Startseite Foren Halle (Saale) Stadt Halle (Saale) ruft Katastrophenfall aus

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  • #371678

    teu

    Die Stadt Halle hat 85 „Corona“-Fälle bei einer Einwohnerschaft von 239.257 bei einer Bevölkerungsdichte von 1772 Einwohner je km2.

    Der Saalekreis hat 38 „Corona“-Fälle bei einer einer Einwohnerschaft von 184.582 bei einer Bevölkerungsdichte von 129 Einwohner je km2.

    Mansfeld-Südharz hat 14 „Corona“-Fälle bei einer Einwohnerschaft von 136.249 bei einer Bevölkerungsdichte von 94 Einwohner je km2.

    Anhalt-Bitterfeld hat 17 „Corona“-Fälle bei einer Einwohnerschaft von 159.854 bei einer Bevölkerungsdichte von 110 Einwohner je km2.

    Diese Daten sind völlig ohne Laber-Mechanismen, sprich:Pressekonferenzen, zu beziehen.

    #371680

    Es ist schon sehr angenehm, mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren zu können.

    Das mag sein, den Luxus hat aber nicht jeder. Aufgabe der Stadt sollte sein, Sicherheit für alle zu schaffen.

    #371689

    Aufgabe der Stadt sollte sein, Sicherheit für alle zu schaffen.

    Das ist in Friedenszeiten schon keine leichte Aufgabe.

    #371694

    Dann halte dich dran und bleib zuhause, wenn du nicht dringend gebraucht wirst.

    #371723

    Diese Daten sind völlig ohne Laber-Mechanismen, sprich:Pressekonferenzen, zu beziehen.

    Du beschwerst Dich ernsthaft über zu viel Transparenz und Informationen? Ist ja auch nicht übel.

    So wie es aussieht waren die Maßnahmen vom OB durchaus Sinnvoll. Der Anstieg der Infektionen ist zumindest deutlich niedriger als anderswo.

    #371726

    Das mag ich nicht bezweifeln, aber das Zahlenmaterial reicht noch nicht für eine statistische Basis.

    #371727

    @Nix idee: Für viele hier hat aber Wiegand nicht das richtige Parteibuch- nämlich gar keins.

    #371777

    Stimmt, @hei-wi, es besteht zu viel Nachholebedarf bei der Auswertung der Tests. Erst wenn die restlos bewertet sind und die Zahlen eingearbeitet sind, kommt ein exaktes Ergtebnis zustande.
    Man müsste erfahren, ob die Zahl der noch nicht ausgewerteten
    Tests steigt oder fällt von Tag zu Tag bzw. einfach auch, wie hoch sie zahlenmmäßig per Saldo sind.

    #371783

    Das mag ich nicht bezweifeln, aber das Zahlenmaterial reicht noch nicht für eine statistische Basis.

    Stimmt und da das RKI die Erhebung verändert hat, wird es noch schlechter vergleichbar. Zumal wir schon letzte Woche die Kapazitäten für die Tests ausgereizt haben.

    Wobei es interessant bleibt, einer Oxford Studie zu Folge könnte die Ausbreitung deutlich höher sein als angenommen:
    https://www.ft.com/content/5ff6469a-6dd8-11ea-89df-41bea055720b

    Mal sehen wann man hier eine entsprechende Studie auflegen kann.

    #371791

    Das wäre zu schön um wahr zu sein, wenn, was nach der Oxford-Studie zumindest denkbar scheint, schon eine ganze Menge Leute infiziert wurde, dabei kaum oder gar nicht erkrankte und jetzt immun ist.

    Vielleicht sagt ja bald Herr Drosten etwas zu dieser Studie.

    #371795

    Die Zahlen von @teu von gestern abend sind zwar auch relativ, zeigen aber bestimmte Relationen in bezug auf „Corona“-Fälle und Bevölkerungsdichte. Im Widerspruch dazu sind ein bisschen die Zahlen von Magdeburg. Aber vielleicht haben die nicht ordentlich gemeldet. Unser OB hat heute versichert, dass Halle zeitnah und lückenlos meldet und die eingeleiteten Maßnahmen im Wesentlichen greifen. Weitere 50 Betten stehen ab morgen in der alten Uni-Klinik zur Verfügung und der RA Stiehler ist dagegen und klagt. Hätten wir ohne den OB mit seinen Stadträten so auch nicht erlebt. Statistik hin und Statistik her, hoffentlich werden diese 50 Betten nicht gebraucht!

    #371796

    Anonym

    Der Corona- Hotspot Sachsen mit LE liegt in Halle liegt direkt vor der Haustür. Mit den immer noch arbeitenden Logistikzentren wie DHL u.a. sowie den Berufspendlern zwischen LE und Halle (in beide Richtungen) kann sich Halle nicht vollständig von den sächsischen Entwicklungen abkoppeln.

    Interessant in MD ist vor allem die Hohe Corona-Quote im Bördekreis, die deutlich oberhalb von der des SK ist. Rechnet man beide Städte mit diesen Kreisen zusammen, dann fällt der Unterschied nicht mehr gar so groß aus.

    Berufspendler in MD fahren vor allem zwischen dem wenig betroffenen Wolfsburg mit der mittlerweile ruhenden VW-Produktion und auch nach Hannover in deutlich geringerer Zahl wie zwischen LE und Halle. Insofern gibt es keinen Grund den Zahlen nicht zu vertrauen.

    #371797

    Wobei es interessant bleibt, einer Oxford Studie zu Folge könnte die Ausbreitung deutlich höher sein als angenommen:
    https://www.ft.com/content/5ff6469a-6dd8-11ea-89df-41bea055720b

    Mal sehen wann man hier eine entsprechende Studie auflegen kann.

    Wenn die Hälfte der Brite bereits infiziert wäre, würde die Zahl der Neuerkrankten – ähnlich wie in Wuhan – deutlich abnehmen. Ist das so?

    #371801

    Anonym

    Wenn die Hälfte der Brite bereits infiziert wäre, würde die Zahl der Neuerkrankten – ähnlich wie in Wuhan – deutlich abnehmen. Ist das so?

    In Wuhan ist Corona wegen der strikten Quarantäne ohne Durchseuchung der Bevölkerung verschwunden.

    Wenn die Oxford Studie stimmen würde, dann müsste man das an den Corona-Toten (knapp 1%) bzw. den stationär Betreuten (irgendwas um 4%) bereits jetzt sehen. So hoch sind die Totenzahlen in GB aber doch nicht.

    Die hohen Toten-Zahlen in Italien hängen vermutlich mit weit überdurchschnittlich verbreiteten Antibiotika-Resistenz in der Bevölkerung zusammen. So können bakterielle Corona-Begleitinfektionen oft nicht ausreichend genug medikamentös unterdrückt werden.

    Die Antibiotika-Resistenzen scheinen vor allem in Gebieten aufzutreten, die durch ihre Schinken-Produktion berühmt sind. Hier gibt es evtl. einen Zusammenhang mit dem Einsatz von Antibiotika in der Schweinezucht.

    #371803

    Boris Johnson hat in Oxford studiert.

    #371815

    Boris Johnson hat in Oxford studiert.

    Das ist endlich eine beruhigende Nachricht.

    #371816

    Stimmt, @hei-wi, es besteht zu viel Nachholebedarf bei der Auswertung der Tests. Erst wenn die restlos bewertet sind und die Zahlen eingearbeitet sind, kommt ein exaktes Ergtebnis zustande.

    Man müsste erfahren, ob die Zahl der noch nicht ausgewerteten

    Tests steigt oder fällt von Tag zu Tag bzw. einfach auch, wie hoch sie zahlenmmäßig per Saldo sind.

    Da kann man bei der Beurteilung Abhilfe schaffen,indem man den Mittelwert der Infizierten der letzten sieben Tage ermittelt und damit Tag für Tag fortfahrend eine Reihe bildet. Solche Effekte wie Teststau oder Wochenende werden somit geglättet. Überraschenderweise ergibt dabei mit den Daten für Halle (PK 13:00 Uhr) eine lineare Funktion eine viel größere Korrelation als eine exponentielle oder potentielle. Sind aber noch nicht so viele Wertepaare. Das wäre ein Indiz, daß die Kontaktsperren sowie die Quarantäne von Infizierten und Kontaktpersonen Wirkung zeigen. Aus den Trendlinienfunktionen könnte man Prognosen für die Folgetage berechnen. Die Trendlinien würden sich natürlich täglich ändern.

    #371833

    Anonym

    Der Verdoppelungszeitraum als Zeitraum in dem sich die Zahl der infizierten bei konstanter Infektionsquote verdoppelt wäre ein anderes Maß.

    Für den Verdoppelungszeitraum wird meines Wissens die zugrunde liegende die Infektionsquote über vier Tage gemittelt. Der so ermittelte Verdoppelungszeitraum liegt in Halle leicht oberhalb von 10 Tagen, gegenüber von 2-3 Tagen noch zu Beginn. Insofern ist eine leichte Erholung sichtbar, jedoch noch lange keine Entspannung. Auch hier ist die Zeitreihe noch viel zu gering für wirklich manifeste Trends, Ausreißer einzelner Tage beeinflussen das Gesamtergebnis noch sehr stark.

    #371836

    Wenn die Hälfte der Brite bereits infiziert wäre, würde die Zahl der Neuerkrankten – ähnlich wie in Wuhan – deutlich abnehmen. Ist das so?

    Würde es irgendwann. Dazu müsste man aber auch ordentlich testen können. Wenn man geringe Kapazitäten hat und z.B. nur bei Symptomatik testet, dann sind die Zahlen halt wenig Aussagekräftig.

    #371838

    Augenscheinlich steigen die Fallzahlen jedenfalls nicht so, wie prognostiziert. Auch die 20-25% Mortalität in der Risikogruppe der Rentner, welch Herr Drosten prognostizierte, scheint nicht einzutreten. Zum Glück.

    #371839

    Wenn die Hälfte der Brite bereits infiziert wäre, würde die Zahl der Neuerkrankten – ähnlich wie in Wuhan – deutlich abnehmen. Ist das so?

    In Wuhan ist Corona wegen der strikten Quarantäne ohne Durchseuchung der Bevölkerung verschwunden.

    Wenn die Oxford Studie stimmen würde, dann müsste man das an den Corona-Toten (knapp 1%) bzw. den stationär Betreuten (irgendwas um 4%) bereits jetzt sehen. So hoch sind die Totenzahlen in GB aber doch nicht.

    Die hohen Toten-Zahlen in Italien hängen vermutlich mit weit überdurchschnittlich verbreiteten Antibiotika-Resistenz in der Bevölkerung zusammen. So können bakterielle Corona-Begleitinfektionen oft nicht ausreichend genug medikamentös unterdrückt werden.

    Die Antibiotika-Resistenzen scheinen vor allem in Gebieten aufzutreten, die durch ihre Schinken-Produktion berühmt sind. Hier gibt es evtl. einen Zusammenhang mit dem Einsatz von Antibiotika in der Schweinezucht.

    Interessante Rückschlüsse. Dann müsste aber vor allem Griechenland ein Problem haben, Rumänien auch. Von daher können wir diese Theorie wohl wieder abhaken.

    Wahrscheinlicher bleibt wohl der Tourismus und das späte reagieren. So hat Italien seine Kapazitäten der Krankenhäuser zu früh erreicht. Deswegen „flatten the curve“.

    #371840

    Augenscheinlich steigen die Fallzahlen jedenfalls nicht so, wie prognostiziert. Auch die 20-25% Mortalität in der Risikogruppe der Rentner, welch Herr Drosten prognostizierte, scheint nicht einzutreten. Zum Glück.

    Weil wir die Leute noch behandeln können. Und die Behandlung ist ziemlich aufwendig. Und die Mortalität ist ja belegt:
    https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-age-sex-demographics/

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