Verbraucher mußten wieder tiefer in die Tasche greifen

11. April 2017 | Nachrichten | Keine Kommentare

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, betrug der Anstieg des Verbrau-cherpreisindex im März 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat 1,5 Prozent.  Gegenüber Februar 2017 stieg das Preisniveau durchschnittlich um 0,4 Pro-zent auf einen Indexstand von 109,2 (2010 = 100).  In den Hauptgruppen Nahrungsmittel, alkoholfreie und alkoholische Getränke so-wie Tabakwaren verteuerten sich die Preise im März um über 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.  Unter den Brot- und Getreideerzeugnissen stieg das Preisniveau für Brot und Bröt-chen um 3,5 Prozent, wobei sich Brot stärker verteuerte als Brötchen. Deutlich teurer wurden frischer oder gekühlter Fisch bzw. Fischfilets (+ 10,7 %). Der Trend zu Preissteigerungen bei Speisefetten und -ölen (+ 17,0 %) setzte sich auch im März fort, wesentlichen Einfluss hatten steigende Preise für Butter. Neben Butter verteuerten sich im Jahresverlauf auch Milchprodukte; so stieg das durchschnittli-che Preisniveau für Vollmilch um mehr als 7 Prozent, für Joghurt um über 8 Pro-zent und auch Speiseeis war über 5 Prozent teurer.  Nach dem deutlichen Preissprung für Gemüse im letzten Monat entspannte sich die Situation im März etwas, allerdings war frisches oder gekühltes Gemüse (ohne Kartoffeln) noch über 9 Prozent teurer als im Vorjahr.  Für Kakao und Kakaopulver stieg das durchschnittliche Preisniveau um knapp 14 Prozent, für Kaffee war im Schnitt 4,6 Prozent mehr zu zahlen.  Im Vorjahresvergleich erhöhte sich das Preisniveau im Bereich Verkehr um 4,3 Prozent. Maßgeblichen Einfluss hatte die Entwicklung für Kraftstoffe (+ 14,6 %) mit Preissteigerungen bei Diesel um knapp 17 Prozent und für Benzin um mehr als 14 Prozent. Wer ohne Kraftstoff auf einem neuen Fahrrad unterwegs sein wollte, musste mit um 3,6 Prozent höheren Preisen als im Vorjahr rechnen.  Der Saisonwechsel für Bekleidung und Schuhe zeigte sich an dem um mehr als 8 Prozent gestiegenen Preisen gegenüber dem Vormonat. So verteuerten sich Bekleidungsartikel für Damen um 10,5 Prozent, für Kinder um 8,3 Prozent und für Herren um 7,9 Prozent. Für Kinderschuhe zogen die Preise um 7,2 Prozent, Da-menschuhe um 5,1 Prozent und für Herrenschuhe um knapp 3,9 Prozent an.

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