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Dieses Thema enthält 113 Antworten und 21 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Jotemes vor 18 Stunden, 54 Minuten.

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  • #261340

    Bei „Sags uns einfach“ wird über die Waschbärenplage in Gartenanlagen berichtet und um Abhilfe gebeten:
    “ In mehreren Gartenanlagen, Küttener Weg und Unser Garten um nur 2 zu benennen, im Norden der Stadt Halle treiben mehrere Waschbärfamilien ihr Unwesen. Diese Tiere mögen possierlich anzusehen sein, richten aber immensen Schaden an und haben keine natürlichen Feinde in Europa. Gibt es hier nicht die Möglichkeit einen Jäger loszuschicken der sich auf deren Fährte machen kann. Oder man könnte ja auch Lebendfallen aufstellen. Hierbei sollte beachtet werden das die Tiere nicht an anderer Stelle ausgesetzt werden (Problemverlagerung). Vielleicht wäre es auch gut hier mitzuteilen welche Fangmöglichkeiten man selber hat um den Waschbären irgendwie Herr zu werden.“

    Ich kann da die Anschaffung einer Waschbärenfalle für 60-80 Euro empfehlen, man kann sie natürlich auch selber bauen..

    #261363

    Ja und dann? Wieder in die Freiheit entlassen ist ja wohl mehr so ein St. Florians-Prinzip…
    ich würde aber plädieren, die Saale als natürliche Grenze zu setzen; Franzigmark ist möglicherweise ein geeignetes Refugium, zumal ja dort sowieso der Naturschutz ansässig ist…

    #261365

    Fangen wir mit der Jagd im Zoo an?

    #261366

    Machmal betteln die sogar nach Eis !
    Süüüüüüüüüüüüüüüüß !

    #261367

    Und manchmal ist auch ein ganzer Müllcontainer voll damit !

    Putzig, wie die einer nach dem anderen hochkommen . 🙂

    https://www.youtube.com/watch?v=fLn_mcj_qWE

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 2 Monate von  Jotemes.
    #261369

    und wenn erstmal die Killerkaninchen kommen , dann ….

    #261371

    Ach du lieber Gott, das sind ja mehr als Mücken an der Saale.

    #261372

    und wenn erstmal die Killerkaninchen kommen , dann ….

    <iframe src=“https://www.youtube.com/embed/LMEmBp9MnIY?feature=oembed“ allowfullscreen=““ frameborder=“0″ height=“281″ width=“500″></iframe>

    Noch ne Frage: Sind das eventuell religiöse Tiere oder nur Osterhasen?

    #261374

    Anonym

    Womöglich haben eher die Waschbären eine Menschenplage.

    #261379

    Die Grünen schreien auf, wenn der Mensch tatsächliche oder eingebildete Fledermäuse bedroht. Dass die Waschbären die Graureiherkolonie in Kollenbey vernichtet haben hört man von ihnen nicht. Gibt es überhaupt ein Statement der Grünen zur Waschbärinvasion? Oder eine Meinung zur Vernichtung von Nestern der Uferschwalben?

    #261382

    Wahrlich eine Plage.
    Aber, Jotiiii, ich finde sie ehrlich gesagt auch so süüüß! Sie ähneln dem roten Panda und der ist auch soooo süüüß!
    Schimpft jetzt nicht mit mir, bitte!!!!

    #261383

    Die Grünen schreien auf, wenn der Mensch tatsächliche oder eingebildete Fledermäuse bedroht. Dass die Waschbären die Graureiherkolonie in Kollenbey vernichtet haben hört man von ihnen nicht. Gibt es überhaupt ein Statement der Grünen zur Waschbärinvasion? Oder eine Meinung zur Vernichtung von Nestern der Uferschwalben?

    In den Ländern, wo die Grünen regieren und das Jagdrecht den Abschuss erlaubt, erübrigt sich deine Frage. Im Übrigen sei den Grünen auch mal etwas dankbar, dass du so alt geworden bist.

    #261394

    Die Grünen schreien auf

    Quelle?

    #261395

    SfK: „Im Übrigen sei den Grünen auch mal etwas dankbar, dass du so alt geworden bist.“

    falsch,

    trotz der Grünen,

    das lässt mich und viele andere hoffen

    zum Thema:

    Waschbären stellen eine zunehmende, sagen wir mal Belästigung für den Menschen dar und zerstören Teile der Natur z. B. durch das Plündern von Gelegen. Sie haben keine natürlichen Feinde, wie so häufig bei Neozoen.

    Allen, die diese Tiere ach so possierlich finden, genau wie die Bisamrattenfütterer usw. wünsche ich von Herzen die Heimsuchung durch eine Waschbärenfamilie.

    #261396

    Aber Heiwu, über die Waldschlösschenbrücke wurde doch genug publiziert. Du brauchst Internet in der Küche.

    #261399

    Ahhhh. Dann waren wohl die Richter alle Grüne und habe ihren Aufschrei gleich in praktische Münze umgesetzt?

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/waldschloesschenbruecke-teilweise-rechtswidrig-a-1103125.html

    #261402

    „Tempolimit vor Aufhebung
    „Wenn wir keine Kleine Hufeisennase nachweisen können, wird das Tempolimit aufgehoben“, wies Dresdens Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhart Koettnitz auf eine Folge des Urteils hin.“ (DNN)

    #261405

    Waschbären haben keine Schonzeit. Wenn einer in der Falle sitzt, den Kreisjägermeister anrufen, der erledigt ihn weidgerecht.

    #261410

    Waschbären wurden von mir persönlich auch schon am Eselsbrunnen gesichtet. Es ist kein Problem der Randgebiete der Stadt.

    Ist der Waschbär ein Problembär? Werden wir ihn durch Bejagung los?

    Beides muss ich mit Nein beantworten. Das einzige was eine Waschbärenpopulation nennenswert in Gefahr bringt ist eine Staupe Epedemie.

    Man sollte, ehe man hier in blinden Aktionismus verfällt und dem Jägerlatein der Jägerschaft erliegt, mal in die Regionen schauen, in denen man mit Waschis schon viel Erfahrung hat.
    Rund um Kassel beispielsweise. Kassel ist Waschbärenhauptstadt Europas.
    Dort hat man über viele Jahre den Waschi erforscht. Mittlerweile wird er dort auch kaum noch bejagt. Warum?
    In den Regionen, wo der Waschbär intensiv bejagt wird, sind die Weibchen eher Geschlechtsreif und bringen mehr Würfe und pr Wurf auch mehr Tiere zur Welt. Dazu sind die „jungen Wilden“ agressiver, als dort, wo man den Waschbär in Ruhe lässt und sich die Altersstrukturen natürlich herausbilden können.

    Die Besatzdichte ist im Übrigen in beiden Gebieten gleich. Es gibt im bejagten Gebiet wie auch in Gebieten, wo die Jagd nicht erfolgt exakt die gleiche Dichte der Tiere. Mit eben jenem oben genannten Unterschied, daß dort wo der Jagddruck hoch ist, viele agressive Jungtiere die Gegend unsicher machen, während sie dort wo keine Jagd erfolgt eher unauffällig sind.

    Gegen Waschbären helfen in den Problemregionen ausschließlich konsequente Maßnahmen der Absicherung.
    Dort wo er kein Futter in der Mülltonne findet und seine Aufstiegshilfe nicht funktioniert, weil beispielsweise seine Aufstiegshilfe (Regenrinne) in einer Höhe von ca 2m mit einem glatten Blech oder Acrylplatte nicht mehr überwindbar ist, oder ihm gar einen Stromschlag versetzt (Weidezaungerät), da wird er sich nicht heimisch fühlen und sich trollen.
    Dazu muss man die Bäume, welche in der Nähe des Hauses sind, massiv zurückschneiden, Waschis kommen gerne über die Äste aufs Dach.
    Katzen/Hundeklappen und Futter für freilebende Katzen im Napf auf der Terrasse sind eine Einladung zum gedeckten Tisch für den Waschi.

    Lebendfallen fangen Waschis…und dann? Wohin mit dem Tier?
    Eine einfache Tötung des Kleinbären ist dem Hausbesitzer laut Tierschutzgesetz so nicht erlaubt, es ist ja ein Wirbeltier…

    Vorsicht mit Waschikot, da wimmelts oft von Parasiten. Gefährliche Bandwürmer inclusive.
    Wir müssen uns mit den Waschis arrangieren, egal wie viele Schießwütige Jäger wir auf ihn hetzen, los werden wir ihn nicht mehr. Im Gegenteil, da wo intensiv geschossen wird, da wird er sich umso stärker vermehren.

    #261412

    Von den Wölfen ist wohl keine merkbare Dezimierung der Waschbären zu erwarten. Zumal ich gehört habe, dass sie zu Veganern umerzogen werden sollen.

    #261422

    @farbi: bitte den direkten Zusammenhang zwischen Waschbären, „schreienden Grünen“ und Waldschlößchenbrücke erläutern. Danke.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 2 Monate von  hei-wu.
    #261451

    „Lebendfallen fangen Waschis…und dann? Wohin mit dem Tier?
    Eine einfache Tötung des Kleinbären ist dem Hausbesitzer laut Tierschutzgesetz so nicht erlaubt, es ist ja ein Wirbeltier“

    Ich habe es bereits geschrieben.

    #261466

    Aber umsiedeln jenseits der Saale, Franzigmark…

    #261469

    Noch ne Frage: Sind das eventuell religiöse Tiere oder nur Osterhasen?

    Schlimm wird es, wenn diese potentiell gewaltbereiten Tierchen sich spontan radikalisieren.

    #261690

    Die Stadtverwaltung hat geantwortet, aber was man machen soll, wenn man einen Waschbär gefangen hat, wird nicht mitgeteilt.

    „Vielen Dank für diesen Hinweis. Das Vorkommen von Waschbären in Gartenanlagen ist allgemein bekannt. Die zwei beispielhaft aufgeführten Gartenanlagen sind der Stadtverwaltung seit längerem bekannt. Durch die Gartenanlage „Unser Garten“ wurde bereits in Absprache mit der Unteren Jagdbehörde eine Falle angeschafft und es wurden auch schon mehrere Waschbären gefangen. Die Mitglieder der Gartenanlage „Am Küttener Weg“ konnten sich zu diesem Schritt noch nicht entschließen. Gartenanlagen sind grundsätzlich keinem Jagdbezirk zugeordnet, d.h. diese haben den Status eines befriedeten Bezirkes. In befriedeten Bezirken ruht die Jagd. Der Gesetzgeber hat jedoch den Eigentümern oder Nutzungsberechtigten ein „Notwehrrecht“ eingeräumt.

    Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihren Gartenvorstand zuwenden. Der Gartenvorstand kann sich selbstverständlich mit diesem Problem zwecks Beratung an die Untere Jagdbehörde beim Fachbereich Sicherheit wenden.

    Weiterhin möchten wir folgende Hinweise geben:
    Jeder Gartenbesitzer sollte stets darauf achten, dass kein zusätzliches Futterangebot durch wegwerfen von Lebensmitteln entsteht, Komposter sollten verschließbar sein und überreifes Obst umgehend aufgesammelt werden. Damit werden Futterquellen für die ungebetenen Gäste vermieden. Auch sollten Gartenbesitzer darauf achten, dass Schuppen und Gartenlauben keine Unterschlupfmöglichkeiten für Waschbären bieten. Futterstellen für Haustiere sollten stets weggeräumt werden und bei genehmigten Katzenfutterstellen sollten ebenfalls Futterreste entfernt werden.“

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