Startseite Foren Halle (Saale) Golfplatz-Projekt am Hufeneisensee

  • Dieses Thema hat 37 Antworten und 14 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 8 Jahre von Kenno.
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  • #12525

    Nutzt Du die Sonntagsnachrichten als Informationsquelle ?

    „Golfplatz-Investor Norbert Labuschke sagt, ihm fehle das Geld, um selbst das Gelände zu kaufen. „Wir brauchen die Deponie aber für den Golfplatz.“ Quelle: http://goo.gl/fqeH4

    #12533

    Naja nicht nur, nur hab ich’s mit der MZ nicht so, seit ich haarsträubende Erfahrungen mit deren Aboservice hatte.
    Die kommen mir nicht besonders seriös rüber.
    Journalistisch wage ich kein Urteil.
    Nun das Investoren pokern sollte doch wohl klar sein, kann den Grund haben Preise zu drücken oder sie auf einem normalen Maß zu halten. Wenn die sagen würden wir schwimmen im Geld würden doch die Grundstückspreise explodieren.
    Und das Herr Labuschke privat das Geld nicht hat um so ein riesen Projekt zu stemmen ist denke ich klar, er ist „nur“ der GF der Köhler Bau nicht der Besitzer.
    Und Golfplatzprojekte werden von vielen Seiten und Investoren und Sponsoren finanziell unterstützt, nur treten die eben ungern in Vorleistung wenn der „verwertbare Nutzen“ erst in 4 Jahren eintritt.Da geht es dann um Werbung und Sponsoring.

    #12535

    Die pokern nicht sondern sagen das die Stadt das Grundstück kaufen „muss“ und jetzt würde mich mal Deine Meinung interessieren ob das allen Ernstes eine Aufgabe der Stadt in der heutigen Situation ist.

    #12542

    Aufgabe der Stadt ist es sicher nicht, aber es ist im Interesse der Stadt, wenn diese Gelände gestaltet und für Sport und Naherholung genutzt wird. Labuschke ist keiner, der unrentable Projekte anfasst.
    Offenbar gibt es genügend Leute, die in der Nähe golfen wollen. Wenn die Stadt kein unkalkulierbares Risiko eingeht und nichts bzw. kaum etwas bezahlen muss, dann spricht doch nichts gegen dieses Projekt.
    Das kostenlose Baden am Hufi muss aber noch möglich bleiben.

    #12557

    Wenn die Stadt kein unkalkulierbares Risiko eingeht …

    genau das scheint mir doch aber das Problem zu sein
    ob sich Kley und Bönisch auch so überheblich gegenüber den Warnungen äußern würde, wenn es ihr privates Risiko wäre?

    #12559

    Nun sicher nicht Privat, aber es wird immer so hingestellt das er alleine dafür verantwortlich ist, und das ist nicht zutreffend, er ist der der es endlich mal angeschubst hat, was längst überfällig war, nur brauchts halt immer einen der sich traut und der Visionen hat wie sowas gehen kann.
    Nunja ob es die Stadt jetzt machen muss oder nicht ist ne gute Frage, sicher wäre es der Stadt lieber der Investor würde das selbst machen, nur würden dann warscheinlich soviele Ausschlussklauseln in die Verträge kommen das es am Ende doch wieder das Risiko der Stadt ist.

    Die bade Geschichte hat nix mit dem Golfplatz zu tun das sind zwei oder sogar drei Paar Schuhe, fürs baden ist die Stadt zuständig nicht der Golfplatzbetreiber.

    #12568

    Ich meine, dass durch den Golfplatz nicht alle kostenlosen Bademöglichkeiten abgesperrt werden dürfen.

    #12569

    @Wolli

    Wenn die Stadt nichts oder kaum etwas zahlen muss dann kann es doch gerade der „Investor“ machen. Oder wo steckt da die Logik ?

    #12573

    „…nur würden dann warscheinlich soviele Ausschlussklauseln in die Verträge kommen das es am Ende doch wieder das Risiko der Stadt ist.“

    Den Notar will ich sehen, der sowas wirksam beurkundet.

    Und, wenn es auch so möglich sein sollte, das Risiko auf die Stadt abzuwälzen, warum tut man es nicht? Du hast übrigens vorhin argumentiert, es gäbe kein Risiko, also warum dann überhaupt dieser Zinober?

    Die Begründung, warum die Stadt Verhandlungen mit der LMBV aufnimmt und nicht der Investor erschließt sich mir nur über das Risiko der Altlasten.

    #12583

    @Adiop, eben es würde zu keinem Vertrag kommen.

    Ich habe nicht gesagt es gebe kein Risiko, ich habe gefragt wenn es ein Risiko gibt warum man solange nichts dagegen gemacht hat, und das sowohl von der städtischen Seite her als auch von den allzu oft präsenten Umweltverbänden.
    Und damit das jetzt endgültig geklärt wird was dort los ist muss die Stadt das in dem Verfahren jetzt halt feststellen lassen was dort los ist.
    Solange sich niemand für das Areal interessiert hat konnte man das wohl aussitzen, und jetzt wo jemand ne Idee hat kommen Fragen ist das Areal überhaupt sicher und dafür nutzbar.
    Sicher kann man den heutigen Entscheidungsträgern der Stadt für die Situation in der Deponie keinen Vorwurf machen, aber in Ihrer Eigenschaft als Verantwortliche der Stadt müssen sie halt auch mit den Problemen leben die die Stadt vor Jahrzehten verursacht hat.
    Sicher ging es damals auch „nur“ ums Geld, so nach dem Motto „der Müll muss weg so billig wie möglich und egal wohin“, und das holt uns jetzt halt ein.
    Verantwortlich machen kann man dafür wohl niemanden mehr, aber falls es Probleme geben sollte gehts halt nach dem Verursacherprinzip und das war wohl dummer weise die Stadt und deren Anwohner.

    Dann hoffen wir mal das die 2,6 mio D-Mark gereicht haben um dort ne tragfähige Sicherung aufzubauen, nicht das man da auch am falschen Ende gespart hat.

    #12584

    ich habe gefragt wenn es ein Risiko gibt warum man solange nichts dagegen gemacht hat

    das Risiko entsteht bzw. erhöht sich in entscheidendem Maße durch die zu erwartenden Baumaßnahmen für den Golfplatz
    deswegen ist es gerade jetzt Thema

    #12585

    Ist schon klar, nur hat die Stadt geglaubt das sich Jahrhunderte niemand für die Nutzung des Areals interessiert und die vielleicht vorhandenen Probleme nie ans Tageslicht kommen.

    Zu gegeben ich war noch nie an der Ecke über die wir hier reden, aber wie präsentiert sich das Areal den jetzt gerade in dem Moment, also was befindet sich darauf, Wiesen oder was auch immer, wenn wiese wie wird die gepflegt garnicht oder mit Rasenmäher, denn ich glaube nicht das dort seit den 90ern das Gras oder Gestrüpp im Wildwuchs präsentiert.

    ich erinnere mich an ne Tv Aufnahme ich glaub von TV Halle da waren Tiere im Hintergrund zu sehen, und da war glaub ich die Untergrundprüfung des Deponie Areals das Thema.
    Hab mir gerade mal das Expose der LMBV zum Areal in Bruckdorf angeguckt, das schließt ja das Gelände wo jetzt die Messe steht mit ein, und die Fläche ist wohl für Gewerbe und Gemischte Nutzung geeignet, und wohl für Stellflächen geeignet, nur müssten die auch durch Baufahrzeuge gebaut werden.
    Nur explizit das Areal Deponie Kanena finde ich bei der LMBV nicht.

    #12589

    @McPoldy,ich habe Dir mal die Google-Map-Aufnahme herausgesucht und da kannst Du erkennen, wo die Vegetation (hell) aufhört, befindet sich die abgedeckte Deponie.http://maps.google.de/maps?f=q&ll=51.462082,12.024686&t=h&output=embed&z=17
    Westlich geht die Deponie bis zur Straße „Alte Schmiede“, nördlich bis an eine Linie die von der Zufahrt von der B6 bis zu dem Sportzentrum (Wasserski) am Hufi reicht. Im Zentrum erkennst du eine dunkle runde Fläche!!

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