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jolanta.
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15. Januar 2014 um 11:56 Uhr #82061
nun ist es beschlossen:
Beschlossene Sache: neues Finanzamt kommt in das Loch an der Spitze
15. Januar 2014 um 12:27 Uhr #82062„Finanzamt kommt in das Loch an der Spitze“
Solange wie es nicht aus dem Loch rausragt, wäre ja alles in Ordnung. Aber es bleibt dabei: In Sichtachse zum historischen Hallmarkt ein Finanzamt zu betonieren, ist schon sehr einfallslos.
15. Januar 2014 um 12:52 Uhr #820671. Lieber ein Loch als ein Finanzamt am Hallmarkt.
2. PPP-Projekte kommen uns teuer zu stehen.
3. Bei dem derzeitigen Zinsniveau sollte man selber finanzieren statt ppp.Stimme hier voll mit den Linken überein.
15. Januar 2014 um 12:52 Uhr #82068„Allerdings dürfte der neue Standort nicht wesentlich sicherer vor Hochwassern sein.“
Man würde da wie man so sagt, vom Regen in die Traufe kommen!!!
Das Beispiel „MMZ“ läßt grüßen.Ohne die Vorlage einer Hochwasserkonzeption dürfte hier keine Bautätigkeit stattfinden.
15. Januar 2014 um 13:41 Uhr #82076Hallo Leute, war doch klar das Fa. Papenburg hier mitmischt. Die haben doch das Gelände nicht umsonst erstanden um dann Unkraut wachsen zu lassen. Stellt sich die Frage wie das Loch ausgefüllt werden könnte und welche Architektur hier angewendet werden soll. Über 13 Jahre hatte man Zeit. Vielleicht wäre es auch gut gewesen und das Loch zu verfüllen und bisschen grün einzubringen. Das wird bestimmt noch lustig. Ich bin gespannt. 😉
15. Januar 2014 um 14:33 Uhr #82079Man fragt sich doch das eine oder andere Mal, wo die Entscheidungsträger eigentlich ihr Hirn gelassen haben. Mit Vernunft ist diese Entscheidung nicht zu erklären.
15. Januar 2014 um 15:16 Uhr #82084Absolut unverständlich in Zeiten falscher Sparkonzepte der Landesregierung und vielfältiger Kritik an PPP.
Nach wie vor stimmt der alte Grundsatz: Wir haben kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem!
Eine der größten baulichen Enttäuschungen unserer Zeit wird uns nun regelmäßig daran erinnern, dass man sich seitens der Regierung von diesem Grundsatz auch künftig nicht leiten lassen wird.15. Januar 2014 um 15:56 Uhr #82089Endlich passiert dort was! Kenno, nur zur Erinnerung: Während des Juni-Hochwassers sind die Händel-Halle und die Tiefgaragen nicht abgesoffen. Es ist vom Glauchaer Platz Wasser in eine Tiefgarage geflossen, der unterirdische Baukörper der Garage hat dem Hochwasser standgehalten. Im Übrigen ist am „Loch“ eine ständige kontrollierte Wasserhaltung. Aber das weißt Du ja.
15. Januar 2014 um 16:05 Uhr #82091
AnonymWie füllt man in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes, praktisch mitten im Zentrum der Stadt, ein jahrelang brachliegendes Baugrundstück?
Kreative Macher waren da am Werk. Natürlich kann diese Immobilie nur ein Finanzamt sein! Was hätte denn sonst dort gebaut werden sollen? Ich bin mir sicher, daß dadurch die Innenstadt wesentlich aufgewertet wird.
15. Januar 2014 um 16:11 Uhr #82092http://imagizer.imageshack.us/v2/800x600q90/23/roxc.jpg
Wie das vorstehende Bild zeigt, war es sehr knapp.
Aber eine ständige Wasserhaltung im Loch kann im Extremfall „Jahrhundert-Hochwasser“ auch die Flutung nicht verhindern, wie das unrühmliche Beispiel „MMZ“ gezeigt hat.15. Januar 2014 um 16:35 Uhr #82104Erster Beitrag von @fahrenheit:
“Der Politikwissenschaftler Harold Dwight Lasswell definierte Korruption als destruktiven Akt der Verletzung des allgemeinen Interesses zu Gunsten eines speziellen Vorteils in einer Position öffentlicher oder ziviler Verantwortung.Korruption bezeichnet Bestechlichkeit, Bestechung, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung.” Wiki Korruption.
Gut das man eine Pseudoausschreibung hatte die zugeschnitten wurde. Kein Wunder das man Kürzungen bei der Hochschulpolitik und Kultur machen muss. Irgendwie muss man ja die PPP Projekte bezahlen. Hoffentlich klappt das genauso gut wie in Burg bei der PPP JVA. Und Gratulation an Papenburg, man muss wirklich viel Einfluss haben um so eine Nummer durchziehen zu können.15. Januar 2014 um 16:37 Uhr #82105@kenno, dein Bild scheint noch vor der Wasserwelle aufgenommen wurden zu sein:
15. Januar 2014 um 17:01 Uhr #82112@Enrico,
das ist richtig und vielen Dank für dein Bild, welches dem HW-Scheitel näher kam, der auf meinem Bild nur an den vernäßten Sandsäcken zu sehen war.PS.: kannst du uns mal erklären, wie man die Bilder ohne Link in das Forum stellen kann?
15. Januar 2014 um 17:04 Uhr #8211316. Januar 2014 um 07:55 Uhr #82178weiß jemand, wie der bau aussehen soll???
16. Januar 2014 um 08:06 Uhr #82179So ähnlich wie die Zentrale der NSA.
16. Januar 2014 um 08:44 Uhr #82181Na, vielleicht wird man dann in 50 Jahren ja einsehen, was für ein Fehler es war, so einen Klotz in die Altstadt zu setzen, und stattdessen die historische Bausubstanz zumindest in ihren räumlichen Dimensionen wiederherstellen. In Frankfurt am Main ist man da schon weiter.
16. Januar 2014 um 09:29 Uhr #82187Papenburg lebt halt von der öffentlichen Hand in den Mund.
16. Januar 2014 um 09:55 Uhr #82191
AnonymEin hübscher Entwurf. Ich bin aber etwas überrascht über die doch recht feingliedrige Fassade. Hätte echt gedacht, daß sie wesentlich nüchterner daher kommt.
Interessant finde ich auch einige Anmerkungen von Wiegand dazu. Sinngemäß meinte er, daß dies „Ein guter Tag für Halle“ wäre, oder das es gut ist, daß da „endlich gebaut wird“.
Eine Bereicherung für die Innenstadt ist das Amt definitiv nicht. Das Ding hätte auch in Neustadt oder Silberhöhe gut hingepasst. Im Grunde ist es völlig wurscht wo es steht, denn mit Freude geht sowieso kaum jemand rein. Das Loch wird nun mit einem Riesenbetonklotz verfüllt, welcher auch noch so deutlich zu sehen ist. Beton verklappen, kann man auch dezenter machen.
16. Januar 2014 um 10:27 Uhr #82198Da es sich um das Finanz“amt“ handelt, muss es doch möglich sein, vom „Loch“ aus nach unten zu bauen. 😀
16. Januar 2014 um 10:33 Uhr #82200Also ich kann mir auch schöneres als ein Finanzamt an diesem Platz vorstellen aber schlechter als der 10. Edeka ist es sicher auch nicht.
Ich wollte gerade positive Aspekte zum PPP schreiben aber 61 Millionen? Für ein Finanzamt? Und die Renovierung der Scheibe C ist mit 15 Mio.(wie ich hier gelesen hatte) zu teuer? Scheitert es bei der Kommunikation in der Regierung oder verwirren die vielen Nullen die Verantwortlichen? Selbst wenn man jedes Jahr eine Million Euro zum Betrieb bräuchte wäre man billiger und hätte eine eigene Immobilie.
16. Januar 2014 um 11:43 Uhr #82204dafür kann die Staatskapelle aber ewig spielen.
16. Januar 2014 um 12:15 Uhr #82205…ja die Ewigkeit wäre dann 6 Jahre und einige Tage lang.
16. Januar 2014 um 20:02 Uhr #82240In Geschichtsbetrachtungen taucht immer wieder die Frage auf: „Wie konnte so etwas passieren? “ , „Hat denn das keiner gesehen? “ „Warum hat keiner etwas unternommen? “ , Wer trägt die Verantwortung?“
Allein in diesem Forum scheint es viele zu geben, die mal wieder die Notwendigkeit zur Hinterfragung dieser merkwürdigen connection sehen! Wollen wir nicht überlegen was man tun kann?
17. Januar 2014 um 14:08 Uhr #82315Lieber Kalle, deine letzte Frage ist fast schon anrührend, weshalb ich nochmal antworte.
Klar kann man was machen. Man müsste eine Gegenconnection installieren. Will man aber wahrhaftig bleiben, dürfen die einzelnen Zahnräder dann nicht mit Geld und aussichtsreichen Pöstchen versehen werden. Und genau das ist das Problem. Finde in dieser Gesellschaft noch Menschen, die ihre Arbeit allein zum Wohle der Allgemeinheit bestreiten. Je höher du kommst, umso schwerer wird’s.
Im Ergebnis bleibt uns nichts weiter übrig, als medial den Finger immer wieder in die Wunde zu legen. Und das ist schon mehr, als die meisten Menschen zu leisten bereit sind.
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