Startseite Foren Halle (Saale) Eine moderne und nachhaltige Mobilitätspolitik für Halle kann auf die Nordtangente verzichten!

Dieses Thema enthält 115 Antworten und 18 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  HalleVerkehrt vor 1 Woche, 5 Tagen.

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  • #328021

    Wir haben eine Osttangente. Da hindert die Stadtverwaltung nicht, tagtäglich das großtmögliche Chaos in der Stadt zu planen und umzusetzen. Trothaer .die ihr daran glaubt freut euch, sobald die Nordtangente fertig ist, kommt auch dort der staatlich geprüfte Chaosinspektor zu Einsatz, und macht euch das Leben zur Hölle!

    #328025

    Das Projekt ist vom Stadtbahnprogramm gefördert, also ist die ERA2010 verbindlich einzuhalten. Darin sind die Anforderungen geklärt.

    Und es gibt, auch in der ERA 2010, ausnahmen. Kombinierte Rad und Fußwege sind auch hier vorgesehen.

    Dass du selbst in den 1960ern klemmengeblieben bist, wo Fußgänger und Radfahrer nicht Teil der Verkehrsplanung waren, ist ja bekannt. Aber die Welt hier draußen hat sich weitergedreht, die Gesetze und Regelwerke sind einzuhalten.

    Ich weiß nicht wo du hängen geblieben bist aber dein Vorwurf ist ziemlich haltlos. Wir reden von einer stark befahrenen, wichtigen Bundesstraße die für den Radverkehr so gut wie keine Bedeutung hat. Offensichtlich bewege ich mich dort häufiger entlang als du, wenn du uns hier irgendwas von einer relevanten Nutzung durch Radfahrer erzählen willst.. Ich fordere hier kein Radverbot in der Stadt oder will im Stadtkern 4 Spurige Stadtautobahnen hinsetzen.

    Typisch Autofahrer: da werden ihnen viele viele Millionen geschenkt, und sie meckern nur rum.

    Habe ich etwas verpasst? Autofahrer zahlen ein vielfaches ein, von dem was sie kosten. Deine Realitätsverweigerung ist schon etwas hart.

    #328029

    Wir haben eine Osttangente.

    Wo? Nichtmal die abgespeckte Lösung ist bis heute fertig. Sollten die Umfahrungen jemals alle irgendwie fertig werden, dann können wir gerne mal weiter schauen.

    #328039

    ..und wenn die Nordtangente mal fertig werden sollte, dann hätten wir wenigstens eine halbe innerstädtische Umfahrung.

    #328040

    Deine Unkenntnis sei dir aber verziehen, du hast es in Elternhaus und Schule wohl nicht anders kennengelernt

    Ach je, das Märchen schon wieder. Vergleiche mal die Ausgaben in Halle mit den Einnahmen aus dem Autoverkehr. Schau den Wert allein eines Stellplatzes für das Auto an (in der Stadt ca. 50€/Monat) und zeig mir, wo die 600€ von deinen 100 oder 150 KFZ-Steuer bezahlt werden.

    Und dann zeig mir, wo die ganzen Ausgaben für die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt von deinen paar Euro Benzinsteuer reinkommen.

    Das Stadtbahnprogramm ist ein riesiges Geschenk an die Autofahrer.

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #328041

    Die Nordtangente würde Halle entlasten, wenn die Autobahn wieder mal zu ist. Halle würde überhaupt entlastet, weil es keine Nordwest-Umfahrung gibt. Aber wer weiß, ob wir das noch erleben, die Grünen sind in Verhinderungs-Hochstimmung. Vielleicht klagt auch ein peruanischer Bauer gegen die Nordtangente.

    #328043

    Nimm mal die ganzen teuren großen Entlastungen, die Halle in den letzten 25 Jahren hatte. Eigentlich müssten die Straßen autofrei sein, so viel wie hier entlastet wurde. Und auch die nächste Entlastung wird nach kurzer Zeit kaum noch zu spüren sein, weil sie kompensiert wird.

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #328044

    Ach je, das Märchen schon wieder. Vergleiche mal die Ausgaben in Halle mit den Einnahmen aus dem Autoverkehr. Schau den Wert allein eines Stellplatzes für das Auto an (in der Stadt ca. 50€/Monat) und zeig mir, wo die 600€ von deinen 100 oder 150 KFZ-Steuer bezahlt werden.

    Und dann zeig mir, wo die ganzen Ausgaben für die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt von deinen paar Euro Benzinsteuer reinkommen.

    Wie viele Jahre muss man eigentlich sparen um mit Radfahrer bezogenen Steuern/einnahmen überhaupt einen Meter Radweg zu bauen? Immerhin eine Infrastruktur mit bestenfalls imaginären Mehrwert.

    Aber spielen wir mal dein Spielchen mit. Du hattest ja die Benzinsteuer erwähnt. Hier mal ein passendes Gewerbe:
    https://www.google.com/search?q=tankstellen+halle

    Ich denke du bist die bewusst wie groß das Autonahe Gewerbe alleine in Halle ist. Da will ich nicht mal irgendwelche imaginären Rechnungen aufmachen mit denen du bestimmt gleich kommst.

    Das Stadtbahnprogramm ist ein riesiges Geschenk an die Autofahrer.

    Deine Nase muss echt riesig sein. Oder glaubst du deine Märchen schon selbst, dann würde ich mal einen Spezialisten empfehlen.

    Ist ja nicht so als wenn Autofahrer auch dieses Geschenk mit ihren abgaben komplett decken. Denn das Stadtbahnprogramm wird auch aus dem selben Topf gefördert in den auch deine geliebte „Benzinsteuer“ fließt.

    Auch bist du dir hoffentlich bewusst, dass nur ein Bruchteil der Schäden an der Infrastruktur von Autofahrern kommt. Um mal eine Zahl in den Raum zu werfen:
    https://gruene-fraktion-nrw.de/presse/service/pressemitteilungen/pmdetail/nachricht/klocke-ein-lkw-verursacht-strassenschaeden-wie-60000-pkw.html

    Die Autofahrer bezahlen also die Rechnung auch für dich Lobbyisten. Oder holst du deine Lebensmittel mit dem Lastenfahrrad vom Bauern und nutzt dabei nur den Feldweg?

    Und was wäre eigentlich, wenn du morgen deine feuchten Träume wahr geworden wären und alle Autos verschwunden wären. Dann müsstest du die realen Kosten für dein Leben selbst zahlen. Denn bis auf ein paar Parkplätze und die paar Meter vierspurige Straßen müsste nämlich die Infrastruktur weitestgehend bestehen bleiben. Lieferverkehr, ÖPNV, Abfallentsorgung, Rettungsdienste usw. wären nämlich auf ein Mindestmaß an Infrastruktur angewiesen.

    Also könnten wir neben ein paar Metern Fahrbahn noch Parkplätze einsparen. Du hast 600€ pro Jahr taxiert (klingt jetzt nach sehr viel aber Lobbyisten würden ja nie übertreiben), die billigsten bewirtschafteten Parkplätze in der Innenstadt kosten mindestens 2,5€ pro Tag für gute 300 Tage im Jahr. Da du einen sehr einfachen Eindruck machst, da wären wir bei 750€ im Jahr. Ja ich weiß, die Dinger sind nicht immer belegt aber dafür pro Stunde deutlich teurer und wie gesagt die mit Abstand günstigste Variante.

    #328046

    „Sehr viele Hallenser würden sich da sehr drüber freuen.“
    Wie viele?

    #328048

    Ach nix Idee, da draußen sind zehntausende Stellflächen, die kostenfrei oder für 30/Jahr an die Autofahrer verschenkt werden. Die ganzen Straßenparkplätze und andere freie Parkplätze. Und was die 12-20 m^2 Fläche Wert sind, siehst du an privat angebotenen Parkplätzen.

    Den komischen Strohmann mit „kein Auto mehr“ kannst du auch wieder in die Tonne hauen, am liebsten die Biotonne. Den habe weder ich noch andere hier vertreten.
    Wenn 10% des Autoverkehrs auf sinnvolle Alternativen umgestellt wird, der Mix also ein Stück verschoben wird, funktioniert der Verkehr in Halle wieder gut. Schon 10% weniger Autos wären 10000 mehr freie Stellplätze. Da nehmen wir 35 in der Bernburger und 35 in der Geiststraße und haben eine immer noch 9930 zum Verteilen übrig. Wenn die Autos dicker und länger werden, müssen halt noch ein paar mehr % weg. Der Platz ist begrenzt und wird für Mobilität benötigt, und bei der Leistung je Fläche schneidet das Auto sehr schlecht ab.

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #328050

    Er denkt wirklich, dass sein bisschen Sprit und KfZ-Steuer für ein Stück Straße reichen.

    #328059

    Ach nix Idee, da draußen sind zehntausende Stellflächen, die kostenfrei oder für 30/Jahr an die Autofahrer verschenkt werden. Die ganzen Straßenparkplätze und andere freie Parkplätze. Und was die 12-20 m^2 Fläche Wert sind, siehst du an privat angebotenen Parkplätzen.

    Stimmt, ich weiß was diese Fläche in Premiumlage Wert ist, wenn man Privatwirtschaftlich richtig dicke Gewinne einfahren will. Du hast also den absoluten worst case in Premiumlage zum Standard gemacht. Ein wahrer Lobbyist wie er im Buche steht. Hat also nicht mal ansatzweise etwas mit den realen Kosten zu tun. Aber es ist nur Konsequent, nichts was du schreibst hat etwas mit der Realität zu tun.

    Den komischen Strohmann mit „kein Auto mehr“ kannst du auch wieder in die Tonne hauen, am liebsten die Biotonne. Den habe weder ich noch andere hier vertreten.
    Wenn 10% des Autoverkehrs auf sinnvolle Alternativen umgestellt wird, der Mix also ein Stück verschoben wird, funktioniert der Verkehr in Halle wieder gut. Schon 10% weniger Autos wären 10000 mehr freie Stellplätze. Da nehmen wir 35 in der Bernburger und 35 in der Geiststraße und haben eine immer noch 9930 zum Verteilen übrig. Wenn die Autos dicker und länger werden, müssen halt noch ein paar mehr % weg. Der Platz ist begrenzt und wird für Mobilität benötigt, und bei der Leistung je Fläche schneidet das Auto sehr schlecht ab.

    Natürlich hören solche Menschen wie du bei völlig aus der Luft gegriffenen 10% auf. Und die 10% losen wir aus? Entscheidest du das? Zu deinem Höhenflug würde es ja passen. Trifft es dann eigentlich 10% die sich den vermeintlichen Luxus eines Autos gönnen oder 10% die sich freuen für DHL oder Amazon arbeiten zu können und endlich mal über die Runden kommen? In Halle gibt es für den Radverkehr wenig echte Probleme, wenn sich nicht primär nur irgendwelche Paradiesvögel und Spinner mit kruden Vorschlägen auftun würden, würde sich auch was sinnvolles bewegen können. So verkommt alles zu Propaganda und Lobbyarbeit. Es gibt auch hier nur noch Extreme.

    Er denkt wirklich, dass sein bisschen Sprit und KfZ-Steuer für ein Stück Straße reichen.

    Also nur über diesen Bruchteil der Autobezogenen Abgaben, würde ich alleine in der Tat zwischen ein paar cm bis m pro Jahr an Neubau finanzieren. Je nachdem welcher Typ und wo, das dann aber inkl. mindestens 2 Spuren, Fuß- und ggf Radweg. Leider denkst du offensichtlich, diese beiden direkten Abgaben wären die einzigen MIV bezogenen Abgaben. Leider übertrifft schon der Anteil der Ökosteuer für Benzin und Diesel die Ausgaben für die Infrastruktur, nicht nur für Straßen, bei weitem. Das sind aber nur allgemein bekannte Fakten.

    Und was sind die Hauptkosten für so eine Straße? Waren das nicht die Instandhaltungskosten? Willst du dir noch mal den Link von oben anschauen? Dort redet man davon, dass 60000 PKW den selben Schaden anrichten wie EIN LKW. Da gibt es verschiedene Ansätze, es geht runter auf nur 10000 PKW pro LKW.

    Dann setzen wir es mal in die richtige Perspektive:
    https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html

    Wenn du nicht nur trollen willst, können wir ja mal ausrechnen was mehr Schaden an den Städtischen Straßen verursacht, die städtische Müllabfuhr oder alle PKW aus Halle zusammen.

    #328086

    „…In Halle gibt es für den Radverkehr wenig echte Probleme,…“

    Die MZ zitierte im Frühjahr 2018 die Polizei sinngemäß wie folgt:

    „Wir ahnden das Radfahren auf dem Fußweg in der Bernburger Straße nicht, weil es dort auf der Fahrbahn so gefährlich ist.“

    Die Stadt ignoriert diese fachliche Expertise und sieht keine Veranlassung, bis zum nächsten Stadtbahnprogramm irgendetwas zu verändern.

    Wie gefährlich es dort und in der Geiststraße ist, das kann man sich jeden Tag zu nahezu jeder Zeit ansehen bzw. erleben und günstigenfalls überleben.

    Und warum ist es dort so gefährlich? Weil die Stadt nicht davon abrücken will, den zu schmalen Verkehrsraum durch Parkplätze noch schmaler zu machen.

    Damit nicht genug, die Stadt muss sogar die Straßenbahnkurve vom Mühlweg mit sog. Leitboys freihalten, weil eine Sperrfläche vielen Autofahrern am Arsch vorbeigeht. So wie im Übrigen ja bei den hundertfachen verbotswidrigen Überholvorgängen und Wendemanövern.

    Damit nicht genug fährt sogar die Müllabfuhr in der Geiststraße gerne in die falsche Richtung und muss auch mal auf den Fußweg ausweichen, wenn eine Straßenbahn kommt.

    Letztere wiederum fährt gerne mit 2m Abstand hinter Radfahrern her und klingelt fröhlich.

    #328089

    @nixidee: wenn du meinst, dass 3,30€ pro Quadratmeter und Monat teuer und profitorientiert ist, zeigst du selbst am besten, wer hier Ahnung hat. Aber wir können auch auf 30 Euro pro Monat gehen, ändert nichts an der Aussage. Parkplätze die nicht direkt an der Fahrbahn sind, brauchen übrigens deutlich mehr Fläche.

    Dein Link zeigt, dass es in Halle Tankstellen gibt. Unheimlich spannend.

    Du behauptest, ich will alle Autos aus der Stadt raushaben.
    Ich korrigiere, dass mir 10% weniger Autos reichen. Jetzt kannst du behaupten, dass das nicht stimmt oder dumm ist, aber mein Ziel sind einfach nur Verschiebung von ein paar % im Verkehrsmix. Keine Revolution, kein großes Ding, nichts dramatisches. Wenn du einen Revolutionär suchst, dann back dir einen irgendwo. Ich bin ein kleiner einfacher Bürger, der eine kleine einfache Veränderung zum Besseren will.

    10% ist ungefähr der Überbestand im Paulusviertel und in anderen Stadtvierteln, allein beim Parken. Und ja, du wirst jetzt einfach wieder verlangen, mehr Parkplätze zu schaffen, und ich werde fragen, wo und wie du das machen willst, dann wirst du auf die Verdichtung schimpfen.

    Letztlich ist die Frage, ob Wohnungen oder Autos wichtiger sind, und ob die Verkehrsflächen komplett rechtsfreie Räume sein sollen, auf denen nur der physisch stärkere sich nimmt, was er will.

    Mit 10% weniger Autos hast du die meisten Probleme schon deutlich reduziert und kannst den anderen Verkehrsarten (die zusammen viel mehr Mobilitätsleistung bringen und viel weniger kosten) die größten Hindernisse aus dem Weg räumen.

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #328091

    Wir müssen jetzt die Müllabfuhr abschaffen?

    Die Vergleiche werden übrigens immer anders herum genannt, weil es so mehr Sinn macht. Ein LKW verursacht so viel Schaden wie X PKW.
    Das wissen die, die Straßen bauen auch in der Regel, da sie die Straßen eben für diese Lasten bauen. Das trifft sogar bereits für Gehwege zu. Kannst du auch LKW und Fußgänger vergleichen und schaffst eine weitere akademische Aussage, die für die Realität keine praktischen Nutzen hat, außer dass das Übel eines LKW, was man sich vielleicht auch so vorstellen könnte, veranschaulicht wird.

    #328093

    Wow, er vergleicht die Mobilitätsleistung von Autos und Fahrrädern. Hinkt gewaltig, in der Beförderungsleistung 4:1, in der tragkraftleistung 10:1, in der geschwindigkeitsleistung 3:1 bis 5:1, in der Wohlfühlleistung 200:1 (wenn ich ausgeruht, trocken und sauber am Zielort ankomme)…

    Und vergißt immer wieder, daß Kfz-Steuern und Abgaben Bundessteuern sind…

    #328096

    Wowww!

    Können die PKW nicht 5 Personen befördern? Aber wie hoch ist denn die reale Besetzung, insbesondere im Berufsverkehr?
    Und ein Pedelec dürfte so in etwa 25 kg wiegen (und kann auch einen Anhänger ziehen), wieviel bringt ein SUV auf die Waage?
    Wie hoch ist die Geschwindigkeit im Stau, in den meisten Fällen von Kfz verursacht?
    Und wie oft hat ein Radfahrer schuldhaft einen Autofahrer getötet, und wieviele im umgekehrten Fall?

    Ich hab absolut nix gegen Autos. Da, wo sie angebracht sind!
    Die meisten der Fahrzeuge erfüllen doch nicht den Namen Automobil, sie müssten Autoimmobil heißen.

    #328097

    „Wow, er vergleicht die Mobilitätsleistung von Autos und Fahrrädern. “

    Tja, letztlich ist die Aufgabe, Menschen und Güter zu transportieren.

    Und ja, in der Stadt gibt es sehr oft Fahrten, wo weder ein Kühlschrank noch die gehbehinderte Schwiegeroma zu transportieren sind, sondern nur leichte Lasten. Das Tempo ist bis 5km im realen Straßenalltag im Schnitt gleich (Tür zu Tür), auf manchen Strecken mag das Auto einen Vorteil haben, auf anderen das Fahrrad.

    Autos, in denen eine Person sitzt, haben eine Beförderungsleistung von einer Person. Ein Fahrrad mit zwei Kindern drauf macht drei Personen. Wo ist dein Faktor 1:4? Real sind es 1.3 Personen pro Auto.

    Tragkraftleistung ist auch gleich. Mein Rad transportiert meine 80kg so gut wie dein Auto deine 80 +- 20 kg.

    3x so schnell will ich sehen, früh im Stadtverkehr!

    Verzehnfacht sich eine Steuer auf magische Weise, wenn sie eine Bundessteuer ist? Wie bekommst du von 100 Euro im Jahr KFZ-Steuer den Wert der Parkplätze finanziert, nur weil es eine Bundessteuer ist?

    Und was bedeutet es für die Städte? Was nützt es der Stadt, wenn ihre hohen Ausgaben und Aufwände eine Bundessteuer verbessern? Wie sollte eine Stadt entscheiden, in der die Finanzen knapp sind? Für die teure Ausgabe, die dauerhaft hohe Folgekosten mit sich bringt, oder für die günstige Ausgabe, die eine höhere Leistung erreicht und deren Folgekosten geringer sind?

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #328114

    @nixidee: wenn du meinst, dass 3,30€ pro Quadratmeter und Monat teuer und profitorientiert ist, zeigst du selbst am besten, wer hier Ahnung hat. Aber wir können auch auf 30 Euro pro Monat gehen, ändert nichts an der Aussage. Parkplätze die nicht direkt an der Fahrbahn sind, brauchen übrigens deutlich mehr Fläche.

    Deine Manipulationsversuche sind etwas Plump mein kleiner. Du hast den Wert von 600€ veranschlagt. Das Halle hier mit Anwohnerparken versucht die Knappheit zu verschieben ist eine andere Baustelle. Anstatt von den Ablösen Plätze zu schaffen oder Konsequent auf eine Mindestquote neuer Parkplätze bei Bauvorhaben zu bestehen. Alles technisch möglich.

    Dein Link zeigt, dass es in Halle Tankstellen gibt. Unheimlich spannend.

    Schade das du nicht weißt was z.B. Gewerbesteuern sind. Und was jeder lokale Arbeitsplatz die Stadt an Sozialleistungen kosten würde, würde er wegen deiner Lobbyarbeit wegfallen.

    Du behauptest, ich will alle Autos aus der Stadt raushaben.
    Ich korrigiere, dass mir 10% weniger Autos reichen. Jetzt kannst du behaupten, dass das nicht stimmt oder dumm ist, aber mein Ziel sind einfach nur Verschiebung von ein paar % im Verkehrsmix. Keine Revolution, kein großes Ding, nichts dramatisches. Wenn du einen Revolutionär suchst, dann back dir einen irgendwo. Ich bin ein kleiner einfacher Bürger, der eine kleine einfache Veränderung zum Besseren will.

    Bitte stelle dich nicht als kleinen einfachen Bürger dar. Du bist schon jetzt in einer Liga mit Herrn Liste und seinen imaginären Vereinen. Auch inhaltlich seit ihr in etwa auf einem Niveau und das lässt sich mit viel heiße Luft am besten beschreiben. Wie Herr Liste hast du ja auch zu allen anderen Themen eine ganz tolle Meinung.

    10% ist ungefähr der Überbestand im Paulusviertel und in anderen Stadtvierteln, allein beim Parken. Und ja, du wirst jetzt einfach wieder verlangen, mehr Parkplätze zu schaffen, und ich werde fragen, wo und wie du das machen willst, dann wirst du auf die Verdichtung schimpfen.

    Du rotzt einfach mal eine Zahl hin und abstrahierst dann gleich mal die Zahl für die ganze Stadt. Ich finde es für deine Verhältnisse schon ziemlich erstaunlich wie du mit beliebigen Zahlen jonglierst. Genau wie bei den Preisen. Immer schön die Extreme heraus suchen die gerade passen. Äußerst durchschaubar.

    Letztlich ist die Frage, ob Wohnungen oder Autos wichtiger sind, und ob die Verkehrsflächen komplett rechtsfreie Räume sein sollen, auf denen nur der physisch stärkere sich nimmt, was er will.

    Also wenn wir dir folgen gibt es einen eklatanten Mangel an Verkehrsraum aber eine Überangebot an Wohnungen. Da definiert sich doch von selbst was wichtiger ist.

    Ansonsten wenn du es gerne verknüpfen willst, für Rechtsfreie Räume beim Verkehr sorgen doch eher unsere Radler. Gehen die Grüße heraus an die üblichen Radrambos.

    Mit 10% weniger Autos hast du die meisten Probleme schon deutlich reduziert und kannst den anderen Verkehrsarten (die zusammen viel mehr Mobilitätsleistung bringen und viel weniger kosten) die größten Hindernisse aus dem Weg räumen.

    Und schon werden die 10% relativiert. Warum kosten die andern Mobilitätsarten eigentlich weniger? Ach stimmt, weil alles vom Autofahrer quer subventioniert wird.

    Die Leistungsfähigkeit kannst du ja mal demonstrieren, indem du und deine Kumpels mit zu viel Freizeit einfach mal sagen wir 5 LKW ersetzt. Bei so einem 40 Tonner wirst du wohl selbst mit einem Lastenrad ein paar tage fahren.

    #328119

    Parkraum geht in Großstädten schnell auch auf 100-150€ pro Monat, trotz der Subventionierung durch die Ablösesumme. Und wenn du die Stellplätze zwingend machst, wird die Sanierung eines Hauses mit 8 Mietparteien relevant teurer und aufwändiger. Technisch möglich ist vieles.

    Wie teuer die tägliche Mobilität von 100000 Menschen mit den verschiedenen Verkehrsmitteln ist, hängt nicht von der Subventionierung ab, sondern da kannst du Preise dransetzen. Beim Fahrrad sind die verdammt klein. Mit einer 4m-Spur kannst du eine große Menge Leute bewegen. Beim Auto sind die Kosten hoch.

    Was deine komischen Vergleiche mit rechten Populisten angeht, die kannst du dir an deinen Braunen schmieren.

    Erstens habe ich keine Vereine, zweitens hetze ich gegen keine Menschen, drittens kann man sich positive Beispiele für die Städte anschauen, die das Auto nicht an erste Stelle setzen und kann sich überzeugen, wie gut das funktioniert. Rechte Diktaturen und Protektionismus und Menschenfeindlichkeit haben keine positiven Beispiele.

    Wenn ich die Reduktion um ein paar PKW fordere, kannst du dir auch deinen 40-Tonner selbst über den Fuß fahren lassen, der hat nichts damit zu tun. Natürlich sollen die Supermärkte und Baustellen weiter erreichbar sein. Ob es immer der 40-t sein muss oder ob kleinere in der Stadt besser sind, ist eine andere Geschichte. Auch die 50 km/h mit so einem großen Geschoss sind kritisch. Aber all das hat nichts mit der Überzahl an privaten PKW zu tun.

    Vor ein paar Jahren standen mal Zahlen zum Paulusviertel in der MZ. 4500 Stellplätze inklusive der privaten und mitvermieteten und Tiefgaragen, 5000 Autos bei den angemeldeten Haushalten. Macht 500 mehr, als reinpassen, also 10% der Autos dort.

    Warum du erzwingen willst, dass Wohnraum im Paulusviertel durch Parkhäuser ersetzt wird, statt einfach die normalen Mittel einzulegen, wenn der Parkraum knapp wird (-> Parkraumbewirtschaftung), dann zeugt das von deiner Engstirnigkeit und deiner ideologischen Verblendung.

    Wer halbwegs unideologisch auf das Problem schaut, sucht einfach für eine gegebene Aufgabe die beste Lösung und findet sie auch. Wer dann noch ein bisschen intelligent ist, schaut sich die Probleme, Lösungsansätze, Erfolge und Misserfolge an, die es ja ausreichend gibt, und lernt daraus.

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #328120

    WohlfühlLeistung 400:1
    Das mag vielleicht für die Fahrer gegolten haben, ehe die da randaliert haben https://mobil.mz-web.de/weissenfels/auto-und-lkw-waren-in-haus-gefahren-hausabriss-in-weissenfels-erst-ab-mitte-november-31510782
    Danach sicher nicht mehr!

    Und erst recht nicht für die geschädigten Bewohner, die eine neue Wohnung brauchen.

    #328128

    Da es für die Bauarbeiten Umleitungen gibt, wirds vielleicht auch dadurch induzierte Staus geben.
    Erhöht den Aufenthalt und damit den Wohlfühlfaktor.

    #328129

    Hier mal auf die City-Maut bezogen die Frage, ob es unsozial gegen die Armen ist, und auch noch mal für @nixidee die Erklärung, wie Ökonomie und Übernutzung zusammenhängen..

    https://medium.com/100-hours/is-congestion-pricing-fair-to-the-poor-62e281924ca3

    Auch der Verweis, dass bei gegebener Infrastruktur gerade die letzten paar Prozent das Problem enorm verstärken, passt genauso auf die Parkplätze – so lange genug Platz ist, kosten die Parkplätze wenig, aber wenn du unter den Gründerzeitvierteln jetzt vierstöckige Tiefgaragen einbauen willst, wird es doch sehr teuer und aufwändig

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #328136

    Es führt kein Weg daran vorbei, Halle braucht im Norden eine Ungehung, da damit zu rechnen ist, dass der Autobahnring erst in der nächsten Generation geschlossen wird.

    Dunkel, nass, kalt, wo sind die Radler?
    https://www.meteopool.org/de/webcam-halle-saale-burg-giebichenstein-id909

    #328139

    Parkraum geht in Großstädten schnell auch auf 100-150€ pro Monat, trotz der Subventionierung durch die Ablösesumme. Und wenn du die Stellplätze zwingend machst, wird die Sanierung eines Hauses mit 8 Mietparteien relevant teurer und aufwändiger. Technisch möglich ist vieles.

    Danke für die Ausflüchte FiktiveGroßstadtVerkehrt.

    Wie teuer die tägliche Mobilität von 100000 Menschen mit den verschiedenen Verkehrsmitteln ist, hängt nicht von der Subventionierung ab, sondern da kannst du Preise dransetzen. Beim Fahrrad sind die verdammt klein. Mit einer 4m-Spur kannst du eine große Menge Leute bewegen. Beim Auto sind die Kosten hoch.

    Nur bezahlt der Radfahrer keine direkten Abgaben. Wenn er sich alle Jahre mal einen Schlauch kauft, finanziert der in Lebzeiten nicht mal einen Meter Radweg. Der Autofahrer bezahlt locker sämtliche Infrastruktur. Wir brauchen nicht über Kosten reden die längst gezahlt sind.

    Was deine komischen Vergleiche mit rechten Populisten angeht, die kannst du dir an deinen Braunen schmieren.

    Brauchst dich nicht gleich so ertappt fühlen. Deine Interpretation liefert zwar ein schönes Selbstbild den politischen Einschlag hast du erfunden. Ich kann nur ahnen woran es liegt.

    Erstens habe ich keine Vereine, zweitens hetze ich gegen keine Menschen, drittens kann man sich positive Beispiele für die Städte anschauen, die das Auto nicht an erste Stelle setzen und kann sich überzeugen, wie gut das funktioniert. Rechte Diktaturen und Protektionismus und Menschenfeindlichkeit haben keine positiven Beispiele.

    Lobbyarbeit hat auch keine positiven Beispiele, das denken höchstens die betroffenen Selbst. Da hält man auch Hetze womöglich schnell für legitim.

    Wenn ich die Reduktion um ein paar PKW fordere, kannst du dir auch deinen 40-Tonner selbst über den Fuß fahren lassen, der hat nichts damit zu tun. Natürlich sollen die Supermärkte und Baustellen weiter erreichbar sein. Ob es immer der 40-t sein muss oder ob kleinere in der Stadt besser sind, ist eine andere Geschichte. Auch die 50 km/h mit so einem großen Geschoss sind kritisch. Aber all das hat nichts mit der Überzahl an privaten PKW zu tun.

    Bezeichnend das du über 9000 PKW mit ein paar PKW umschreibst. Übrigens gibt es in Halle schon mit Abstand die wenigsten PKW pro Kopf. Das zeigt nur um so mehr deine recht extreme Position.

    Sobald du Kosten für Straßen in den Mund nimmst schon. Und wenn du von der Leistungsfähigkeit von Verkehrstypen sprichst, gehört das dazu.

    Vor ein paar Jahren standen mal Zahlen zum Paulusviertel in der MZ. 4500 Stellplätze inklusive der privaten und mitvermieteten und Tiefgaragen, 5000 Autos bei den angemeldeten Haushalten. Macht 500 mehr, als reinpassen, also 10% der Autos dort.

    Warum du erzwingen willst, dass Wohnraum im Paulusviertel durch Parkhäuser ersetzt wird, statt einfach die normalen Mittel einzulegen, wenn der Parkraum knapp wird (-> Parkraumbewirtschaftung), dann zeugt das von deiner Engstirnigkeit und deiner ideologischen Verblendung.

    Wo habe ich das geschrieben? Hätte man gleich daran gedacht gäbe es das Problem nicht. Völlig verfehlte Politik so zu verteidigen zeugt von deiner Engstirnigkeit.

    Wer halbwegs unideologisch auf das Problem schaut, sucht einfach für eine gegebene Aufgabe die beste Lösung und findet sie auch. Wer dann noch ein bisschen intelligent ist, schaut sich die Probleme, Lösungsansätze, Erfolge und Misserfolge an, die es ja ausreichend gibt, und lernt daraus.

    Immerhin weißt du woran es bei dir alles scheitert. Du könntest jetzt mal mit dem daraus lernen Anfangen oder du machst weiter deine stumpfe Lobbyarbeit.

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