Startseite Foren Halle (Saale) Spiegel-Artikel: Halle als "Nazi-Hochburg"

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  • #38927

    Nazi-Hochburg Halle? Entsetzen über Spiegel-Artikel

    Wie wäre es, dem Spiegel etwa 200.000 x per Mail mitzuteilen, dass man auf diese Art von „Journalismus“ verzichten kann?

    Unabhängig davon hörte ich neulich ein Interview eines Antifa-Aktivisten im D-Radio. Der äußerte sich sinngemäß, dass sich viele Städte in Wahrheit nicht gegen Nazis wehren, sondern vordergründig nur gegen das schlechte Image, was damit verbunden ist. Mit anderen Worten, man sollte eine PR-Kampagne gut abgrenzen von Null-Toleranz gegen Nazis.

    #38929

    Wo steht der Original-Spiegel-Artikel?

    #38932

    im gedruckten Spiegel

    #38933

    Anonym

    @Wolli Im Spiegel?

    #38936

    Den Artikel kann man zumindest am Anfang online lesen.

    #38937

    https://magazin.spiegel.de/reader/index_SP.html#j=2013&h=14&a=91768478

    Eigentlich gehts um Karamba Diaby. Bei der Gelegenheit haut der Spiegel mal eben raus
    „Sein Wahlkreis ist eine Hochburg der Rechtsradikalen“ – klar Halle liegt im Osten und passt ins Spiegel Klischee.

    Karamba widerspricht dem offensichtlich- aber leider nicht im Spiegel zu lesen.

    #38944

    Anonym

    sollten die aussagen so im Spiegel stehen: ich erwarte von unserem ob und, sofern er ernst genommen werden will, auch von diaby eine offentliche gegendarstellung. und auch eine, die entsprechend gedruckt wird.

    sowas journalismus zu nennen…

    #38948

    Wär jemand so freundlich den Artikel zu scannen und mir zu schicken?

    #38950

    @proband80: Das wird erst morgen gehen- falls überhaupt jemand von uns das Revolverblatt kauft

    #38951

    Anonym

    In dem Artikel wird von D. unwidersprochen behauptet,dass es in einigen Stadtvierteln Halles lebensgefährlich sei,es nur zu betreten.Im Interview schoss ein Junge vor dem Café angeblich mit einer toten Taube Fußball, woraufhin D. sagte:“Wenn Sie schon mal in Halle waren, vergessen sie die Stadt nicht“. Während seines Studie wurde er von Jugendlichen durch die Strassen gejagt. Er betont im Artikel zwar immer wieder die Rassismus Probleme, möchte aber ein „authentischer Ostdeutscher Politiker sein“.

    #38952

    Hallensis, das ist aber sehr abenteuerlich zusammengefasst…

    #38953

    Anonym

    Ich habe 1:1 zitiert. Entschuldige, aber ich habe den Spiegel vor mir liegen.Also nix mit abenteuerlich.Natürlich hatte ich diese Punkte, somit 80 Prozent des Artikels weglassen können, aber ich glaube das, dass dann abenteuerlich zusammengefasst worden wäre. Tja, Wahrheiten können Weh tun.

    #38954

    Hier ist das Taubenereignis samt Zusammenhang und nicht verfälscht wie von dir. Könntest glatt beim.Spiegel arbeiten…

    Nazi-Hochburg Halle? Entsetzen über Spiegel-Artikel

    #38955

    Seit wann arbeitet Karamba mit der Presse? Wenn es nicht erst seit wenigen Tagen der Fall sein sollte, müßte er wissen, wie sowas laufen kann. In meinen Augen ein absoluter Anfängerfehler. Bin gespannt, ob er eine Gegendarstellung formulieren wird, und natürlich, ob er deren Veröffentlichung durchsetzen kann. Karamba, das war dilletantisch!

    #38956

    Anonym

    Bis auf die Statements von Herrn D. dem der Spiegel scheinbar so gemein etwas hinzu gedichtet hat und der Meinung vom OB widerspricht es nicht meinen Zitaten.Schreib doch bitte mehr zu D. Aussagen.Sie werden nicht gerade Hallefreundlicher. Ich hielt die SPD eigentlich immer für eine seriöse Partei.

    #38957

    Seriös? Seit wann? Nicht mehr seit 1914… und der Nicht-Ablehnung der Kriegskredite. Ansonsten Partei der Arbeiter-Verräter …

    #39006

    Der Spiegel verweist auf einen ominösen eigenen Blog-Beitrag

    Heftige Diskussionen um Spiegel-Beitrag zum rechtsradikalen Halle

    #39011

    Der Spiegelredakteur scheint Rassismus im Kopf offenbar selbst nicht ganz überwunden zu haben. Wieso soll die Kandidatur von Karamba Diaby ein „Experiment“ sein?

    Ein „Experiment“ ist eher, einen solchen Artikel abzulassen. Was hat der Typ für Drogen genommen, als ihm das Bild des taubenschießenden Jungen in der (natürlich leeren!) Fußgängerzone erschien?

    #39014

    Der ganze „Spiegel“ scheint im Abwind zu sein, sonst würd‘ er nicht solche Schmiere schreiben. Da ist manchmal selbst die B… seriöser…

    Augstein würde sich im Grab wälzen…

    #39017

    Ich habe auch schon eigene direkte Erfahrungen machen dürfen mit „Spiegel“redakteuren – seitdem traue ich dem Blatt schlichtweg gar nicht mehr über den Weg.

    #39035

    Karamba allerdings auch, aber nicht vom Spiegel. Er hätte den selben Schluß ziehen sollen. Aber vielleicht denkt er sich auch, lieber eine schlechte, als gar keine Presse. Oder er spekuliert auf eine Welle der Empörung, welche ihn in den Bundestag spült.

    #39037

    Deine Unterstellungen sind doch völliger Quatsch. Niemand kann einem Journalisten vorschreiben, was er zu schreiben hat. Und schon gar nicht kann Karamba vorhersehen, dass ein Schreiberling es erwähnenswert findet, dass Kinder in Halle mit toten Tauben Fußball spielen. Vor irren Journalisten ist kein Mensch sicher.

    #39042

    Anonym

    Heiwus Äußerungen sind aber auch absoluter Unsinn.Scheinbar muss K. mit allen Mitteln verteidigt werden. Seit wann wird ein Artikel ohne vorherige Einsicht des Interviewpartners ohne Zustimmung veröffentlicht? Gibts bei Euch keine Pressestelle?Heilquellen

    #39043

    Dass Journalisten vorab den Betroffenen ihre Artikel zu lesen geben, ist unüblich und gilt als unprofessionell.

    #39044

    Das ist schon lange nicht mehr üblich, Bild-, Ton und Schriftbeiträge gegenzeichnen zu lassen, denn dann hätte ja der lieber Journalist u.U. für die Tonne gearbeitet…

    Journalismus soll unabhängig sein, manchmal auch unabhängig von Wissen und Können. Vom guten Geschmack, Pietät und Menschenwürde wird schon Abstand genommen…

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