Startseite Foren Halle (Saale) Die Wehrpflicht ist ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert

Dieses Thema enthält 59 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  fractus vor 1 Monat, 1 Woche.

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  • #321287

    Ich korrigiere auf 12

    #321289

    Ja gewiss, offenbar zu wenig, wenn man sich die „Leerstellen“ im System der Pflege ansieht. Und die sollen nun mit noch mehr Geringverdienern oder Taschengeldjobs gedeckt werden? Na dann mal zu… Ich möchte solche „Pflichtjahmädeln“ nicht unterworfen sein…

    Und zur Berufswahl: das kann man getrost auch in den letzten zwei Schuljahren schon vorbereiten. Ansonsten ist das Pflichtjahr wohl eher dann eine Berufsabschreckung, wie es übrigens teilweise auch die Produktive Arbeit der Schüler in der DDR war…
    Und wie sieht es überhaupt mit dem Zwangsarbeitsverbot aus, das diese Bundesrepublik so postuliert? Über die „Zwangsarbeit“ im Knast der DDR ist man ja sooo entrüstet… was hätte die „neue“ Variante dagegen besser (wie auch dem Reichsarbeitsdienst)?

    #321294

    Und selbstverständlich haben ja diese blutenden Menschen dann bereits vor Ihrer neuen Dienstpflicht in der Regel ein fast kostenlose Bildungszeit von ein paar lächerlichen Jahren erlebt

    Gute Idee. Dann sollen Gynasiasten länger dienen als Hauptschüler. Wer sitzen bleibt, bekommt einen Monat Zwangsarbeit draufgeschlagen.

    #321305

    Man sollte UTP (Unterrichtstag in der Produktion) wieder einführen. Der ist zwar nicht für Pflegetätigkeiten geeignet, aber immerhin erfahren die Schüler, was in einem Beruf auf sie zukommt.
    Und Pflegeberufe sollten so bezahlt werden, das die, die das werden möchten, das auch werden und nicht wegen besserer Bezahlung einen anderen Beruf wählen.

    #321306

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welcher Arroganz eine ältere Generation versucht, die jüngere zu maßregeln und zu erziehen.

    #321308

    teu

    Der bisher höchste Etat der Bundeswehr lag 2017 bei 37,0 Mrd. Euro.
    Und sie kann nicht einmal unser Land verteidigen.
    Was also kostet 37 Milliarden Euro?
    Die Einführung von Uniformen für schwangere Soldatinnen kann nicht soviel gekostet haben.
    Und, brauchen wir unbedingt schwangere Soldatinnen?
    Ich denke, wir brauchen nicht mal Soldaten.
    Nehmen wir also die 37 Milliarden und stecken sie in Bildung z.B.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  teu.
    #321312

    Gute Idee. Dann haben wir aber noch immer zu wenige Arbeitskräfte, nicht nur in der Pflege.

    #321313

    Wir brauchen ein Zuwanderungsgesetz.

    #321329

    Erstmal brauchen wir ausgewogene Bezahlung. Dann kommen die Zuwanderer auch so. Ansonsten schauen die sich mal um, wie bei der AWO in Thüringen passiert, und sind nach vier Wochen weg, in Frankreich oder GB…

    #321331

    Der bisher höchste Etat der Bundeswehr lag 2017 bei 37,0 Mrd. Euro.
    Und sie kann nicht einmal unser Land verteidigen.
    Was also kostet 37 Milliarden Euro?
    Die Einführung von Uniformen für schwangere Soldatinnen kann nicht soviel gekostet haben.
    Und, brauchen wir unbedingt schwangere Soldatinnen?
    Ich denke, wir brauchen nicht mal Soldaten.
    Nehmen wir also die 37 Milliarden und stecken sie in Bildung z.B.

    Deine russischen Kameraden haben gezeigt, dass wir aktuell eher deutlich zu wenig ausgeben. Sollten die Russen irgendwann keine Länder mehr in Europa annektieren, können wir vielleicht auch mal wieder etwas abrüsten.

    #321332

    Na seltsam, daß das so in der Schweiz und Österreich nicht gesehen wird. Haben die weniger Angspsychosen? Oder nur bessere Ärzte?

    Und welche Länder(!) in Europa sind derzeit annektiert??

    #321339

    Und welche Länder(!) in Europa sind derzeit annektiert??

    Annektiert wäre da zunächst das Kosovo. Geschehen durch verschiedene Nato-Staaten, inkl. der BRD. Der Kosovo ist zwar kein ganzes Land, ist aber kriegerisch und völkerrechtswidrig aus dem serbischen Staat herausgelöst worden. Eine völkerrechtliche Legitimation für die Unabhängigkeit, wie er z.B. der Volksentscheid auf der Krim dargestellt hat, fehlt aber bislang.
    Annektiert wäre da auch noch Süd-Zypern, hier durch den Nato-Staat Türkei ebenfalls durch Krieg.

    #321340

    Süd-Zypern,

    natürlich Nord-Zypern. Die Hitze hier lässt einen ja jegliche Orientierung zwischen Norden und Süden verlieren.

    #321341

    teu

    Deine russischen Kameraden haben gezeigt, dass wir aktuell eher deutlich zu wenig ausgeben. Sollten die Russen irgendwann keine Länder mehr in Europa annektieren, können wir vielleicht auch mal wieder etwas abrüsten.

    Russland gibt für das Militär 69,2 Milliarden US-Dollar aus(2016).
    Das sind rund 60 Milliarden Euro.
    Ich muss dir hoffentlich nicht erklären wie groß Russland ist, also sieben Zeitzonen etc. pp. ?
    Deutschland ist Teil einer Halbinsel im Nordatlantik.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  teu.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  teu.
    #321381

    Eine völkerrechtliche Legitimation für die Unabhängigkeit, wie er z.B. der Volksentscheid auf der Krim dargestellt hat, fehlt aber bislang.

    Der Volksentscheid, der war gut. Der war so demokratisch wie die drecks DDR der noch immer ewig gestrige nachtrauern.

    #321395

    Vorsicht nix idee, Dreckschleudern haben wir genug.

    #321588

    auch der Spiegel rechnet mittlerweile die volkswirtschaftliche Unsinnigkeit von einem Zwangsdienst vor:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/dienstpflicht-wieso-ein-pflichtjahr-der-wirtschaft-schaden-wuerde-a-1222537.html

    Auch wenn die Rechnung im Detail etwas anders aufgezogen ist, kommt der Spiegel zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Diskussion im Thread hier. Beim Spiegel wird der individuelle Verdienstausfall für den Zwangsdienstleistenden auf etwas mehr als durchschnittlich 50.000€ taxiert.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  fractus.
    #321596

    auch der Spiegel rechnet mittlerweile die volkswirtschaftliche Unsinnigkeit von einem Zwangsdienst vor:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/dienstpflicht-wieso-ein-pflichtjahr-der-wirtschaft-schaden-wuerde-a-1222537.html

    Auch wenn die Rechnung im Detail etwas anders aufgezogen ist, kommt der Spiegel zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Diskussion im Thread hier. Beim Spiegel wird der individuelle Verdienstausfall für den Zwangsdienstleistenden auf etwas mehr als durchschnittlich 50.000€ taxiert.

    Du wirst ja noch zum Kapitalisten, moralisch wie immer sehr flexibel. Verlass ist wohl nur auf den inhaltlichen Fehler, komisch das es mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter nicht geklappt hat.

    #321606

    In einem Kreis von Freunden kam die Disskusion über einen Pflichtdienst wieder auf.
    Eine Begründung war das der technische Stand der Bundeswehr (z.B. Drohnen, künstliche Intelligenz, ferngesteuerte Fahrzeuge…) nicht ausreichen mit einer auf 1 Jahr ausgelegten Ausbildung die technischen Kenntnisse zu erreichen um den Dienst zu erfüllen.

    Diese schon in Teilen bestehende Schreckensszenario eines High-tech
    Waffenarsenals bewegt mich gerade dazu auf eine Wehrpflichttruppe zumindestens in Teilen zu bestehen , die sich quer aus der Gesellschaft rekrutiert. Aus eigener Erfahrung kann man sagen das mitdenkende Soldaten aus der „Mitte“ der Gesellschaft eher nicht gewissenlos rumballern u. auch den Grundsatz einer „Verteidigung“ des Landes oder der EU nicht anders verstehen wissen oder aufweichen wollen (Thema: Hindukusch).

    Söldnerarmeen a la Fremdenlegion oder Beufsarmeen (stehendes Heer) sind immer in einer Demokratie kritisch zu betrachten.

    #321620

    Mit einem Zwangsdienst wird man solcher Dinge schon ohnehin nicht Herr. „Soldaten aus dem Volk“ machen unter Umständen dann wenig, gar nix oder völlig entgegengesetztes. Weil sie eben dazu gezwungen werden. Und der erst Schuss scharf ist unter Umständen in die eigene Richtung abgefeuert…
    Nach „außerhalb“ wird man die dann wohl nicht „exportieren“ können…

    #321628

    Im Zeitalter der Spassgesellschaft erscheint mir eine allgemeine Dienstpflicht von einem Jahr sinnvoll zu sein, ich befinde mich damit in der Mehrheit der Bevölkerung.
    https://www.mz-web.de/politik/grosse-mehrheit-fuer-allgemeine-dienstpflicht-31093708

    #321629

    Ach wolli, wo lebst du denn noch? Sowas hat doch keinen Bestand, wenn man es nicht mit Sanktionen und Strafen durchdrücken kann. Und solange es unsere Kuscheljustiz mit dem Dudu-Finger gibt, wird das auch nicht geändert. Wir sind ja nicht mehr in einer Diktatur. Jetzt regiert nur das Geld, oder um beim Vater Marx (Geburtstag diesjahr!)zu bleiben: Waren tauschen sich zu ihrem Wert aus, auch die Ware Arbeitskraft (zit. Grundlagen der Politischen Ökonomie)
    Wenn das nicht gegeben ist, sind wir wieder beim Reichsarbeitsdienst.

    #321637

    Wie wäre es denn mit einer Fremdenlegion aus arabischen Söldnern?

    #321643

    Habt ihr mal dran gedacht, dass der Wehrdienst auch andere Effekte hat? Felix Krull meinte dazu bei der Musterung, dass der Wehrdienst seine Gesundheit kräftigen könnte ( 🙂 herrlich Horst Buchholz bei der Musterungsszene!) Ich denke da eher an einen schlechten Notendurchschnitt beim Abschluss von Sekundarschülern 10. Kl.( über 3,2), auf den Tullner noch stolz (!) ist und die mangelhafte Disziplin
    in den Schulen.
    Ich denke, dass eine Wehrpflicht für Bildung und Erziehung durchaus förderlich sein könnte und die junen Menschen zu mehr Disziplin und Verantwortungsbewusstsein erziehen könnte.
    So, nun könnt ihr mich ‚runermachen, weil ich eine Wehrpflicht begrüßen würde!

    #321644

    Wir halten noch was von Disziplin, liebe Elfriede, die jungen Selbstverwirklicher nicht, die sind mit den 68ern dabei, unser Land zu ruinieren.

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