Startseite Foren Halle (Saale) Ministerbesuch auf der Baustelle Gimritzer Damm

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  • #398793

    Die Umweltministerin, Prof. Dr. Claudia Dalbert und der Direktor des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, Burkhard Henning beabsichtigen am Mittwoch die Baustelle am Gimritzer Damm zu besuchen. Sie ist doch auch dafür verantwortlich, dass der Saale wieder mehr entzogener Retentionsraum zurück gegeben wird und dafür sollte sie dem LHW die Notwendigkeit der Abtragung sowohl des Plateaus der ehemaligen Eissporthalle mit mindestens 35 000 Kubikmeter als auch den Wiedereinbau des bindigen Bodens aus dem fertiggestellten Wiegand-Damm am Sandanger zur Pflicht machen.
    Und die Bauarbeiter werden einiges zu erzählen haben, denn neben einem großen Heizkanal wurden auch diverse alte Kabel gefunden .(Fotos Kenno)

    #398796

    Dass der 500 Meter lange Erdhaufen endlich abgetragen wird, wird langsam Zeit. Nicht, dass da nach allerlei bemerkenswerten Gewächsen auch noch schützenswerte Bäume drauf wachsen….

    #398797

    @Hei-wu, das ist kein Erdhaufen sondern ein dichter, bindiger Deichabschnitt.

    #398804

    Das war ein Deichabschnitt. Jetzt ist es ein meinetwegen bindiger Dreckhaufen, der da nicht hingehört.

    #398805

    Deiche abtragen, warum nicht gleich das Gut, das der Saale Retentionsraum weg nimmt?

    #398832

    oder gleich die ganze Stadt? die stört auch nur, und ohne Deinen Oberbernd hat sie ohnehin keine Überlebenschance.

    #398877

    @Hei-wu und redhall,
    solche Beiträge sind unwürdig und gehören nicht zum Thema.Bitte Löschen.

    #398880


    Es gibt übrigens noch weitere Berge, die verschwinden müßten

    #398897

    Jetzt wurde Vorort gerätselt, woher die Heiztrasse, die noch nicht einmal die für die Eissporthalle war, kommen könnte, warum diese nicht schon bei der Altlastenbeseitigung der Eissporthalle gefunden wurde und auch nicht durch die vom LHW veranlaßte Munitionsdetektierung entdeckt wurde.
    Keiner ist auf den Gedanken gekommen, dass die Fernwärme von einer Unterstation der Stasi gekommen war, die sich in einem Garagenkomplex der Stasi in der Blücherstraße befand und deshalb geheim gehalten werden mußte.

    #398899

    Keiner ist auf den Gedanken gekommen, dass die Fernwärme von einer Unterstation der Stasi gekommen war, die sich in einem Garagenkomplex der Stasi in der Blücherstraße befand und deshalb geheim gehalten werden mußte.

    Und was hat die versorgt und bis wann war die in Betrieb (die scheint ja ziemlich solide, sprich für die Ewigkeit gebaut zu sein).

    #398901

    Könnte sie für die Wärmeversorgung des sowjetischen Generals in der ehemaligen Residenz des WH-Standortältesten Am Weinberg 1 nötig gewesen sein? Authark vom Heiznetz der Kaserne, das nicht so zuverlässig gewesen sein könnte?

    #398902

    Antwort auf die Frage von @micha06de,

    #398905

    Du meinst für die Pavillons?

    #398908

    Das hängt vielleicht noch von der Sondierung der Kreuzungstelle der Heizleitung unter der Straße Gimritzer Damm von der ehemaligen Stasi ab.

    #398909

    Ist ja spannender als zu meiner Kindheit die “5-Freunde-Bücher”. Da fanden die Helden so ab Kapitel 7 immer einen geheimen unterirdischen Gang.

    #398912

    Das Spannendste an der Geschichte ist doch, wer für die Kosten aufkommt. Halle kann doch nur was machen, wenn es Fördergelder gibt.

    #398913

    Das verstehe ich nicht ganz. Irgendwas muss die Leitung doch versorgt haben, wenn es nicht die Eissporthalle war? Waren die „Pavillons“, der eine war ja eher eine Art Halle, beheizt?

    #398915

    Abtragung sowohl des Plateaus der ehemaligen Eissporthalle mit mindestens 35 000 Kubikmeter

    D.h. bei einem gemessenen Abfluss des Hochwassers von 9oom³ (Pegel Halle-Trotha UP am Morgen des 5. Juni 2013) hätte dieser Bereich für 90 Sekunden Hochwasser aufnehmen können.

    #398918

    B2B

    Ein Flussbett ist keine Badewanne, die voll läuft. Es handelt sich um einen Fließquerschnitt, durch den Wasser hindurch läuft.

    #398920

    @micha06de,
    ganz einfach.Wenn bisher in Verfolgung der Rohrleitung noch nicht klar ist, an welcher Stelle die Heiztrasse die Straße gekreuzt hat, dann gibt es zwei Möglichkeiten.Entweder am südlichen Ende und dann würde die jetztige Trasse noch zur Eissporthalle führen oder in Höhe der Blücherstraßenkreuzung,von wo es vor der Eissporthalle nur einen Abzweig mit Schieber zu den Pavilons gegeben haben muß. Wir werden noch sehen.

    #398923

    Ein Flussbett ist keine Badewanne, die voll läuft. Es handelt sich um einen Fließquerschnitt, durch den Wasser hindurch läuft.

    Das musst du mit Zahlen noch einmal genau erklären.

    #398926

    B2B

    Das musst du mit Zahlen noch einmal genau erklären.

    Muss ich nicht. Sie können allerdings nachlesen, wie das grundsätzlich funktioniert.
    https://www.lfu.bayern.de/wasser/hw_ue_gebiete/ermittlung/index.htm

    #398928

    Muss ich nicht.

    Jetzt bin ich aber enttäuscht. Aber es ist in Foren halt so. Die einen labern und die anderen begründen. Wie in der Politik eben.

    #398929

    B2B

    Jetzt bin ich aber enttäuscht. Aber es ist in Foren halt so. Die einen labern und die anderen begründen. Wie in der Politik eben.

    Nicht enttäuscht, war so erwartet. In Foren gibt es welche, die quatschen über Themen, die sie nicht verstehen, und andere geben Hinweise, wie die Wissensdefizite geschlossen werden können.

    #398934

    andere geben Hinweise, wie die Wissensdefizite geschlossen werden können.

    Das stimmt. Ich habe mühsam den Artikel mit Zahlen rausgesucht:
    https://lhw.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/Landesbetriebe/LHW/neu_PDF/4.0/SB_Hochwasserschutz/Hochwasserbericht_2013.pdf
    Und andere schreiben läppisch: “Ein Flussbett ist keine Badewanne, die voll läuft. Es handelt sich um einen Fließquerschnitt, durch den Wasser hindurch läuft.”

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