Startseite Foren Halle (Saale) Stimmt die SPD dem Koalitionsvertrag zu?

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Dieses Thema enthält 122 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  fractus vor 2 Monate, 3 Wochen.

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  • #308089

    Wer hat das denn beschlossen? Die C’s haben natürlich geklatscht

    #308091

    Meine Tochter macht gerade ein von einer halleschen Firma ausgeschriebenes Praktikum. Entsprechend aktuell gültigem Mindestlohngesetz bekommt sie für ein Jahr Arbeit genau 0,00 Euro. Sie bedankt sich so jeden Arbeitstag aufs Neue bei Frau Nahles und der großen Koalition aus CDU und SPD.

    Du meinst nach jedem Praktikumstag? Sollte sie nicht mehr in der Schule sein und ein Studium/eine Ausbildung abgeschlossen haben, sollte sie über ihre Qualifikationen nachdenken.

    Aber unabhängig davon. So etwas bekommt man wenn man Hobbies studieren darf. Dem Großteil der Leute am Steintorcampus wird es nicht anders gehen.

    Dank Hartz IV mit seinem bedingungslosen Arbeitszwang, gekürztem Arbeitslosengeldbezug, der Abschaffung von Arbeitslosenhilfe zugunsten von Hartz IV, sind die in den 80er und 90er Jahren erkämpften Arbeitszeitverkürzungen bereits Makulatur und die wöchentlichen Arbeitszeiten sind wieder über auf dem zu Beginn der 70er Jahre geltendem Niveau. Trotz der seit dem gigantisch gestiegenen Arbeitsproduktivität (gesunkenen Lohnstückkosten).

    Schrecklich dieser „Arbeitszwang“. Andere für sich arbeiten lassen wäre auch viel angenehmer. Selbst in Deutschland zwingt dich keiner zum Arbeiten nur die ganze Zeit Nassauern und fürstlich entlohnt werden geht halt nicht.

    Logisch den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Arbeit und Kapital folgend, ist auch die Tarifbindung in der BRD seit Anfang der 90er Jahre auf einen Wert knapp oberhalb 40% gefallen.

    Träume in einem Betrieb ohne Betriebsrat ruhig weiter von deinen Rechten. Weltfremdheit ist kein Makel.

    Falscher Betrieb? Aber Rechte hast du in jedem Betrieb, wenn du aber nur in den letzten Klitschen unter kommst dann sind wir wieder bei dem Punkt oben, die Qualifikation.

    #308096

    Deine klassisch sozialdarwinistische Argumentation war schon Ende des 19. Jhh. überholt und widerlegt. Daswegen spare ich mir hier das, auch wenn die AfD solchen reaktionären Unsinn neuerdings für attraktiv hält.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  fractus.
    #308098

    Die Mehrheit der Bevölkerung scheint die aktuelle Version der „Ausbeutung “ ganz gut zu finden. Mich stört daran eigentlich nur, dass Leute, welche nie gearbeitet haben, genauso viel bekommen, wie die, welche ohne eigenes Verschulden arbeitslos geworden sind. Ansonsten ist das schon ganz gut geregelt. Ein Betriebsrat hat auch immer was mit eigenem Engagement zu tun. Und du brauchst Leute, die das ähnlich wie du sehen. Gibt es die nicht, hast du Pech. Das ist unstrittig. Kettenverträge gibt es nur mit Sachgründen. Die waren aber nicht Thema.

    #308100

    Deine klassisch sozialdarwinistische Argumentation war schon Ende des 19. Jhh. überholt und widerlegt. Daswegen spare ich mir hier das, auch wenn die AfD solchen reaktionären Unsinn neuerdings für attraktiv hält.

    Die Realität ist also überholt und widerlegt. Erklärt warum deine Träumereien nur unter Menschenverachtenden Diktaturen „funktioniert“ haben.

    #308103

    Die Realität ist also überholt und widerlegt. Erklärt warum deine Träumereien nur unter Menschenverachtenden Diktaturen „funktioniert“ haben.

    Du musst deine obskure Gedankenwelt nicht gleich für die Realität halten. Denn die Realität heißt deswegen Realität, weil sie unabhängig von deinen (und auch meinen) Gedanken real existiert.

    Ich bin ein jedoch ein wenig traurig, dass deine Argumentationslosigkeit seit mindestens deinen letzten beiden Beiträgen sich auf bloße Unterstellungen und Beleidigungen mir (und auch meiner Tochter) gegenüber reduziert hat. Das empfinde ich als beschämend.

    ich würde dich bitten, in solchen Fällen künftig entweder auf Beiträge zu verzichten oder dich aber an einer sachlichen Argumentation zu versuchen. Auch wenn das für dich ein wenig aufwändiger wird und etwa Gehirnschmalz erfordert.

    #308104

    Wer Im Osten aufgewachsen ist,traegt Schuld in sich, man Pjotr, du tust Mir Leid tun!

    #308110

    Du musst deine obskure Gedankenwelt nicht gleich für die Realität halten. Denn die Realität heißt deswegen Realität, weil sie unabhängig von deinen (und auch meinen) Gedanken real existiert.

    Es ist Realität das man bei geeigneter Qualifikation und einem mindestmaß an Flexibilität einen Job fernab von Mindestlohn oder Praktikum bekommt. Es ist Fakt das dich in Deutschland niemand zwingt zu Arbeiten.

    Diskussionswürdig könnte maximal sein ob es sozial ist andere für sein auskommen arbeiten zu lassen, sofern man in der Lage ist es selbst zu tun. Hartz IV ist und bleibt ein soziales Netz und keine Form sich ein gemütliches Leben zu finanzieren. Über ein Bedingungsloses Grundeinkommen kann man diskutieren wenn es Sinnvoll und Nötig ist, z.B. bei einer extrem hohen Automatisierung des Alltags.

    Ich bin ein jedoch ein wenig traurig, dass deine Argumentationslosigkeit seit mindestens deinen letzten beiden Beiträgen sich auf bloße Unterstellungen und Beleidigungen mir (und auch meiner Tochter) gegenüber reduziert hat. Das empfinde ich als beschämend.

    Wenn du die getätigte Aussage als Beleidigung gegenüber deiner Tochter empfindest, dann tust du mir leid. Passt aber in das auch wieder in das Bild.

    ich würde dich bitten, in solchen Fällen künftig entweder auf Beiträge zu verzichten oder dich aber an einer sachlichen Argumentation zu versuchen. Auch wenn das für dich ein wenig aufwändiger wird und etwa Gehirnschmalz erfordert.

    Für jemanden der häufiger mit „xyz ist überholt und widerlegt“ antwortet, sind das ziemlich harte Worte.

    #308113

    Es ist Realität das man bei geeigneter Qualifikation und einem mindestmaß an Flexibilität einen Job fernab von Mindestlohn oder Praktikum bekommt. Es ist Fakt das dich in Deutschland niemand zwingt zu Arbeiten.

    Das würde ich auch gerne so sehen, das Problem liegt aber darin, dass jeder glaubt, genügend qualifiziert zu sein. Das fängt bei sprachlichen/orthographischen Fähigkeiten an und endet nicht bei kommunikativem und sozialem Verhalten.

    #308123

    In den geschilderten Fällen reicht es, wenn du einen AG von deiner Qualifikation überzeugt. Deine Selbstwahrnehmung ist unerheblich.

    #308124

    Im Karneval kann jeder alles werden.
    Hallau!

    #308135

    Das würde ich auch gerne so sehen, das Problem liegt aber darin, dass jeder glaubt, genügend qualifiziert zu sein. Das fängt bei sprachlichen/orthographischen Fähigkeiten an und endet nicht bei kommunikativem und sozialem Verhalten.

    Ich wollte auch nie Sekretärin werden. Und du hast das Problem erkannt, die meisten denken sie sind für (alles) qualifiziert.
    Völlig untalentiert in den ungeliebten Osten flüchten hatte ja früher offensichtlich auch gut Funktioniert. Das wäre dann Flexibilität.

    Im Karneval kann jeder alles werden.
    Hallau!

    Der ist ja zum Glück nur einmal im Jahr.

    #308168

    Es ist Realität das man bei geeigneter Qualifikation und einem mindestmaß an Flexibilität einen Job fernab von Mindestlohn oder Praktikum bekommt.

    und jeder der einen Job bekommt hat weist eine geeignete Qualifikation (inkl. Flexibilität) auf. Realitätsfernes Kindchen, das da eben ist nach den Gesetzen der Logik eine Null Aussage.

    Abgesehen davon stimmt die Aussage auch rein sachlich nicht.

    Ich habe mich zum Beispiel vor mittlerweile ziemlich genau 2 Jahren an einem Lehrstuhl in Franken als wissenschaftlicher Mitarbeiter beworben. Arbeitsort wäre der tiefste Bayrische Wald gewesen. Mit dem Zug noch 1,5h und einmal Umsteigen hinter Deggendorf. Meine Mitbewerber und auch die örtlichen Mitarbeiter habe ich fachlich locker an die Wand gespielt. Beim Vorsprechen am Lehrstuhl in Franken passierte gleiches. Fachlich mehr als souveräner Vortrag und Diskussion (mein Mitbewerber ist regelrecht in sich zusammengerutscht). Im Bewerbungsgespräch wurde mir klar gesagt: Ich wäre zu alt und man wollte mit dem Vortrag nur mein Wissen abgreifen. Man wähle meinen Konkurrenten, den man gerade fachlich grundlegend auseinandergenommen hatte. Soviel zum Thema geeignete Qualifikation und Flexilität reicht.

    Es ist Fakt das dich in Deutschland niemand zwingt zu Arbeiten.

    Nur, wenn er denn genug Geld hat. Ansonsten gilt: Mein Kindchen, du kennst die Hartz IV Gesetzgebung nicht. Mach dich mal schlau.

    Wenn du die getätigte Aussage als Beleidigung gegenüber deiner Tochter empfindest, dann tust du mir leid. Passt aber in das auch wieder in das Bild.

    Mein Kindchen, die malst dir dein realitätsfremdes Bild selber. Aus der Aussage, das das Praktikum nicht unter das Mindestlohngesetz fällt, konstruierst du irgendein Versagen meiner Tochter bzw. in deren beruflicher Laufbahn. Lass dir gesagt sein: KEINE DEINER GETÄTIGTEN ANNAHMEN UND UNTERSTELLUNGEN STIMMT!!!! IN Zukunft: Wenn du keine Ahnung hast, halt einfach die Klappe oder erkundige dich zuerst nach dem Sachverhalt bevor du hier gegen andere herumhetzt. Zunächst erwarte ich noch eine Entschuldigung.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  fractus.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  fractus.
    #308186

    Und jetzt arbeitest du aus Protest für einen Mindestlohn? Wo man sich ängstlich umschaut, wenn man über einen Betriebsrat spricht?

    #308188

    Entschuldigung? Hier? Habe ich noch nie erlebt. Und da wurden ganz andere Kaliber aufgefahren. Aber eigentlich schade.

    #308190

    Und jetzt arbeitest du aus Protest für einen Mindestlohn? Wo man sich ängstlich umschaut, wenn man über einen Betriebsrat spricht?

    Hat @fractus das geschrieben?

    #308191

    Aus der Aussage, das das Praktikum nicht unter das Mindestlohngesetz fällt

    Ein Praktikum fällt nicht unter das Mindestlohngesetz, wenn es eindeutig Teil der Ausbildung ist und der Ausbildungscharakter eindeutig dominiert.

    Praktika sind oft zwingender Teil eines Studiums, hier ist der Praktikant dann aber z.B. BAFöG-berechtigt.

    #308192

    Und jetzt arbeitest du aus Protest für einen Mindestlohn? Wo man sich ängstlich umschaut, wenn man über einen Betriebsrat spricht?

    Hat @fractus das geschrieben?

    #308193

    Ja

    #308194

    Auch beim Praktikum ein ja

    #308195

    Ja

    Du irrst dich. beim Praktikum weiß ich nicht was du meinst.

    #308196

    Jetzt wird es albern. Natürlich schriebst du davon, dass ihr euch auf der Arbeit ängstlich umschaut bei Gesprächen über einen BR. Das mit dem Praktikum während eines Studiums hat heiwu dargestellt, ich habe es bestätigt.

    #308202

    @peterkotte
    zweimal unterschiedlich ja geschrieben und bei der Begründung konntest du dich nur an eine einzelne Aussage und davon offenbar nur an die Hälfte der Aussage erinnern? Ist dir so etwas nicht peinlich?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  fractus.
    #308205

    Zurück zum Thema: ich lehne den Griff in die Rentenkasse ab, um soziale Wohltaten ( Mütterrente) zu finanzieren. Das muss über Steuern bezahlt werden.
    Eine Zwangssolidarität zwischen mittleren und niedrigen Einkommen lehne ich ab, wenn hohe und höchste Einkommen unbeteiligt bleiben.

    #308226
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