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redhall.
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22. Juni 2015 um 20:22 Uhr #159493
Vor drei Jahren wurde im Pestalozzipark in der Südstadt schon ein sogenannter „Seniorenspielplatz“ eingeweiht. An verschiedenen Geräten können sich hi
[Der komplette Artikel: MitBürger schlagen Seniorenspielplätze für Halle vor]22. Juni 2015 um 21:40 Uhr #159494„Für den Fraktionsvorsitzenden Tom Wolter ist klar, warum es derartige Einrichtungen braucht. Schließlich sind 23 Prozent der Hallenser älter als 65 Jahre. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in unserer Stadt wird es immer wichtiger, dass mehr öffentlicher Raum als Bewegungsfläche älteren Menschen zur Verfügung gestellt wird“, so Wolter. „Diese Bewegungsangebote geben älteren Menschen die Möglichkeit, kostenlos körperlich aktiv zu werden. körperliche Betätigung fördert nicht nur die individuelle Gesundheit, sondern trägt langfristig dazu bei, dass alle Bevölkerungsgruppen länger fit bleiben. Freizeitangebote mit Elementen aus Fitness- und Spielplatzgeräten sollen deshalb in bestehenden Parks oder Grünanlagen integriert werden.““
Aber dass es an noch ca.. 200 Haltestellen der HAVAG keine Sitzgelegenheit für Senioren gibt, ist den Mitbürgern noch nicht aufgefallen und keine Zeile wert gewesen, obwohl ich mir seit Jahren dafür den Mund fusselig rede und die Finger wund schreibe.
22. Juni 2015 um 21:51 Uhr #159495Aus Sicht der Mitbürger sollen Rentner nicht wie faule Jugendliche auf Bänken abhängen und Handy zocken 🙂
22. Juni 2015 um 22:23 Uhr #159496Vor dem Hintergrund des „Poststreiks“ und der Altersarmut https://hallespektrum.de/nachrichten/soziales/senioren-in-halle-in-not-altersarmut-steigt-an/159335/ könnte man annehmen, „dass mehr öffentlicher Raum als Bewegungsfläche älteren Menschen zur Verfügung gestellt wird“. Oder mit den Fitness- und Spielplatzgeräten wird Energie erzeugt und die Älteren werden vergütet.
23. Juni 2015 um 07:09 Uhr #159514Ob so ein paar Fitnessgeräte wirklich Sinn machen?
Aber vielleicht ist die damit verbundene Geselligkeit auch förderlich.
Ist aber keine kreative hallesche Idee. Habe ich in Spanien gesehen.
http://www.blog.spanien-andalusien.com/fitness-an-der-costa-tropical/23. Juni 2015 um 08:52 Uhr #159520
Anonym@ nachtschwärmer: Bravo, Sick hat immer Recht!
Zu den vorgeschlagenen Seniorenspielplätzen möchte ich Herrn Zippert aus der Zeitung “ Die Welt“ zitieren:
„Die Stadt Nürnberg will als erste Kommune Seniorenspielplätze anlegen. Dort kann man Boule und Karten spielen und sich auf Großfigurenschachfeldern vergnügen. Senoren unter 67 Jahren ist das Betreten verboten Schaukeln und Rutschen wird es ebenfalls geben, wobei die Schaukeln eine Lehne und zwei Kufen haben werden und die Rutschen sind natürlich ohne Gefälle. Schöne Klettergerüste in gedeckten Farben sollen die Senioren zur Bewegung verleiten. Der Treppenlift bringt sie sicher nach oben und wieder auf die Erde zurück.Es werden Schließfächer für die dritten Zähne angeboten, die beim Herumtoben leicht verloren gehen können. Ein videoüberwacher Rollator- Parkplatz gehört genauso dazu wie eine Herzschrittmacheraufladestation und eine Hutablage. Es gibt lustige Röntgenschirme, auf denen man sich gegenseitig seine Ersatzteile zeigen kann. In der Herumsitzecke können die Senioren ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen, dem Fernsehen. Und wenn sie dazu nch 2 Stöcke in die Hand nehmen, ist es gleich Nordic-Fernsehen. Die Seniorenspielplätze entstehen immer direkt neben Schulen, damit die Kinder wissen, für wessen Rente sie demnächst arbeiten werden.“
Vielleicht sind hier noch wertvolle Gesaltungsmöglichkeiten erwähnt, an die man in Halle noch nicht dachte. Einer Diskussion im Stadtrat
sollte dieser Beitrag zumindest wert sein. 🙂23. Juni 2015 um 09:22 Uhr #159521Die Idee ist tatsächlich in Spanien entstanden. In Spanien gibt es ein noch heftigeres demografisches Problem als in Deutschland, was sich auch auf den Umsatz der Spielgeräteindustrie auswirkte. Also erfand ein findiger Hersteller die Seniorenspielplätze.
Wahrscheinlich werden Alete und Hipp bald nachziehen und Seniorenfutter anbieten.
23. Juni 2015 um 10:04 Uhr #159529W-LAN gehört natürlich auch auf die Seniorenspielplätze.
23. Juni 2015 um 10:08 Uhr #159531W-LAN gehört natürlich auch auf die Seniorenspielplätze.
Wolli, es geht um Bewegung! Deshalb mit so einer Tastatur:
http://www.moveon-lernspiele.info/images/start_moveon_big.jpg23. Juni 2015 um 10:48 Uhr #159540Ich meinte eigentlich, die Senioren könnten als Briefträger arbeiten. Bringt Bewegung im offentlichen Raum, Kontakte mit Menschen und auch der Rollator kann als Postwagen genutzt werden. Regenschirme und Heizpilze werden gestellt.
23. Juni 2015 um 11:24 Uhr #159548Das ist ein guter Vorschlag, sonst wird immer vorgeschlagen, Senioren sollen sich einen Hund anschaffen, der ausgeführt werden muss.
Als Briefträger könnten wir Senioren nocht etwas Nützliches nebenbei tun.
Die kostenlosen Zeitungen werden übrigens oft von Senioren ausgetragen, allerdings für einen Hungerlohn.23. Juni 2015 um 11:33 Uhr #159551.. und in Kontakt mit Hunden kommen sie dabei auch.
23. Juni 2015 um 16:14 Uhr #159635Ich wäre für die Einrichtung von Heizstuben mit Sanitäranlagen neben den Seniorenspielplätzen. Damit diese ganzjährig genutzt werden können.
23. Juni 2015 um 17:33 Uhr #159649wunderlich, aber nicht als Streikbrecher! Endlich hat sich mal einer in diesem Forum als Zippert-Fan geoutet.
23. Juni 2015 um 19:21 Uhr #159657Als Satiriker hat man es heute schwer, habe gerade bemerkt, dass mein Beitrag längst von der Realität eingeholt wurde: http://www.sueddeutsche.de/leben/ernaehrung-ein-loeffel-fuer-oma-1.21851
23. Juni 2015 um 21:02 Uhr #159667Wer ist Zippert?
23. Juni 2015 um 21:18 Uhr #159668MC pensioner, die Kantine der Zukunft.
24. Juni 2015 um 00:56 Uhr #159687Und wer ist wunderlich ?
24. Juni 2015 um 07:44 Uhr #159692
Anonym@ wunderlich: Meiner, ich saches Dir, damit De ooch dächlich Dein‘ Schbaß hast wie iche. Jibst http://www.welt.de ein, jehst denn in dr waacherechten Leiste off MEINUNG, klickst droff und denn gomm‘ e baar Sachen sengkrecht und da wählste aus GOLUMMNEN un denn gemmt u.a. Hans ZIPPERT. Den sei Jeschriemnes is for mich ofte das, was for Leide, die an’liem Jott gloom, ’s Morjenjebet.lles klaro?
24. Juni 2015 um 08:19 Uhr #159693
AnonymDie Möglichkeiten, zusätzliche Einrichtungen/ Erweiterungen der Infrastruktur unmittelbar an Seniorenspielplätzen zu eröffnen/ vorzunehmen sind unerschöpflich. Ich nenne nur einige, wie Med.- Point, Erinnerungs-Point (dessen Mitarbeiter Erinnerungslücken bei den Senioren beheben (Termine f.d. Heimweg, Tabletteneinnahme, Reichen von Flüssigkeiten f. letztere), Rekonstruktions-Point (Richten der Frisur und des Äußeren der Senioren nach dem Herumtoben), Schirm-Ausleih-Point, Ruhe- Point mit Räumlichkeiten für ein kurzes Entspannen zwischendurch, Massage- Point,
psychologische Hilfe muss auch gewährleistet werden (bei Spielverlusten zum Beispiel).Für die Hauptmahlzeiten wäre die Nähe von Gaststätten empfehlenswert, jedoch wäre dafür dann noch die Einrichtung eines Begleit-Services das Highligt. Für kleine Zwischenmahlzeiten ist aber ein Snack-Point unbedingte Voraussetzung, der aber nur Produkte, die leicht kaubar sind, im Angebot haben sollte. Andernfalls wäre auch noch ein Zahnarzt mit angeschlossenem Dentallabor nötig.
Tja, mit so einem Seniorenspielplatz hätte Halle wirklich Aussicht, ins Guinessbuch der Rekorde aufgenommen zu werden. 🙂24. Juni 2015 um 08:53 Uhr #159695Elfriede, du hast ein falsches Bild von Senioren. Wenn du wüsstest, wie viele von ihnen mit dem Rad unterwegs sind. Ich meine nicht solche Weicheier wie Wolli mit dem E-Bike 😉
Und hier:
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/89-jaehrige-wettkampfturnerin-johanna-quaas-aufnahme-in-die–hall-of-fame–der-turner,20640778,31028328.html24. Juni 2015 um 09:32 Uhr #159698Elfriede hat ein völlig richtiges Bild von Senioren. Vor allem aber hat sie Humor.
24. Juni 2015 um 10:41 Uhr #159714
Anonym@ geraldo: …nur mit dem kann ich überleben!
20. Juli 2015 um 16:34 Uhr #163925Zu DDR-Zeiten haben die Senioren im Leninpark Skat gespielt, ich habe in meiner Mittagspause manchmal zugesehen.
Ich könnte dort mit Elfriede 66 oder „Leben und Tod“ spielen.20. Juli 2015 um 17:27 Uhr #163931Auf Madeira sah man oft Männer, teilweise stehend, bei einem Kartenspiel.
http://renteneintrittsaltermissachter.doctima.de/wp-content/uploads/2015/03/IMG_9158-Madeira-1024×682.jpg
Madeira kam mir wie ein menschliches Biotop vor, das in seiner Abgeschiedenheit erhalten geblieben ist. -
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