Sanierung des Stadtbades in Halle trotz schwieriger Zeiten

30. Dezember 2020 | Kultur, Vereinsleben, Vermischtes | 1 Kommentar

„Halle hat in 2020 ziemlich viel erreicht. Es war auch für das Stadtbad und den Verein nicht nur coronabedingt anstrengender, die Hürden sind auch höher. Umso mehr ist es für die Stadt Halle ein großer Erfolg.“, freut sich die Vorsitzende des Stadtbadvereins, Kathleen Hirschnitz über das Erreichte.

Mit dem Beschluss der Stadtratssitzung im Dezember ist die Nutzungsvariante „Gesundheitsbad“, die vom Expertenteam des Fördervereins erarbeitet wurde, Bestandteil des Konzeptes für die Sanierung und Betreibung des Stadtbades in Halle. Im Konzept der Bäder Halle GmbH sind damit nun drei Varianten enthalten. Neben dem vom Förderverein favorisierten Konzept „Gesundheitsbad“ fokussieren sich die beiden anderen Varianten der Bäder Halle GmbH auf die Nutzungsmöglichkeiten Verwaltung, Sport und Büro. Welche Variante umgesetzt wird, wird sich im Planungsprozess entscheiden.

Der Vorstand des Vereins erklärt, dass unter den vorgegebenen Maßgaben des Denkmalschutzes, der Barrierefreiheit, die Anbindung an das Quartier und der Stadtentwicklung und im Rahmen der kalkulierten Sanierungskosten ein Nutzungskonzept erarbeitet wurde, das alle Räume für die Öffentlichkeit nutzbar macht und zwar auf der Basis eines aktiven Bürgerbeteiligungsprozesses, der bereits 2012 am Runden Tisch „Mein Stadtbad“ nach der Schließung der Frauenhalle begann.

„Wir sind sehr stolz, dass erfahrene Architekten, Denkmalpfleger, Statiker, Energetiker, Gesundheitswissenschaftler und Betreiber historischer Bäder den Prozess so intensiv begleitet haben und zu diesem Ergebnis gekommen sind.“
Der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e.V. ist mit dem Stadtratsbeschluss offiziell in das weitere Planungsverfahren zur Sanierung des Stadtbades eingebunden.

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