Umweltschützer kritisieren Vorhaben der Stadt am Hufeisensee

28. Dezember 2020 | Politik, Umwelt + Verkehr | 19 Kommentare
In den vergangenen Jahren ist der Wasserpegel des Hufeisensees in Halle gesunken. Nun soll das Wasser angestaut werden, damit der Pegel wieder um zehn Zentimeter ansteigt und die Berieselung des angrenzenden Golfplatzes weiterhin gewährleistet ist. Nach den Plänen der Stadt sollen in naher Zukunft außerdem Ferienhäuser am See errichtet werden und neue Touristen anlocken.

Gegen diese Pläne formiert sich nun jedoch Widerstand: Nach Meinung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) bedrohen schon heute der Golfplatz und der 6 km lange asphaltierte Rundweg um den See den so wichtigen Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

„Es ist unverantwortlich, dass die steuerfinanzierten Verantwortlichen in Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) immer mehr die Entwicklung des Hufeisensees und seines Umfeldes nach dem Golfplatz auszurichten, dessen Errichtung schon skandalös genug ist.“, argumentiert der AHA und fordert die Stadträte auf, die geplanten weiteren Zerstörungen an Umwelt, Natur und Landschaft sofort und unwiderruflich zu stoppen.

Für Kritik sorgt zudem der Bau für die DRK-Wasserwacht am Westufer des Hufeisensees. Damit einher gehe eine vollständige oder weitgehende Zerstörung des gesamten Schilf- und Sukzessionsbereiches. „Es ist skandalös, was hier Verantwortliche aus Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) sowie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an Schäden in Natur und Landschaft angerichtet haben.“

Der AHA vermutet in seiner Pressemitteilung sogar Zusammenhänge zwischen der Genehmigung des Baus und der Mitgliedschaft des Vorsitzenden der DRK Wasserrettung Dr. Sven Thomas im Unterstützerverein für Halles Oberbürgermeister „Hauptsache Halle“. Der Verein fordert daher eine tiefgründige und lückenlose Prüfung eines möglichen Interessenkonfliktes.

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Ansicht von 20 Beiträgen - 1 bis 20 (von insgesamt 20)
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  • #387741

    In den vergangenen Jahren ist der Wasserpegel des Hufeisensees in Halle gesunken. Nun soll das Wasser angestaut werden, damit der Pegel wieder um zehn
    [Der komplette Artikel: Umweltschützer kritisieren Vorhaben der Stadt am Hufeisensee]

    #387742

    Haben diejenigen, die die Pläne der Stadt ausgearbeitet haben, nicht einmal daran gedacht, wie den zukünftigen Ferienhäuslern wohl sein muss, wenn sie den Hufi vor Augen haben, in den sie nicht reinhubben dürfen, auf dem aber Wasserskisport ( wenn dort Skifahrer ins Wasser fallen- 🙂 🙂 , macht das nichts) mit Motorenlärm- oder gibt es schon Boote mit Elektroantrieb?- umherfahren und betuchte Golfspieler (wird so gesagt, ich weiß nicht, warum- Kontostand, Eintrittsgeld oder ist das Zubehör so teuer?) ihren Sport treiben? Sind vielleicht die zukünftigen Häusler :-), die Golfspieler, hätten sie dort den Luxus, den sie benötigen- WC, Wasser warm und kalt, den morgendlichen Luxus wie knusprige Brötchen-Anlieferung ect., da muss doch mindestens noch eine Cafeteria her, das ist schließlich ein Grundbedürfnis für diese! Bei den Wüstensommern gehört auch eine Klimaanlage rein. In die Häuserchen! Haben Golfspieler schon ihr Interesse bekundet? Können sie dort wirklich damit existieren und ist mal gegengerechnet worden wie es mit Aufwand : Nutzen ist?
    Na denn- alle Mann ran!
    ( Ich finde es aber ziemlich dust’ch, wieder Natur
    zu zerstören.)

    #387743

    Als ich noch in der Straße der DSF Nr.80, dem heutigen Bordell schräg gegenüber der MZ-Druckerei, wohnte und öfter im Hufi baden war, war der Wasserspiegel ca. 10m tiefer als heute. Dann ist der Wasserspiegel unverschämterweise angestiegen und hat die Nester der Uferschwalben zerstört.
    Sauerei elende!

    #387744

    Zum Thema Wasserhöhe wird von Grünen und Linken die Wahrheit verbogen, es ist kaum zu glauben. Der See ist um etliche Meter höher als vor 20 Jahren. Wo das DRK baut, gab es an dieser Stelle überhaupt einen Schilfgürtel?

    #387745

    wenn dem bauer das feld trocken wird, muß er gießen. das wasser dafür muß er irgendwie beschaffen.
    wenn dem metallbauer das metall ausgeht, muß er’s nachkaufen.
    etc.
    aber dem golfplatzbetreiber muß die stadt, müssen die städter den see stauen, damit er seinen golfplatz, durch den die städter nicht mehr wie einst am allgemeinheitssee schlendern können, seinn platz beregnrn kann??? irgendwo hakt es…

    #387746

    Was denn, @k.hädicke, man kann nicht mehr um den See drummerum laufen?? Das schöne Foto hat in mir den Wunsch entstehen lassen, auch war es immer so lustig, an verschiedenen Stellen anzuhalten und zu staunen, wo sich jeweils bestimmte große Gebäude „befanden“. Das finde ich nicht in Ordnung. Mit dieser Feststellung hemme ich sämtliche Beschimpfungen, Flüche, schlechte Wörter gegen die Verursacher und entgehe auch der Gefahr,……..Richter, Gericht, Klage..

    @k.hädicke: Muss musste ooch mit zwee Essern schreim- so wie müssen…..

    #387747

    @elfriede, man KANN noch weitgehend (im wahren wortsinn) drummerum laufen, aber eben wirklich WEITläufig, weil der golfplatzbetreiber halt großräumig sein gebiet abgesperrt hat. und dadurch hat man eindeutig fernen bis keinen seeblick mehr hat, sodaß das seeumrundungsgefühl mindestens leidet und bei mir nicht vorhanden ist (zumindest den halben see lang)

    (ich bestehe liebend und konservativ und absichtsvoll auf dem alten „ß“ , da ist nix zu machen 😉 )

    #387749

    Rettungssport ist halt ein schönes Hobby.

    #387750

    man KANN noch weitgehend (im wahren wortsinn) drummerum laufen, aber eben wirklich WEITläufig

    Seit wann ist denn der Weg zwischen Golfplatz und See gesperrt?

    #387755

    man KANN noch weitgehend (im wahren wortsinn) drummerum laufen, aber eben wirklich WEITläufig

    Seit wann ist denn der Weg zwischen Golfplatz und See gesperrt?

    ich schrieb doch: man Kann weeeeitläufig umrunden, aber hat über längere strecke keinen direkten seeweg, weil der zugang zum see nicht mehr da ist, weil da der nun eingezäunte golfplatz den alleinigen zugang beansprucht. und im vergleich zu einst, wo man den see der allgemeinheit an allen stellen nutzen durfte, ist das in meinen augen eine doofe einschränkung und minderung des erholungswertes für alle.
    und dafür soll nun auch noch dem golfplatzbetreiber der see angestaut werden???! nee, verstehichnich

    #387759

    teu

    Vielleicht kommt Trump und will Wiegand besuchen.

    #387762
    #387809

    Er meint mit Sicherheit das Büschdorfer Loch, welches so verschlammt ist das es eher Schlammbaden war. Was ich immer witzig finde alle verlangen Umweltschutz und Erhaltung von Uferbereichen, wenn es aber darum ging ins Wasser zu klettern war es den Badegästen egal ob sie durch Schilfgürtel klettern und somit die Brutstätten gefährden. Das Büschdorfer Loch was der Herr Hädicke vermisst war exakt so ein Gebiet wo eigentlich Badegäste nichts zu suchen hatten.

    #387947

    Der Seeweg von Amerika zum Hufi braucht nicht erst an einigen
    w e n i g e n Stellen geschaffen zu werden. Es wäre ohnehin zeitlich kaum zu schaffen, man bedenke, er käme von Westen über Halle-Neustadt…das alles im Untergrund verschwinden lassen, auch die Saale…und die Scheibe A ist auch noch nicht fertig…
    Ich glaube eher, Herr Trump bedient sich seines eigenen Flugzeugs. 🙂

    #387965

    Er meint mit Sicherheit das Büschdorfer Loch, welches so verschlammt ist das es eher Schlammbaden war. Was ich immer witzig finde alle verlangen Umweltschutz und Erhaltung von Uferbereichen, wenn es aber darum ging ins Wasser zu klettern war es den Badegästen egal ob sie durch Schilfgürtel klettern und somit die Brutstätten gefährden. Das Büschdorfer Loch was der Herr Hädicke vermisst war exakt so ein Gebiet wo eigentlich Badegäste nichts zu suchen hatten.

    nein, es ging um den spazierweg, nicht um die badestellen.

    #387988

    Spazierweg gab es früher nicht, was es gab war ein ca. 1 Meter breiter Trampelpfad der den Fussgänger ins Gebüch genötigt hat wenn ein Radfahrer mit Mountainbike entweder von vorn oder von hnten kam. Mit Kinderwagen oder gar Rollator war es früher unmöglich um den See zu kommen, da ist die Situation heute um Welten besser, auch wenn der Weg für den ein oder anderen 5 Meter zu weit weg vom See ist.

    #388006

    Spazierweg gab es früher nicht, was es gab war ein ca. 1 Meter breiter Trampelpfad der den Fussgänger ins Gebüch genötigt hat wenn ein Radfahrer mit Mountainbike entweder von vorn oder von hnten kam. Mit Kinderwagen oder gar Rollator war es früher unmöglich um den See zu kommen, da ist die Situation heute um Welten besser, auch wenn der Weg für den ein oder anderen 5 Meter zu weit weg vom See ist.

    genau, ob Sie nun „trampelpfad“ oder spazierweg dazu sagen, ist gleich. und genau, jedenfalls ist ein meter sehr gemütlich zum spazieren, auch zu mehrt.
    und „5 Meter zu weit weg vom See“ wäre so komfortabel wie einst. heute können Sie nicht mehr den see sehen, weil der weg so weit ausgelagert ist. und das finde nicht in ordnung, da der see für die allgemeinheit sein und nicht golfspielern reserviert werden sollte.
    und hier ging es auch darum, daß nun auch noch on the top die reide gestaut werden soll, aufdaß der golfplatzbetreiber bequem seine abgesperrten grashälmchen beregnen kann!
    nicht zu verstehen!

    #388008

    können Sie nicht mehr den see sehen, weil der Weg so weit ausgelagert ist.

    Bitte mal die Stelle beschreiben, indem man sich eine Uhr denkt, die auf die Karte gelegt wird und dann kann man beispielsweise sagen: Um 7:30 Uhr.

    #388018

    Herr Hädicke, erstens wird nicht die Reide gestaut sondern der Überlauf aus dem See in die Reide wird um 10cm nach oben gesetzt. Dass heißt es muss jetzt erst mehr Wasser im See sein bevor das überschüssige Wasser in die Reide läuft. Herrn Hädicke stoßen also die beiden Spielbahnen 16 und 17 übel auf die am Büschdorfer Loch direkt am See sind, die restlichen 16 Bahnen und der Kurzplatz sind nicht in direkter See Nähe, da ist immer der Rundweg näher als der Golfplatz. Und ganz ehrlich wenn sie den See vom Rundweg aus nicht sehen können empfehle ich entweder ne Brille oder man putzt die vorhandene Brille mal denn wenn die Sehkraft nicht mehr ausreicht etwa 10 bis 20 Meter zu überbrücken stimmt was nicht.

    #388085

    Wenn ich eine Mußestunde habe, rechne ich mal aus, wie klein ein Mensch sein muss, um vom Weg aus den See nicht zu sehen.

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