierende Schaden wäre so hoch, dass bereits mit einem Prozent Risiko die Kosten jegliche Dekarbonisierung übersteigen würden.

    Die Erwartungswerte bei relevantem Risiko von praktisch unbegrenzt hohen Schäden sind der allerbeste Grund, sofort jegliche Emissionen stark zu reduzieren.

    Wie genau schätzt du die Folgen ein, wenn das Arktiseis demnächst im Sommer komplett verschwindet? Auf den Jetstream? Auf die Meeresströmungen? Auf den Permafrostboden, inklusive am Meeresgrund?

    Und „Wellenförmig“: klar, ein paar hunderttausend Jahre nach dem Wegbruch der menschlichen Zivilisation wird auch das CO2 wieder sinken, langsam. Falls nicht zwischendurch so ein Hothouse Szenario eintritt (+6K aufwärts), dass zu viel Grünzeug draufgeht und der im Boden gespeicherte Kohlenstoff freigesetzt wird.

    Wie kann man nur so viel CO2 und Energie komplett ignorieren.

    #384650

    B2B

    Ach B2B. Du bist ja witzig. Hast du echt die Illusion, *irgendwas* von Risikotheorie zu verstehen?

    Ich habe schon die Quality Assurance mit Riskomanagement für eine internationale Bank aufgebaut, da haben Sie noch in der Grundschule mit dem kleinen Einmaleins gekämpft.

    #384657

    Ach B2B. Du bist ja witzig. Hast du echt die Illusion, *irgendwas* von Risikotheorie zu verstehen?

    Ich habe schon die Quality Assurance mit Riskomanagement für eine internationale Bank aufgebaut, da haben Sie noch in der Grundschule mit dem kleinen Einmaleins gekämpft.

    Rein ökonomische Risiken innerhalb einer damals stabilen Klimaphase.
    Seit 1980 hat sich halt ne Menge getan, was Sie verpasst haben.

    Hat man damals noch mit großen Zahlentafen und Karteikarten gearbeitet?

    #384659

    B2B

    Sie sollten den Begriff Risikomanagement nicht verwenden, wenn Sie nicht den geringsten Schimmer zur Theorie und Methode haben.

    #384675

    Nun – ich Dummkopf hab doch tatsächlich einfach so angenommen, dass man im Risikomanagement die Wahrscheinlichkeit von Totalschäden gering halten sollte und den Erwartungswert eines stochastischen Prozesses maximieren sollte.

    Oder um es mit dem kleinen 1×1 zu sagen: Risikomanagement sollte Risikotheorie nicht komplett ignorieren.

    https://www.spektrum.de/lexikon/mathematik/risikotheorie/8626

    Ach so: Alle nennenswerten Finanz- und Versicherungsinstitute, die nicht ganz direkt von der Fossilindustrie geschmiert werden, plädieren schon seit langem für deutlich mehr Klimaschutz. Einfach, weil sonst die zu regulierenden Risiken viel zu hoch werden.

    Aber seit 1980 hat sich halt einiges auf dem Gebiet getan.

    #384681

    Wie soll eigentlich ein globales Phänomen in einem lokalen Forum bekämpft werden?

    #384683

    Wie soll eigentlich ein globales Phänomen in einem lokalen Forum bekämpft werden?

    Im Forum trollen die Realitätsleugner gegen nötige Maßnahmen. Aus Gründen, die mir jenseits von Sofa-Bequenlichkeit nicht einsichtig sind, wird selbst jede kleinste Änderung verteufelt.

    Ein wenig erinnert mich das an eine Schrift des Verfassungsrechtlers Ulrich K. Preuß „Bildung und Herrschaft“ aus den 70er Jahren. In dieser begründet er, warum die in der bundesdeutsche Verfassung festgelegten politische Verfahren nur Partikularinteressen kennen. Dagegen wird jeder Versuch mit politischen Verfahren gesamtgesellschaftliche Interessen bestimmen zu wollen, als verfassungsfeindlich kriminalisiert.

    Die Folgen sehen wir am Scheitern des Westens mit der Pandemie nachhaltig umzugehen, ebenso wie an den ständigen Querschüssen gegen eine nachhaltige Klimapolitik. Adorno beschrieb die Ergebnisse einmal mit „im Enzelfall durchus rational, in der Gesamtheit aber immer völlig irrational.

    Ansonsten gilt immer noch die alte Regel „global denken – lokal handeln“

    #384687

    B2B

    Im Forum trollen die Realitätsleugner gegen nötige Maßnahmen.

    Nur die ewig Gestrigen im Disput große gegen kleine Kindergartengruppe diskutieren noch das Ob. Kern der Fragestellung ist das Was, Wann, Wie, und mit welchen Kosten.
    Beispiel: Es geht nicht um Ob Kohleausstieg, sondern um überhasteter Ausstieg aus Kohle und Ersatz durch 70% CO2 aus Erdgas versus kontrollierter Prozess bis 2038 mit Ersatz durch Erneuerbare und Speicher mit gleichzeitigem Schutz der Arbeitsplätze. Bei der Messung des globalen Klimawandels werden Sie keinen Unterschied zwischen den beiden Strategien messen können.

    #384688

    Du erzählst Lügenmärchen. Nur Phantasten behaupten, dass der langsame Kohleausstieg billiger wäre. Jeden Euro, den wir j e t z t nicht in eine COS2 neutrale Umstellung investieren, zahlen wir in Zukunft mit dem Vielfachen zurück. Seriöse Berechnungen gehen von 5-10 Euro Zuschlag aus.

    #384690

    „Der EU ist es gelungen, das Wirtschaftswachstum von klimaschädlichen Emissionen abzukoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt die heute (Mittwoch) vorgestellte Studie zu globalen Treibhausgasemissionen der Gemeinsamen Forschungsstelle der Kommission. Der Studie zufolge sind die fossilen CO2-Emissionen der EU-Mitgliedstaaten und des Vereinigten Königreichs 2019 zurückgegangen, während sich der Anstieg der CO2-Emissionen weltweit 2019 fortsetzte, wenn auch mit etwas geringerem Tempo.“
    https://ec.europa.eu/germany/news/20200909-emissionen-steigen-weltweit-sinken-aber-der-eu_de

    #384691

    B2B

    Die Kosten für einen beschleunigten Kohleausstieg lassen sich noch annähernd rechnen. Die dämpfende Wirkung von 1,2% weniger CO2 pro Jahr in Deutschland und 0,027% weltweit auf den Klimawandel und schon gar nicht der damit verbundene Schaden lassen sich seriös beziffern. Welcher Märchenstunde haben Sie gelauscht?

    #384828

    Ach jeh. B2B will Risikomanagement betrieben haben, kommt aber mit simpler Prozentrechnung an die Grenzen seiner Fähigkeiten oder seiner Ehrlichkeit.

    Wie deprimierend. Warst du zufällig bei Lehman Brothers tätig?

    CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken sind ca 269 Mt pro Jahr, von CO2-Äquivalent bei grob 800 Megatonnen.

    Das sind bei dir 1,2%. Alles klar, keine weiteren Fragen.

    #384829

    Und noch die Quelle: https://www.t-online.de/finanzen/immobilien-wohnen/mietrecht-wohnen/id_68808560/co2-ausstoss-deutsche-kraftwerke-sind-die-klimakiller-europas.html

    All diese Lügenbarone gehen mir gehörig auf die Nerven. Vor allem, weil so viele Menschen auf diese plumpen Tricks reinfallen.

    #384832

    B2B

    CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken sind ca 269 Mt pro Jahr, von CO2-Äquivalent bei grob 800 Megatonnen.

    Bei einhem sofortigen Kohleausstieg wird CO2 aus Kohle durch 70% CO2 aus Erdgas ersetzt.

    Hier scheitert einer schon bei der Aufstellung der Gleichung, dem ersten Schritt der Lösung einer Textaufgabe.

    Diese Märchenerzähler mit ihren populistischen Vereinfachungen gehen mir gehörig auf die Nerven. Social Distancing zu unserer Jugend sollte dringend in eine Anti-Märchenerzähler-Verordnung gegossen werden.

    #384846

    All diese Lügenbarone gehen mir gehörig auf die Nerven. Vor allem, weil so viele Menschen auf diese plumpen Tricks reinfallen.

    Selbsthass ist keine Lösung, Du solltest Dich wie dein Vorbild Greta mal in Behandlung begeben, wenn es schlimmer wird.

    Wo nimmst Du eigentlich die benötigte Energie her beim beschleunigten Ausstieg?

    #384860

    Also für B2B gibt es zwischen „Morgen früh“ und „in 18 Jahren“ keine Zwischenschritte. Spannend.

    Außerdem gibt es für ihn kein Großbritannien, das innerhalb weniger Jahre ohne ansteigende Erdgas-Verbrennung aus Kohle raus ist.

    Übrigens ohne Milliarden an die Konzerne zu zahlen (Überraschung: ein milder CO2-Preis um die 30 Pfund hat die Kohle aus dem Markt verdrängt!). Und bei denen Erneuerbare (die von B2B wie von Nixie komplett und immer wieder laut tönend ignoriert werden) den Kohle-Anteil immer stärker übernimmt.

    Als Datteln 4 mit roher Gewalt ans Netz gedrückt wurde, hat niemand diesen Strom gebraucht. Die Energiepreise fielen ins Negative. Wir produzieren und exportieren wie die Irren Kohlestrom, weil der so extrem unflexibel ist. Nicht umsonst hat der PV- Boom die Mittel- und vor allem die teuren Spitzenlastkraftwerke enorm entlastet.

    Und 269 von 800 sind immer noch mehr als 1,2%. Du bleibst wieder mal die Quelle für ALLE deine Behauptungen schuldig.

    Ach so: hier ist übrigens unter anderem einer von der Munich Re dabei, aber aus B2Bs Sicht haben die alle keine Ahnung von Risiken.

    #384861

    B2B

    Außerdem gibt es für ihn kein Großbritannien, das innerhalb weniger Jahre ohne ansteigende Erdgas-Verbrennung aus Kohle raus ist.

    Wer hat Ihnen diesen Floh ins Ohr gesetzt?

    https://www.iea.org/countries/united-kingdom
    https://www.iea.org/countries/germany

    Am Ende der Links sind Bilder, damit auch Sie die Zusammenhänge verstehen.
    Übrigens 2022 ist Deutschland aus der Kernenergie raus, UK bleibt nach meinem Kenntnisstand erst mal drin.

    #384867

    Also für B2B gibt es zwischen „Morgen früh“ und „in 18 Jahren“ keine Zwischenschritte. Spannend.

    Klimahysteriker wollen aber heute raus, nicht sonderlich intelligente Menschen 2030. Selbst 2038 ist ambitioniert.

    Und bei denen Erneuerbare (die von B2B wie von Nixie komplett und immer wieder laut tönend ignoriert werden) den Kohle-Anteil immer stärker übernimmt.

    Unsere kleinen Ökoschreihälse haben immerhin für den hohen Kohleanteil gesorgt. Es gab genug saubere und sichere AKWs.
    Aber mal sehen wie weit wir sind, stand jetzt:
    43,7 GW konventionelle Kraftwerke
    17,4 GW Wind, Wasser und Sonne

    Heute Mittag:
    52,7 GW konventionelle Kraftwerke
    27,9 GW Wind, Wasser und Sonne

    Wenn die Klimahysteriker den Verbrennungsmotor bis 2030 ausrotten wollen, dann kommt dort noch ein großes Sümmchen drauf. Und das sind nicht mal die worst case Werte für die Erneuerbaren.

    Als Datteln 4 mit roher Gewalt ans Netz gedrückt wurde, hat niemand diesen Strom gebraucht. Die Energiepreise fielen ins Negative. Wir produzieren und exportieren wie die Irren Kohlestrom, weil der so extrem unflexibel ist. Nicht umsonst hat der PV- Boom die Mittel- und vor allem die teuren Spitzenlastkraftwerke enorm entlastet.

    Datteln 4 ersetzt ineffizientere Kohlekraftwerke, dass sind die Fakten die Hetzer und Agitatoren gerne verschweigen. Da Kohle auch dank Hysterie noch einige Zeit ein wichtiger Faktor bleiben wird war die Inbetriebnahme absolute richtig und ohne jeden Zweifel sinnvoll.

    #384876

    Ich habe das ellenlange Interview nicht komplett gelesen. Steht da auch irgendwo, was sie leisten möchten, oder nur gegen was sie alles protestieren wollen?

    #384865

    Dass UK-Strom seit vielen Monaten weitgehend kohlefrei ist, ist ja kein Geheimnis.

    https://electricinsights.co.uk/#/reports/report-2019-q2/detail/britains-power-system-is-closer-than-ever-to-being-fossil-free?period=1-year&start=2019-11-09&_k=dixq8v

    Hier ist ne Grafik von Anfang 2020.

    Hier die CO2 pro KWh

    https://electricinsights.co.uk/#/reports/report-2019-q2/detail/britains-power-system-is-closer-than-ever-to-being-fossil-free?period=1-year&start=2019-11-09&_k=dixq8v

    Mach ne ordentliche CO2-Bepreisung, und Kohle verdrückt sich von selbst. Bei sinkenden Gesamtpreisen.

    https://electricinsights.co.uk/#/reports/report-2020-q2/detail/electricity-prices-plummet?period=1-year&start=2019-11-09&_k=k05ala

    Auch in deiner Grafik ist seit 2010 der Gasverbrauch gesunken, genau wie die Ölverbrennung.

    Schaltet man in deiner Grafik auf Elektrizität um (wir waren bei Kraftwerken!), sieht man das Verschwinden der Kohle auch sehr deutlich.

    Nur Deutschland will bis ZWEITAUSENDACHTUNDDREISSIG die Kohleverstromung erhalten, und spendiert den Kohlekonzernen dafür auch noch ordentlich Steuermilliarden.

    Irrsinn. Aber man muss mal schauen, mit wem Haseloff und Co so ab und zu Kaffee trinken gehen. Kohlemilliardäre sind da auch dabei.

    #384882

    Intelligente Menschen können Grundrechenarten. Insbesondere können sie erkennen, dass man bei 800 Megatonnen Emissionen pro Jahr und einem Restbudget von 3000 Megatonnen für Deutschland insgesamt (also über die nächsten 20 oder 100 Jahre) nicht einfach so mit Kohleverstromung weitermachen kann.

    Aber Intelligente Menschen müssen auch nicht für einen Hungerlohn hier im lokalen Forum die Dogmen der Kohle- und Ölindustrie verteidigen wie B2B und Nixie.

    #384883

    Intelligente Menschen können berechnen, welchen Anteil Deutschland an der CO2-Erzeugung hat.

    #384884

    Intelligente Menschen können berechnen, welchen Anteil Deutschland an der CO2-Erzeugung hat.

    … und finden raus, dass er doppelt so hoch ist wie Deutschlands Anteil an der Weltbevölkerung. Historisch gesehen sogar 6x so hoch (und die Emissionen kumulieren!).

    Noch schlauere Menschen wissen, dass man schon früher wusste, was ein globales Problem ist. Von 1992 bis 2015 hat man genau diese Frage international verhandelt, anschließend hat der deutsche Bundestag einstimmig beschlossen, das Verhandlungsergebnis anzunehmen.

    Dumme Menschen ignorieren dagegen alle Erkenntnisse, Verhandlungen, Beschlüsse der letzten 30 Jahre und tun so, als hätten wir immer noch 1960.

    #384885

    Intelligente Menschen können berechnen, welchen Anteil Deutschland an der CO2-Erzeugung hat.

    Und Andorra oder Liechtenstein erst mal! Der Anteil dieser bescheiden Läbder am weltweiten CO2-Ausstoß ist wirklich zu vernachlässigen, aber trotzdem haben die Leute einen Lebensstandard, von dem Du nur träumen kannst. Wie machen die das bloß?

    #384886

    Und Palau erst! Weltweit der größte Prokopf-Emittent von CO2!

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