Startseite Foren Halle (Saale) Wer wird neuer Oberbürgermeister ?

Dieses Thema enthält 105 Antworten und 19 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  wolli vor 4 Monate.

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  • #309703

    Die Fakten sprechen für sich.

    Welche denn?

    #310100

    Die HFc-Pleite oder Schieflage zeigt wieder zugleich
    die vermeintlichen Qualitäten des OBs: Im Zweifesfall das Problem lösen u. entscheiden.

    ich verstehe nicht ganz, was du meinst? Aktuell hat der OB allenfalls einen Machtkampf mit der HFC-Spitze ausgetragen und derzeit dort Oberwasser bekommen. Machtpolitik kann er also.

    Ob damit der HFC gerettet wird /gerettet werden kann/ ist noch offen. Ebenso, wie teuer das für das Stadtsäckel werden wird. Immerhin sind all die Zuschüsse aus kommunalen Unternhmen Gelder, die der Stadt an anderer Stelle fehlen werden.

    #310118

    Man könnte das Hasi-Prinzip auch auf den HFC anwenden. Sicher gäbe es potentielle Käufer für das Gelände des HFC.

    #310120

    HALLO Fractus, der HFC ist ein öffentlichkeitswirksame Problem.
    W
    Aber es ist auch gerade umgekehrt , ohne HFC keine angemessene Stadionmiete. Somit weiss man doch vor Bau eines Stations das das in die Schieflage führt, u. einen adeqate andere Nutzung ist ja wohl schwierig.
    Aber das ist noch gar nicht der Gipfel, selbst wenn der HFC keine Probleme hätte gibt es für die Stadt wieder ein Problem, denn entsprechende hohe Zuschüsse z.B. von VNG aus ganz tollen Deals (die nicht in den städtischen Haushalt fliesen sollten), sind irgendwann beendet. Und schon wieder besteht im Stadion ein Finanzierungsloch.

    Und alle haben das gewusst, Ob’s und Stadträte u. Rauschenbach..
    Denn die Quittung dafür zahlt man ja erste wenn man nicht mehr in Verantwortung ist. Und noch einmal, das gilt auch für andere Prachbauten in Halle.

    #310154

    Was für ein Unsinn. Du beschränkst deine Vorwürfe nur wieder auf Halle. Dann schau mal nach Chemnitz, Erfurt usw…
    Fußball genießt in Deutschland eine Sonderstellung. Jede Großstadt hat ein Stadion und versucht eine Mannschaft in den bezahlten Fußball zu heben. Akzeptier das oder auch nicht. Du änderst es nicht.

    Dass der HFC in der finanziellen Schieflage steckt, liegt auch an der unglaublich pomadigen Führungsriege. Hoffentlich ändert sich das grundlegend. Erste Ansätze sind vorhanden. Ohne Plan kein anständiger Fußball … keine Zuschauer… keine Einnahmen …

    #310162

    „Was für ein Unsinn. Du beschränkst deine Vorwürfe nur wieder auf Halle. Dann schau mal nach Chemnitz, Erfurt usw…
    Fußball genießt in Deutschland eine Sonderstellung. Jede Großstadt hat ein Stadion und versucht eine Mannschaft in den bezahlten Fußball zu heben. Akzeptier das oder auch nicht. Du änderst es nicht“ Zitat Luckymen

    Gott sei dank , denkt unser OB Wiegand nicht so, der wird für Aufklärung sorgen !
    Der will nämlich nicht die Drittklassigkeit seiner Stadt , weder im Fussball noch für alle andere kulturellen und wirtschaftlichen Bereiche !
    Und es geht natürlich um die Analyse der Fehler um dann in der Lösung richtig vorzugehen, mit den richtigen Personen die passenden Maßnahmen zu beschliessen…..
    Und natürlich interessiert nur in der „Hauptsache Halle“ u. fordere gerne alle auf an die Chancen der Stadt Halle optimistich aber kritisch zu glauben, lieber Lucky !

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  Rive.
    #310165

    der HFC ist ein öffentlichkeitswirksame Problem.

    das sehe ich genauso. Ein Verein, dessen lauteste Fangruppe die Vereinsfarben zu historisch belastetem schwarz-weiß-rot ergänzt, agiert in einem weitgehend deindustrialisiertem Gebiet mit limitierter Kaufkraft. Da gibt es außer dem Anzapfen öffentlicher, genauer kommunaler, Ressourcen kaum Finanzierungsquellen. Jedenfalls keine, die ein Überleben in der dritten Liga ermöglichen würden. In diesem Falle sollte die Stadt dem kapitalismus Tribut zollen und nicht in ein Fass ohne Boden investieren.

    Man brauche nur mal das Volumen der Gelder (regelmäßig und einmalig) an den HFC mit dem Volumen des Hasi Projektes vergleichen, dann sieht man, wie die Stadtoberen das mit der Verantwortung nicht so genau nehmen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  fractus.
    #310173

    @fractus

    Das ist deine falsche Denke. Weitgehend deindustriealisiert ist auch Magdeburg, wo du regelmäßig tagst.
    In diesem Thread auf mangelnde wirtschaft Halles verweisen, aber der Landespolitik zusehen, die Magdeburg fördert und Halle behindert.
    Halles Umland landet regelmäßig auf Platz 1 der Landesstatistik wurde aber sauber politisch von Halle abgetrennt. Die Unimedizin wollten sie kaputtmachen, aber die Außenstelle Hannover in Magdeburg fördern. Nur einen Superknast wollen sie hier ansiedeln.
    Für Magdeburg wird jetzt mal eben ein Forschungsinstitut für Elektroautos gesponsert. Was hat Magdeburg mit Autos zu tun? Keiner weiß es.
    Das kannst du seitenweise fortsetzen.

    Dazu hast du nichts zu sagen als Fraktionsangehöriger dieser politischen Klasse. Aber gegen den halleschen Fußball wettern, das kannst du gerade noch.

    #310178

    Und die öffentlichen Gelder für den Pleiteverein kommen nicht nur direkt aus der Stadtkasse, sondern werden über die 100%igen Töchter GWG,HWG,SWH und Sparkasse umgeleitet, damit es niemand merkt.

    #310187

    „Weitgehend deindustriealisiert ist auch Magdeburg“

    Das ist falsch. Magdeburg hat deutlich mehr Gewerbesteuereinnahmen und Industriearbeitsplätze als Halle. Magdeburg war auch vor 50 Jahren die größere Industriestadt.

    „Halles Umland landet regelmäßig auf Platz 1 der Landesstatistik wurde aber sauber politisch von Halle abgetrennt.“

    Mal außen vorgelassen, welche Landesstatistik du meinst, trifft das ebenso auf Magdeburg zu. Das Umland wurde auch nicht von Halle getrennt, es war nur nicht vom Umland gewollt, sicherlich unterstützt durch das ebenso schwarze und politisch mächtigere Magdeburger Umland, sich eingemeinden zu lassen.

    #310191

    Hei-wu, es ist doch noch schlimmer. Sie sagen es sogar ständig öffentlich, dass sie es so machen, und alle machen munter mit. Selbst hier im Forum gab es doch nur eher zaghaftes Unbehagen diesbezüglich.

    #310196

    @HansimGlück

    Geradezu lachhaft deine Ansichten.

    Magdeburgs Gewerbesteuern sind auch durch Landespolitik höher. Du brauchst dir nur mal die zugewiesenen Steuersitze von Unternehmen anzuschauen. Aber das weißt du ja, willst hier aber auf ausgleichenden Kenner machen.

    Magdeburger Umland ist Provinz, Halles Umland ist indistriealisiert. Sogar Halles Speckgürtel wurde dem Saalekreis b e w u ß t zugeschlagen, obwohl die schon Buna und Leuna hatten.
    Magdeburger Sichtweisen sind für den Süden Sachsen-Anhalts sowieso vollkommen unzutreffend. Warum? Weil Halle und der Süden zum Ballungsraum
    L-HAL gehören. Da sind magdeburger Denkweisen völlig überfordert. Deshalb flüchten sie sich ja in Blockade- und Behinderungspolitik. Zum Glück lag der Flughafen Schkeuditz in Sachsen, sonst hätten sie den auch an die Wand gefahren. Dafür aber wird das Projekt MD-Cochstedt zum gefühlt 10’ten mal unterstützt.
    Dem Rückbau des Halleschen Bahnknotens hat man von Magdeburg aus auch sehr angetan zugeschaut, Schade nur, daß Halles Lage dann doch die Bahn überzeugte und kräftig investiert wird. Daran hat das Land N u l l Anteil. Dafür hat Magdeburg der Bahn die Tür eingerannt den Magdeburger Bahnknoten auszubauen.
    Spar dir also deine Märchenstunde. Vielleicht solltest du in deinem Nordforum schreiben. Da glauben sie es dir.

    Um zum Thema zurückzukommen, denn es geht hier ja eigentlich um den OB.
    Die von mir genannten Tatsachen hat Herr Wiegand erkannt und bringt Halle vorwärts. Er ist der erste wirklich würdige OB für Halle nach der Wende (Rauen vielleicht mit Abstrichen auch).

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  Luckyman.
    #310198

    Wiegand hat also den Bahnknoten nach Halle geholt. Sonst wäre der in Magdeburg, und die Züge müssten einen Umweg fahren. Aha.

    #310202

    Bei manchen Leuten hilft nicht mal mehr ein Helm.
    Da ist auch nichts mehr zu schützen. Aha.

    #310219

    Wow.
    Lassen wir mal so stehen, oder?

    #310220

    Und die öffentlichen Gelder für den Pleiteverein kommen nicht nur direkt aus der Stadtkasse, sondern werden über die 100%igen Töchter GWG,HWG,SWH und Sparkasse umgeleitet, damit es niemand merkt.

    Doch mal wieder mit einem Besuch probieren? die Sponsoren sind deutlich sichtbar!

    #310221

    Wiegand hat also den Bahnknoten nach Halle geholt. Sonst wäre der in Magdeburg, und die Züge müssten einen Umweg fahren. Aha.

    Beim Rangierbahnhof muss es schon Anreize gegeben haben,in der Altmark hätte man ihnen schon gern einen Berg aufgeschüttet!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  redhall.
    #310222

    Bei manchen Leuten hilft nicht mal mehr ein Helm.
    Da ist auch nichts mehr zu schützen. Aha.

    Es geht auch moderat, kann man/frau beim OB lernen.

    #310236

    Der Anreiz lag für die Bahn in der besonderen Lage des Bahnknotens Halle, welche durch historische Gegebenheiten schon mal zu einem sehr großen Güterbahnhof geführt hat.

    #310241

    Und zu einer deutlich längeren Berliner Brücke. Dass die Bahn zugestimmt hat, die Brücke zu verkürzen, scheint mir nachträglich ein Fehler gewesen zu sein.

    #310247

    …als Fraktionsangehöriger dieser politischen Klasse.

    Oh, das ist mir neu. Bitte klär mich endlich auf! (über mich!!!)

    #310248

    Zum Glück lag der Flughafen Schkeuditz in Sachsen, sonst hätten sie den auch an die Wand gefahren.

    Das Projekt wurde federführend von einem dafür über mehrere Jahre extra abgeordnetem Beamten des Landes Sachsen – Anhalt planerisch und verwaltungsrechtlich vorbereitet.

    Die Frage ist also, ob Sachsen das Verfahren in ähnlicher Qualität hätte durchführen können.

    #310249

    Beim Rangierbahnhof muss es schon Anreize gegeben haben,

    Der Anreiz ist ganz simpel. Der Leipziger Bahnknoten ist viel zu überlastet imd frequentiert für einen solchen. Als der Bergbaubetreiber aus dem Tagebau bei Böhlen mal durchrechnen wollte, ob er die dortige Braunkohle in ein Kraftwerk in Niedersachsen, via Bahn Leipzig-Halle-MD-… verkaufen könnte, blieb ein Zeitfenster von ganzen 5 min am Tag dafür offen. So die Aussage des die Studie durchführenden Bergbau Profs. aus Freiberg. Der Tagebaubetreiber hat es dann meines Wissens gelassen.

    Deswegen der Standort Halle, nahe bei Leipzig. Die Züge können an Leipzig herangekarrt werden, dort neu zusammengestellt und dann zielgenau von und ab Leipzig losgeschickt werden.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  fractus.
    #310260

    @fractus

    Du bist ja echt ein Kenner.
    Halle war schon vor der Wende der größere Bahnknoten.
    Das hatte mit Halles Lage und der umgebenden Industrie zu tun.
    Das man Halle dann erst mal nach der Wende vernachlässigt hat, lag am o.g. „Engagement“ dieses eigenartigen Bundeslandes S-A.
    Letzen Endes zählt aber die Lage.

    Und dann noch das:
    fractus:
    „Das Projekt wurde federführend von einem dafür über mehrere Jahre extra abgeordnetem Beamten des Landes Sachsen – Anhalt planerisch und verwaltungsrechtlich vorbereitet.“
    Ein echter Witzbold!!!!
    Die Initiative ging von der Bahn aus, nicht von Sachsen-Anhalt. Und natürlich mußte baubegleitend dann auch ein Beamter Sachsen-Anhalts dabei sein, da Halle leider in Sachsen-Anhalt liegt.

    Und fractus weiter:
    „Die Frage ist also, ob Sachsen das Verfahren in ähnlicher Qualität hätte durchführen können.“
    Was soll man dazu sagen? Schau dir mal an was man in Sachsen inzwischen in die Infrastruktur gesteckt und angesiedelt hat. Und da erzählst du allen Ernstes so ein Sch…
    Wer bezahlt dich eigentlich?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  Luckyman.
    #310262

    Liest du eigentlich, worauf du antwortest?

    Die Initiative (zum Bau des Flughafens-Anmerkg.)ging von der Bahn aus,

    kopfschüttel, kopfschüttel….

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