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  • #378817

    Na SFK, dann werden deine Kinder ja nichts dagegen haben wenn dein Eigentum und eventuelles Vermögen nach deinem Tot an den Staat fällt und deine Kinder oder vielleicht sogar Ehepartner leer ausgehen wenn es ums Erbe geht.

    #378819

    Wenn es dieses Erbrecht nicht gäbe und das Vermögen nach dem Tod des Eigentümers ganz oder fast vollständig dem Staat zufiele, wird sich kaum jemand abrackern und Vermögen anhäufen, selbiges ist aber notwendig,um zu investieren etc.
    Das haben die Kommunisten erkannt und in der DDR alle Betriebe mit Ausnahme kleiner Handwerker enteignet.
    Die Folgen sind bekannt.

    #378823

    Na SFK, dann werden deine Kinder ja nichts dagegen haben wenn dein Eigentum und eventuelles Vermögen nach deinem Tot an den Staat fällt und deine Kinder oder vielleicht sogar Ehepartner leer ausgehen wenn es ums Erbe geht.

    Ich glaube nicht, dass die Kinder was anderes als Enttäuschung erwarten. Wenn die ganze Zeit der böse Staat und alle andern Schuld sind, gibt es selten viel Vermögen.

    #378852

    Kleiner Hinweis: Die Vermögensverteilung ist das gròssere Problem. Solange es ein Erbrecht gibt, das den Erben anstrengungslosen Wohlstand garantiert, wird sich nichts grundsätzlich an der materiellen Schieflage ändern

    Ein wenig Gerechtigkeit wäre schon hergestellt, wenn Erben für ihre Vermögensübertragung die Steuer abführen müssten, als hätten sie dieses Einkommen als Arbeitslohn erhalten. Und Sozialabgaben dazu.

    Also: alle persönlichen Einkünfte summieren, Progressionstabelle hernehmen, Sozialabgaben drauf, und fertig. Dann geht’s wirklich auf dem Bierdeckel. Friedrich Merz würde das aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht gefallen.

    #378900

    Und Familienunternehmen müssen dann in der Regel verkauft werden, um die Erbschaftsteuer aufbringen zu können?
    Oder ein anderer, besonders häufiger Fall: Ein Paar hat ein oder zwei Kinder, das Vermögen besteht hauptsächlich aus einem Haus oder einer Eigentumswohnung, das Fianzvermögen ist dagegen eher bescheiden. Wenn die Kinder erben, müssten sie in der Regel die Immobilie verkaufen, wenn das Erbe wie ein normales Einkommen versteuert werden muss.

    #378901

    Das wäre bedauerlich, wenn Aldi verkauft worden wäre, weil die Erben nicht die Steuer bezahlen konnten.

    P.S. Ich schrieb von persönlichen Einkünften. Also solchen, die plötzlich zur kompletten privaten Verfügung stehen.

    Stell dir vor, Angestellte können ihre Steuer nicht bezahlen. Steht dann die Wirtschaft still?

    #378926

    Hei-wu will also doppelte oder dreifache Steuern auf 1 und den selben euro, das Erbe wurde schon bei dessen Entstehung versteuert, so sind sie halt die Sozialisten, alles muss doppelt und dreifach versteuert werden. Das Vermögen welches vererbt wird wurde schon versteuert, nämlich von dem der es aufgebaut hat also warum sollte da noch mal eine weitere Steuer erhoben werden, dein Gehalt oder Lohn wird doch auch nur 1 mal versteuert.

    #378943

    Also, wenn hei-wu ererbte Immobilien nicht so hoch wie ein normales Arbeitseinkommen besteuern will, weil sie vielleicht nicht plötzlich zur kompletten privaten Verfügung stehen, nähern sich seine Vorstellungen einem vernünftigen Erbschaftsteuer-System schon deutlich an.
    Das mit den Angestellten und der Wirtschaft verstehe ich nicht so richtig. Wenn viele Angestellte ihre Steuer nicht bezahlen können, ist das doch schlecht, denke ich.

    #378947

    Anonym

    Bei einer Erbschaftssteuer geht doch zuerst nicht um das Eigentumshaus der Eltern oder den Handwerksbetrieb. Für so etwas gibt es Freibeträge.

    Das entscheidende ist doch, was passiert mit den Großvermögen, derjenigen Familien, wo die Familienmitglieder schon seit Generationen praktisch nicht mehr Wissen wie das Wort Arbeit geschrieben wird. Vermögen das auf den krummen Rücken unzähliger anderer sich angeeignet wurde.

    Wenn es also um Vermögen und Erbschaft geht, dann solle man sich zunächst einmal mit dem Vermögen und dessen Verteilung in der Bundesrepublik ernsthaft beschäftigen:

    https://www.freitag.de/autoren/cbaron/mehr-klassenkampf-bitte

    #378949

    das Erbe wurde schon bei dessen Entstehung versteuert

    Ein Spruch, den man überflüssig oft gehört hat. Jedes Geld, das den Besitzer wechselt, ist schon mal versteuert worden.

    #378959

    Bei einer Erbschaftssteuer geht doch zuerst nicht um das Eigentumshaus der Eltern oder den Handwerksbetrieb. Für so etwas gibt es Freibeträge.

    Das entscheidende ist doch, was passiert mit den Großvermögen, derjenigen Familien, wo die Familienmitglieder schon seit Generationen praktisch nicht mehr Wissen wie das Wort Arbeit geschrieben wird. Vermögen das auf den krummen Rücken unzähliger anderer sich angeeignet wurde.

    Wenn es also um Vermögen und Erbschaft geht, dann solle man sich zunächst einmal mit dem Vermögen und dessen Verteilung in der Bundesrepublik ernsthaft beschäftigen:

    Deswegen kann man mit dir und z.B. SfK nicht diskutieren. Der Anfang ist ja noch okay und danach kommt stumpfe Propaganda. Dazu noch ein Artikel aus dem Stürmer der linken Ecke. Glückwunsch.

    Gegen eine Erbschaftsteuer spricht wenig, wenn man es mit Sinn und Verstand umsetzt. Aber sobald man solche Themen auf den Tisch bringt muss man damit rechnen, dass Menschen wie Du und SfK diese kapern. Du hängst ja geistig noch im Kolonialismus.

    #378981

    Dass das Erbe schon bei der Einkommensentstehung besteuert wurde, ist ein Spruch, hinter dem schon eine ausgefeilte ökonomische Theorie steht. Durch die Doppelbesteuerung sinkt der Anreiz zu sparen oder Kapital aufzubauen. Das ist ein Argument, das man zumindest auch im Blick haben sollte, wenn man sich über Erbschaftsteuer Gedanken macht.

    #378983

    Anonym

    Dazu noch ein Artikel aus dem Stürmer der linken Ecke.

    Offenbar beginnt die politische Mitte bei dir am rechten Rand der AfD. Alles was links davon ist, ist schon linksradikale Hetze?

    Oder tun dir nur die Allerweltsweisheiten weh, die nicht in dein stramm rechtsradikales Weltbild passen?

    Der Freitag mit dem Spiegel-Anteilseigner Augstein als Herausgeber ist übrigens nicht mal links, er gilt höchstens als linksliberal. (also sowie wie „die Zeit“ light)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Freitag

    #378986

    Offenbar beginnt die politische Mitte bei dir am rechten Rand der AfD. Alles was links davon ist, ist schon linksradikale Hetze?

    Oder tun dir nur die Allerweltsweisheiten weh, die nicht in dein stramm rechtsradikales Weltbild passen?

    Der Freitag mit dem Spiegel-Anteilseigner Augstein als Herausgeber ist übrigens nicht mal links, er gilt höchstens als linksliberal. (also sowie wie „die Zeit“ light)

    Also wenn Du das sagst, für jemanden für Textbuch Kommunismus kein Kommunismus war, dann wird das schon stimmen, schauen wir mal nur in den Wikipedial Artikel den Du verlinkt hast und tun so, als würden wir dieses Wurstblatt nicht kennen:

    In einem Interview sagte Jakob Augstein 2017, der Freitag habe zwar keine „Blattlinie“, aber „es gibt den Charakter und die Identität einer Zeitung. Wir sind eine linke Zeitung.

    But wait, there ist more:

    Der Freitag wurde 1990 in Berlin gegründet. In ihm gingen der Ost-Berliner Sonntag (gegründet 1946), die DKP-nahe Deutsche Volkszeitung (gegründet 1953 und wesentlich finanziert von der SED) sowie Die Tat (1949 von der VVN gegründet) zu einer neuen, gesamtdeutschen Zeitung auf.

    Also die Wurzeln sind auch entsprechend weit weg von Demokratie und Mitte.

    #378988

    Der Freitag wurde 1990 in Berlin gegründet. In ihm gingen der Ost-Berliner Sonntag (gegründet 1946), die DKP-nahe Deutsche Volkszeitung (gegründet 1953 und wesentlich finanziert von der SED) sowie Die Tat (1949 von der VVN gegründet) zu einer neuen, gesamtdeutschen Zeitung auf.

    Also die Wurzeln sind auch entsprechend weit weg von Demokratie und Mitte.[/quote]

    also, wennse SO anfangen, kommense nicht weit. die wurzeln von vielen parteien liegen… im irgendwo/nirgendwo.
    die gruseligen CDUwurzeln, deren weltkriegsbeteiligung erst jahre später oder nie zur rechenschaft gelangten, gruseln mich heute noch.
    werden Sie konkreter, statt nur zu plautzen, mit dem und dem könne man nicht reden. kann man’s mit Ihnen denn?

    #379005

    Das würde mich jetzt wundern, wenn von den CDU-Gründern ein nennenswerter Teil gruselig am zweiten Weltkrieg beteiligt war. Wenn im Lauf der Zeit einige Leute, die in der NSDAP gewesen waren, in der CDU Karriere machten, hat das mit den Wurzeln der CDU nichts zu tun.

    #379006

    Das würde mich jetzt wundern, wenn von den CDU-Gründern ein nennenswerter Teil gruselig am zweiten Weltkrieg beteiligt war. Wenn im Lauf der Zeit einige Leute, die in der NSDAP gewesen waren, in der CDU Karriere machten, hat das mit den Wurzeln der CDU nichts zu tun.

    Sie ahnten anscheinend nicht, worauf ich hinauswollte?
    aber selbst, wenn nicht…
    “ einige Leute, die in der NSDAP gewesen waren, in der CDU Karriere machten“ ist ein häßlicher euphemismus, der die gruseligkeit dessen also auch noch fortsetzt.

    #379013

    Wenn es dieses Erbrecht nicht gäbe und das Vermögen nach dem Tod des Eigentümers ganz oder fast vollständig dem Staat zufiele, wird sich kaum jemand abrackern und Vermögen anhäufen, selbiges ist aber notwendig,um zu investieren etc.

    Das haben die Kommunisten erkannt und in der DDR alle Betriebe mit Ausnahme kleiner Handwerker enteignet.

    Die Folgen sind bekannt.

    Die DDR war in Bezug auf die Nutzung von Grundstücken wesentlich kreativer als das hornalte BGB, die Bundesrepublik war geistlos völig überfordert. Die Kirchen konnten die jahrzehntelang praktizierte Politik der Behinderug der Entwicklung der Stadt nicht fortsetzen.Land besitzen ist eh nur eine Fiktion, den das Land war lange vor den „Besitzern“ da und wird auch ohne „Besitzer“ existieren

    #379015

    Verehrte(r) k.hädicke,
    wollen Sie vielleicht auch Leuten mit etwas längerer Leitung offenbaren, worauf Sie hinauswollten? Und warum ist es ein Euphemismus, wenn von CDU-Karrieren ehemaliger NSDAP-Mitglieder die Rede ist?

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