Startseite Foren Halle (Saale) Freie Fahrt für Radfahrer auch bei Rot

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  • #167026

    Die MZ schrieb heute, 70 % aller Deutschen gehen bei Rot über die Straße, wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist.
    Für Radfahrer dürfte das auch zutreffen.
    70 % aller Deutschen, das sind ca. 55 Millioen, zu dieser Mehrheit gehöre ich auch.
    Die Gesetze sollten dieser Mehrheit Rechnung tragen.

    #167029

    http://www.huffingtonpost.de/2015/08/05/radfahrer-ampel-nicht-mehr-bei-rot-halten_n_7938702.html Nach diesem Bericht sollte man über freie Fahrt für Radfahrer auch bei Rot an den 5 Ampeln von der Mansfelder Str. über den Knoten46 bis zum Franckeplatz nachdenken. An allen diesen Ampeln ist freie Sicht auf den Autoverkehr und man steht oft unsinnig wegen Rot vor einer leeren Straße.

    Als würde das Rot auch nur einen Radfahrer beeindrucken!
    Anwesende ausgenommen. 😉

    #167032

    >Als würde das Rot auch nur einen Radfahrer beeindrucken! Anwesende ausgenommen. ????

    Auf dem Glauchaer Platz beeindruckt mich das Rot in der Tat nicht. Ich fahre dort einfach Straße. Dort hat man grüne Welle als Radfahrer. Auf dem Franckeplatz fahre ich hingegen einfach rüber, wenn frei ist, mangels Radfahrampeln.

    #167060

    Und zur generellen Treue zu StVO sei nur gesagt, dass Autofahrer hier geschult werden und bei Verstößen die Berechtigung zur Teilnahme am (motorisierten) Straßenverkehr verlieren. Natürlich gibt es hier noch genug Leute, die die Regeln bewusst oder unbewusst missachten aber auf der Seite der Radfahrer existiert fast keine Regulierung.

    Das erlebe ich leider tagtäglich im Straßenvekehr, das sich meistens die Radfahrer aufführen, als würde die StVO für sie nicht gelten.

    Heute erst erlebt:

    – 2 x Radfahrer über den Fussgängerüberweg geradelt (ohne zu gucken)
    – 1 x Radfahrer Rotlicht der Fahrradampel missachtet
    – 1 x Radfahrer Rotlicht der „normalen“ Ampel (keine Fahrradampel vorhanden) missachtet
    – 3 x Radfahrer ohne Licht unterwegs (früh, als es noch dunkel war)

    Autofahrer, die irgendwelche Fehler seitens der StVO waren bis auf 2 Fahrer, die mich in der Regensburger Straße überholt haben, keine Verstöße gesehen.

    #167066

    Was soll diese bor(m)nierte Schwarzweißmalerei? Was du hier behauptest ist schlichtweg Käse, niemand behauptet hier, Radfahrer wären fehlerfrei, nein, es sind auch bloß Menschen.

    Wer von den passionierten Radfahrerhassern würde eigentlich ein Flugzeug besteigen, dessen Pilot statt einer Pilotenausbildung nur einen Pkw-Führerschein und ne Haftpflichtversicherung hätte?

    #167067

    Wenn die Straße frei ist, fahre ich immer bei rot- mit dem Fahrrad. Das Leben ist zu kurz um zu warten bis sich die Farbe ändert. Da können die Law-and-Order-Spießer hier jammern wie sie wollen.

    Ende der Durchsage.

    #167068

    @bormi

    Leider sind das keine Einzelfälle sondern bittere Realität, erlebe solche Szenen tagtäglich mehr oder weniger oft.



    @Osmo

    Das geht solange gut, bis dur mal einer Polizeistreife auffälltst. dann heisst es nämlich 240,- € Bußgeld + 2 Punkte + 1 Monat Führerscheinentzug (falls du einen hast). Die Geldstrafe und die Punkte bekommst du auch ohne Fahrerlaubnis.

    Leider werden Fahrradfahrer und Fußgänger viel zu selten erwischt. Autofahrer werden dagegen bei jedem kleinem Piep angehalten (meiner Meinung nach). Ich bin in den letzten 8 Wochen 3 mal abends angehalten und sollte sogar nen freiwilligen Atemalkoholtest machen. Habe ich auch, da ich mir ja nichts vorzuwerfen hatte und ich tatsächlich jedesmal 0,0 Promille hatte.
    Ich will damit nicht schreiben, das ich fehlerfrei bin, aber ich achte schon auf die StVO und versuche diese einzuhalten.

    #167070

    Ich bin als Autofahrer noch nie angehalten worden (nur 2x in eine Blitzerfalle getappt). Fahre allerdings seltenst nachts. So unterschiedlich können persönliche Eindrücke sein.

    #167071

    @geraldo

    Ich bin auch schon nachmittags angehalten worden. Oder auch früh 4:30 Uhr. Mögen alles Zufälle sein, aber seitdem es diese Polizeireform gab, finde ich, gibt es gerade in den früh- und abends Stunden verstärkt Kontrollen. Was ich persöhnlich auch für gut halte, da eben immer noch viele denken, abends, nachts, früh, ist eh nix los auf der straße, da kann man auch mal getrost auf’s Gas treten.

    #167073

    Wenn Kinder bei Rot an der Ampel warten, verbietet sich das Fahren bei Rot schon wegen der Vorbildwirkung.

    #167108
    #167110

    Guter Artikel? Es ist fast der selbe Müll wie in der huffington post. Liegt wohl an der Quelle.

    Und Wolli, der gute Vorsatz mit nicht vor Kindern weicht doch eh schnell dem Alltag. Viel Spaß beim erklären der Ausnahmen…

    #167114

    Die MZ käut doch nur mal wieder. Ich glaube, in Deutschland gibt es immer mehr, die nur noch ihren Namen tanzen können.

    #167116

    Trotzdem sehr gut und mal eine andere Sicht der Dinge. Wer öfter Fahrrad fährt, versteht ihn.

    #167117

    Eines der wichtigsten Argumente ist der 4. Punkt: Grün ist nur ein Pseudoschutz für Radfahrer und keinesfalls sicherer als bei Rot zu fahren (mit vorher gucken natürlich)

    „Wichtiger noch: Selbst grüne Ampeln schützen Radfahrer nicht vor Unfällen. Jeder Rechtsabbieger ist für Radler eine Gefahr. Es ist daher egal, ob sie bei rot oder grün über die Ampel fahren. „

    #167118

    Es steht nur in der Online-MZ.
    MZ-Abonnent Wolli

    #167119

    Osmo, mit genau dieser anderen Sicht wurde dieser Thread von Wolli eröffnet. Nur dass er die „The Huffington Post“ verlinkt hat.
    Die MZ hat nur das Layout anders.

    #167120

    Was glaubt ihr wie schnell sich das Egoproblem einiger Radfahrer erledigen wird, wenn jeder Verkehrsteilnehmer meint, Regeln gelten nur für die Anderen?

    Knetterwilli: Du immer mit deinen Langtexten. Geh raus in die Welt und beobachte die Realität.

    Es geht doch hier im eine Änderung der Vorschrift, also das Argument kannst du wieder aus dem Zwischenspeicher nehmen. Dass ihr immer alle in so starren Strukturen denkt: Hilfe, ja nichts ändern und bitte nicht die pöhsen Radfahrer irgendwo bevorteilen…

    #167121

    Osmo, mit genau dieser anderen Sicht wurde dieser Thread von Wolli eröffnet. Nur dass er die „The Huffington Post“ verlinkt hat. Die MZ hat nur das Layout anders.

    Ist doch scheiß egal, du Korrintenkacker. Es geht doch um die Sache. Es gibt auch jede Menge DPA- und andere Artikel, die findest du wahrscheinlich in mehr als 20 Gazetten.

    #167122

    Osmo, man sollte eine Diskussion aber schon gelesen haben, ehe man sich an ihr beteiligt.

    #167125

    Ich bin dafür, Radfahrern genau so wie der Straßenbahn absoluten Vorrang zu geben. Schließlich sind sie noch umweltfreundlicher und verbrauchen noch weniger Verkehrsraum als die Funkenkutschen.

    #167132

    Eines der wichtigsten Argumente ist der 4. Punkt: Grün ist nur ein Pseudoschutz für Radfahrer und keinesfalls sicherer als bei Rot zu fahren (mit vorher gucken natürlich)
    „Wichtiger noch: Selbst grüne Ampeln schützen Radfahrer nicht vor Unfällen. Jeder Rechtsabbieger ist für Radler eine Gefahr. Es ist daher egal, ob sie bei rot oder grün über die Ampel fahren. „

    Das ist auch eines der dümmsten Argumente.

    Ja nicht rauchen schützt nicht vor Lungenkrebs. Wer nicht rast kann auch einen Unfall haben. Lässt das einen Umkehrschluss zu? Ich glaube nicht.

    Und die breite Maße wird mit weiteren Sonderregeln sicher nicht unbedingt besser zu Recht kommen. Gerade bei der Vorfahrt reicht es bei einigen gerade für Rechts vor Links ob da die Rote Ampel als Stoppschild beim Rechtsabbiegen hilft? Wenn wenigstens die Mithaftung bei solchen Rotlichtaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer aufgehoben würde aber sicher wird auch das nicht passieren.

    #167143

    Ich gebs auf.

    #167159

    Ich bin dafür, Radfahrern genau so wie der Straßenbahn absoluten Vorrang zu geben. Schließlich sind sie noch umweltfreundlicher und verbrauchen noch weniger Verkehrsraum als die Funkenkutschen.

    Es würde doch schon reichen, wenn bei der Verkehrsplanung die Bedürfnisse eines fließenden Radverkehrs gleichberechtigt berücksichtigt würde. Es wird in Halle fast keine vernünftigen Radwege, auf denen man gleich schnell wie auf der Fahrbahn fahren kann.

    So lange sich das nicht ändert, brauchen sich die üblichen Verdächtigen nicht über Regelübertretungen von Radfahrern aufregen. Da diese BlechdosenvertreterInnen auch noch jede Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur vehement bekämpfen, nehmen sie sich jedes Recht hier irgendwas zu dem Thema zu sagen.

    #167164

    Wenn in der Wüste eine Ampel auf Rot steht, die Grünphase wegen Defekt nicht kommt und weit und breit kein Auto zu sehen ist, dann würden einige Forumschreiber an dieser Ampel eher verdursten als bei Rot zu fahren.

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