Das Gastronomiekonzept der Stadt Halle: sechs Lokale dürfen am 18. Mai öffnen

13. Mai 2020 | Soziales | 1 Kommentar

Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat heute die Konzeption der Stadt zur Öffnung der Gastronomie vorgestellt.

Die Änderung der 5. Eindämmungsverordnung, die das Land gestern bekannt gegeben hat, ermöglicht es Speisewirtschaften, nun schon am 18. Mai zu öffnen. Dafür muss ein Hygiene-Konzept bei der Stadt vorgelegt werden, das einer Genehmigung bedarf.

Bereits genehmigt hat die Stadt die Öffnung folgender Gaststätten:
–    Zum gemütlichen Eck in Halle-Neustadt
–    die Bergschänke, Nietlebener Straße
–    das Waldhotel Dölau
–    Zum Würzburger
–    Pizzeria Pinocchio
–    Restaurant Lujah

Zudem muss die Stadt selbst ein Sicherheitskonzept für den Feiertag am 21. Mai erstellen. Für die Stadt Halle gilt: Das Sicherheitskonzept ist seit gestern in Arbeit, sagte der OB.  Hier geht es im Wesentlichen um Kontrollen im öffentlichen Raum. Der Fachbereich Sicherheit arbeitet hier auch sehr eng mit der Polizei zusammen.

„Auch für die Bearbeitung der Anträge von Gastronomen haben wir im Pandemiestab bereits vor einer Woche die nötigen Strukturen geschaffen. Dies gibt uns nun die Möglichkeit, die Anträge von Gastronomen zur vorzeitigen Öffnung am 18. Mai auch zügig zu bearbeiten. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner – für die Wirtschaft im Allgemeinen und Gastronomie im Speziellen ist dies Eric Brecht – finden Sie auf unserer Internetseite in der Rubrik „Häufige Frage, Kontakte und Dokumente“.“

Dort sei  auch eine Checkliste als Orientierung hinterlegt, die wichtige Aspekte für die Erstellung eines Hygiene-Konzeptes enthalte. Die Liste soll den Gastronomen helfen, ein Konzept zu entwickeln, das eine Öffnung möglich macht. Denn: Auch bei einer regulären Öffnung ab 22. Mai, wie sie die Änderung der Eindämmungsverordnung vorsieht, sind die Hygiene- und Abstandsregeln zwingend einzuhalten. Viele Gastronomen sind allerdings mit den Bedingungen, die nach der checkliste einzuhalten sind, überfordert (Hallespektrum berichtete)

Grafik gibt Rätsel auf

Der Oberbürgermeister stellte heute auch eine einfache Grafik vor. Sie soll verständlich machen, wie Lokale ihr Mobiliar stellen können, um die Hygienebedingungen zu erfüllen. Es seien nur zwei Varianten, die zeigen, welche „Kombinationen und Kreativmöglichkeiten“ Gastwirte haben. Nicht klar ist nach der Grafik: wie ist der Mindestabstand zwischen den Einzelpersonen am Tisch ? Wenn die sich beispielsweise nicht einmal kennen: dürfen/müssen die auf Tuchfühlung gehen?

 

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