Startseite Foren Halle (Saale) Untreue-Prozess gegen OB Wiegand: Urteil frühestens im Januar

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  • #128203

    Der Untreue-Prozess gegen Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand zieht sich noch länger hin. Nach Angaben des Landgerichts sei zum morgigen Verhandlun
    [Der komplette Artikel: Untreue-Prozess gegen OB Wiegand: Urteil frühestens im Januar]

    #128205

    @lost&found: deine Texte kommen mir manchmal vor, wie der Gesang der Loreley. (Ich weiß nicht, was soll es bedeuten)

    #128206

    Der Text liest sich wie aus einer Übersetzung von google translate. Ich hoffe nicht, dass er auch so spricht.

    #128207

    Kein Weihnachtsgeschenk für die Koalition der Verlierer!
    Auf dem Wunschzettel kann man ja die Traumwahlergebnisse festhalten. 🙂
    Oder schon mal üben und sich die Rosinen aus der Stolle picken.

    #128208

    „lost&found
    Aber dann kommt ein unbefleckt Roter!?“

    Meinst Du jetzt Herrn Erben?
    Die werden doch nicht noch mal den Chef des Arbeitsamtes aufstellen? 😉

    #128209

    Doch noch Sabbel in den Zeugenstand?

    #128210

    Na dann: Frohe Weihnachten Bernd!

    #128213

    Roederberg, der OB kann gerne in seinem Amt bleiben. Vielleicht sollte er mal seinen Führungsstil überdenken. Es muß nicht alles mit Krawall gelöst werden. Die Einstellungen waren, mindestens, unüblich. Bei allen anderen Neueinstellungen beginnen die MA mit der Erfahrungsstufe 1. Das ist eine ganz klare Vorgehensweise des AG Stadt Halle. Es findet hier eine eklatante Ungleichbehandlung statt. Und ja, ich kann Paulsen nicht leiden. Deshalb gönne ich ihm diese Erfahrungsstufe nicht, gebe ich gerne zu. Mit seiner Studienrichtung, auf welche er in anderen Diskussionssträngen gerne verwies, ist die Erfahrungsstufe 5 ein Witz.

    #128214

    peterkotte hat den Prozess nicht wirklich verfolgt. Es wurde durch die Verteidigung nachgewiesen, dass es Einstellungen in allen Stufen gab. Die von der Staatsanwaltschaft behauptete und hier nachgeplapperte „klare Vorgehensweise“ der Stadt bisher ist eine Lüge.
    Ansonsten sagt ja „nicht leiden können“ als juristische Kategorie alles über den Schreiber.

    #128228

    jaja, @pk kann ja alles sooo viel besser… Warum hat er sich eigentlich nicht beworben? Den hätte man doch unbedingt einstellen müssen…

    Aber wer halt von anderen Berufs- und Studienbildern so viel Ahnung hat, brauch keine anderen Begründungen als „kann ich nicht leiden“, nur daß diese eben nicht justitiabel sind…

    #128231

    Nein, Bert, das ist keine Lüge, sondern gängige aktuelle Praxis der Stadt Halle. Dafür Zeugen aufzurufen, dürfte ein Leichtes sein.

    Und nein, Bert, nicht leiden können ist keine juristische Kategorie. Da hast du recht, habe ich aber auch nicht behauptet.

    Und Schulze, ich kann es nicht besser, habe ich auch nicht behauptet.

    #128310

    Man kann die weitere Verlängerung auch so sehen, dass die Entscheidung angesichts einer zu erwartenden Berufung möglichst wasserdicht gemacht werden soll.

    Egal wie es ausgeht: m.E. bleibt es dabei, dass BW sich den Stress mit dem Stadtrat ehrlich verdient hat. Statt allen Kritikern durch eine mustergültige Amtsführung, Kommunikation, Transparenz, Toleranz und Gelassenheit / Souveränität im Umgang mit „Altlasten“ … den Wind aus den Segeln zu nehmen, gießt er immer wieder Öl ins Feuer und verkauft das – leider mit einigem Erfolg – als Führungsstil eines Machers. Sein Lebensentwurf scheint mir allerdings in der ewigen Opferrolle zu bestehen, getreu dem Motto „Ich streite also bin ich“.

    Einerseits nimmt er für sich in Anspruch, alles besser und korrekter machen zu können, andererseits ist er sich nicht zu fein, seine Argumentation bei den beanstandeten Einstellungen auf „übliche Verwaltungspraxis“ abzustellen. Üblich war es allerdings wohl auch, dass ein neuer OB sich nur einen einzigen Vertrauten mitbringen durfte…

    Vielleicht hat ja mal jemand die Gelegenheit, Meinungen über BW aus vorherigen Lebens- bzw. Arbeitsphasen einzuholen (Stichwort: Fachhochschule Harz / Verwaltungsakademie). Bin mal gespannt, welche alten Seilschaften, Wahlverlierer etc. an seinen dortigen Problemen Schuld gewesen sein sollen. Mein Tipp: der gemeinsame Nenner ist er selbst.

    #128319

    Der böse Bernd und der liebe Stadtrat. Kannst ja darüber gerne einen Groschen-Roman schreiben. Das Leben ist komplexer als du denkst. Deswegen ist deine Analyse nichts als Schall und Rauch.

    #128322

    Deswegen ist deine Analyse nichts als Schall und Rauch

    Sagt SfK, das will was heißen. Ich finde schon, daß da etliches an eventueller Wahrheit enthalten ist.

    #128326

    @vollgeheim Ich höre und sehe zum Glück unter zahlreichen Einwohnern Halles das Entsetzen über die Vorgehensweisen von BW. Der allgemeine Tenor ist: „Und den habe ich gewählt…“. Den Stress mit den Wählern hat er auch, das weiß er nur vermutlich noch nicht so genau.

    #128329

    Was bitte ist eventuelle Wahrheit? Ist es das gleiche wie mögliche Lüge?

    #128334

    Das Hin und Her zwischen Gericht und BW mit Anwälten kommt mir vor wie ein Schachspiel zwischen zwei Großmeistern. Schachmatt ist BW noch lange nicht.

    #128335

    Das Hin und Her zwischen Gericht und BW mit Anwälten kommt mir vor wie ein Schachspiel zwischen zwei Großmeistern. Schachmatt ist BW noch lange nicht.

    #128338

    „Ich habe Bernd Wiegand grundsätzlich so kennengelernt, dass bevor etwas getan wird, die Rechtsgrundlage lange intensiv geprüft werde“, sagte Lothar Rochau.

    http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/untreue-prozess-gegen-bernd-wiegand-weitere-zeugen-sagen-im-ob-prozess-aus,20640778,29307894.html

    Das Leben ist halt nicht so schwarz/weiß, wie Leute á la @vollgeheim oder @menschmeyer denken.

    #128339

    „Ich habe Bernd Wiegand grundsätzlich so kennengelernt, dass bevor etwas getan wird, die Rechtsgrundlage lange intensiv geprüft werde“, sagte Lothar Rochau

    Na hoffentlich hat er da länger geprüft, geplant und überlegt als beim Deichbau…

    #128340

    @vollgeheim Ich höre und sehe zum Glück unter zahlreichen Einwohnern Halles das Entsetzen über die Vorgehensweisen von BW. Der allgemeine Tenor ist: “Und den habe ich gewählt…”. Den Stress mit den Wählern hat er auch, das weiß er nur vermutlich noch nicht so genau.

    Ich bezweifle, dass du „zahlreiche“ Einwohner gesprochen hast.
    Von „allgemein“ ganz zu schweigen.

    #128345

    Du unterstellst also einen Zeugen, dass er vor Gericht lügt?

    #128369

    Nein, Bert, das ist keine Lüge, sondern gängige aktuelle Praxis der Stadt Halle. Dafür Zeugen aufzurufen, dürfte ein Leichtes sein.

    Und nein, Bert, nicht leiden können ist keine juristische Kategorie. Da hast du recht, habe ich aber auch nicht behauptet.

    Und Schulze, ich kann es nicht besser, habe ich auch nicht behauptet.

    Gängige rechtswidrige Praxis ist aber im Arbeitsrecht kein Argument.

    #128406

    @Stadt für Kinder

    Ich habe kein schwarz-weiss-Szenario „böser Bernd / guter Stadtrat“ aufgemacht sondern nur festgestellt, dass er es seinen Kritikern m.E. einfach macht mit seinen Steilvorlagen. Dass damit bei einigen Akteuren im Stadtrat eigene Interessen verbunden sind, halte ich für unbestritten. Im Moment halte ich BW allerdings für das größere Problem.

    #128411

    Eigeninteressen der großen Fraktionen kann ich nicht erkennen. Bei dem unwahrscheinlichen Fall einer Suspendierung BW vom Amt, ständen CDU und SPD dumm da, denn sie haben m.E. keinen OB-Kandidaten.

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