Startseite Foren Halle (Saale) Gimritzer Damm: Bauarbeiten für neuen Schutzdamm haben begonnen

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  • #126245

    Hoc aggeris est renovandum et reconstruendum ad loco eo, ad salvantur novum oppidum sive vetus.

    Hei-Wu
    Gimritzer Latina, Klasse V b

    Wolli hat den Google-Übersetzer gefragt, der sagt:
    Dieser Damm ist erneuert und reconstruendum zu ihm setzen, kam zu dem alten oder neuen Stadt werden gespeichert.

    #126247

    Το παλιό φράγμα δεν είναι ιερή.

    Auch hier mußte Wolli Herrn Google fragen, der sagt:

    Der alte Damm ist nicht heilig

    #126248

    Amtssprache ist deutsch!
    Ich hoffe,das der Baustart amtlich ist.
    Sie predigen Wasser und trinken:

    #126249

    Μπορει να είναι λίγο παλαιό, μα μπορούμε να το αναπαλαιοσουμε.

    Wolli sagt alles klar:Kann ein wenig alt, aber wir anapalaiosoume können

    #126250

    Speziell für Dich, @Redhall, um Dein Verhältnis zu OB und Obrigkeit zu reflektieren:

    #126251

    „Ich hoffe,*das* der Baustart amtlich ist.“

    Die Amtssprache müssen wir auch noch etwas üben, gelle @redhall ?

    #126252

    Die kannten also auch Frau S.?

    #126253

    Ja, das Jägerlatein ist im Forum auch sehr verbreitet. 😉

    #126259

    Merkwürdiges Wurschtblatt. Am Donnerstag berichtet die MZ über die Stadtratssitzung. Aber nur über Planetarium und Eissporthalle. Kein Wort über den Deich.
    „Auf Wunsch der Stadträte soll nun noch einmal alles umgeplant werden. SPD, CDU, Grüne und MitBürger für Halle / Neues Forum stimmten für einen Antrag der Sozialdemokraten.“ (Quelle HalleSpektrum) wird einfach unterschlagen.

    #126261

    https://hallespektrum.de/heiwu/files/2013/09/09-09-2013-katofragma.jpg

    Um mal zu Thema zurück zu kommen. „Gegen den Deich“ „nieder mit dem Deich“ steht da auf der Bauruine des Dammes bei SyKia, Nordgriechenland. (SfK kann das sogar im Original lesen). Die Hintergründe könnt Ihr ja in meinem Reiseblog nachlesen.



    @Frank
    hatte uns ja um Gestaltungsvorschläge für die Mauer gebeten.. Also, @Frank: nimm das Bild zu den Akten.Wär jetzt mein Vorschlag, also eher mediterraner Stil.

    #126264

    @farbspektrum: darüber wunder ich mich auch. Wahrscheinlich war die MZ da auf dem Klo.

    #126267

    Niemand kann mittlerweile einseitig nur auf eine Lösung durch technischen Hochwasserschutz (Deiche)setzen.. Dies dauert dann den durch HW Betroffenen in den Stadtlagen wiederum zu lange, was ja auch verständlich ist.



    @Frank
    :
    Wie wird denn entschieden, wer einen „schnellen“ Hochwasserschutz = Deich erhält und wer nicht? Wo kann man nachlesen, nach welchen Kriterien die Schutzziele im Land definiert werden? Wird eigentlich alles bis HQ 100 geschützt oder gibt es irgendwo einen Startpunkt?

    #126270

    @feldstudien: Auf deine Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es gibt zum Einen die DIN 19712 welche Empfehlungen für einen Schutzgrad bspw. HQ 100 für geschlossene Siedlungsgebiete gibt.Gleichzeitig ist aber auch ein hohes Schadenspotential (wobei hoch auch ein nicht näher definierter Begriff ist)notwendig.Für Anlagen des technischen Hochwasserschutzes, insbesondere Deiche ist auch ein erheblicher Platzbedarf notwendig. Deich 3m hoch mit befahrbaren Deichverteidigungsweg sind da Aufstandsbreiten von ca 23-25m notwendig. Dazu noch links und rechts 5m Deichschutzstreifen. Dieser Platz muss erst einmal da sein.Schwer zu finden im Bereich Altstadt.Alternative Hochwasserschutzwand? Im bebauten Bereich nicht wirklich eine Alternative. Mobile Hochwasserschutzelemente? Müssen jährlich einmal Probeaufgebaut , gelagert und im Hochwasserfall schnell errichtet werden.Das aber noch vor dem Ausrufen des Katastrophenfalls, also wenn noch keine BW und THW im Einsatz sind. Also baut die Wasserwehr.Aber welche in Halle? Im ländlichen Raum gibt es zur Zeit einen erheblichen Zulauf in die örtlichen Wasserwehren. Von Halle habe ich da noch nicht so viel gehört.Für die eng bebauten Siedlungsgebiete in Halle würde ich schon auf Grund der Bebauung und der Platzverhältnisse auf hausgebundene Systeme setzen.D.h. Druckwasserdichte Kellerfensterschotts, mobile Dichtungssysteme an Hauseingängen.Problem ist dabei das man notgedrungen das Wasser erst einmal bis zu den Gebäuden lassen muss.Weiteres Problem sind dabei die Einführungen der Medienleitungen Gas, Wasser, Strom etc die ebenfalls, wenn sie in den Kellerräumen einbinden, gedichtet sein müssen. Nur Bauschaum hilft da nicht wirklich.Für jedes Haus müsste eine individuelle Lösung gestrickt werden. Dazu eine 80:20 Fördermöglichkeit und es gäbe sicher eine Menge weniger Probleme.

    #126271

    Für Anlagen des technischen Hochwasserschutzes, insbesondere Deiche ist auch ein erheblicher Platzbedarf notwendig. Deich 3m hoch mit befahrbaren Deichverteidigungsweg sind da Aufstandsbreiten von ca 23-25m notwendig. Dazu noch links und rechts 5m Deichschutzstreifen. Dieser Platz muss erst einmal da sein.Schwer zu finden im Bereich Altstadt.Alternative Hochwasserschutzwand?

    Es gibt ja schon viele Punkte die gegen den alten Verlauf sprechen aber bei diesen Werten müssten doch sicher Straße und Straßenbahn verlegt werden oder?

    Das muss ja billig sein, wenn einige behaupten die Vorzugsvariante wäre teurer.

    #126273

    „nix Idee“ eben.

    #126281

    Mir war so als hätten hier einige den alten Verlauf gefordert. Wie das mit dem aktuellen Standard funktionieren soll, in der Tat da habe ich nix Idee. Aber hey 0cm, ein paar mm, 2cm, 10cm oder eben über 20m. Für Details interessiert sich ja keiner.

    #126302

    Die Neugestaltung des gesamten Bereichs mit Straßenbahnlinie, Straße, Deich und Areal vor dem Deich sollte genügend Platz für kreative neue Ideen liefern.



    @Frank
    : Zu Deinen Vorstellungen wären dann aber auch die kritischen Punkte zu bedenken: Was ist mit dem aufsteigendem Grundwasser, an dem die meisten Häuser in der Altstadt zuerst kollabieren und welche Optionen gibt es gegen das Durchfeuchten von Wänden?

    2. Wo gibt es denn eine solche halbwegs funktionierende Bürgerwehr, dass man sich soetwas mal anschauen könnte? So unkoordiniert wie 2013 in Halle ablief, bräuchte es meines Erachtens aber erst einmal einen mit allen Beteiligten (sprich auch den Bürgern) abgestimmten Katastrophenplan. Da sind jetzt alle dran und dies ist über den Hochwasserbeirat sicherlich auch auf den Weg zu bringen. Aber schon wenn ich mir die Realisierung der hochwassersicheren Energieversorgung anschaue, ist das Bewusstsein der „Behörde“ EVH da bisher immer noch nicht entwickelt. Herr Schneider hat zwar sehr schöne Versprechungen abgeliefert, bei der Verlegung der neuen Leitungen in der Hafenstraße aber war das Wissen um das Hochwasser offenbar gar nicht mehr existent. Hier werden die tollen Chancen der Hochwasserhilfe (Neuverlegung der Kabel) leider überhaupt nicht genutzt, das Ganze auch hochwassersicher auszugestalten und dies obwohl es Gespräche im Vorfeld inklusive vieler Versprechen gab und die Bürger auf die Probleme hingewiesen haben.

    #126307

    Gut funktionierende Wasserwehren gibt es viele.Gut läuft es in Raguhn-Jessnitz. Hier tut sich auch etwas:http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/schoenebeck/1381556_Wasserwehr-schuetzt-auch-Ostelbien.html

    #126308

    Gleichzeitig ist aber auch ein hohes Schadenspotential (wobei hoch auch ein nicht näher definierter Begriff ist)notwendig.

    Das ist genau der Punkt, an dem die Diskussion falsch läuft. Es fehlt in den Konzepten das Thema Risikomanagement. Ohne hier ins Detail gehen zu können, aus einem Gutachten oder noch besser im Hochwasserschutzkonzept müssen Maßnahmen mit Risikobetrachtung abgeleitet werden. Beispiel: Wir schlagen die Maßnahme X in der Altstadt mit einer Investition von 5 Mio vor, um den potentiellen Schaden um 20 Mio bei einem erneuten Hochwasser zu reduzieren. Mit dieser Argumentation wird die Verwendung der Mittel priorisiert. Aussagen zur Erhöhung des Wasserspiegels um 2 cm, die dann im Stadtrat zum wiederholten Nachweis keiner Erhöhung werden, sind einfach Unsinn.
    Hier wäre auch mal ein Antrag des Stadtrats zur Einflussnahme beim Land angesagt. Die Ministerpräsidenten der Länder strecken die Krakenarme nach nicht abgerufenen Geldern aus dem Fluthilfefond aus. Nicht um in den vorsorgenden Hochwasserschutz zu investieren, nein um andere Löcher im Haushalt zu stopfen. Die ursprüngliche Zweckbindung des Fonds sollte auf den vorsorgenden Hochwasserschutz erweitert, anderweitige Mittelverwendung verhindert werden.

    #126313

    Hier ein Link zum LMBV, welches hier nicht für den Hochwasserschutz zuständig ist, aber auch durch Grundwasserwiederanstieg technische Lösungen für die Haussicherungen formuliert hat:
    http://www.lmbv.de/index.php/Gefahrenabwehr_durch_Haussicherung.html
    Die Gebäude werden beispielsweise durch folgende Techniken gesichert:

    – Entfernen des Gebäudes aus dem Grundwasser (Gebäudeanhebung),
    – Bauwerksabdichtung (z.B. Einbau einer wasserdichten Wanne in den Keller,
    Außenhautabdichtung),
    – Kellerverfüllung und
    – Absenkung des Grundwassers durch ständige Wasserhaltung (z.B. Ringdrainagen
    um das Gebäude, Einzelbrunnen)
    Hinweise zu Wasserwehren finden sich hier:
    http://www.wasser.rlp.de/servlet/is/7827/Hinweise_Wasserwehren.pdf?command=downloadContent&filename=Hinweise_Wasserwehren.pdf
    Auch die Stadtverwaltung in Halle ist dabei, Mitarbeiter für die Wasserwehren zu suchen, insbesondere Deichläufer.

    #126318

    Fein, ich bin dabei, was wird gezahlt, welche Arbeitsbedingungen werden vereinbart. Gern auch auf 450€-Basis…

    #126324

    „– Entfernen des Gebäudes aus dem Grundwasser (Gebäudeanhebung),“

    Oder so wie das Künstlerhaus, einfach aus der Gefahrenzone schieben.

    #126330

    Das müssten sie aber in die Gefahrenzone schieben!
    Schon,wegen der Fördermittel für den Abriss von Wasserhindernissen.

    #126367

    Mobile Hochwasserschutzelemente? Müssen jährlich einmal Probeaufgebaut , gelagert und im Hochwasserfall schnell errichtet werden.Das aber noch vor dem Ausrufen des Katastrophenfalls, also wenn noch keine BW und THW im Einsatz sind.

    Das ist der Punkt, an dem ich entschieden darauf hinweisen möchte, dass THW-Kräfte auch schon vor dem Katastrophenfall zur Verfügung stehen. Das THW-gesetz weist ausdrücklich Einsätze im Rahmen technischer Amtshilfe aus für die öffentliche Gefahrenabwehr, neben der Aufgabe des Zivil- und Katastrophenschutzes. Und so wie die Leute vom THW-Ortsverband Halle letztens bei dem Bombenfund mit von der Partie waren, ohne das wegen zwei Blindgängern gleich Katastrophenalarm ausgelöst wurde oder z.B. im letzten Jahr im Saalekreis zur Unterstützung der Feuerwehr bei einem Lagerhallenbrand, können die auch im Hochwasser schon jederzeit angefordert werden. Der einzige Unterschied ist, das ohne Katastrophenfall nicht das Land, sondern die Stadt die Rechnung zahlen muss. Aber seien wir ehrlich, ein THW-Helfer kostet keine 5 Euro die Stunde laut deren Abrechnungsrichtlinie und damit weniger als die eigene freiwillige Feuerwehr, das kann jawohl kein Argument sein. In Köln z.B. baut den Kram stets und ständig das THW, die haben dort vermutlich die ebenfalls im THW-Gesetz erwähnte Möglichkeit genutzt solche Aufgaben per Vertrag mit dem THW an dieses abzugeben, ich frage mich nur, was für das THW bei solchen Aufgabenabtretungen per Vertrag rum kommt.

    Ich bin dennoch etwas skeptisch, denn mir würden einige Orte in unsere halleschen Altstadt einfallen, wo zwischen Wasserlauf und Gebäuden nicht mal für ne Spundwand genug Platz wäre.

    #126370

    @ardan
    Ab 1.1.15 8,50 € die Stunde.

    Und dort, wo kein Platz ist, muß man halt eine andere Ertüchtigung schaffen.
    Die Flutmauer vom Ratswerder bis zur Pfälzer Brücke hatte ich ja schon auf dem Schirm, incl. Schöpfwerk für die Mühlgrabensaale…

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