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  • #394917

    . Aus eigener Entwicklererfahrung in der FE-Simulation von Strömungen ist die Sensibilität der Eingangsparameter und die Bandbreite der Genauigkeit der Simulation sehr wohl bekannt. Ohne Wissen ist es Ihnen augenscheinlich nicht möglich, die kausalen Zusammenhänge zu erkennen.

    Dann solltest du etwas mehr Vertrauen und Achtung in die aktuellen Klimasimulationen aufbringen.

    #394918

    Im Unterscchied zu Ihnen, war ich in meinem langen Berufsleben schon in einige Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz involviert. Aus eigener Entwicklererfahrung in der FE-Simulation von Strömungen ist die Sensibilität der Eingangsparameter und die Bandbreite der Genauigkeit der Simulation sehr wohl bekannt. Ohne Wissen ist es Ihnen augenscheinlich nicht möglich, die kausalen Zusammenhänge zu erkennen.

    Du verstehst nichtmal den Unterschied zwischen Randwert- und Anfangswertproblem, unterschlägst 400 Zetajoule an Energie und willst hier einen auf dicke Hose machen?

    Ne FE- Simulation hab ich im Praktikum als kleinen Nebenjob mit aufgebaut, also bausch dich hier nicht so auf und tu so mega kompetent.

    Dass die Zusammenhänge zwischen CO2-Konzentration und Energiehaushalt seit 120 Jahren gut untersucht sind, hat dir offenbar niemand beigebracht bei deinen Finiten Elementen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 2 Wochen von HalleVerkehrt.
    #394957

    Die Gefahr des Strömungsabriss beim Golfstrom ist sehr real, dann kühlt das Klima ab.

    #394959

    B2B

    Ne FE- Simulation hab ich im Praktikum als kleinen Nebenjob mit aufgebaut, also bausch dich hier nicht so auf und tu so mega kompetent.

    Tastatur sauber gemacht? Mehr kann es nicht gewesen sein, sonst würden Sie die ein oder andere Studie verstehen und nicht dümmlich von einem Restbudget faseln.

    #394960

    Die Gefahr des Strömungsabriss beim Golfstrom ist sehr real, dann kühlt das Klima ab.

    Das Klima kühlt zwar nicht aber, aber dafür wird es in Europa deutlich kälter. Ob dann noch Landwirtschaft in ausreichendem Maße funktioniert halte ich noch nicht für ausgemacht. Aber wer braucht schon Essen?

    #394962

    B2B

    Ob dann noch Landwirtschaft in ausreichendem Maße funktioniert halte ich noch nicht für ausgemacht. Aber wer braucht schon Essen?

    Sie unterschätzen die Fähigkeiten unserer Wissenschaftler und Ingenieure.
    Beispiel Emirate (ein Klima nicht sonderlich für Landwirtschaft geeignet). Trotz einer gestiegenen Einwohnerzahl von mehr als 1000% seit 1980 werden mehr als die Hälfte der Lebensmittel im Land produziert (vertical farming). In 20 Jahren sind es 100%.
    Nicht nur die Natur kann sich stetig anpassen, auch der Mensch ist dazu in der Lage. Die Erde brennt, die Sinnflut naht, die Menschheit stirbt aus, … sind frei erfundene Gutenachtgeschichten der Grünen Märchenerzähler.

    #394964

    Ob dann noch Landwirtschaft in ausreichendem Maße funktioniert halte ich noch nicht für ausgemacht. Aber wer braucht schon Essen?

    Sie unterschätzen die Fähigkeiten unserer Wissenschaftler und Ingenieure.

    Beispiel Emirate (ein Klima nicht sonderlich für Landwirtschaft geeignet). Trotz einer gestiegenen Einwohnerzahl von mehr als 1000% seit 1980 werden mehr als die Hälfte der Lebensmittel im Land produziert (vertical farming). In 20 Jahren sind es 100%.

    Nicht nur die Natur kann sich stetig anpassen, auch der Mensch ist dazu in der Lage. Die Erde brennt, die Sinnflut naht, die Menschheit stirbt aus, … sind frei erfundene Gutenachtgeschichten der Grünen Märchenerzähler.

    Na, wieder mal b2B-Märchenstunde am Sonntagmorgen? Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind – Stand heute – völlig ungeklärte Risiken für die Gesundheit. Neue Allergien und Antibiotikaresistenzen nicht ausgeschlossen.

    #394965

    B2B

    Na, wieder mal b2B-Märchenstunde am Sonntagmorgen? Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind – Stand heute – völlig ungeklärte Risiken für die Gesundheit.

    Gentechnische Veränderung ist nicht vertical farming. Einfach genauer zuhören, Sie können noch etwas lernen.

    #395038

    Ne FE- Simulation hab ich im Praktikum als kleinen Nebenjob mit aufgebaut, also bausch dich hier nicht so auf und tu so mega kompetent.

    Tastatur sauber gemacht? Mehr kann es nicht gewesen sein, sonst würden Sie die ein oder andere Studie verstehen und nicht dümmlich von einem Restbudget faseln.

    Nochmal: was B2B hier als Schein-Kompetenz versucht auszustrahlen, ist komplett ungedeckt.

    Es ist in allen wissenschaftlichen Artikeln eindeutig, dass jede zusätzliche Gigatonne CO2 die Wahrscheinlichkeit erhöht, deutlich über das 1,5 Grad Ziel zu kommen.

    Um mit 66% Wahrscheinlichkeit das Limit von 1,5 Grad Erderwärmung einzuhalten, dürfen wir noch unter 300 Gigatonnen CO2 weltweit ausstoßen.

    Je nach Höhe der Schäden, die man riskieren will, und Wahrscheinlichkeit des Eintretens erhält man Mengen an CO2, die noch emittiert werden können.

    Und JEDE Gigatonne ab jetzt verschlimmert die Situation. 37 Gt pro Jahr emittieren wir weltweit, davon 750 Megatonnen in Deutschland.

    Bei einem unbehandelten Diabetiker führt jedes Schlemmer-Wochenende zu zusätzlichen Schäden und Risiken.

    Dazu muss ich nicht die Zuckerkonzentration in jeder einzelnen Kapillare auf das letzt Promille Genauigkeit bestimmen.

    Was euch B2B auch immer wieder ausreden will: es gibt keine Techniken, um mal schnell ein paar hundert Gigatonnen CO2 wieder rauszuholen.

    Wenn wir (wie bei Corona ja auch) irgendwann vollkommen überrascht feststellen, dass die Warnungen der Wissenschaftler korrekt waren, reicht es nicht, *dann* mit den Umstellungen anzufangen.

    Je später wir Infektionsketten unterbrechen, desto mehr Tote und Langzeitschäden gibt es und desto härter wird der dann notwendige Lockdown. Wobei es zu Corona immerhin Impfungen gibt, vorausgesetzt wir züchten nicht schneller neue Virenstämme als wir impfen können.

    Je später wir dekarbonisieren, um so schlimmer sind die Auswirkungen. Und desto härter müssen wir dann dekarbonisieren.

    Daran, auf welche Gesamtmenge an Emissionen jemand zusteuert, kann man gut ablesen, wie hohe Schäden er damit anstrebt.

    B2Bs und Nixies Ziel ist ein sehr hohes Ausmaß an Schäden für sehr lange Zeit, um jetzt kurzfristig absolut lächerliche “Vorteile” zu genießen, die dann auch noch zum allergrößten Teil bei einer sehr kleinen Anzahl Menschen landet.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 2 Wochen von HalleVerkehrt.
    #395048

    B2B

    Nochmal: was B2B hier als Schein-Kompetenz versucht auszustrahlen, ist komplett ungedeckt.

    Wer Eingangsparameter mit Randwert- und Anfangswertproblem verwechselt, hat vielleicht mal neben einem gestanden, der sich im Thema auskennt.
    Sie müssen nicht immer wieder langatmig die Überschriften der Öko-Bild wiederholen. Klimaschutz auf dem Niveau Mittelstufe funktioniert nicht. Kostet nur viel Geld, das an anderer Stelle (17 SDGs) fehlt.

    #395053

    B2Bs und Nixies Ziel ist ein sehr hohes Ausmaß an Schäden für sehr lange Zeit, um jetzt kurzfristig absolut lächerliche „Vorteile“ zu genießen, die dann auch noch zum allergrößten Teil bei einer sehr kleinen Anzahl Menschen landet.

    Putzig, da habe ich wohl einen ganz speziellen Platz im Kopf unseres kleinen Klimahysterikers. Ich habe das Gefühl, dass dein ökologischer Fußabdruck größer ist als meiner. Und ein nicht geringer Teil deines Abdrucks dürfte für deine Hysterie drauf gehen. Aber vermutlich ist sowas dann gutes CO2, wenn es für Hetze und Hysterie in die Welt gepustet wird.

    #395072

    Wer Eingangsparameter mit Randwert- und Anfangswertproblem verwechselt, hat vielleicht mal neben einem gestanden, der sich im Thema auskennt.

    Nochmal: Der CO2-Gehalt beeinflusst den Energiehaushalt. Das ist der Teil, der dir immer noch nicht klar geworden ist.

    Damit beeinflusst der steigende CO2-Wert, wie viel Energie permanent ins System reinkommt. Es geht nicht darum, wie sich Tief Erna über die nächsten 100 Jahre entwickelt, sondern um eine bekannte zeitliche Funktion der zusätzlich ins System kommenden Energie.

    Genau deshalb hat Exxon schon 1985 im Alleingang ziemlich genau prognostizieren können, was bis 420 ppm alles passiert, und kam auf ca 1,1 Grad Erderhitzung. (Grafik Seite 7).

    https://corporate.exxonmobil.com/-/media/Global/Files/climate-change/media-reported-documents/03_1982-Exxon-Primer-on-CO2-Greenhouse-Effect.pdf

    Das mit Abstand deprimierendste daran ist, dass wir uns seit 1985 ziemlich genau an die von Exxon damals angestrebte Steigerung der Verbrennung von Öl und Kohle gehalten haben und dass wir trotz aller politischen Bemühungen als Menschheit verdammt genau den Verkaufsplänen der Fossilindustrie gefolgt sind.

    Mit anderen Worten: Die Fossilkonzerne haben seit 35 Jahren mit aller Macht ihre Interessen durchgesetzt.

    In den letzten Jahren auch mit Hilfe von Internettrollen.

    #395073

    Ich habe das Gefühl, dass dein ökologischer Fußabdruck größer ist als meiner. Und ein nicht geringer Teil deines Abdrucks dürfte für deine Hysterie drauf gehen. Aber vermutlich ist sowas dann gutes CO2, wenn es für Hetze und Hysterie in die Welt gepustet wird.

    Nettes Beispiel für deine vielen Propagandalügen.

    Man muss schon verdammt viele Kommentare irgendwo hinschreiben, um auf die Energiemenge einer Tankfüllung zu kommen. Pro Tweet rechnet man mit ca 0,02 Gramm CO2.

    #395074

    Und hier nochmal aus dem Mund eines Wissenschaftsjournalisten:

    Dennoch wird das Fehlen spektakulärer Temperaturrekorde gerne als vermeintlicher Beleg für einen Irrtum der Klimaforscher angeführt. Mit der Realität hat das allerdings wenig zu tun. Klimamodelle sind gar nicht darauf ausgerichtet, den detaillierten Verlauf der Erwärmung zu prognostizieren. Sie funktionieren – notwendigerweise – nach einer anderen Logik als Wettervorhersagen. Letztere fragen danach, wie sich der Zustand der Atmosphäre von einem bekannten Punkt an weiterentwickelt. Mathematisch ist das ein Anfangswertproblem. Den Klimawissenschaftlern geht es hingegen um ein Randwertproblem, um eine Wenn-dann-Aussage: Was passiert, wenn man die Randbedingungen des Klimasystems verändert? Zum Beispiel die Lage der Kontinente, oder die Sonneneinstrahlung? Wie reagiert das Klimasystem, wenn die Konzentration von Spurengasen wie Kohlendioxid steigt, von denen wir seit den Versuchen des britisch-irischen Naturforschers John Tyndall vor gut 150 Jahren wissen, dass es langwellige Wärmestrahlung absorbiert?

    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Klima/ipcc4.html

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 2 Wochen von HalleVerkehrt.
    #395076

    Wer über Klimamodelle urteilen will, sollte sich einfach mal die Grundlagen anschauen.

    Grobe Kenntnisse von Differentialgleichungssystemen sollten natürlich vorhanden sein, wenn man über Klimaforschung urteilen will.

    http://www.researchgate.net/profile/Pl-Vidale/publication/255656279_Grenzen_und_Moglichkeiten_der_globalen_und_regionalen_Klimamodellierung_fur_die_Quantifizierung_des_Wasserhaushaltes/links/54254a330cf26120b7ac8a91/Grenzen-und-Moeglichkeiten-der-globalen-und-regionalen-Klimamodellierung-fur-die-Quantifizierung-des-Wasserhaushaltes.pdf

    oder

    paleodyn.uni-bremen.de/gl/geo_html/lehre/ThomasStockerskript0203.pdf

    #395077

    Nettes Beispiel für deine vielen Propagandalügen.

    Man muss schon verdammt viele Kommentare irgendwo hinschreiben, um auf die Energiemenge einer Tankfüllung zu kommen. Pro Tweet rechnet man mit ca 0,02 Gramm CO2.

    Klimacamps, Propagandaaktionen, Stau durch Propagandaaktionen, Werbemittelchen usw., hast Du wohl mal wieder vergessen?

    #395078

    Wer über Klimamodelle urteilen will, sollte sich einfach mal die Grundlagen anschauen.

    Ich schaue mir lieber an, was der Rest der Welt macht. Und dann mache ich mir ein Modell, welchen Einfluss das winzige Deutschland hat. Die Militärausgaben liegen weltweit bei 2 Billionen Dollar. Und da mache ich mir ein Modell, was man da an CO2 und Raubbau an den Ressourcen verhindern könnte.

    #395080

    Ich schaue mir lieber an, was der Rest der Welt macht. Und dann mache ich mir ein Modell, welchen Einfluss das winzige Deutschland hat. Die Militärausgaben liegen weltweit bei 2 Billionen Dollar. Und da mache ich mir ein Modell, was man da an CO2 und Raubbau an den Ressourcen verhindern könnte.

    Der Fehler ist den Klimahysterikern auch aufgefallen, deswegen schwurbeln die auch was von Klimagerechtigkeit. Fakten müssen nur gut unschifft werden.

    #395090

    Sie unterschätzen die Fähigkeiten unserer Wissenschaftler und Ingenieure.

    Rechne einfach mal die benötigten Größen an Wasserspeichern aus, um bei 6 Monaten Hitze und Dürre auf ausgetrockneten Böden was anzubauen. Oder auf komplett durchgeweichten, wenn ein extrem nasses Jahr folgt.

    Wir hantieren mit Stoff- und Energiemengen, die 1000x so groß sind wie die gesamten bisher vom Menschen erzeugten.

    Dir fehlt entweder jegliches Wissen von Größenordnungen oder die Ehrlichkeit, unsere Probleme auch nur ansatzweise anzuerkennen.

    Und nochmal: all diese kommende Not verursachen wir für die irrsinnige aktuelle Verschwendung, die noch dazu extrem ungleich verteilt ist.

    #395092

    B2B

    Und hier nochmal aus dem Mund eines Wissenschaftsjournalisten:

    Sie sollten auf Wissenschaftler hören, nicht auf Journalisten.

    In der verlinkten Exxon-Studie werden “Natural Fluctations (climate noise)” von 1 Grad ausgewiesen. Die Unsicherheit bei der Prognose für das Jahr 2100 liegt bei 2 Grad (100% Abweichung nach oben und unten).
    Sehen wir uns den Vergleich der regionalen Klimamodelle an, finden wir eine Abweichung von prognostiziertem min-/max-Wert von 5 Grad.
    https://www.climate-service-center.de/imperia/md/content/csc/csc_report6.pdf

    Bei den Klimafolgen kommen wir dann in das Reich der Vermutungen und Spekulationen. Seriöse Wissenschaftler sprechen davon, dass extrem-Wetter zunehmen oder die Sahara sich im Norden ausbreitet und im Süden zunimmt. Genaue Prognosen zum Schadenspotential sind nicht möglich. Im IPPC-Bericht zur Landnutzung können Sie nachlesen, dass die Ursachen nicht der Klimawandel, sondern in der geänderten Landnutzung zu finden sind. Es wollen immer mehr Menschen auf der gleichen Fläche leben.

    Glauben Sie allen Ernstes, dass sobald ein politisch festgesetztes Restbudget im Jahr 2040 aufgebraucht ist, geht die Erde unter? Weder die Saale-Wüste noch das Saale-Moor sind in absehbarer Zeit wahrscheinlich.

    Rechne einfach mal die benötigten Größen an Wasserspeichern aus, um bei 6 Monaten Hitze und Dürre auf ausgetrockneten Böden was anzubauen. Oder auf komplett durchgeweichten, wenn ein extrem nasses Jahr folgt.

    Was Sie da machen ist Kindergartenwissenschaft. Einen Master bekommen Sie dafür nicht mal mit einer Geldspende von der Uni Pilsen. Sie werden sofort als ideologisch verblendeter Demagoge enttarnt.

    #395100

    B2B nennt den gesamten, 23 Jahre dauernden Prozess des IPCC von 1992 bis 2015 eine Kindergartenwissenschaft, kann aber offenbar nicht eine einzige wissenschaftliche Veröffentlichung nennen, die seine geniale und einmalige Position bestärkt.

    Widerlege mir meine Aussagen sauber, statt hier mit plumpen Diskreditierungsversuchen zu kommen. Und nenne mir Prognosen, die über 35 Jahre oder mehr so sauber eintreffen wie die von Exxon.

    Dass das Dürrerisiko massiv zunimmt, hing 1995 schon auf den Fluren des UFZ aus. Aber das ist ja aus deiner Sicht der nächste Kindergarten.

    Da du selbst nicht in der Lage bist, deine Aussage klar zu formulieren, hier mal meine These klar und deutlich:

    1) Aufgrund des Treibhauseffektes müssen wir die Förderung und Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in den nächsten Jahrzehnten beenden, eine Umstellung ist alternativlos.

    2) Je länger wir so hohe Mengen Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennen wie heute, desto mehr CO2 sammelt sich in Atmosphäre und Meeren an und um so größer werden die Probleme und die Risiken des Reißens von Kipppunkten. Darunter so Kleinigkeiten wie das komplette Abbrechen und Abschmelzen des riesigen Thwaites- Gletschers.

    3) Um mit 66% Wahrscheinlichkeit die Erderhitzung zu begrenzen, dürfen wir weltweit insgesamt nur noch unter 300 Gigatonnen CO2 emittieren.

    Die von dir angeführten Unsicherheiten betreffen beide Richtungen. Wir wissen also beim von dir geforderten russischen Roulette nicht mal, ob nicht doch 4 von 6 Kammern mit einer Patrone gefüllt sind.

    Ich stell mal deine Forderung zusammen, wie ich sie verstehe:

    1) Gesicherte Risiken kann man ignorieren und Probleme auf später verschieben, auch wenn dadurch enorme Kosten und Schäden entstehen.

    Aufs Rauchen übertragen: so lange dir dein Hausarzt nicht genau nachweisen kann, an welchem Tag und in welcher Lungenzelle ein Karzinom vom Kettenrauchen entstehen wird, lässt du dir nicht einreden, dass Rauchen der Gesundheit schadet.

    Atrribution Theory ist übrigens auch so ein Feld, von dem du offenbar noch nie gehört hast. Kommt aus dem “Kindergarten” Oxford University, Dr. Frederike Otto veröffentlicht dazu.

    Und an die Mitleser: B2B will um jeden Preis kurzfristige Gewinne der Fossilkonzerne sichern, und ihm ist komplett egal, was in 20 oder 40 Jahren für riesige Probleme daraus resultieren.

    #395101

    Was Nixie und Farbi angeht: Es gab von 1992 (Oh, wir müssen die Fossilverbrennung beenden!) bis 2015 (Paris-Abkommen) ein jahrelanges Gezerre um die Frage, wie viel Emissionen wir uns noch leisten können und wie wir diese restlichen verbliebenen Emissionen international verteilen.

    Dabei war *natürlich* ein Aspekt, wer denn in den letzten 150 Jahren dafür gesorgt hat, dass wir jetzt in extrem kurzer Zeit die CO2-Konzentration um 50% erhöht haben und damit deutlich höher liegen, als jemals in den letzten 3 Millionen Jahren.

    Ihr könnt euch natürlich jetzt hinstellen und Kraft eurer Ölsuppe behaupten, schlauer zu sein als alle an diesem Prozess Beteiligten. Dabei bitte beachten: Die Beschlüsse des IPCC gehen von sehr optimistischen Annahmen aus (es kam schon häufig deutlich schlimmer, als vom IPCC angenommen), und sind schon der Kompromiss zwischen Risikovermeidung und dem Wunsch nach fortgesetzter hoher Fossilverbrennung.

    Auf jeden Fall können wir uns angesichts der weltweit nur noch emittierbaren 300 Gt nicht hinstellen und nochmal bei 1990 anfangen.

    #395104

    B2B

    Die Beschlüsse des IPCC gehen von sehr optimistischen Annahmen aus

    Seit wann beschließt die IPCC irgendetwas? Erzählen Sie den Kids auf der Strasse auch diesen Unsinn?

    #395106

    B2B

    Und an die Mitleser: B2B will um jeden Preis kurzfristige Gewinne der Fossilkonzerne sichern, und ihm ist komplett egal, was in 20 oder 40 Jahren für riesige Probleme daraus resultieren.

    Nein! Ich will nicht das die bildungsfernen Öko-Populisten alles mit dem Arsch einreißen, was wir seit den 60er Jahren erreicht haben. Wir wollen keine schäumende Saale mehr, wir wollen keine Gift tropfende Leitungen in Buna mehr, wir wollen keine weißen Dächer in Leuna mehr, …

    #395107

    Ich kann mich noch genau erinnern wie Waldsterben und Ozonloch uns alle umgebracht haben. Da will der Mathematiker eine Gleichung mit 300 Gt lösen, indem er bei der kleinsten Variable ums überleben kämpft. Lebensfern waren die Mathematiker ja schon immer. Vermutlich ist dein unfreiwilliges Zölibat der größte reale Beitrag zur CO2 Reduktion den Du je gebracht hast. Also mir und meinen Kindern wird Klimatechnisch völlig egal sein, was Deutschland veranstaltet, also im realen Leben.

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