Startseite Foren Halle (Saale) Kommt es in Halle zu Dieselfahrverboten?

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Dieses Thema enthält 132 Antworten und 20 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Schulze vor 6 Monate.

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  • #310440

    Während sich nach dem Leipziger Urteil die Stadt und das Land in dem Bemühen einig sind, nicht auf Dieselfahrverbote zu setzen und sich Gedanken machen, wie sie ab Jahresende 2018 nach Fertigstellung der HES die Dieselfahrzeuge herausfiltern wollen und die Stinker zur Fahrt über die zweispurige HES zu zwingen, wird zur Zeit vollkommen ausgeblendet, dass auch das Feinstaubproblem auf der Paracelsusstraße trotz Umweltzone nicht gelöst ist.
    So befinden wir uns gerade wieder in einer Episode von mindestens 4 weiteren Tagesgrenzwertüberschreitungen, welche die Messstation in der Paracelsussstraße erneut nunmehr schon mit 12 Überschreitungen bis an die Spitze aller PM-10-Stationen in Deutschland katapultiert haben.
    Schuld an dieser Entwicklung dürfte nicht nur die autobahnähnliche Fahrzeugbelastung (50 000 Kfz/24 h) sondern auch die Wetterlage mit kalten Ostwinden und Hochdruck-Inversionen sein.

    Natürlich liegt es am Wetter. Da kann man nicht mal die bösen LKW verantwortlich machen:
    https://www.luesa.sachsen-anhalt.de/luesa/reload.html?werte/PM10-g1h-TMW.shtml

    Dort kann man die letzten Stunden sehen. Nicht vergessen, es ist Sonntag Nacht. Auch vergleiche mit der Woche sind dann durchaus interessant. Übrigens, selbst ein Fahrrad emittiert mehr Feinstaub als ein moderner Dieselmotor.

    Und wenn du Dieselfahrverbote durchsetzt, wirst du sogar mehr Feinstaub und mehr CO2 haben. Dafür sinkt vermutlich der NOx Anteil (der Dank Feinstaubpanik erst gestiegen ist) wieder ein wenig.

    Mal was interessantes zur Panikmache:
    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.experte-zweifelt-studien-an-der-mann-der-in-sachen-feinstaub-die-falsche-botschaft-hat.3a9154cf-1fae-4c34-8d00-2f4b65e57070.html

    Übrigens in jedem Büro oder Innenraum dürfen in Deutschland 50% mehr Stickoxide in der Luft sein. Aber Hauptsache Panik schieben.

    #310455

    Das ist herrlich.
    Es zeigt den ganzen gesetzlichen Irrsinn, wenn es um Umwelt geht. Deutschland schafft sich auch hier ab.
    Wie verrückt diese angeblich um unser Wohl besorgten Umweltspinner sind. Nicht dass diese Leute nicht notwendig wären, aber sie machen sich vollkommen unglaubwürdig.

    Man stelle sich vor. Die Behörden stellen fest, daß die Menschen den weitaus größten Teil der Zeit in Innenräumen verbringen. Für Innenräume legen sie 60 Mikrogramm fest. Die „dreckigste“ Straße in Halle, über die ja immer so heiß diskutiert wird, ist sauberer als der zugelassene Wert für Innenräume. Und die meisten anderen Straßen in deutschen Großstädten auch.

    Über was reden wir hier eigentlich? Ist Deutschland eine überdimensionierte Anstalt?

    Nebenbei redet Deutschland noch seine Kernindustrie kaputt. Das Ausland lacht sich schlapp.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 3 Wochen von  Luckyman.
    #310475

    Der Vergleich der Außenluftgrenzwerte für NO2/NOx mit den Grenzwerten für Arbeitsplätze ist aus mehreren Gründen nicht sinnvoll. Populisten benutzen diesen Vergleich gern, das zeigt, dass sie sich mit den Grundlagen nicht beschäftigt haben.
    Aus Umweltbundsamt, https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft :
    „Arbeitsplatzgrenzwerte gelten nur für Arbeitende an Industriearbeitsplätzen und im Handwerk, bei denen aufgrund der Verwendung oder Erzeugung bestimmter Arbeitsstoffe eine erhöhte Stickstoffdioxid-Belastung zu erwarten ist. Stickstoffdioxid entsteht beispielsweise – bzw. wird verwendet – bei Schweißvorgängen, bei der Dynamit- und Nitrozelluloseherstellung oder bei der Benutzung von Dieselmotoren. Der Arbeitsplatzgrenzwert hat unter anderem einen anderen Zeit- und Personenbezug als der Grenzwert für die Außenluft: Der Wert gilt für gesunde Arbeitende an acht Stunden täglich und für maximal 40 Stunden in der Woche. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die berufsbedingt Schadstoffen ausgesetzt sind, erhalten zusätzlich eine arbeitsmedizinische Betreuung und befinden sich somit unter einer strengeren Beobachtung als die Allgemeinbevölkerung.
    Stickstoffdioxid in der Außenluft sind hingegen alle Menschen rund um die Uhr ausgesetzt, wenngleich die Konzentration je nach Aufenthaltsort schwanken kann. Gerade empfindliche Personen wie Kinder, Schwangere, alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma reagieren zum Teil wesentlich sensibler auf Umwelteinflüsse. Grundlage von Grenzwerten für Schadstoffe in der Außenluft sind deren langfristige, über Jahrzehnte hinweg in Studien beobachtete gesundheitliche Auswirkungen auf die jeweils untersuchten Bevölkerungsgruppen.
    Für Büroarbeitsplätze sowie Privaträume finden MAK-Werte keine Anwendung. Hier gelten vielmehr die Richtwerte des Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR), vormals Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Innenraumlufthygienekommission (IRK) und der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG)). Die Innenraumlufthygienekommission leitete in den 1990er Jahren einen sog. „Richtwert II“ für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft von 60 µg/m³ (Wochenmittelwert) ab. Der Richtwert II (RW II) ist ein wirkungsbezogener Wert, bei dessen Erreichen beziehungsweise Überschreiten unverzüglich zu handeln ist. Diese höhere Konzentration kann, besonders für empfindliche Personen bei Daueraufenthalt in den Räumen, eine gesundheitliche Gefährdung sein. Aufgrund des EU-Grenzwertes für die Außenluft von 40 µg/m³ im Jahresmittel und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse strebt der Ausschuss für Innenraumrichtwerte AIR die Aktualisierung der Bewertung für Stickstoffdioxid im Innenraum an.“
    Warum bitte stellen Leute den Grenzwert für einen nachgewiesen gesundheitsschädlichen Stoff in Frage? Damit sie ihren gesundheits- und umweltschädigenden schlechten Angewohnheiten weiter frönen können?
    NOx ist übrigens nicht nur für den Menschen schädlich, durch den hohen Stickstoffeintrag werden auch Pflanzen und die von diesen Pflanzen abhängigen Tierarten (Insekten) gefährdet.
    Es viele Gründe den Schadstoffausstoß zu begrenzen!

    #310476

    Populisten machen Panik, lies noch mal den Beitrag von Professor Dr. med Köhler. Gesund ist das alles nicht aber die Dosis macht das Gift.

    #310479

    Prof. Köhler hat einen Vortrag gehalten, in dem er seine persönliche Meinung kundgetan hat. Mehr nicht. Er war offensichtlich auch nicht in die Forschung zu Auswirkungen von Schadstoffen eingebunden, zumindest sind keine Publikationen darüber zu finden. Es scheint eine Seuche zu sein, dass pensionierte Fachleute versuchen, sich durch das Vertreten von, gegenüber dem allgemeinen Forschungsstand, kontrahären Meinungen Zuspruch und Anerkennung zu verschaffen.

    Feinstaub ist übrigens nicht gleich Feinstaub. Von den gesundheitlichen Folgen her sind z.B. Rußpartikel ganz anders zu werten als Pollen oder Saharasand.

    Es ging übrigens um NOx!

    #310498

    Es scheint eine Seuche zu sein, dass pensionierte Fachleute versuchen, sich durch das Vertreten von, gegenüber dem allgemeinen Forschungsstand, kontrahären Meinungen Zuspruch und Anerkennung zu verschaffen.

    Du sprichsts mir aus der Seele. Das gilt ja auch für andere Debatten.

    #310503

    Getrieben vom Ausweichen lobbyistischer Heere hat der Bundesgesetzgeber irgendwann davon Abstand genommen, ein einheitliches und abschließendes Umweltgesetzbuch zu erschaffen. Diesen Plan gab es sogar mal. Aber wir leben weiter mit sich teilweise widersprechenden Verordnungen und Richtlinien.

    Wenn ich die Wollmäuse so beim Spiel im Sonnenlicht betrachte, frage ich mich, ob in meiner staubgeplagten Innenstadtwohnung irgendeinen Feinstaubwert eingehalten wird. Aber von der Straße kommt der Staub bestimmt nicht.

    #310513

    Es scheint eine Seuche zu sein, dass pensionierte Fachleute versuchen, sich durch das Vertreten von, gegenüber dem allgemeinen Forschungsstand, kontrahären Meinungen Zuspruch und Anerkennung zu verschaffen.

    Er hat nur darauf hingewiesen das die Studien methodische Fehler haben, so dass sie keinerlei Aussage in Bezug auf Stickoxide haben können. Das bekommt dann auch ein pensionierter Professor noch hin.

    https://www.br.de/nachrichten/stickoxide-gesundheit-gefahr100.html

    Die 40 Mikrogramm, die im Verkehr gelten, wurden von der Weltgesundheitsorganisation WHO ermittelt. Auf ganz andere Art und Weise. Dabei wurde gemessen, wieviele Menschen gesundheitliche Beeinträchtigungen erleiden, wenn sie an einer Straße wohnen, wo bestimmte Mengen an Stickoxiden in der Luft sind.

    Das Problem: Es kann damit überhaupt nicht gesagt werden, dass es die Stockoxide waren, die die gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgelöst haben. Denn gemessen wurde vor rund 15 Jahren. Nun ist es davon auszugehen, dass dort, wo viele Stickoxide waren, auch andere Gifte verbreitet waren – zum Beispiel Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe oder Schwefeldioxid.

    Diese Gifte sind jedoch Dank der Katalysatoren und eines gereinigten Benzins weitgehend aus dem Straßenverkehr verschwunden. Andere sind geblieben. Auf jeden Fall lässt die Studie offen, welche der damals gemessenen Schäden tatsächlich den Stickoxiden zuzuschreiben sind.

    Deswegen kann dir auch keiner genaue Grenzwerte sagen oder auch nur ansatzweise erklären wie viel Menschen durch welche Dosis NOx sterben. Studien die dies klären sollten wurden ja verteufelt und abgebrochen.

    #310515

    „Es geht aber nicht nur um CO2 allein. Hohe Konzentrationen davon sind häufig auch ein Hinweis auf gefährliche Schadstoffe im Klassenraum. Dr. Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt kennt die Gefahren: „Staub, Feinstaub ist da in erster Linie zu nennen. Aber auch gasförmige chemische Stoffe, wie Lösemittel. Aber in der mikrobiellen Situation kann auch Feuchtigkeit erhöht sein und damit kann auch Schimmel und Ähnliches in der Luft erhöht sein. In der Summe kann das zu erhöhter Infektanfälligkeit von Schülerinnen und Schülern führen.““
    http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/schadstoffe-schule-kinder100.html

    #310516

    Mir reicht folgende Aussage aus dem zitierten Artikel:

    „Medizinisch steht fest: Stickstoffdioxid ist ein Reizgas. Es dringt tief in die Lunge ein und löst Entzündungsreaktionen aus und schädigt damit die Lunge. Das bestätigt auch das staatliche Helmholzzentrum für Gesundheit und Umwelt in München. Symptome seien Husten, Atemnot oder tränende Augen. Auf Dauer könne es sogar sein, dass die Lunge sich nicht mehr erholt, dass das Gewebe vernarbt und nur noch schlecht arbeiten kann, so die Gesundheitsforscher.

    Besonders gefährdet seien Asthmakranke durch eine starke Konzentration von Stickoxiden. Für Kinder könnten sogar schon geringe Mengen Stickstoffdioxid zum Problem werden, sagt die Epidemologin Annette Peters. Denn das Gift würde das Lungenwachstum behindern.“

    Da muss man gar nicht mehr über den Sinn und die Höhe der Grenzwerte diskutieren!

    Mal abgesehen davon, dass der Artikel einige fragwürdige Aussagen enthält. So gibt es Katalysatoren schon länger als 15 Jahre, Kohlenmonoxid hat zumindest langfristig, in geringen Konzentrationen geringe bis keine Auswirkungen. Unerwähnt blieb, dass erst die modernen hochverdichtenden Dieselmotoren das Problem der hohen Stickoxidemission haben, wodurch sich das Problem in den letzten Jahren verschärfte.

    #310517

    @micha06de

    Du schreibst:
    Der Richtwert II (Wochenmittelwert) für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft von 60 µg/m³ ist ein wirkungsbezogener Wert, bei dessen Erreichen beziehungsweise Überschreiten unverzüglich zu handeln ist.

    Bei 55 µg/m³ und 40 h Arbeitswoche besteht also kein Handlungsbedarf.
    Die meisten Straßen Deutschlands liegen darunter. Und das betrifft die unmittelbare Nähe stark befahrener Straßen. In der überwiegenden Fläche sind die Werte noch niedriger. Wo ist jetzt die Logik?
    Weil Arbeitskräfte (z.B. im normalen Büro) besonders überwacht werden?
    Heutzutage sind auch nicht alle Arbeitskräfte gesund, da sie auch krank arbeiten gehen, aus Angst vor Arbeitsplatzverlust.

    Die Arbeitsplatzgrenzwerte für Arbeitende an Industriearbeitsplätzen und im Handwerk, bei denen aufgrund der Verwendung oder Erzeugung bestimmter Arbeitsstoffe eine erhöhte Stickstoffdioxid-Belastung zu erwarten ist, kannst du hier nicht aufführen, denn diese liegen weit höher (bis 950 µg/m³). Sie haben also nichts mit den erlaubten 60 µg/m³ zu tun.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 3 Wochen von  Luckyman.
    #310519

    „Übrigens, selbst ein Fahrrad emittiert mehr Feinstaub als ein moderner Dieselmotor.“
    Ha? Du erzählst doch gequirten Shit. Wieviel g Feinstaub emittiert denn ein Fahrrad? Ein Fahrrad hat ia. 2 mit Reifen bestückte Räder, die natürlich immer einen geringen Abrieb haben, der sich aber auf eine längere Laufleistung verteilt. Ein PKW hat 4 Räder mit wesentlich breiteren Reifen, wo der Abrieb schon durch höhere Geschwindigkeit deutlich höher sein dürfte. Einen Feinstaub emittierenden Motor hat kein Fahrrad.

    #310537

    „Übrigens, selbst ein Fahrrad emittiert mehr Feinstaub als ein moderner Dieselmotor.“
    Ha? Du erzählst doch gequirten Shit. Wieviel g Feinstaub emittiert denn ein Fahrrad? Ein Fahrrad hat ia. 2 mit Reifen bestückte Räder, die natürlich immer einen geringen Abrieb haben, der sich aber auf eine längere Laufleistung verteilt. Ein PKW hat 4 Räder mit wesentlich breiteren Reifen, wo der Abrieb schon durch höhere Geschwindigkeit deutlich höher sein dürfte. Einen Feinstaub emittierenden Motor hat kein Fahrrad.

    Wenn du nicht lesen kannst, kann ich nichts dafür. Es ging explizit um den Dieselmotor vs. Fahrrad. Einfach um einzuordnen warum diese Panikmache mit dem Diesel völlig sinnlos ist. Natürlich emittiert (für gewöhnlich) selbst ein Elektroauto mehr Feinstaub als ein Fahrrad. Wobei kein Raucher auf dem Rad sitzen sollte.

    Da muss man gar nicht mehr über den Sinn und die Höhe der Grenzwerte diskutieren!

    Doch, denn sonst müssten wir Fahrräder verbieten, weil diese ja den bösen Feinstaub emittieren. In der modernen Welt wird es immer solche Abwägungen geben müssen. Das auf Diesel o.ä. zu begrenzen ist ziemlich scheinheilig.

    Mal abgesehen davon, dass der Artikel einige fragwürdige Aussagen enthält. So gibt es Katalysatoren schon länger als 15 Jahre, Kohlenmonoxid hat zumindest langfristig, in geringen Konzentrationen geringe bis keine Auswirkungen. Unerwähnt blieb, dass erst die modernen hochverdichtenden Dieselmotoren das Problem der hohen Stickoxidemission haben, wodurch sich das Problem in den letzten Jahren verschärfte.

    Aber das vermutlich sämtliche Studien dazu methodisch völlig fragwürdig sind, interessiert dich nicht? Da reicht es sich ein paar anzuschauen.

    Ansonsten hat diese „Studie“ genauso viel Tiefe:
    Pirates and global warming

    Piraten ansiedeln ist vermutlich genauso Sinnvoll wie Dieselfahrverbote.

    #310600

    Wenn ich die Wollmäuse so beim Spiel im Sonnenlicht betrachte, frage ich mich, ob in meiner staubgeplagten Innenstadtwohnung irgendeinen Feinstaubwert eingehalten wird. Aber von der Straße kommt der Staub bestimmt nicht.

    Soweit ich meiner dillettantischen Vorstellungskraft trauen darf, ballen sich weder oberflächenchemisch aktive Rußpartikel, noch nitrose Gase oder lungengängige Mineralfasern unter dem Wohnzimerschrank zu Wollmäusen zusammen.

    #310605

    Die Mäuse sagen nicht, wo sie genau herkommen. Zumindest bei „lungengängige Mineralfasern“ würde ich mal ein Kontra geben. Meine „jahrzehntelange Untersuchungsreihe“ macht aber deutlich, dass der Staubertrag in „der Wohnung“ deutlich höher in der Innenstadt von Großstädten als in weniger urbaner Umgebung ist.

    #311178

    Diese ganze Feinstaub- und Stickoxydhysterie ist der blanke Unsinn:
    https://www.mdr.de/sachsen/dresden/diesel-feinstaub-stickoxid-fraunhofer-100.html

    #311180

    Dann denke aber auch mal einen Schritt weiter. Dieser Professor Klingner hat in Bezug auf die EInführung von Umweltzonen in Dresden auch gesagt:

    „Was hat Dresden denn konkret falsch gemacht?

    Hauptfehler sind die Steinwüsten an Alt- und Neumarkt sowie natürlich am Postplatz. Diese versiegelten Oberflächen können Feinstaub nahezu nicht binden, Wiesen dagegen sehr gut. Trockenheit und Sonne verstärkt auf Steinplätzen das Problem noch deutlich. Schatten spendende Bäume sorgen auch für kühlere Luft, die zur Zirkulation und damit zum Abtransport der Abgase benötigt wird. Sie bauen außerdem ja noch ab. So sind die Luftwerte an Alleen wesentlich besser als in grauen Häuserschluchten[…]“

    In Halle versiegelt man momentan so ziemlich alles, was man noch versiegeln kann…

    #311183

    Wieder ein „Wissenschaftler“ der alles weis.

    #311189

    Vermutlich weiß er zu dem Thema wesentlich mehr, als wir alle zusammen, die hier schreiben.

    #311191

    Was hat es eigentlich damit auf sich das Deutschland scheinbar die Messstationen falsch aufgestellt hat. Angeblich sagt die EU Vorgabe 100 Meter zum Emmitenten, in Deutschland stehen die Teile teilweise nicht mal 5 Meter von der Strasse weg. Wollen wir uns bewusst zu Dreckloch machen ob wohl es wohl garnicht so ist. Stellt doch mal in der Paracelsiusstrasse eine Messtelle Regelkonform auf und vergleicht die Werte. Der Eingangsbereich der BFA ist in etwa 100 Meter weg von der Strasse, allerdings ist da auch der Raucherbereich das verfälscht da auch wieder.

    #311194


    Wenn man es an der Messstaion in der Paracelsusstraße gemäß Foto nicht fertig bringt, zur besseren Durchlüftung ein Parkverbot vor der Station einzuführen, dann brauchen wir uns über Fehlanzeigen nicht zu wundern.

    #311195

    Was hat es eigentlich damit auf sich das Deutschland scheinbar die Messstationen falsch aufgestellt hat. Angeblich sagt die EU Vorgabe 100 Meter zum Emmitenten, in Deutschland stehen die Teile teilweise nicht mal 5 Meter von der Strasse weg. Wollen wir uns bewusst zu Dreckloch machen ob wohl es wohl garnicht so ist. Stellt doch mal in der Paracelsiusstrasse eine Messtelle Regelkonform auf und vergleicht die Werte. Der Eingangsbereich der BFA ist in etwa 100 Meter weg von der Strasse, allerdings ist da auch der Raucherbereich das verfälscht da auch wieder.

    Nimm Halle Nord. Die ist ~100m weg und dort gibt es keine Probleme aber das hilft den ganzen Hetzern nicht. Die Problematik muss halt groß geredet werden.

    #311196

    Es gibt Vorschriften für alles mögliche, wenn der Blitzerwagen nur 1cm schief steht können die alle Messungen vergessen und hier fällt nicht auf das die Messtellen falsch aufgestellt sind. Haben die Richter in Leipzig gepennt oder wurden da bewusst falsche Angaben zu den Messvorschriften gemacht. Kenno du warst am falschen Tag dort, da steht sonst bestimmt immer ein Umwelthilfe Toyota mit Dieselmotor den ganzen Tag mit laufenden Motor damit die Messwerte ja ne Überschreitung anzeigen.

    #311205

    Einen objektiven Messwert gäbe es nur, wenn jeder einen Sensor in der Lunge hätte und dazu noch ein Navigationsgerät. Wollt ihr diese totale Auswertung?

    #311209

    Was hat es eigentlich damit auf sich das Deutschland scheinbar die Messstationen falsch aufgestellt hat. Angeblich sagt die EU Vorgabe 100 Meter zum Emmitenten, in Deutschland stehen die Teile teilweise nicht mal 5 Meter von der Strasse weg. Wollen wir uns bewusst zu Dreckloch machen ob wohl es wohl garnicht so ist. Stellt doch mal in der Paracelsiusstrasse eine Messtelle Regelkonform auf und vergleicht die Werte. Der Eingangsbereich der BFA ist in etwa 100 Meter weg von der Strasse, allerdings ist da auch der Raucherbereich das verfälscht da auch wieder.

    Nimm Halle Nord. Die ist ~100m weg und dort gibt es keine Probleme aber das hilft den ganzen Hetzern nicht. Die Problematik muss halt groß geredet werden.

    @nix idee,
    die Station Halle-Nord ist eine Wohngebietsstation und dient zum Vergleich mit der Verkekrsmessstation in der Paracelsusstraße. Wenn keine weiteren Einflüsse vorhanden sind, wie z.B. Holzofenheizungen, dann müßte die Differenz den Verkehrseinfluß ergeben. Es gab aber bisher auch mal Tage, an denen beide Stationen dieselben Werte zeigten, aber auch Tage, an denen die Station Halle-Nord höhere Werte zeigte.

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