Nach Zwischenrufen bei Merkel-Rede: möglicherweise Konsequenzen für Chemie-Professor

26. Januar 2016 | Politik | 37 Kommentare

„Keine Experimente CDU“ – mit diesem Plakat sowie Zwischenrufen hat ein Chemie-Professor der Hochschule Merseburg eine Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Einweihung des neuen Fraunhofer-Instituts unterbrochen. Er habe Angst um seine Kinder, meinte der Mann.
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Der Auftritt könnte für ihn nun juristische Konsequenzen haben. Dies prüft die Hochschule Merseburg, bei der er angestellt ist. Entsprechende Schritte prüft die Hochschule. „Die persönliche und private Einstellung zu politischen Fragen muss respektiert werden, auch wenn ich sie nicht teile“, so Rektor Jörg Kirbs. Von der Rede des Professors distanziere man sich. „Die persönliche und private Einstellung zu politischen Fragen muss respektiert werden, auch wenn ich sie nicht teile. Der Professor war jedoch in seiner Eigenschaft als Angehöriger der Hochschule Merseburg und nicht als Privatperson zur Veranstaltung eingeladen“, macht Kirbs deutlich. „Sein Zwischenruf hatte weder etwas mit dem Anlass der Veranstaltung noch mit dem Inhalt der Rede der Bundeskanzlerin zu tun. Mit diesem Auftritt hat er Professor das Gastrecht des Fraunhofer-Instituts missbraucht und dem Ansehen der Hochschule enorm geschadet.“ Dieses Verhalten werde man nun aufarbeiten.

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