Startseite Foren Halle (Saale) Erdgas sparen – kalt duschen !

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  • #422350

    Aus Erdgas und Wasserstoff, um korrekt zu sein!

    Der Wasserstoff ist jedenfalls nicht grün.

    #422573

    B2B

    Preissteigerung Energie für private Haushalte ca 80% im Vergleich zum Vormonat.
    Wer will es, wem nützt es?

    Ölpreis Juli 2008: 145 Dollar/Barrel
    Ölpreis Juli 2022: 111 Dollar/Barrel
    Erdgaspreis Juli 2008: 13,46 Dollar / MMBTU
    Erdgaspreis Juli 2022: 5,62 Dollar / MMBTU

    #422579

    Erdgaspreis Juli 2022: 5,62 Dollar / MMBTU

    Das ist der Preis in den USA, in Europa ist er um ein Vielfaches höher.
    Bei Erdöl sind die regionalen Preisdifferenzen dagegen fast vernachlässigbar, weil Erdöl viel leichter weltweit zu transportieren ist.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von Clemens.
    #422593

    Robert Habeck hat heute verkündet, dass die Alarmstufe Gas ausgerufen wurde, Erdgas ist ab sofort in Deutschland ein knappes Gut.
    Wenn im Winter das Erdgas ausfällt ist nicht nur meine Hornske kalt, sondern alle fernwärmebeheizten Häusern in Halle, also Halle-Neustadt Halle-Südstadt. Halle Silberhöhe, Heide-Nord und viel Häuser der Innenstadt.
    Es fällt aber nicht nur das Gas aus, es fällt auch die Regierung.

    #422602

    B2B

    Das ist der Preis in den USA, in Europa ist er um ein Vielfaches höher.

    Das ist der Preis an den Spotmärkten, der sich in New York, Amsterdam und Leipzig nicht dramatisch unterscheiden.
    Preistreiber ist der zunehmende Anteil von Erdgas, das nicht über langfristige Lieferverträge gesichert ist. Die Liefermengen aus Russland sind allerdings erst Mitte Juni signifikant zurückgegangen. Die Preissteigerung ab Februar gegenüber 2008 ist damit folglich nicht zu erklären.

    #422619

    Das ist der Preis in den USA, in Europa ist er um ein Vielfaches höher.

    Das ist der Preis an den Spotmärkten, der sich in New York, Amsterdam und Leipzig nicht dramatisch unterscheiden.

    Preistreiber ist der zunehmende Anteil von Erdgas, das nicht über langfristige Lieferverträge gesichert ist. Die Liefermengen aus Russland sind allerdings erst Mitte Juni signifikant zurückgegangen. Die Preissteigerung ab Februar gegenüber 2008 ist damit folglich nicht zu erklären.

    Nee nee, schauen Sie sich beispielsweise das natural gas weekly update der eia (energy Information administration) an. Da können Sie lesen, dass der Spotpreis Ende Juni in den USA 6 Dollar 60 je MMBtu war, in Europa aber über 40 Dollar.
    Den Grund für den riesigen Unterschied habe ich oben genannt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von Clemens.
    #422638

    B2B

    Den Grund für den riesigen Unterschied habe ich oben genannt.

    Die Spreizung zwischen Weltmarktpreis und Preis in der EU hat schon im September 2021 begonnen. Reduzierte Gaslieferung aus Russland und damit der Bedarf neuer Bezugsquellen erst Mitte Mai 2022. Wie in anderen Rohstoffmärkten, Geld verdienen mit einer Wette auf die Zukunft.
    Wem nützt es? Zumindest den Rohstoffhändlern an den Börsen.
    Die Bürger von Deutschland bekommen ein Gefühl, wieviel Wohlstand eine beschleunigte Energiewende kostet.

    #422639

    Die Bürger von Deutschland bekommen ein Gefühl, wieviel Wohlstand eine beschleunigte Energiewende kostet.

    Eine Gastherme kann man nicht auf Kohle umstellen. Das hat nichts mit der schnellen Energiewende zu tun, sondern eher mit der nuttenhaften Ergebenheit gegenüber den Russen. Hauptsache, das Gas ist billig.

    #422640

    B2B

    Das hat nichts mit der schnellen Energiewende zu tun, sondern eher mit der nuttenhaften Ergebenheit gegenüber den Russen. Hauptsache, das Gas ist billig.

    Wirtschaftsbeziehungen innerhalb Europas werden durch Ergebenheit gegenüber den Amis ersetzt. Der Wirtschaftskrieg gegen die Russen kostet Geld. Kostet mit Verkürzung der Brückentechnologie Erdgas entsprechend mehr Geld. Mit der CO2-Steuer wollten sie das Geld in die eigenen Kassen lenken, jetzt fließt es nach Amerika und Qatar. Bezahlt wird es in jedem Szenario über Wohlstandsverlust der Bürger.

    „nuttenhaft“? – Wollten Sie mal wieder so richtig prollen?

    #422641

    Den Grund für den riesigen Unterschied habe ich oben genannt.

    Die Spreizung zwischen Weltmarktpreis und Preis in der EU hat schon im September 2021 begonnen. Reduzierte Gaslieferung aus Russland und damit der Bedarf neuer Bezugsquellen erst Mitte Mai 2022. Wie in anderen Rohstoffmärkten, Geld verdienen mit einer Wette auf die Zukunft.

    Wem nützt es? Zumindest den Rohstoffhändlern an den Börsen.

    Im September 2021 waren die Gasspeicher in Europa ungewöhnlich gering befüllt, obwohl der Winter nahte. Deshalb stiegen die Preise. Ganz allgemein gesprochen: Wenn man weiß, dass morgen ein Gut knapp wird, ist es sinnvoll, dass es schon jetzt teurer wird, damit gleich sparsamer damit umgegangen wird und die Knappheit morgen nicht so groß ist.
    Die Spreicher waren im September vor allem deshalb so gering gefüllt, weil russische Lieferanten, anders als sie es sonst getan hatten, im Sommer 2021 nicht über ihre vereinbarten Lieferverpflichtungen hinaus Erdgas anboten. Heute weiß man, warum dieses Angebot ausfiel: Die russische Regierung wollte, dass sich Europa aus Furcht vor einer Energiekrise mit dem Überfall auf die Ukraine abfinden werde.

    #422643

    B2B

    Heute weiß man, warum dieses Angebot ausfiel: Die russische Regierung wollte, dass sich Europa aus Furcht vor einer Energiekrise mit dem Überfall auf die Ukraine abfinden werde.

    Könnte ein Grund sein.
    Könnte aber auch sein, dass mit der Wahl 2021 deutlich wurde, dass Energiewende und Mobilitätswende bei gleichzeitigen Ausstieg aus der Atomkraft und beschleunigten Ausstieg aus der Kohle einen deutlichen Mehrbedarf an Erdgas in den nächsten Jahren induzieren wird. Das war in der Exportstrategie der Russen so nicht vorgesehen.
    „Russlands aktuelle Energiestrategie, die im April 2020 veröffentlicht wurde, sieht zwar im optimistischen Szenario eine Verdoppelung der russischen Erdgasexporte bis 2035 vor, aber der Anstieg betrifft vor allem den Export von Flüssiggas per Schiff. Die Erdgasexporte durch Pipelines sollen maximal um ein Drittel steigen und zwar durch Exporte nach China. “ (Bundeszentrale für Politische Bildung, 2021)

    #422644

    Das war in der Exportstrategie der Russen so nicht vorgesehen.

    Die Energiewende hat den KGB kalt erwischt, damit haben die nie gerechnet.

    #422645

    Diese Krise ist der Turbo für die Gewinnung alternativer Energien. Russland hätte noch die nächsten 20 bis 30 Jahre schon vom deutschen Geld „leben“ können. Ja, jetzt brauchen wir noch Gas und Öl, aber es wird sich alles schneller wandeln als erwartet. FFF wird sich die Hände reiben, auch wenn Brückentechnologien und so gar Kohle erstmal eine Renaissance erleben, aber nicht in 20 bis 30 Jahren sind wir annährend frei von fossilen Brennstoffen, sondern wohl in 10 bis 15 Jahren.

    Jetzt wird es für uns Deutschen nochmal richtig teuer, so wie die Deutschen nach den Kriegen viel Reparationen bezahlt hatten.

    Aber die irrwitzigen Kosten, welche wir alle tragen müssen, sind der Preis des Wohlstandes und so wie wir von unseren Großeltern profitierten, profitieren unsere Kinder und Enkel von den Entwicklungen.

    Die Dekadenz hat in Teilen ein Ende, neue gesell. Themen werden schlagartig präsent, so wie es nach dem 2. Weltkrieg auch gewesen war und es wird eine ökolische, soziale und wirtschaftliche Neuorientierung geben müssen.

    Wir können uns keine Schmarotzer mehr leisten. Nicht jene, welche Millionen in ihre privaten Taschen scheffeln und nicht jene, welche nur noch auf den Kosten der Gesellschaft leben wollen ohne eine Leistung zu erbringen. Arbeit gibt es genug, man muss sie nur in die Hand nehmen.

    ALGII nur noch für jene welche nachweisen können, dass sie aus gesundheitlichen oder familiären Gründen (Kinder oder Pflege) keiner Arbeit nachgehen können. Ansonsten ist keine Grundsicherung mehr zu zahlen.

    Und B2B hat recht mit seinen Preisvergleichen! 2008 lagen die Marktpreise für Rohstoffe höher und die Endverbraucherpreise deutlich niedriger.

    Wer haut sich die Taschen voll? Nicht der regionale Versorger!

    Die Bürger von Deutschland bekommen ein Gefühl, wieviel Wohlstand eine beschleunigte Energiewende kostet.

    Eine Gastherme kann man nicht auf Kohle umstellen. Das hat nichts mit der schnellen Energiewende zu tun, sondern eher mit der nuttenhaften Ergebenheit gegenüber den Russen. Hauptsache, das Gas ist billig.

    Das Gas war doch nur für die Industrie billig, nie für den Endverbraucher mit seiner Therme!

    Eine Gastherme kann man auch nicht ohneweiteres auf Wärmepumpe umstellen, da man spätestens im kalten Winter einen unsinnigen COP erhält, wenn die Außenluft länger unter -10 Grad liegt. Da wünscht man sich dann die Erderwärmung. Vielleicht zum Kühlen im Sommer eher wichtig.

    Bei Luftwärmepumpen hat man bei -10°C noch einen Wirkungsgrad max 3 bei 35°C Vorlauf, bei 55°C Vorlauf (klassische HZK) liegt diese bei unter 2.

    Das wäre sehr teuer!

    PV auf Dächern? Einfach mal umschauen auf den Altbauten, Verwaltungs- u. Bürogebäuden, Schulen und Sporthallen.

    Zudem ist Dämmung von Altbauten nicht nur teuer, sonderen auch häufig schwierig bis unmöglich. Geschweige der Einbau einer Flächenheizung.

    #422646

    B2B

    Die Energiewende hat den KGB kalt erwischt, damit haben die nie gerechnet.

    Wen es kalt erwischt, wird sich im nächsten Winter herausstellen.

    #422651

    Gasleitungen zu den Wohnhäusern werden als Letztes abgedreht. Nicht weil die Mieter so lieb sind, sondern weil eine Außerbetriebnahme und Inbetriebnahme in jedem einzelnen Haushalt nur mit einem fachkundigen Monteur geschehen darf!
    Bevor der Gasdruck weg ist, muss zu allererst der Hahn abgesperrt und verblombt werden!
    Das Problem ist nämlich die Kontrolle, ob Luft in das System kommen könnte, bhw. bei Inbetriebnahme ist.
    Bei Wasser ist dies relativ unkritisch. Bei Strom gibt es nur 2 Zustände, bei Gas kann es Wums machen und DIESEN Wums hat unser Kanzler nicht gemeint. 🙂

    #422652

    Chemiepark Leuna verbraucht ca 5 Mio Mwh Erdgas im Jahr.

    Ein Haushalt irgendwo zwischen 10000 und 20000 kwh/Jahr, je nach Größe und Zustand des Hauses.

    Geht man mal im Winter von 10000 kwh/Hj aus und Leuna mit 14000 Mitarbeitern in mehr als 100 Firmen und im Halbjahr von 2500 000 000 kwh/Hj, so würde das Abschalten von Leuna komplett gleich 250 000 Gashaushalten entsprechen.
    Also ca 100 Ab-u. Zuschaltungwn gegen 250000! Mal ganz grob geschätzt.
    Zudem ist bei den 100 Unternehmen der Anteil am Erdgasverbrauch sehr unterschiedlich. Vielleicht reicht es nur wenige Betriebe stillzulegen, um den Großteil des Gases einzusparen.
    Da kommt ein Trupp vom Versorger und die stellen innerhalb weniger Stunden den Hahn ab. Hauptsache die Anlagen sind dann schon down.

    #422653

    Wirtschaftsbeziehungen innerhalb Europas werden durch Ergebenheit gegenüber den Amis ersetzt. Der Wirtschaftskrieg gegen die Russen kostet Geld. Kostet mit Verkürzung der Brückentechnologie Erdgas entsprechend mehr Geld. Mit der CO2-Steuer wollten sie das Geld in die eigenen Kassen lenken, jetzt fließt es nach Amerika und Qatar. Bezahlt wird es in jedem Szenario über Wohlstandsverlust der Bürger.

    Das liest sich natürlich schlüssig, wenn man mal wieder nur einen kleinen Teil betrachtet. Dieser „Wirtschaftskrieg“ ist die alleinige Folge eines klassischen Krieges, den die Russen angefangen haben.

    Du hast natürlich Recht, wir könnten die Augen zumachen, vielleicht könnte der rüstige Rentner noch die letzten Jahren ohne größere persönliche Folgen genießen. Leider ist für den Rest die Aussicht nicht so toll, denn ein weiter so führt zu noch viel größeren Problemen. Die Folgen werden ja nicht geringer, Russland wird nicht nach der Ukraine stoppen. Und wenn der Völkermörer Putin im Winter plötzlich unzufrieden ist, dann haben wir noch weniger Zeit zu reagieren.

    Was ist denn deine Alternative? Wir heben alle Sanktionen auf? Zeigen allen verlässlichen Partnern den Mittelfinger und biedern uns den Russen an? Und dann werden wir die ganz großen Freunde? Vielleicht will Putin ja auch nur Dresden wieder eingliedern weil es ihm da so gefallen hat. Der Rest hat dann immerhin billiges Gas.

    #422655

    Könnte aber auch sein, dass mit der Wahl 2021 deutlich wurde, dass Energiewende und Mobilitätswende bei gleichzeitigen Ausstieg aus der Atomkraft und beschleunigten Ausstieg aus der Kohle einen deutlichen Mehrbedarf an Erdgas in den nächsten Jahren induzieren wird.

    Im Herbst 2021 sahen die Märkte die Gasknappheit als ein im Wesentlichen vorübergehendes Problem an. Man rechnete damit, dass die Erdgaspreise nach dem Winter 2020/21 wieder deutlich sinken würden, was an den Preisen für Erdgas zu sehen war, die damals für Lieferung Sommer 2022 abgeschlossen wurden. Übrigens galt damals als wichtiger Grund für den Gaspresiansteig der Anstieg der Nachfrage nach Flüssiggas in Asien, etwa in China.

    #422675

    B2B

    Im Herbst 2021 sahen die Märkte die Gasknappheit als ein im Wesentlichen vorübergehendes Problem an.

    Für Ihre These spricht, dass der Weeltmarktpreis wieder gesunken ist.
    Für meine These spricht, dass die Preise in der EU oben geblieben sind.
    Wir werden beide wohl nie erfahren, was bei den Händlern im Kopf vorgeht, wenn sie auf die Zukunft wetten.

    Was passiert eigentlich, wenn Putin weiter liefert und irgendwann der Einfuhrstopp verhängt wird? Die Lieferverträge haben zum Teil eine Laufzeit bis 2038. Werden Uniper, VNG, etc. dann von internationalen Schiedsgerichten zur Zahlung der vereinbarten Abnahmemengen verdonnert und müssen gleichzeitig teures Fracking-Gas zukaufen?

    #422676

    Im Herbst 2021 sahen die Märkte die Gasknappheit als ein im Wesentlichen vorübergehendes Problem an.

    Für Ihre These spricht, dass der Weeltmarktpreis wieder gesunken ist.

    Für meine These spricht, dass die Preise in der EU oben geblieben sind.

    Ich denke, dass die Preise in der EU so hoch sind, weil die Gaszufuhr aus Russland nach Europa stark zurückgegangen ist und die Gefahr besteht, dass Putin im Zuge seines Krieges gegen die Ukraine deren Helfern im Westen den Gashahn völlig zudreht. Sie sind der Meinung, dass die Gaspreise in Europa so hoch sind, weil in Deutschland im Herbst eine Koalition zustande gekommen ist, welche in den kommenden Jahren die Energiewende vorantreiben will.
    So unterschiedlich können Meinungen ausfallen.

    #422686

    Ich denke, dass die Preise in der EU so hoch sind, weil die Gaszufuhr aus Russland nach Europa stark zurückgegangen ist

    Das ist ja evident passiert mit Leichtigkeit das Okhamsche Rasiermesser. Andere Erklärungen erscheinen eher absurd.

    Allerdings zeigt die Situation auch, wo der freie Markt an seine Gernzen stößt und wo eingegrifffen werden muss (Preisdeckel). Da, egal wie die Preise steigen, die Menge verfügbaren Gases nicht steigt, entfällt also immer mehr Preis auf die selbe Menge Gas (wie wir das ja schon eine Zeit lang beim Sonnenblumenöl erlebt haben).
    Wo landet denn jetzt das ganze Gas-Geld der Verbraucher und der öffentlichen Hand?

    #422687

    B2B

    Ich denke, dass die Preise in der EU so hoch sind, weil die Gaszufuhr aus Russland nach Europa stark zurückgegangen ist

    Das ist nicht richtig. Die Preise waren hoch, obwohl Russland von Januar bis April gerade mal 4% weniger Gas geliefert hat als im Vergleichszeitraum 2021. Die Preisbildung an den Rohstoffmärkten ist schon lange von Angebot und Nachfrage entkoppelt.

    #422689

    Das ist nicht richtig. Die Preise waren hoch, obwohl Russland von Januar bis April gerade mal 4% weniger Gas geliefert hat als im Vergleichszeitraum 2021. Die Preisbildung an den Rohstoffmärkten ist schon lange von Angebot und Nachfrage entkoppelt.

    4% weniger wohin? Wie ist die Nachfrage? Aber stimmt, wenn 4% weniger Äpfel geliefert worden, dann lässt sich der Preis für Birnen sehr gut berechnen, vor allem wenn man weiß, dass der Lieferant jederzeit keine Äpfel mehr liefern will.

    #422709

    Ich stelle um und leite des Solarstrom von meinem Dach über eine Heizpatrone in der Warmwasserspeicher.

    #422725

    Ich denke, dass die Preise in der EU so hoch sind, weil die Gaszufuhr aus Russland nach Europa stark zurückgegangen ist

    Das ist nicht richtig. Die Preise waren hoch, obwohl Russland von Januar bis April gerade mal 4% weniger Gas geliefert hat als im Vergleichszeitraum 2021. Die Preisbildung an den Rohstoffmärkten ist schon lange von Angebot und Nachfrage entkoppelt.

    Bitte keine Zitate verstümmeln und dann sagen, sie seien falsch!
    Die Möglichkeit eines baldigen Gasstopps stand im Raum, seit ein Überfall Russlands auf die Ukraine wahrscheinlich wurde, und die Möglichkeit einer baldigen großen Gasknappheit schlug sich seit dieser Zeit in einem höheren Gegenwartspreis nieder.

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