Startseite Foren Halle (Saale) Trotz Gesetz gegen Zersiedelung: OB befürwortet neues Wohngebiet am Hufeisensee

Dieses Thema enthält 22 Antworten und 13 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  HansimGlück vor 2 Wochen, 3 Tagen.

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  • #317759

    Der Krienitzweg ist eine kleine Straße in einer noch halbwegs ländlich geprägten Umgebung des Hufeisensees. An ihrem Ende wurde allerdings schon mit d
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    #317760

    Welche ranzige Politmarionette hat dort Land erworben? Es gibt Gesetze und es gibt Politiker.

    #317761

    Der OB ist kein Politiker sondern der Hauptverwaltungsbeamte! Politisch würde diese Entscheidung letztlich beim Rat liegen, ggf. auch beim Land, da der Rat keine gesetzgebende Funktion besitzt.

    Soweit zu der „fachkundlichen“ Äußerung

    #317762

    Aber er ist doch (fast) Jurist, und damit ein bisschen fastkundig.

    #317763

    Ich meinte die „fachkundige“ Äußerung von „FrauHalle“.
    Ich wüßte auch nicht, dass das Gebiet ein Politiker im großen Stile aufgekauft hätte, um jetzt „Profit“ zu erzielen. Meiner Erkenntnis befinden sich die Flächen in landwirtschaftlichen Händen.

    Ein rein pauschal verunglimpfende Aussage dieser „Person“ gegenüber Politikern.

    Zwei inhaltliche Fehler in einem Satz, kennzeichnet allerdings den geistigen Horizont des Schreibers. da vermute ich mal wieder die Flachzangen aus der Rechten Ecke. Erstmal pauschal mies machen, um sich als Retter der Enterbten zu präsentieren.

    #317764

    Der OB ist ja nicht zu Politikern lieb, sondern nur zu Bürgern/Wählern. Und da erst mal zu jedem, egal ob sie ohne Baugenehmigung in der Nähe eines Gefahrstofflagers wohnt.

    Kleine Anmerkung, der Rat hat satzungsgebende Funktion, deshalb entscheidet er über und beschließt Bebauungspläne.

    #317765

    Auch das ist übrigens Käse aus dem Munde eines Verwaltungsjuristen:
    „Da aus den vergangenen 100 Jahren vereinzelt Baugenehmigungen vorliegen, können wir hier im Einzelfall neue untergeordnete Bauvorhaben auf der Grundlage des Bestandsschutzes prüfen.“
    Bestandsschutz besitzen nur die Gebäude mit Baugenehmigung, und im Außenbereich liegen die Grenzen dessen, was dann noch „untergeordnet“ drangebastelt werden dürfte, ziemlich eng.

    #317772

    Da vermute ich mal wieder die Flachzangen aus der Rechten Ecke. Erstmal pauschal mies machen, um sich als Retter der Enterbten zu präsentieren.

    Gut erkannt 🙂

    #317817

    Also ich hab es eher so verstanden das es um die Grundstücke geht die da jetzt schon existieren. Die Anwohner dürfen an den mitlerweile total veralteten Bausubstanz nichts machen weil eben kein Baurecht vorliegt. Im Einzelnen geht es glaub ich um die Grundstücke die eigentlich als Gärten gekennzeichnet sind. Dort möchte ein Inhaber gerne seinen Altersruhesitz bauen, darf das aber nicht. Ja es ist eine Splittersiedlung und die Grundstückswerte dürften wie in ganz Halle nur eine Richtung kennen nämlich nach oben, drum kann ich es verstehen das die Anwohner die dort schon Jahrzehnte wohnen auch gerne mal was an Ihren Häusern machen wollen.

    #317819

    Da kann ja dann gleich weitergemacht werden. Um den See herum ist noch viel Platz. Es ist erstaunlich, wieviel Grundbesitz es doch in DDR-Zeiten gegeben hat. Ich denke, es ist hohe Zeit für die Kommunalwahlen.

    #317822

    Ja, bebaut nur fleißig den ganzen See ringsrum, das gibt dann Starnberger See-Charme.

    #317826

    Es geht doch eher darum die vorhandenen Grundstücke, also etwa 12 Grundstücke in der Splittersiedlung und die 3 Gartengrundstücke in einem Bebauungsplan irgendwie zu bearbeiten. Das Problem der Anwohner ist doch, da es sich um eine Splittersiedlung handelt haben sie keine wirkliche Handhabe hinsichtlich Lärmschutz, vor allem durch die Europachaussee da gab es vor Jahren echt Ärger weil die keine Lärmschutzmassnahmen genehmigt bekommen haben weil es keine reine Wohnsiedlung ist. Das wollen die Anwohner geändert sehen.

    #317830

    Grundsätzlich kann man über alles reden und Aspekte des Vorschreibers MvPoldy sind nicht pauschal vom Tisch zu wisxhen. Es kommt ja auch auf den aktuellen Bestand an. Hier ein Haus und dort ein Haus wären schon Argumente Lücken bebauen zu können. Ich denke, da bedarf es einer genauen Prüfung und Abwägung. Landflächen aber ausdehnend zu versiegeln wäre der falsche Weg.

    #317831

    Und unter den heutigen Bedingungen werden dabei weitere und neue Verkehre geschaffen.

    #317833

    Wo sollen die bitte herkommen? Von unseren Neubürgern etwa?
    Verkehr wird mehr und eben an anderen Stelle auch weniger. Die Anzahl der Autobesitzer ist eher konstant…

    #317858

    „Hier ein Haus und dort ein Haus wären schon Argumente Lücken bebauen zu können.“

    Das reicht im Außenbereich eben nicht aus. Sonst würde es das Thema da doch gar nicht geben.
    Immer wieder lassen sich die Leute naiv vermeidliche Wohnhäuser ohne Baugenehmigung andrehen und jammern hinterher rum. Ihr Leid ist verständlich aber selbst verantwortet. Beim Autokauf wird ewig über die richtige Farbe diskutiert, beim Hauskauf viel zu oft der Kopf ausgeschaltet. Ach das ist aber nett günstig zu haben. Ja, warum nur?!

    #317879

    Du verharmlost @Hans. Die Leute wissen schon zu 99% der Fälle, warum das so günstig zu haben war/ist. Sie halten sich aber für clever und gehen ein bewusstes Risiko ein. Ich wüsste nicht, warum ich Mitleid mit Schlaubergern haben und deren Mentalität unterstützen sollte.

    #318071

    Was ist eigentlich so schlimm daran, das man innerhalb der Stadt Wohngebiete entwickelt? Oder soll das nur am Stadtrand passieren?

    #318080

    U.U. können wir in dem Gebiet ein neues Nachterstedt riskieren. Finger weg, Natur belassen!

    #318387

    Es geht um Zersiedelung und Versiegelung von Landschaft, Luckyman, schon davon gehört?

    #318390

    Es wundert mich überhaupt nicht, dass der Deichgraf kein Problem damit hat, weitere Flächen zu versiegeln…

    #318391

    Es wundert mich überhaupt nicht, dass der OB Steuerzahler in Halle braucht.

    #318430

    Du meinst, für die paar Steuerzahler wären die Ausgaben von nicht kalkulierbaren Steuermitteln für Lärm-, Gefahrenstoffschutz und einen funktionierenden Abwasseranschluss gut investiert? Das finde ich nicht.

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