Startseite Foren Halle (Saale) Neuer Damm auf der Halle-Saale-Schleife

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  • #66027

    Stimmt, für den kleinen Hunger kann sie reichen…

    #66030

    Gegen jede einzelne Ablehnung sollte der OB beim Verwaltungsgericht klagen. Dann ist er wenigstens bis zum Ende seiner Amtszeit beschäftigt und weiterer Unfug seinerseits bleibt uns erspart. 🙂

    #66032

    @Pril,
    Danke,ich kenne den Pfad,aber die Datei meldet sich zur Zeit beim Runterladen als be-(ge-)schädigt!!!
    Da wird ohnehin noch viel rausgestrichen werden.
    Mal sehen, was die morgige Stadtratssondersitzung noch alles bringt.
    PS.: Am heutigen Tage wurde auf der nördliche Halle-Saale-Schleife mal wieder gearbeitet und das gefällte Gehölz abtransportiert.

    #66037

    Mirror

    @Stefan kann nichts passieren. Landesverwaltungsamt beurteilt die Plausibilität von Schadenskausalität und Schadenshöhe. Da hat der OB doch einen heißen Draht hin.

    #66051

    Stimmt, @Mirror 🙂

    Ob der Meister morgen vor den Stadtrat tritt und verkündet, er zieht vors Bundesverwaltungsgericht, da doch die Gerichte in Sachsen-Anhalt alle unter eine Decke stecken?

    #66055

    Ob die Verwaltungsgerichte auch bei ihrer Entscheidung bleiben, wenn es in den nächsten Tagen und Wochen erneut zu einem ähnlichen oder noch schlimmeren Hochwasserereignis kommen sollte?
    Wer trägt dann die Verantwortung dafür, wenn es infolge der Fehleinschätzung des tatsächlichen Zustandes des Gimritzer Damms zu einem katastrophalen Deichbruch mit verheerenden Folgen für Leib und Seele kommen sollte?

    #66057

    ne, er wird die Sitzung nach 5 min. verlassen. wie immer. wäre auch ein Glücksfall für den Stadtrat, bei so vielen wichtigen Fragen.

    #66058

    Na von den Bürokraten auf jedenfall keiner. Die berufen sich dann auf die Statistik und darauf das diese mal wieder nicht ganz 100% gestimmt hat.
    In deren Haut möchte ich nicht stecken wenn sie eingestehen müssen dass das Wasser der Saale sich nicht an Statistiken gehalten hat und doch Halle Überflutet hat.
    Bei denen muss doch Rund um die Uhr der Wetterkanal laufen und paralel Astro-TV wo sie sich höheren Beistand erhoffen falls die Flut doch schneller kommt als die Statistik versprochen hat.

    #66060

    Mein Gott, Kenno. Nochmal:
    1. Es gibt KEINE GEGENWAERTIGE GEFAHR
    2. Die Übertragung der Zuständigkeit des Deichbaus an die Stadt nach SOG ginge ALLENFALLS dann, wenn die zuständige Behörde nicht KANN. Dazu müßte schon eine Atombombe das LHW und das Landesverwaltungsamt gleichzeitig auslöschen.

    Beide Voraussetzungen sind nicht gegeben.
    Auch wenn das imaginäre „Herbsthochwasser“ kommen sollte.

    Gefahrphantasien ersetzen keine Rechtsprechung.

    Nie im Leben wird sich in der ganzen BRD irgend ein Verwaltungsrichter finden lassen, der hier anders urteilt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Jahre, 7 Monaten von admin.
    #66068

    @Hei-wu,
    mit deinen beiden Thesen zeigst du mal wieder, dass du keine Ahnung vom Deichbau und den wirklichen Gefahren beim Deichbruch hast.
    Kein Wunder, denn ihr sitzt ja immer noch auf dem Trockenen auf dem Gut in Gimritz!

    #66073

    @Hei-Wu
    gib es auf. Du wirst in dieser Stadt 2 Personen nicht von Ihrer Überzeugung abbringen können, nicht mal bis zum jüngsten Gericht.;-)

    Die Kontinuität in den gerichtlichen Entscheidungen ist schon beeindruckend bei der zuweilen praktizierten Meinungsvielfalt.

    #66074

    Mirror

    @kenno Geh doch mal kurz aus Deinem technischen Kabäuschen raus. Das Gericht hat nachvollziehbar formuliert, was man unter „Gefahr für Leib und Leben“ und „Eilabhilfe“ verstehen muss.
    In ganz Deutschland gibt es Dämme und Hochwasser. Nur weil der oberste Katastrophenschützer der Stadt diese Situation psychisch nicht verkraftet hat, wollt Ihr geltendes Recht in Halle außer Kraft setzen. Bitte, etwas die Füße stillhalten. In Köln, Koblenz und Passau, überall leben die Verantwortlichen in den Ämtern mit dieser Verantwortung und machen sich nicht vor dem anstehenden Weltuntergang in die Hose.

    #66075

    Mirror

    Der OB hätte mal jede Nacht 6 Stunden wie professionelle Katastrophenschützer, nicht wie stolz verkündet 3 Stunden in 3 Tagen, schlafen sollen, dann würde er vielleicht heute nicht so verbohrt an die Sache rangehen und sich bei Gericht eine Watschen nach der anderen abholen.

    #66076

    @kenno
    Ich war / bin immer wieder beeindruckt von deinen ingenieurstechnischen Darlegungen. Davor ziehe ich den Hut!

    Aber in Bezug auf den Wiegand-Damm argumentierst du – entschuldige – wie ein früherer Parteisekretär. Damals hätte es geheißen: „Du hast keine Ahnung, Bürger, deshalb vertraue den Genossen. Oder bist du gegen den Weltfrieden?“

    #66085

    Die bisherigen Argumente gegen den Notstandsdeich können nicht überzeugen, denn der Gimritzer Damm besitzt ein Alleinstellungsmerkmal, da dessen Haltbarkeit am seidenen Faden hang und auch heute noch ein Katastrophenzustand herrscht, der aüßergewöhnlich schnelle Handlungen erfordert, die vom zuständigen LHW bisher nicht erbracht worden sind und auch jetzt nicht in einer klaren Zielstellung zu erkennen sind.
    Der OB hat als Leiter des halleschen Katastrophenstabes nur den Fehler gemacht, dass er den Stab nicht in eine interdisziplinäre Aufbauleitung zum Bau des neuen Gimritzer Damms überführt hat, so wie es OB Trümper in Magdeburg/Rothensee gemacht hatte.
    Dann wären wir in Halle ohne Gerichtsstreitigkeiten schon viel viel weiter.
    @Stefan,
    deine persönlichen Anfeindungen und Vergleiche bitte ich zukünftig zu unterlassen!!!!

    #66087

    Ja die lieben Verwaltungsrichter, können nur nach
    Verordnungen Erlassen und Gesetze entscheiden.
    Das was wirklich zählt Menschlichkeit, Verständnis für die
    Situation ist ihnen dabei scheinbar abhandengekommen.
    Sie klammern sich nur an die Gesetze, weil sie nie von
    einer solchen Situation selbst betroffen waren.
    Die Belange und Ängste der Anwohner sind ihnen fremd.
    Die treffen erst dann eine normale Entscheidung sollten
    sie selber davon bedroht sein.
    Ich hoffe wirklich nur das kein Hochwasser kommt,
    dass die Verantwortlichen aus der entstandenen Situation
    etwas lernen und nicht an dieser elendige versagenden Bürokratie
    bis zum nächsten Hochwasser festhalten.

    #66088

    Hahaha. Ich denke, im stillen Kämmerlein hoffen jetzt viele auf ein kräftiges Rekordhochwasser.

    Wenn jeder zufällig einen Eimer Erde fallen lässt, entsteht vielleicht doch noch ein Damm. Keine Ahnung, wie der dann aussieht und wo er verläuft. Aber es kann ein echtes Kunstwerk werden.

    Es gibt nicht Gutes, außer man tut es.

    (Erich Kästner)

    #66090

    Nicht unbedingt ein Rekordhochwasser, SfK, aber wenn die Saale am Dammfuß lecken würde, wäre das sicher sehr hilfreich.

    #66096

    Hallunke schrieb:
    „Ja die lieben Verwaltungsrichter, können nur nach
    Verordnungen Erlassen und Gesetze entscheiden.“

    Wonach bitte sonst?
    Nach der Scharia? Nach dem „gesunden Volksempfinden“?
    Soll die aufgehetzte Volksseele wieder im Stadion entscheiden?

    #66097

    Vielleicht sollten sie sich mal an der Realität orientieren? Oder auch am gesunden Volksempfinden?

    Im E-Fall sitzen die Herren warm und vor allem trocken …

    #66098

    Jeder entscheidet nach seinen gemachten
    Erfahrungen. Da unsere Gesetzgebung alles andere
    als klar und deutlich ist, gibt es somit viel
    Spielraum in der Auslegung.

    #66100

    Mirror

    Es ist hoffnungslos. Die ganzen Kritiker der Gerichte und Bürokratie werden so lange gegen Genehmigungsverfahren wettern, bis der Nachbar eine Garage anbaut. Dann werden die Rechte wieder eingefordert. Lieber heiliger Florian, verschon unser Haus zünd andere an.

    #66110

    Wann kommt die Flut, wann kommt die Flut…? Wenn der OB zum Buddeln aufruft und selber voran geht, wieviele potentielle Flutopfer wohl kämen?

    #66111

    Mirror

    „…der Gimritzer Damm besitzt ein Alleinstellungsmerkmal, da dessen Haltbarkeit am seidenen Faden hang und auch heute noch ein Katastrophenzustand herrscht…“
    @kenno Ich schätze Deine sachlichen Einlassungen zu vielen Themen sehr. Bitte, schau auch hier mal über den Tellerrand. Der Deich in Fischbeck hat Alleinstellungsmerkmal, weil er gebrochen ist, in vielen Gebieten an der Mosel oder Donau, weil keine ausreichend vorhanden sind, oder über lange Jahre in Köln, weil umfassende Schutzmaßnahmen unter Einbeziehung des Oberlaufs nicht fertig waren. Trotzdem werden überall sorgfältig unter Einhaltung des Rechts die Vorhaben geplant und umgesetzt. Nur in Halle herrscht Panik. Als Fachmann musst Du doch auch wissen, dass man in drei Tagen keine Deichbaumaßnahme beauftragen kann. Du hast doch bestimmt einige Leistungsverzeichnisse in Deinem Berufsleben erstellt und Angebote kalkuliert oder ausgewertet.

    #66117

    @Kenno: Katastrophenzustand? Also ich sehe kein Wasser am Damm. Du?

    @Mr.Soda: Die dümmliche Pro-Damm-Petition haben auch gerade einmal 1000 Leute unterschrieben. Wenn es dann noch ans anpacken für illegale Baumaßnahmen gehen würde, wäre die Zahl wohl überschaubar.

    @hallunke: die Gesetzgebung ist ziemlich klar. Und wenn Wiegand einsehen würde, dass eben keine Grundlage für eine Gefahrenabwehr aufgrund einer unmittelbar bevorstehenden Gefahr besteht, hätte er der Stadt einiges Geld gegenüber Papenburg sowie Gerichtskosten gespart und hätte sich mit dem gleichen Eifer an der Realisierung einer rechtssicheren Lösung durch das Land beteiligt.

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