Startseite Foren Halle (Saale) FFF-Rede: Versagen der Politik, #Klimaneustart

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  • #363803

    teu

    Aber zu deiner „Ehrenrettung“ sei angemerkt: du bist ja nicht selbst auf diese bescheuerte Rechnung gekommen, sondern sie geistert seit Monaten auf widerlichen rechten Schundseiten herum.

    „Freitag“ Nr. 52, Seite 20.
    Hallo?

    #363804

    Umweltschutz ist verdammt komplex, langwierig und international!

    Umweltschutz ja. Klimaschutz auch, das erkennt man daran, dass 23 Jahre international herumgezerrt wurde, wer nun wie stark und schnell zum Fossilausstieg beitragen soll. Innerhalb dieser 23 Jahre wurde übrigens noch mal so viel CO2 aus Fossilverbrennung emittiert wie in den 100 Jahren davor. Man hat also verhandelt, wie schnell man das Feuer löschen will und wer wie viele Eimer schleppt, während das Feuer doppelt so groß wurde.

    2015 war man dann endlich fertig und hat sich geeinigt, sofort loszulegen.

    Anschließend sind die Industrieländer mit ein paar Fingerhut voll Wasser losgezogen und haben ein bisschen davon ins Feuer geschüttet.

    Klimaschutz hat eine ganz einfache Grundregel: Keep it in the ground!

    Nichts ist teurer, als die Folgekosten aus weiterer Verbrennung von Erdöl und Kohle. Diese Fossilverbrennung muss so schnell wie irgend möglich beendet werden.

    Die daraus resultierenden Maßnahmen sind nicht so einfach. Man macht sie aber nicht einfacher, indem man einfach plant, alle Budgets massiv zu überschreiten. Es wird immer so nett von der Schwarzen Null schwadroniert, aber die 800 Megatonnen CO2 Emissionen sind auch Schulden. Die skalierbare, langfristig stabile Rückführung von CO2 kostet zwischen 100-500 € pro Tonne, wenn wir die Prozesse noch richtig gut optimieren. Macht also ca einige hundert Milliarden Verschuldung pro Jahr bei der Atmosphäre.

    Deshalb: drei Schritte. Erstens mal öffentlich anerkennen, dass wir uns richtig tief in den Mist reingeritten haben, dass wir mitten in einer existenziellen Krise stecken, und dass wir ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem haben. Ein schwer zu lösendes, wo alle mit anpacken müssen, und wo die Lasten gerecht verteilt werden müssen.

    Dann die Zahlen klarmachen – Nettonull bis 2025 wäre die zahlenmäßig notwendige Lösung, aber wenn wir Emissionsbudget von anderen Staaten irgendwie kaufen oder ersteigern (was teuer wird), kann es vielleicht auch 2027 sein.

    Und ja: das ist ein Notfall.

    Dann kann man sich zusammen hinsetzen und Lösungen ausarbeiten. Aber realistische Lösungen, die das Paris-Ziel (möglichst 1,5 Grad) auch einhaltbar machen.

    Zur These, dass der Klimawandel ohnehin kommen würde: Natürlich, in astronomischen Zeiträumen gerechnet wird die Sonne in ein paar Milliarden Jahren immer größer und die Erdoberfläche wird von ihrer Hitze gegrillt.

    Aber das hat komplett gar nichts mit unserem CO2 zu tun, das einfach mal die Wärmeabstrahlung der Erde reduziert und bremst. Die These „Der Klimawandel kommt eh“ ist also falsch – eigentlich ist als nächstes wieder eine kleine Eiszeit dran. Fritz Vahrenholt, so ein rechtslastiger antiwissenschaftlicher Spinner, hat korrekt erkannt, dass die Sonneneinstrahlung ab 2010 wieder schwächer wird. Nur mit seiner Prognose, dass es dann auch wieder kälter auf der Erdoberfläche wird, lag er grandios daneben. Übrigens ein guter Grund für rechtsextreme Spinner, Vahrenholt bis heute als „Klimaexperten“ zu verehren.
    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2016/11/record-heat-despite-a-cold-sun/

    Also: die Klimakrise geht nicht weg davon, dass wir sie einfach nur abstreiten und ansonsten so weitermachen wie bisher. Ganz im Gegenteil, je später wir anfangen, die Emissionen wirklich radikal zu reduzieren, um so schwerer und härter wird es.

    Man schaue einfach mal nach Australien: Waldbrände so groß, dass sie ihre eigenen riesigen Gewitterwolken mit starkem Wind und heftigen Blitzen erschaffen, die ihrerseits weitere Waldbrände verursachen.

    Das alles ist wie aus einem schlechten Katastrophenfilm der 1980er, bis hin zum Nicht-Hören auf die Wissenschaftler.

    #363805

    Der erste Schritt wäre doch, sich auf verändernden Bedingungen einstellen

    Also auf ein Leben in der trockenen Steppe, mit sehr wenig Nahrung und Trinkwasser, aber mit jeder Menge Menschen, die aus ihrem Lebensraum vertrieben wurden?

    Du kannst dir den Verlust der deutschen Wälder und Felder also viel besser vorstellen, als den Aufbau von Erneuerbaren Energien und die Stilllegung von Kohlekraftwerken?

    Menschen, die sich nicht mal an weniger Kraftverkehr anpassen wollen, faseln hier vom Anpassen an die Klimakrise.

    #363808

    Das werden alles Ziegenhirten. Viel Spaß beim Streit um die Wasserlöcher im ausgetrockneten Saale-Flussbett 🙂

    #363815

    Ich habe, was die Klimakrise betrifft, volles Vertrauen in den Kapitalismus. Das, was den Kapitalismus antreibt, hat die Menschen seit Anbeginn angetrieben.
    Übrigens können Esoteriker doch ganz beruhigt sein, sie werden nicht allein gelassen. Sie werden doch sowieso gelenkt.

    #363817

    Ich habe, was die Klimakrise betrifft, volles Vertrauen in den Kapitalismus.

    Das erinnert mich an ein Bonmot aus Adornos Dialektik der Aufklärung über den Kapitalismus (sinngemäß):
    Im Einzelnen rational, in der Gesamtheit jedoch völlig irrational.

    Woraus soll der Kapitalismus eine rationale Lösung für das Klima entwickeln?Aus der Konkurrenz? Ich denke, Vertrauen und Glauben hilft an der Stelle nicht weiter.

    Das einzige Land, was sich offenbar halbwegs der Klimakrise stellt ist China. Bei der Beschreibung Chinas ist Kapitalismus irgendwie ein falsche Zuordnung.

    #363818

    Ich empfehle mal den Hysterikern diese Tabelle und nach CO2 oder CO2 Äquivalente pro Person zu sortieren.

    https://www.laenderdaten.info/co2-nach-laendern.php

    Huch, da liegen wir Deutschen auf einmal ziemlich weit unten, an Stelle 23!! In Summe nur CO2 Werte mit 719,88 Mio t als Land an Stelle 6, bei den Äuivalenten auf Stelle 7.
    Von den 22,5 Mrd t der ersten 6, von insgesamt 38 Mrd t ist Deutschland mit ca 800 Mio t vertreten. Wenn man in Mathematik ein wenig aufgepasst hätte, lässt sich leicht ausrechnen, dass Deutschland an den 6 führenden CO2 Emittenten 3,5% beitragen und am Gesamtvolumen weltweit ca 2%.
    Bei pro Person gerechnet liegt Deutschland bei 8,7 t bzw. bei Äquivalenten bei 9,3 t hinter den Grönländern oder Bermudas!
    Klar bei 80 Mio Bürgern und 720 Mio t Verbrauch. Liegt an einer schon jetzt minimalen Rohstoffförderung, welche CO2 intensiv ist mit optimaler Nutzung der Rohstoffe. Das zum Thema Kohleausstieg. Die Auswirkung am CO2 Haushalt ist nach dem Ausstieg so minimal, dass es schon an Lächerlichkeit grenzt. Zudem die Förderung als Rohstoff für die Feststoffchemie durchaus Sinn macht. Man denke an Romonta Amtsdorf und deren Wachs sowie der Herstellung von weiteren chemischen Produkten.

    Die FfF bringen immer sehr nebulöse Zahlenwerke mit Pseudoszenarien. Die Flüchtlingswellen haben häufig ganz andere Gründe, als die des Klimas, Flutung von billigen Lebensmitteln aus Europa und billiger Kleidung aus China in die afrikanischen Märkte und Zerstörung der lokalen Märkte, initiierte Kriege um Macht und Rohstoffe sind Flüchtlingsgründe, Zerstörung der Umwelt ist ein Hauptgrund, Überbevölkerung und Wassermangel, alles gepaart mit korrupten Regierungen. DAS sind Gründe für Flüchtlinge und nicht in erster Linie ein sich veränderndes Klima!
    Nehmen wir Namibia, Botswana und Ruanda! Afrikanische Staaten, betroffen vom Klima aber Flüchtlingswellen von dort? Fehlanzeige!
    Also immer schön bei der Wahrheit bleiben und nicht sich die Welt so zusammenbiegen, wie es die GAF gerne hätte.

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    #363836

    Kenia will also mal schnell die internationalen Verhandlungen neu aufrollen, die von 1992 bis 2015 geführt wurden und zum Paris- Abkommen geführt haben, und dabei festlegen, dass Deutschland als einziges Industrieland gar keine Emissionen einsparen muss, sondern stattdessen einfach alle anderen Länder mehr sparen müssen.

    Damit will Kenia erreichen, dass wir als Exportnation die letzten sind, die auf fossilfreie Industrie umstellen, in einer Weltwirtschaft, die schnell dekarbonisiert.

    Ich finde, das klingt nach einer…. sorry, aber das klingt nach einer komplett und durchgehend idiotischen Idee.

    Ein Strukturwandel, den man selbst mitgestaltet aus einer aktuellen Position der wirtschaftlichen Stärke, ist immer viel besser, als der letzte zu sein, der noch alte Dampfmaschinen und Pferdekutschen produziert.

    Frankreich führt demnächst eine Strafsteuer für Autos ein, die deutlich zu viel Emissionen verursachen, alle möglichen Großstädte regulieren die Zufahrt für Autos mit Verbrennungsmotor zunehmend strenger, und Kenia will unsere Fossilwirtschaft konservieren.

    Es ist so absurd wie in der Kohlebranche. Eine sterbende Industrie wird möglichst lange aufrechterhalten, dabei durch eine Phase von akutem großen Arbeitskräftemangel in vielen Handwerksbereichen geführt, und den Strukturwandel macht man in der nächsten Wirtschaftsflaute.

    Wenn man heute den Kohleausstieg beschleunigt, können die noch verbliebenen älteren Arbeiter die Renaturierung durchziehen, und die Jungen (die es nur wenige in der Branche gibt) können gut umgeschult werden.

    Wenn man den Kohleausstieg verlangsamt, stirbt die zukunftsfähige Windkraft weg (2019 erfolgreich von INSM und CDU/CSU aus ideologischen Gründen zerstört), und man hat in 20 Jahren Probleme, noch die Arbeiter und das Geld für die Renaturierung zu finden.

    Es zeigt sich immer mehr: Zukunft oder CDU/CSU/FDP. Es sieht nach einem krassen Widerspruch aus.

    #363837

    Ich habe, was die Klimakrise betrifft, volles Vertrauen in den Kapitalismus. Das, was den Kapitalismus antreibt, hat die Menschen seit Anbeginn angetrieben.

    Das einzige Land, was sich offenbar halbwegs der Klimakrise stellt ist China. Bei der Beschreibung Chinas ist Kapitalismus irgendwie ein falsche Zuordnung.

    Dies kann durchaus bezweifelt werden, genau wie Kommunisten oder Sozialismus keine Klimaveränderung steuern kann. China macht etwas gegen ihre Klimasünden??? pro Kopf liegt China bei den Deutschen, in der absoluten Menge bei 1/4.-tel des Gesamtausstoßes weltweit. Die Elektroautoinitiative und die Erhöhung des allg. Lebensstandards verursachen weitere Umweltschäden in Größenordnung.

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    #363846

    Die Zeit hat sich mal etwas intensiver mit dem Klimaschutz in China auseinandergesetzt:

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/klimaschutz-klimawandel-china-regierung-smog-emissionen/komplettansicht

    Hinzu kommt ein mittlerweile sehr gut ausgebautes Schienennetz, dass Verkehr von der Luft und der Straße auf die Schiene verlagert. Teilweise haben ganze Städte (Wuhan) ihren Nahverkehr von Dieselbusssen auf E-Busse vollständig umgestellt.

    Dagegen ist der bundesrepublikanische Klimapakt ein ganz schön mickriges Pflänzchen. Die hausgemachte Krise der einheimischen Solar- und Windenergiehersteller mit dem Verlust von zehntausenden Arbeitsplätzen kommt da noch hinzu. (Alleine Solarenegie ca. 100.000 Arbeitsplätze sind verlorengegangen)

    #363852

    Deutschland ist mittlerweile ein Land geworden, in dem Politik und Wirtschaft und große Teile der Medien alles hassen, was zukunftsfähig ist, und für immer in einem kuschligen 1960-Zerrbild vergammeln wollen.

    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Enercon-Zulieferer-Transfergesellschaften-starten,enercon322.html

    Man pampert die Dampfmaschinenindustrie (Autokonzerne, Kohlegruben) und zerstört unsere Zukunft. E-Busse werden längst in China hergestellt, zu hunderttausenden, und laufen in vielen Städten, und liefern den Herstellern seit Jahren die Erfahrungen und Expertise.

    Akkuherstellung läuft auch nur noch in amerikanischen oder chinesischen Konzernen. Nicht mal offensives Akkurecycling fördern wir.

    Schnellzüge mit 300 km/h, in denen du eine Münze auf dem Tisch stehen lassen kannst – China.
    Neue Autobahnspur aus den Kohleausstiegsmilliarden – Deutschland.

    #363857

    Du hast es auf den Punkt gebracht, @HalleVerkehrt.

    #363863

    Zu den Lobliedern auf das Land der Mitte:
    Ist es nicht so, dass Deutschland plant, seine Kohlekraftwerke zuzumachen, während China die Kohlekraft in großem Umfang ausbauen möchte?

    #363866

    China bekämpft nicht den Klimawandel, sondern den Smog.
    Außerdem: Immer schön aktuell bleiben
    „Hunderte Kohlekraftwerke, die seit 2016 gestoppt wurden, würden nun doch gebaut, mit einer Kapazität in Höhe des gesamten EU-Bestands.“
    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/solar-wind-elektroauto-china-wuergt-gruenen-markt-ab-a-1299532.html

    #363874

    Ach Gottchen.
    HalleVerkehrt lernt nichts dazu und redet immer weiter und weiter und weiter. Das muß sie, da das ihr neues Hauptthema ist, sozusagen ihre Erfüllung – der Leere.

    Teils hat sie recht, was das Thema Innovationsfreundlichkeit in Deutschland betrifft. Aber nicht alles was ‚alt‘ ist, ist schlecht. Die neue Dieselgeneration ist technisch gut und umweltfreundlich. Sie kann sogar Luft reinigen, an ’nicht so klaren‘ Tagen.
    Nicht alles was neu ist, ist gut. Z.B. dieser Windradirrsinn. Kostet ein Haufen Geld und produziert kaum Strom, der verwertbar ist. Nervt dafür ganze Regionen und ist schlecht für die Umwelt.

    Wie auch immer.
    An HalleVerkehrt zeigt sich die ganze Ideologie der Ökos. Es geht nicht um Vernunft, es geht um ihre Aufgabe in die sie sich verbohrt haben. Borniert und unbelehrbar wird einfach losgepoltert.

    Der gesamte Autoverkehr, Kohlestrom, Ölheizungen sind nicht das Problem, denn …

    Vor der Industrialisierung also vor ca. 150 Jahren betrug der Anteil der CO2-Teilchen in der Luft 2,7:10000. Nach der Industrialisierung, also heute, 4,15:10000. Die ganze Industriealisierung mit ihrem Wahnsinn an Abholzung, Kohleförderung und -Verbrennung, Ölförderung und -Verbrennung, Flug-, Schiff- und Autoverkehr führte also über 150 JAHRE nur zu einem Anstieg von 1,45 Teilchen CO2 mehr auf 10000 Teilchen Luft…

    Dieser geringe Zuwachs kann nicht für den Klimawandel verantwortlich sein. Schon gar nicht im offenen System der Erdatmosphäre.
    Nicht mal das wollen Leute wie HalleVerkehrt begreifen. Sie denken eben verkehrt bzw. gar nicht. Ideologie wird nicht durch Denken begründet.
    Demonstriert nicht gegen Autos, sondern gegen Abholzung und Wachstumswahn.

    Also HalleVerkehrt.
    Bring doch mal Fakten, einen wirklichen wissenschaftlichen Beweis für die großartige Wirkung des CO2 und belege damit einen Sinn für die Maßnahmen gegen z.B. Autos!
    Du forderst doch immer Fakten. Ich hab sie dir genannt.
    Und bitte, bitte verschone uns mit deinen Links zu windelweichen Studien und Aussagen, die „… wahrscheinlich einen Ansatz beinhalten unser Verständnis des Klimas, wage zu erweitern …“

    #363878

    Ach Gottchen.

    Nicht alles was neu ist, ist gut. Z.B. dieser Windradirrsinn. Kostet ein Haufen Geld und produziert kaum Strom, der verwertbar ist. Nervt dafür ganze Regionen und ist schlecht für die Umwelt.

    Wie auch immer.

    An HalleVerkehrt zeigt sich die ganze Ideologie der Ökos. Es geht nicht um Vernunft, es geht um ihre Aufgabe in die sie sich verbohrt haben. Borniert und unbelehrbar wird einfach losgepoltert.

    Der gesamte Autoverkehr, Kohlestrom, Ölheizungen sind nicht das Problem, denn …

    So viel Unsinn habe ich auch schon lange nicht mehr gelesen! Wider aller Wissenschaft und Vernunft. Weshalb bringt eine massive Erhöhung der Konzentration an CO2 keine Klimaveränderung? Wenn 2,7 Teilchen vorher und 4,1 Teilchen hinterher gemessen werden, macht eine 50%-ige Erhöhung. Sind bei Ihnen etwa 10000 Teilchen CO2 auf die 10000 Teilchen Luft ein gesunder Wert? prost Mahlzeit bei, Luftholen. Windräder umweltschädlich? Entsorgung mag problematisch sein, Betrieb eher gering. Aber dann kommt dann angeblich die Gefährdung von Vögeln. durch verwilderte Katzen kommen mehr Singvögel um als durch Windräder.

    „Ein Mann bietet Ihnen auf einer Party einen Cocktail mit etwas Zyankali an. Sie lehnen entrüstet ab, doch der Mann versichert es sei ganz harmlos: schließlich läge der Zyankali-Anteil in ihrem Körper nach diesem Drink nur bei 0,001 Prozent! Das könne wohl kaum schädlich sein! Den Wissenschaftlern, die behaupten, schon 3 mg/kg Körpergewicht (also 0,0003 Prozent) Zyankali seien tödlich, sei nicht zu trauen. Fallen Sie darauf rein? Würde die Welt-Redaktion diesen Cocktail trinken?“

    Der globale CO2-Anstieg: die Fakten und die Bauernfängertricks

    Ich empfehle https://scripps.ucsd.edu/programs/keelingcurve/wp-content/plugins/sio-bluemoon/graphs/co2_10k.png

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 weeks, 4 days von Kenia.
    #363876

    China bekämpft nicht den Klimawandel, sondern den Smog.

    Außerdem: Immer schön aktuell bleiben

    „Hunderte Kohlekraftwerke, die seit 2016 gestoppt wurden, würden nun doch gebaut, mit einer Kapazität in Höhe des gesamten EU-Bestands.“

    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/solar-wind-elektroauto-china-wuergt-gruenen-markt-ab-a-1299532.html

    Du wirst sehen, dies wird hier von den Experten irgendwie wieder zurecht gebogen.

    Kraftwerke kann man durchaus stilllegen und in Gaskraftwerke umbauen, was den CO2 Wert zwar nach unten regelt, aber nicht auf Null. Die Tagebaue werden aber zum Teil noch gebraucht. Kohle wird nicht nur verbrannt!

    Übrigens, in China werden Windräder auch 10m vor die Hütte gestellt, da gibt es keinen Widerstand mehr, weil die ein Punktesystem für Verhalten einführen. Dort demonstriert auch keiner gegen irgendetwas mehr, Ausnahme Hongkong, man weiß weshalb.
    Ich kannte einen, der hatte in China eine Lagerhalle gepachtet. Eines Tages kamen Regierungsbeamte, zogen eine gelbe Linie durch die Halle und teilten dem Mieter mit, dass in 4 Wochen dort eine Straße gebaut wird.
    Im Solarsektor haben die Chinesen mit massiver staatlicher Subvension den Markt zu ihren Gunsten kaputt gemacht mit Dumpingpreisen. In Deutschland lohnte sich deshalb für die Unternehmen nicht Geld in die Forschung zu stecken bzw. hatten es dann schon nicht mehr. 1 und 2, war es vorbei. Hatte keine 5 Jahre gedauert diese Strategie.
    Was wirklich wahr ist, ist der zögerliche Ausbau des ÖPNV, seit Jahrzehnten. Lobbyismus der Autoindustrie wird ihren Anteil daran haben.
    Jetzt wieder attraktive Strecken aus hallischer Sicht nach Zeitz, Mücheln, Delitsch oder Hettstedt zu bauen, wäre ja mal ein Anfang. Einige Strecken gab es ja schon mal vor langer Zeit, da fuhr auch Arbeiterbusse in alle Richtungen.

    #363883

    Dennoch ist der Pro-Kopf-Ausstoß in China „nur“ 90% von dem in Deutschland. Das entschuldigt zwar für nichts, setzt das Ganze doch in eine gewisse Relation. Mit der Energie heizen die nicht nur ihre Wohnungen, sondern produzieren energieintensive Konsumgüter, die du in Europa im Versandhandel bestellen kannst.

    #363884

    Ist nicht zu erwarten, dass der chinesische Pro-Kopf-Verbrauch den deutschen bald übertrifft? Nicht nur wegen der chinesischen Kohle-Offensive, sondern auch, weil die chinesische Wirtschaft mit etwa 6% pro Jahr wächst, die deutsche mit etwa 1%.

    #363885

    Was den Kapitalismus (die Marktwirtschaft) in der Klimakrise betrifft: Märkte gibt es nur für Dinge, für die es auch Eigentumsrechte gibt. Wenn die erst einmal, möglichst weltweit, auch für Emissionsrechte eingeführt sind (und die Menge der weltweit vergebenen Rechte mit der Zeit immer weiter zurückgeführt wird), werden Märkte auch bei der Bewältigung der Klimakrise entscheidend helfen können.

    #363888

    Oh Mann.
    Noch so ein Experte.

    Kenia schreibt doch tatsächlich:
    „Wider aller Wissenschaft und Vernunft. Weshalb bringt eine massive Erhöhung der Konzentration an CO2 keine Klimaveränderung? Wenn 2,7 Teilchen vorher und 4,1 Teilchen hinterher gemessen werden, macht eine 50%-ige Erhöhung. Sind bei Ihnen etwa 10000 Teilchen CO2 auf die 10000 Teilchen Luft ein gesunder Wert? prost“

    Was ist das? Verstandesvakuum? Kann das einer zusammensetzen?

    Was von mir ausgesagt werden sollte. Die Konzentration des CO2 in der Luft ist so gering, das es verwunderlich ist wie die Flora auf unserem Planten davon leben kann!

    Eine 50%-ige Steigerung von enorm nichts auf fast nichts, ist nicht viel. Zumal es schon weit höhere CO2-Konzentrationen gab.

    Auch hinkt der Vergleich mit dem Zyankali gewaltig – aber das wissen sie wahrscheinlich selbst.

    #363889

    Was den Kapitalismus (die Marktwirtschaft) in der Klimakrise betrifft: Märkte gibt es nur für Dinge, für die es auch Eigentumsrechte gibt. Wenn die erst einmal, möglichst weltweit, auch für Emissionsrechte eingeführt sind (und die Menge der weltweit vergebenen Rechte mit der Zeit immer weiter zurückgeführt wird), werden Märkte auch bei der Bewältigung der Klimakrise entscheidend helfen können.

    Das Problem ist, dass (durch 30 Jahre „Pillepalle“) ein ausreichend schneller Ausstieg aus der Fossilverbrennung nur mit einer massiven Eindämmung von Verschwendung funktionieren kann. Also viel weniger Konsum, langlebige Produkte, weniger Essenswegwurf, weniger Transport, weniger Produktion. Geschätzte 50% der Arbeit sind überflüssig, so flog es zumindest eben noch durch Twitter.

    Wenn wir Marktwirtschaft mit echter Effizienz verbinden können, mag sie zu retten sein. Genau das war der Job der letzten 30 Jahre für die Fans der Marktwirtschaft: Konzepte erarbeiten, wie Ressourcenschonung und Wachstum echt zusammenpassen.

    Die Fossilverbrennung muss ab 2020 weltweit sinken, ab 2021 um ca 10% – 20% pro Jahr. Das können sich die meisten Experten nur mit einem massiven Degrowth vorstellen.

    Die spannende Frage ist, wie wir das ohne fette Wirtschaftskrise und Armut hinbekommen, wie wir also Arbeit und Ressourcen ohne große Verschwendung halbwegs passend verteilen.
    Einfach so abwarten? Das beinhaltet ein hohes Risiko, die 1920er noch mal durchzuspielen (einige Industrien werden wegbrechen).

    Wer also Marktwirtschaft über die Klimakrise hinweg retten will, sollte möglichst gute und konkrete Pläne entwerfen, innerhalb der vorhandenen Budgets umzusteuern. Sozial ausgewogen.

    Vor 10-15 Jahren hätte vermutlich noch eine CO2-Umlage („Klimadividende“) und etwas Vernunft (Kohlestopp, Verkehr, Transport, Lebensmittelumstellung) ausgereicht. Allerdings wurde die ganze Zeit das Gegenteil dessen getan, was die Wissenschaftler einforderten.

    Heute gehen einige davon aus, dass nur noch eine befristete Krisenwirtschaft wie in den USA der 1940er die notwendige Umstellung schaffen kann.

    #363891

    „Dennoch ist der Pro-Kopf-Ausstoß in China „nur“ 90% von dem in Deutschland. Das entschuldigt zwar für nichts, setzt das Ganze doch in eine gewisse Relation. “
    Mit der Anzahl der Köpfe multipliziert hast du die Relation.

    #363902

    teu

    Wie eine Schweizer Studie errechnet hat, entspricht die Haltung eines Pferdes in einem Jahr der Umweltbelastung einer 21.500 Kilometer langen Autofahrt.
    Nur mal so gesagt.

    #363904

    Wie eine Schweizer Studie errechnet hat, entspricht die Haltung eines Pferdes in einem Jahr der Umweltbelastung einer 21.500 Kilometer langen Autofahrt.

    Nur mal so gesagt.

    Mit dem feinen, aber wesentlichen Unterschied, dass sich das Pferd von Gras und Stroh ernährt, dass Auto dagegen von Erdöl. Was die Umweltbilanz ein wenig relativiert.

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