Startseite Foren Halle (Saale) zukünftiger Rundfunkbeitrag

Dieses Thema enthält 44 Antworten und 14 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  redhall vor 4 Monate, 1 Woche.

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  • #334230

    teu

    Abgesehen vom „Ideologiebeitrag“ sind ja nun noch andere Steuern angedacht.

    Die „Kultursteuer“ z.B. Hiermit sollen die Religionen gefördert werden. Mit anderen Worten: Die Trennung zwischen Staat und Religion wird aufgehoben.

    Dazu: Unser von Steuergeldern bezahlter Verkehrsminister ist ja nun dabei, die aus Steuergeldern finanzierten Autobahnen und Bundesstraßen auch für Pkws zu vermauten. Wenn ich also via B80 nach Halle möchte, dann müsste ich dafür zahlen.
    Dieser Staat wird zum Unternehmen. Oder?

    #334231

    Man merkt heute noch, dass die Ossis sich nicht in einer Leistungsgesellschaft gegen Konkurrenz durchsetzen mussten. Und das haben wohl nicht wenige an ihre Kinder weitergegeben.

    Sowas ist immer blöd. Hast Du noch Kontakt zu denen?

    #334237

    @teu
    Da hast du wohl nicht richtig gelesen… also bitte noch mal vom Anfang.

    Und die Förderung der Religion passiert schon über die vom Staat eingezogene Kirchensteuer. Soviel zur Trennung; aber es war der Wunsch der Kirchen, nicht des Staates.

    #334238

    Man merkt heute noch, dass die Ossis sich nicht in einer Leistungsgesellschaft gegen Konkurrenz durchsetzen mussten.

    Naja, auch heute gibt es keine Konkurrenz; die heißt richtig Mitbewerber. Und die gab es schon vor 40 Jahren, sei es in der Schule (Leistungsgesellschaft), sei es in Lehre und Studium (Leistungsgesellschaft!), sei es in Arbeit (Leistungsgesellschaft i.d.S. von Leistungslohn)
    Aber das weißt du so sicher nicht (mehr), weil du noch zu klein warst. Frag mal Oma und Opa…

    #334244

    Schulze, du meinst jetzt im Ernst, dass die DDR eine Leistungsgesellschaft war?
    Die größte Leistung hat Schalck-Golodkowski vollbracht, indem er High-Tech im Westen zum Nachbauen besorgt hat.
    Wer Karriere anstrebte, wem nutzte da ein gutes Zeugnis, wenn er nicht in die SED eintrat? Welche Nachteile brachte ein schlechtes Zeugnis?
    Und wenn du von Leistungsgesellschaft bei der Arbeit sprichst, warum hat die DDR nicht die BRD überholt, ohne sie einzuholen? Warum haben Ochs und Esel den Sozialismus in seinem Lauf aufgehalten?

    #334249

    Na, warum haben „Ochs und Esel den Sozialismus in seinem Lauf aufgehalten“? Na? Bei allen Schwächen die er hatte und bei allem Scheißdreck den er hatte (solche Losungen von Erich z.B.) – es wurde alles, aber auch alles unternommen seinen „Lauf“ nicht nur aufzuhalten sondern zu unterbinden. Sinnlos die Beispiele dafür aufzuzählen.

    #334269

    Zum einen, weil man Äpfel nicht mit Zwetschgen vergleichen kann…
    Wer eine „Karriere“(was war das in der DDR?) anstrebte, zeigte in der POS gute bis beste Leistungen, machte sein Abitur an der EOS oder in einer BA mit Abitur, war guter bis bester Facharbeiter, ging zum Studium oder wurde vom Betrieb dorthin delegiert, und konnte dann entsprechend seinen Weg in der Qualifizierung gehen. SED war nicht Pflicht, es gab genügend andere Beispiele aus Forschung und Technik, nebst den diversen Mitgliedschaften in den Blockparteien. Heute ist es doch ähnlich, wenn du nicht mit Scheuklappen und einem Brett rumrennst, merkst du das auch.
    Die Nachteile schlechter Zeugnisse sah man auch in den „Karrieren“ von Hofarbeitern, Hilfsarbeitern und Teilberuflern. Aber selbst die konnten mit entsprechender Qualifikation in Abendschulen, Erwachsenenqualifizierung und VHS noch aufsteigen.

    #334270

    „Wer eine „Karriere“(was war das in der DDR?) anstrebte, zeigte in der POS gute bis beste Leistungen, machte sein Abitur an der EOS…“

    Ich weiß ja nicht, auf welche Schule du gegangen bist, aber bei uns bestand die Bestenauslese für die EOS in

    a) Stasi-Eltern,
    b) Verpflichtung als Berufsoffizier (bei den Jungs),
    c) in der richtigen Organisation sein oder
    d) gut rumschleimen.

    #334271

    Schulze, du hast nicht bergriffen, dass der Sozialismus keinen Anreiz für individuelle Leistung bot. Im Gegenteil. „Alle mitschleppen, keinen entlassen“ war das Motto (von mir abgeändert).
    „Heute ist es doch ähnlich, wenn du nicht mit Scheuklappen und einem Brett rumrennst, merkst du das auch.“
    In meinem Nachwendebetrieb musste man nicht in einer Partei sein, um Karriere zu machen.
    „ging zum Studium“
    Ob er das konnte hing von der Quotenerfüllug Arbeiter-/Intelligenzkinder ab.
    „SED war nicht Pflicht“
    Was für ein Zufall, dass alle Führungskraäfte in meinem Vorwendebetrieb in der SED waren.

    #334272

    Interessant, wo eine Diskussion über die Rundfunkbeiträge so hinführt.

    Na, warum haben „Ochs und Esel den Sozialismus in seinem Lauf aufgehalten“? Na? Bei allen Schwächen die er hatte und bei allem Scheißdreck den er hatte (solche Losungen von Erich z.B.) – es wurde alles, aber auch alles unternommen seinen „Lauf“ nicht nur aufzuhalten sondern zu unterbinden. Sinnlos die Beispiele dafür aufzuzählen.

    sehe ich genauso.

    #334273

    „Wer eine „Karriere“(was war das in der DDR?) anstrebte, zeigte in der POS gute bis beste Leistungen, machte sein Abitur an der EOS…“

    Ich weiß ja nicht, auf welche Schule du gegangen bist, aber bei uns bestand die Bestenauslese für die EOS in

    a) Stasi-Eltern,
    b) Verpflichtung als Berufsoffizier (bei den Jungs),
    c) in der richtigen Organisation sein oder
    d) gut rumschleimen.

    Warst du für einen Hattrick zu jung?

    #334274

    teu

    @farbspektrum:
    Das was du zum Thema „Ossi“ von dir gibst, war Mainstream anfangs der neunziger Jahre. Also Meinungsmüll der BLÖD, Spiegel, Stern, du Mont u.a.

    #334276

    Ich mußte auch vorher keine Partei der genehmen Form haben, bin zum Studium nach der BA mit Abi ohne FDJ, hatte keine Stasieltern, keinen BOB, keine Längerverpflichtung über 18 Monate, aber war gut im Unterricht, in der BBS, meine Eltern waren Angestellte, keine Arbeiter. Aber ich wohnte in Thüringen, wenn man das als Kriterium annehmen kann. vielleicht noch der GWD bei den Grenztruppen? Und ja, in meiner Firma waren etliche Leitungskader in den Blockparteien. Und immer, sei es POS oder BBS oder Studium war das Leistungskriterium da. Eines bedingte das andere.
    Insofern war der Anreiz für Leistung schon auch individuell gegeben, wie heute. Hartz4 bekommt man übrigens auch ohne Anreiz und individuelle Leistung… Und ja, das gab es früher eben nicht. Ohne Arbeit keine Leistung, ist auch ein physikalisches Grundgesetz.

    #334291

    „waren etliche Leitungskader in den Blockparteien“
    Wie viele waren denn in keiner Partei?

    #334431

    …ts, ts, ts…schreibt doch lieber „Zünftiger Rundfunkbeitrag“.., das ist besser ausgedrückt!!!

    #334481

    Diese Bezahlung geht vollkommen in Ordnung. Die Presse muss unabhängig und frei sein. Man stelle sich vor, die staatliche Medien würden die ganzen Klimaleugner-Geschichten publizieren, weil sie bestechlich oder sonst beeinflussbar wären. Dann wäre das Volk genauso dumm wie das Trump-Volk oder das Putin-Volk. Aus guten Gründen geniesst die Rundfunkfreiheit bei uns Grundrechtsschutz. Das ist auch gut so.

    Jetzt lässt Du aber deine Maske fallen. Die Fans der Linken wollen doch sonst den Anschein erwecken sie wären für soziale Gerechtigkeit und Interessenvertreter der kleinen Leute. Diese überbezahlten Journalisten scheren sich nicht um die Rundfunkfreiheit sondern um den Erhalt ihres Posten und sagen das was ihr Boss hören will.

    #334483

    teu

    Richtig ist, dass es nur eine sehr kurze Zeit im Osten gab, in der freie Meinungen auch gedruckt wurden.- Waren so sechs Monate, anfangs 1990.
    Der Rest dieses Deutschlands hat das wohl so noch nicht erlebt.

    #334860

    teu

    Ich heiße Schmidt. Meine Frau Hannelore damals natürlich auch.
    Wir ließen uns vor 19 Jahren scheiden.
    Meine Ex zog aus, und ich wohnte weiter im Gurkenweg 5.
    Meine Ex heiratete etwa 5 Jahre später wieder, und heißt nun Müller.
    Der Gurkenweg wurde vor etwa 10 Jahren wegen Eingemeindungen in Kürbisweg umbenannt.
    Die 5 blieb. Ich auch.
    Heute nun lag für Hannelore Müller, also meine Ex, die seit 19 Jahren woanders wohnt, einen Brief des ARD ZDF Deutschlandradio Beritragservice im Briefkasten, Kürbisweg 5.
    Ich gebe der Postfrau keine Schuld. Sie ist neu…. und das ändert sich sowieso alle drei Wochen.
    Es gibt also eine Verbindung der Hausnummer 5 zum Vornamen. Mehr aber auch nicht.

    Dieser Beitragsservice geht also von einem Vornamen, den es vor 19 Jahren mal hier gegeben hat, und einer Hausnummer aus, um Zahlungen einzufordern?
    Abgesehen mal davon, dass ich davon ausgehe, dass meine Ex diesen Beitrag zahlt, verwundert es mich doch, mit welch kriminalistischer Energie hier vorgegangen wird.
    Ich zahle auch.

    Vorschlag: Wenn diese Typen, die sich bei ARD und ZDF unterbezahlt fühlen, damit ein Problem haben, dann gibt es Möglichkeiten sich etwas dazu zu verdienen. Pizza ausfahren, den Super-Sonntag sonntäglich in die Blaue Tonne stecken, Pakete ausfahren …. etc. pp.
    Tut einfach mal was, was euch zu normalen Menschen macht.

    *Namen, Wege geändert. Nur die 5 stimmt. Kein Fake!

    #334887

    Schöner Beitrag,teu. Faust aufs Auge.

    #334910

    Hoffentlich weiß der Vermieter von dem Untermietverhältnis,
    dann sollten die Nebenkosten auch neu berechnet werden!

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