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Kenno.
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15. Oktober 2021 um 19:34 Uhr #407467
Weitere gravierende Schäden am Stadthaus.
Bereits im Mai 2021 musste der große Saal im Stadthaus gesperrt werden, da die Befestigung der Stuckdecke abzustürzen droht.
Nunmehr gibt es weitere Schäden am Mauerwerk, Fassade, Dach und der Gründung, die miteinander verbunden sind und nur als Gesamtheit zu beheben sind.
Nach erster Analyse betragen die Kosten dafür ca.28 Mio Euro und der Finanzausschuss soll darüber am 19.Okt. entscheiden.
Bereits kurz nach Fertigstellung des Stadthauses im Jahre 1894 waren Risse im Mauerwerk aufgetreten, die auf Nichtbeachtung der Marktplatzverwerfung beruhen und sich im Mauerwerk und Fassade fortsetzen.
Neuerdings hat man auch Mängel im Bereich des Turmaufbaus, der Dachkonstruktion-und-abdeckung festgestellt.
Auch andere Bauteile weisen Schäden auf und die haustechnischen Anlagen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik.
Unklar ist noch, ob es je gelingen wird, die gründungtechnischen Mängel zu beheben.
Ein Abriss könnte drohen.15. Oktober 2021 um 20:01 Uhr #407468Der Schiefe Turm von Pisa steht auch noch. Ein Riss mehr oder weniger ist doch eigentlich egal.
15. Oktober 2021 um 20:20 Uhr #407469„Fort mit den Trümmern Und was Neues hingebaut! Um uns selber müssen wir uns selber kümmern Und heraus gegen uns, wer sich traut!“ zitiert nach Bertolt Brecht
Die Bauten auf dem Markt sind sowieso ein Sammelsurium von Baustilen, kaum etwas passt zum anderen- ich glaube, ein Neubau wäre das Vernünftigste.
16. Oktober 2021 um 11:33 Uhr #407471Die Bauten auf dem Markt sind sowieso ein Sammelsurium von Baustilen, kaum etwas passt zum anderen- ich glaube, ein Neubau wäre das Vernünftigste.
Man könnte den Neubau äm Stil der Kaufhoffassade orientieren, dann wäre jedenfalls mehr Einheitlichkeit geschaffen.
16. Oktober 2021 um 13:27 Uhr #407473Man könnte den Neubau im Stil der Kaufhoffassade orientieren, dann wäre jedenfalls mehr Einheitlichkeit geschaffen.
Bessere Idee: Kaufhof macht eh immer mehr Häuser zu. Also Geschäft raus, Gebäude als Stadthaus verwenden. Das marode Stadthaus wegreißen und endlich einen Radweg anlegen. Bzw. als Vorschlag der Gegenfraktion: Ein Parkhaus.
16. Oktober 2021 um 16:40 Uhr #407479Müsste das Stadthaus abgerissen werden, gäbe es endlich eine sinnvolle Verwendung für ein modernisiert wiedererrichtetes Altes Rathaus.
16. Oktober 2021 um 17:53 Uhr #407482Also ein historistisches Gebäude des 19. Jahrhunderts durch eines des 21. Jhdt ersetzen? Kann man machen 🙂
Sozusagen die stilistische Ratlosigkeit des Industriezeitalters durch die ebensolche Orientierungslosigkeit des 21. fortsetzen? Sinnkrisen konservativer Schichten drücken sich gern durch solche Bauten aus.
16. Oktober 2021 um 18:01 Uhr #407483Das wird wohl eine Kernsanierung werden. Also vom Fundament bis zum Dach. Die Kosten werden explodieren. Da wird wohl sehr viel Geld fließen müssen.
16. Oktober 2021 um 18:04 Uhr #407484Ist halt blöd, dass Retter Superbernd der Bademeister nicht da ist. Der hätte das aus Flutmitteln finanzieren lassen.
Die Fundamente des Stadthauses sind bestimmt unterirdisch unterspült gewesen, so wie die Pfeiler der Hochstraße.
16. Oktober 2021 um 18:33 Uhr #407485Hei-wu,nein, die Nichtbeachtung der halleschen Marktplatzverwerfung bei der Errichtung 1894 war daran Schuld.
16. Oktober 2021 um 18:35 Uhr #407486Das könnte so was wie die „Gorch Fock“ von Halle werden oder moch schlimmer: BER
16. Oktober 2021 um 20:28 Uhr #407487Also ein historistisches Gebäude des 19. Jahrhunderts durch eines des 21. Jhdt ersetzen? Kann man machen 🙂
Sozusagen die stilistische Ratlosigkeit des Industriezeitalters durch die ebensolche Orientierungslosigkeit des 21. fortsetzen? Sinnkrisen konservativer Schichten drücken sich gern durch solche Bauten aus.
An der Stelle des Stadthauses sollte schon was Modernes gebaut werden, von wem auch immer.
Das Alte Rathaus war halt originell, das Stadthaus ist es nicht.17. Oktober 2021 um 10:09 Uhr #407488Das Alte Rathaus war halt originell, das Stadthaus ist es nicht.
Ich schlage vor, dass sich der Gestaltungsbeirat bei der Neugestaltung der Freifläche „Stadthaus“ an der architektonisch herausragenden Gestaltung des Riebeckplatzes orientiert! Nur dann würde eine Neugestaltung Sinn machen!!
17. Oktober 2021 um 12:07 Uhr #407491Das Alte Rathaus war halt originell, das Stadthaus ist es nicht.
Ich schlage vor, dass sich der Gestaltungsbeirat bei der Neugestaltung der Freifläche „Stadthaus“ an der architektonisch herausragenden Gestaltung des Riebeckplatzes orientiert! Nur dann würde eine Neugestaltung Sinn machen!!
Das wäre grandios. Dann wäre das sterile Markpflaster mit Grabsteinoptik super eingebunden.
17. Oktober 2021 um 12:52 Uhr #407495Man kann Millionen nur einmal ausgeben. Die Frage stellt sich nicht, ob Eissporthalle oder Stadthaus.
Bezahlbare Alternative: alles einplanieren, im Winter eine große Eisfläche auf dem Markt anlegen. Im Sommer kann man da Rettungsschwimmkurse geben.
17. Oktober 2021 um 13:09 Uhr #407496Ich wäre für Stadthaus; die Stadt hat ohnehin mehr „Mitglieder“ als der Verein. Wenn der eine neue Halle braucht, kann er ja mal Drittmittel von Sparkasse oder Lotto aquirieren. Oder eben eine mitgliederbasierte Umlage machen. So macht es übrigens jeder Verein in deutscher Landschaft…
Die vielen musikalischen und anderen Vereine der Stadt bekommen jedenfalls nicht so gute Bedingungen unterstützt, die müssen sich um Proberäume selbst kümmern, die dann natürlich auch bezahlen, werden von der Stadt nicht vermittelt an inzwischen outgesourcte Hallen und Sääle, konnten nicht auf Stadtkosten Händelhalle, Steintor oder Peißnitzbühne für Probenarbeit nutzen, ob wohl es arg nötig gewesen wäre…17. Oktober 2021 um 15:29 Uhr #407508Mein Vorschlag:
Ich sehe voraus, dass KAUFHOF bald schließt ( zu wenig kauffreudige Kundschaft, weil Preise zu hoch und nicht für Nachhaltugkeit gesorgt wird- ich kann das beweisen- ),
dann günstig Gebäude durch die Stadt erwerben ( damit wenigstens EINMAL etwas erworben und nicht nur verscherbelt wird- verantwortlich Herr Geier),
danach Fassade/ Außenansicht so gestalten, dass sich ein zumindest ansehenswürdiges Äußeres ergibt und der gegenwärtig beleidigende optische Zustand für den Markt beseitigt wird
(Ich kenne Menschen, die aus Frust über die Außenansicht das Gerbäude nicht betreten).
Damit ist der Weg für den Einzug des Stadtrates frei und notwendige Innnenarbeiten können beginnen.Jetziges Stadthaus abreißen, Devotionalien zum Kauf anbieten—>Spenden/ Erlöse aus dem Verkauf werden bereitgehalten zur Finanzierung der Mehrkosten für den Umbau des neuen Gebäudes (gibt es ja IMMER- der kluge Mensch baut vor( beachten: meine gendergerechte Formulierung!!).
Eissport kann wie von Hei-wu beschrieben auf der Fläche des
abgerissenen Stadthauses durchgeführt werden, ebenso ist Schwimmen dort möglich. Einen Rettungsschwimmer könnte ich auch schon namentlich benennen, behalte mir das zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch als eine Überraschung für euch vor.
Welche der beiden Grundsportarten an welchem Tage dchgeführt wird, entscheidet ein Thermometer durch die jeweils angezeigte Temperatur +/ -, ganz simpel parteiunabhängig, kompetent und transparent. Unter der Fläche werden dafür Systeme installiert, die das Wasser jeweils kühlen zu Eis oder zu einer Wärme verhelfen, die zum Schwimmen tauglich ist. Die schreckliche Wärme auf dem schwarz gepflasterten Markt im Hochsommer kann effektiv genutzt und abgeleitet/ gespeichert werden für die Wassererwärmung der Schwimmfläche. Eventuell ist eine Einrichtung eines kleinen Dampfbades anzudenken / zu diskutieren, wenn Berechnungen ergeben, dass sich Überschüsse ergeben. Ebenso ist zu ermitteln, wie man mit den Kälteüberschüssen verfährt, anderswo speichert man Kälte ja auch, z. B. in der Tundra im Dauerfrostboden. Schließlich, wozu befindet sich die Leopoldina auf dem Territorium der Stadt, da gibt es die Wissenschaftler engros- sollen sie doch mal ihre Kenntnisse anwenden- so richtig praktisch, finde ich. ( 🙂 )Für alles möchte ich als OBERkontrolleur den Menschen
aus unseren Reihen vorschlagen, der sich bei allen großen Projekten/Objekten/ Subjekten in unserer Stadt hervorragend, überdimensional in bewährter Weise bewiesen hat: Herrn Kenno.Nun ich habe fertik. Mit meine Vorschlaag.
17. Oktober 2021 um 15:52 Uhr #407509Beim Abriß bitte alle Erfahrungen aus Neu-Stadt nutzen (Abriß= Fördergelder, Naubau=Fördergelder). Dann Stadtschloß Berlin=Neues/Altes Rathaus.
17. Oktober 2021 um 16:55 Uhr #407511Elfriede, danke für die Blumen.
17. Oktober 2021 um 18:36 Uhr #407512Man kann Millionen nur einmal ausgeben. Die Frage stellt sich nicht, ob Eissporthalle oder Stadthaus.
Man kann keine Millionen keinmal ausgaben. Wo sollen sie denn herkommen?
17. Oktober 2021 um 22:34 Uhr #407527Hei-wu,nein, die Nichtbeachtung der halleschen Marktplatzverwerfung bei der Errichtung 1894 war daran Schuld.
Wie hätte man eigentlich das Gebäude vor der Halleschen Störung schützen können?
17. Oktober 2021 um 22:58 Uhr #407528Wie hätte man eigentlich das Gebäude vor der Halleschen Störung schützen können?
Nicht dort bauen.
„Der schwierige Untergrund („Hallesche Störung“) sorgt seit Jahrhunderten für eine Neigung der Blauen Türme an der Westseite des Gotteshauses… Nicht nur Notabstützungen sondern ggf. die Sperrung ganzer Bereiche würden sonst die Nutzung des Sakralbaus perspektivisch langfristig erheblich beeinträchtigen. “ (kirchenkreis-halle-saalkreis.de)20. Oktober 2021 um 11:58 Uhr #407672 -
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