Startseite Foren Halle (Saale) Neuer Damm auf der Halle-Saale-Schleife

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  • #55690

    Mirror

    @nachrichtenticker: Bitte mal nachlesen, bechränkte Ausschreibung geht anders. Bin ich mir sicher, habe schon mehrere als Berater für Kunden durchgezogen.
    @Im Brief fordert Uhlamann Fachpersonal, um Vergaben gut vorbereiten zu können. In Halle unterstützt er ein Projekt in seiner Zuständigkeit, das alle Regeln außer acht lässt. Wenn es gut läuft, so what. Wenn es schief geht, hat man immer gewarnt.

    #55692

    @consultant

    Wenn Du vom Fach bist dann solltest Du wissen das es sich hier um eine einstufige Freihändige Vergabe handelt welche unter bestimmten Rahmenbedingungen erlaubt ist. Die Frage kann also nur sein ob die Rahmenbedingungen dieses hergeben. Es gibt da 2 wesentliche Merkmale, die besondere Eilbedürftigkeit (damit wird es sicher begründet) oder der besondere wirtschaftliche Vorteil. (siehe Vergabe Nahverkehr in ST)

    #55697

    Mirror

    @nachrichtenticker: Doch keine beschränkte Ausschreibung sondern freihändige Vergabe. Das ist ein Unterschied. Man sollte doch mal Einsicht nach IFG in die Ausschreibungsunterlagen nehmen, damit man nicht im Nebel stochert. Ich sehe keine Begründung, die eine EU-Vergabe mit verkürzten Fristen obsolet macht. Dass man mehrere Wochen einer falschen Strategie hinterhergelaufen ist, ist keine Begründung. Ebenso ist eine fehlende Planungsunterlage und Leistungsbeschreibung kein Freibrief für eine Vergabe ohne Vergleichsangebote. Hätte man sofort konsequent mit dem Verfahren begonnen, könnte man beschränkt ohne wesentlichen Zeitverzug ausschreiben.
    Ich kann nichts positives an dem gewählten Verfahren erkennen. Man legt die Verwaltungen mit Vergaberecht an die Kette, damit nicht mehr irgendwelche Vorhaben ohne ordentliche Planungen in die Welt gesetzt werden. Wir haben doch genug unsinnige Gewerbegebiete, Kläranlagen, etc. aus der Nachwendezeit.

    #55702

    Damit hat sich die Sandsckschubserei und die 500 000 Euro Spende von Papenburg schon mal gelohnt.

    Dreck aufschütten können sie ja. Mal schaun wie teuer es wird.

    #55715

    Diese Lästerei ist hier völlig unangebracht.
    Papenburg kann auch Stadien ohne Kostenüberschreitung bauen.
    Bei so einer Vergabe und kurzem Fertigstellungstermin kommt doch nur eine leistungsfähige Firma in Frage, die ihre Termintreue schon unter Beweis gestellt hat.

    #55716

    @transparenz/hallensis/mirror
    Euer ständiges Gekeife Richtung Wiegand nervt einfach nur und stört jede Diskussion. Durch Eure Einseitigkeit fehlt Euch auch jede Glaubwürdigkeit – ergo könntet Ihr Eure Beiträge auch stecken lassen. Kleines Beispiel aus dem letzten „ich-mag-BW-nicht“-Beitrag: die angeblich „mehreren Wochen“ falscher Planung (Stichwort Spundwand), die hier als große Verfehlung bekanntgegeben werden, belaufen sich nach Hallespektrum auf ZWEI! Wochen).
    Im übrigen bin ich mir sicher, dass Ihr die ersten wärt, die bei einem erneuten Hochwasser dem OB Nichtstun vorwerfen.
    Dabei will ich gar nicht behaupten, dass er alles richtig macht und sachliche EInwände würden mich wirklich interessieren.

    #55720

    Die Fällarbeiten an der Halle-Saale-Schleife haben begonnen

    Hochwasser 2013 in Halle(Saale) - Nachlese - Fällarbeiten am Gimritzer Damm (2)

    #55721

    Von Gefahr in Verzug, kann ja nun wirklich keine Rede sein.

    Bist du bezahlter Büroschläfer der Stadt? Wann ist denn Gefahr im Verzug? Wenn es im Herbst schüttet und Klaustorvorstadt sowie Neustadt zu Venedig werden?

    #55722

    Anonym

    @Lackmus
    Die Klaus Vorstadt wird nach dem Bau des Wiegandschen-Schutzwalls noch schlimmer da stehen.Voreilige Entscheidungen bringen langfristig gar nichts.

    #55723

    Das geht ja richtig fix.
    Das kennt man gar nicht von Halle. 😀

    Sonst braucht man doch immer 3-4 Jahre für die Erneuerung einer Straße wie der Delitzscher, und hier fängt man wenige Stunden nach der Unterschrift an.

    Hallensis. Sicher wird das Saalewasser gegen das Ostufer bei Hochwasser drücken.
    HaNeu ist aber wichtiger, wegen HWG und so.

    #55724

    Ich keifere doch nicht!Ich bin völlig einverstanden mit der Entscheidung!
    Die Spundwand war eh die Idee des SPD-Ortsvereines. Und natürlich kann man einen Stadtrat, der 24 Stunden vor der absolut alternativlosen Eilentscheidung tagt nicht mehr mit einbeziehen. Und das Planungs- und Vergaberecht nur lästige Erfindungen der alten Parteienkaste und irgendwelcher Umweltverbände sind, das ist mir auch bewusst. Naja, und das Papenburg die einzige Firma auf der Welt ist, die Dämme bauen kann,wer hat dieses Wissen nicht? Also ich bin froh wieder in einer Monarchie zu leben.

    #55725

    Nee hallensis, man kann ja erstmal abwarten und aussitzen, wie man es bisher in Halle gehandhabt hat, weil das Tradition ist… :->

    #55728

    Dass der Verlauf des neuen Dammes zwei Jahre diskutiert worden sei, ist mir neu. Da haette man ja auch Zeit gehabt, die Anwohner einzubeziehen.

    #55729

    Wenn ich das hier lese

    http://www.buzer.de/gesetz/8974/b26486.htm

    handelt es sich um einen Schwarzbau.

    Aber der Verwaltungsrechtler wird es (besser?) wissen.

    #55730

    hat man gemacht. Und es gab Einwände wegen der Fällungen im Auenbereich.

    #55733

    Anonym

    Indirekt gibt man mit dieser Entscheidung den Kindergarten, als auch das Peißnitzhaus auf.Die Sonde Bereitschaft wird spätestens beim über nächsten Hochwasser gegen Null tendieren.Hauptsache die Eissporthalle steht sicher.

    #55734

    @tanc

    man kann es ja dann, wenn Hochwasser ist, wieder einreißen…

    #55737

    Ich kann mir das schon gut vorstellen, wie das ablief.
    Nach der Flut, diskutierte der Chefarchitekt und die Chefs von Papenburg, wie man den Bürgermeister eine kostengünstige Alternative zum Gimritzer Damm bauen könnte.

    Man schaute sich die Stadtkarte von Halle an, und sah Linien, und schon kam man auf einen Damm zwischen Saale-Schleife und Tennis und Fußballsportanalagen am Sandanger.

    Ich geb der halleschen Stadtverwaltung einen Tip.
    Spart euch künftig solche Sachen wie teure Untersuchungen, Berater und Experten.
    Einfach drauf loß bauen.

    Anstatt die Eneingung der Saale ab etwa der Kröllwitzbrücke zu entschärfen, wird die Saale nun auch im Bereich der Peißnitz eingeengt, und angefangen die letzte Flutungsfläche und das letzte Auengebiet in der sich die Saale im Stadgebiet ausbreiten könnte, mit einem Damm eingegrenzt.

    Spart euch auch jede Wahl auf Kommunal und Landesebene.
    Künftig wird der Bürger, der das schönste und größe Stadtfest organisieren und das Volk bespaßen kann zum Oberförster gewählt.

    #55747

    @roshi Die jetzt umzusetzenden Pläne lagen 2 Jahre in den Schubladen von Stadt und LHW.

    #55749

    Da lagen sie gut.

    #55751

    Anonym

    @eseppel
    Schön das die Presse und eingeweihte Bürger davon wüsten, nur nicht der doofe normale Hallenser.Natürlich wirst Du jetzt mit Quellen kommen, indem man davon lesen oder direkt Einsicht nehmen konnte.

    #55752

    An der Kröllwitzbrücke was entschärfen? Was willste da wie entschärfen??? Mensch, bleib uff‘ Depp’ch …

    #55753

    An der Kröllwitzbrücke kann man nichts entschärfen, es sei denn, man reißt die Talstraße mit dem Krug ab und sprengt die Klausberge…

    Zu dem Argument, mit dem neuen Damm würde soooooooooo wahnsinnig viel Überflutungsfläche wegfallen. Ich habe es mal geschätzt: es fällt eine Fläche von ca. 130m x 320m weg. Ich will Niemandem zu nahe treten, aber dadurch wird der Pegelstadt nicht so weit erhöht, daß dadurch halb Halle absäuft, zumal Halle-Neustadt effektiv geschützt wird. Die Spundwand funktioniert ja nicht, da in dem Bereich Gasleitungen verlaufen.

    #55756

    @Roshi

    …wird die Saale nun auch im Bereich der Peißnitz eingeengt, und angefangen die letzte Flutungsfläche und das letzte Auengebiet in der sich die Saale im Stadgebiet ausbreiten könnte, mit einem Damm eingegrenzt.

    Was für ne Flutungsfläche und letztes Auengebiet???
    Du tust ja geradeso, als ob der Gimritzer Damm hier aus dem Nichts errichtet wird, und die arme eingeengte Saale dann nicht Ha-Neu unter Wasser setzen kann. Nach deinem Dafürhalten war also der Einsatz von Tausenden Helfern und der BW, die den Damm mit unzähligen Sandsäcken erhöhten und damit eine Katastrophe verhinderten, ein Frevel an der Natur?

    #55761

    Anonym

    @Mugger

    Ein Frevel an der historischen Innenstadt, dem Hafenstraßenviertel, der Talstraße und den armen Bewohnern gegenüber war es auf jeden Fall!

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