Startseite Foren Halle (Saale) Stimmt die SPD dem Koalitionsvertrag zu?

Schlagwörter: 

Dieses Thema enthält 122 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  fractus vor 8 Monate, 2 Wochen.

Ansicht von 23 Beiträgen - 101 bis 123 (von insgesamt 123)
  • Autor
    Beiträge
  • #308644

    (geklaut:)
    Schöner Satz von Stefan Reinecke in der heutigen TAZ: +

    „Wer Scholz zuhört. bekommt Zweifel, ob das Finanzministerium wirklich an die SPD gegangen ist.“

    #308751

    Um die CDU (und das Kapital) nicht zu verschrecken, haben die Verhandlungsführer der SPD in den Koalitionsverhandlungen ja solche Themen wie Vermögenssteuer, Reform der Einkommenssteuer Entlastung der Mittelschicht, Erhöhung der Erbschaftssteuer bekanntermaßen erst gar nicht angesprochen.

    Aus Sorge um die darbenden Verleger wurden im Koalitionsvertrag (S. 94, oben) diesen zudem die Arbeitgeberanteile der Rentenversicherung für die minijobbenden Zeitungsausträger weitgehend erlassen.

    Es geht doch nichts über eine staatliche Förderung von Wirtschaft und Kapital auf dem Rücken der sozial Schwachen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate von  fractus.
    #308756
    #308762

    Ich suche keine neue Partei, aber eine Partei kommt von sich aus mit Riesenschritten auf mich zu, es ist die „Partei der Überirdischen“, in die wir letztlich alle eintreten.

    #308764

    @wolli, mach mir keine Angst. Die „irdischen“ brauchen dich.

    #308768

    Denk nicht an mich, denk an Dich „Memento mori“!

    #308783

    Darum geht es nicht @farbspektrum. Niemand behauptet, dass kein einziger SPD Wähler zur AfD übergelaufen sei.

    Bei einer Analyse befasst man sich für gewöhnlich mit (allgemeinen) Erscheinungen und nicht mit Einzelbiographien. Die fast enumerative Erwähnung von Parteien, aus denen die AfD ihre Wählerschaft rekrutieren soll, suggeriert, dass die nicht erwähnten Parteien, z.B. die Linke, im Großen und Ganzen vor dem Problem gefeit wären. Dem ist aber nicht so!

    Die Problemlösung ist nicht so einfach, wie behauptet wird: „Linkes Programm“ und zack sind die Wähler wieder da.

    Die Anhänger der Linken verstehen einfach nicht wieso viele ihrer Stammwähler zur AfD gewechselt haben. Dabei ist das ganz einfach zu verstehen. Die Mehrheit der Menschen in diesen Land haben nach Terroranschlägen , Messerattacken … keinen Bock auf noch mehr Asylbewerber. Da kommt die Forderung der Linken auf offene Grenzen und Bleiberecht für alle bei vielen Menschen nicht gut an. Fakt ist doch die Kosten für die Belastungen der Sozialsysteme durch die Asylbewerber zahlen die kleinen Leute und nicht die Millionäre. Ich danke im voraus auf Kommentare wie Menschlichkeit und christliche Nächstenliebe. Das hatte uns die DDR schon bewiesen.

    #308787

    teu

    @Bürger aus der Mitte: Ich kann das nicht bestätigen.

    Beispiel Bundestagswahl: In der Gemeinde Zscherben gaben 754 Wahlberechtigte ihre Stimme ab.
    Sechs Stimmen waren ungültig.
    193 Stimmen bekam die CDU.
    71 Stimmen bekam die SPD.
    136 Stimmen bekam die Linke.
    94 Stimmen bekam die FDP.
    23 Stimmen bekamen die Grünen und
    202 Stimmen bekam die AfD.
    …. den Rest erspare ich mir mal.

    Ich kenne diese Gemeinde sehr genau.
    Dort wohnen keine „Ausländer“, geschweige denn Asyl-Bewerber.
    Es ist zu einfach der gegenwärtigen Asyl-Politik der Bundesregierung die alleinige Schuld zu geben.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate von  teu.
    #308790

    Da bin ich anderer Ansicht, verehrter teu, dieses Argument der wenigen oder nicht vorhandenen Ausländer wird immer wieder gebracht. Die
    Zscherbener lesen aber auch Zeitung und haben Fernsehen und hocken nicht nur in Zscherben, sie wollen keine Zustände wie in Essen und anderswo. Grüne wie Palmer in Tübingen haben es begriffen.

    #308791

    Vielleicht wäre es einfacher zu begreifen, dass Zscherben nicht Essen ist.

    #308792

    teu

    Wenn ich mir die Ergebnisse anderer Gemeinden resp. Städte anschaue, dann passiert Folgendes.
    Je größer der Ort, desto geringer die Anzahl, prozentual gesehen, der AfD-Wähler.
    Und nun?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate von  teu.
    #308796

    Wenn dann noch eine Universität am Ort ist, werden es noch weniger.

    #308847

    In Freiberg (Standort TU BAF) ist die AfD stärkste Partei geworden. Der Ort weigert sich aufgrund eines AFD-Antrages neue Flüchtlinge aufzunehmen. Die Uni dort hilft leider nicht viel gegen eine AfD.

    #308879

    Vielleicht funktioniert die Gleichung AfD = Nazi einfach nicht. Es ist und bleibt eine Protestpartei, es sind ja nicht umsonst genug Wähler von die Linke zur AfD gewechselt.

    #308920

    Sicher ist, dass nicht nur AFD – Wähler gegen die Flüchtlingspolitik sind.

    #308921

    Vielleicht funktioniert die Gleichung AfD = Nazi einfach nicht.

    Bei den letzten Äußerungen von AfD-Führern wie Poggenburg und Weidel und dem hörbar tosenden Beifall ihrer Anhänger scheint die Gleichung aber aufzugehen; der verbleibende Rest wird jedenfalls immer kleiner.

    #308943

    Bei den letzten Äußerungen von AfD-Führern wie Poggenburg und Weidel und dem hörbar tosenden Beifall ihrer Anhänger scheint die Gleichung aber aufzugehen; der verbleibende Rest wird jedenfalls immer kleiner.

    Sind das diese Fakenews im eigenen kleinen Reich oder deine ernsthafte Wahrnehmung?

    https://www.tagesschau.de/inland/poggenburg-111.html

    Es ist ja nicht so das man bei der AfD groß übertreiben müsste um Kritikpunkte zu finden.

    Wurde eure designierte Chefin für ihre Gewaltfantasien mal von der Partei abgestraft? Wobei bei der SPD ist der Parteivorsitz vermutlich die Höchststrafe.

    #308944

    Die Abmahnung wird er stolz wie einen Orden tragen.

    #308946

    Wa wäre mitteldeutsches Essen ohne Kümmel?`Das müsste der Kümmelgermane eigentlich wissen! Zeit für eine Kümmeltorte!

    #308980

    teu

    Es ist erstaunlich, dass ausgerechnet am 22. April 2018, also zum 148-zigsten Geburtstag von Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin), der Sonderparteitag der SPD stattfinden wird.
    Nunja, die SPD hat nach eigenen Angaben „ihre Wurzeln in Judentum und Christentum, Humanismus und Aufklärung, marxistischer Gesellschaftsanalyse und den Erfahrungen der Arbeiterbewegung“.
    Sollte man sich tatsächlich auf diese Wurzeln besinnen wollen?

    #308981

    Humanismus und Aufklärung ist doch okay, vermutlich kommt es aktuell zu kurz aber immerhin.

    #308994

    Der Ausdruck „Kümmeltürke“ stammt übrigens aus Halle, gebt mal Kümmeltürke und Studenten ein.

    #310299

    passend zum morgen verkündeten Abstimmungsergebnis hat der linke Publizist Otto Köhler eine Glosse über seinen zweiten SPD- Eintritt geschrieben. Etwas zur Erbauung:

    https://www.jungewelt.de/artikel/328320.hilfe-ich-bin-in-der-spd.html

Ansicht von 23 Beiträgen - 101 bis 123 (von insgesamt 123)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.