Startseite Foren Halle (Saale) Anton- Wilhelm- Amo-Str. kommt

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  • #440192

    Ein Teilstück der Straße Harz neben dem Universitätsring soll in Anton- Wilhelm- Amo-Straße umbenannt werden. Dagegen wäre nichts zu sagen, wenn da nicht der Retter der Stadt Halle Graf Luckner gewohnt hätte. Irgendwann wird es eine Mehrheit im Stadtrat für eine Graf-Luckner-Szraße geben und dann muss Amo weichen, deshalb wäre es besser, göeich eine andere Straße nach ihm zu benennen.

    #440193

    Die Rettung der Stadt durch Luckner ist ein Mythos. Aber irgendeine Sackgasse wird sich schon finden.

    Irgendwann wird es eine Mehrheit im Stadtrat für eine Graf-Luckner-Szraße geben

    Merkwürdige Prognose. Klingt nach Erweckungstheologie.

    #440195

    Die Rettung der Stadt durch Luckner ist ein Mythos. Aber irgendeine Sackgasse wird sich schon finden.

    Na dann lass uns die Straße nach einem Studenten ohne weitere Leistungen benennen.

    Alles an sich okay, wenn es nicht wieder diese sinnlose Symbolpolitik wäre. Erst wird herum geheult, dass man keine Straßen nach Männern benennen soll, dann kommt man zum Konsens am besten keine Personen und jetzt aus rassistischen Motiven (bevor die Schnappatmung einsetzt, auch positiver Rassismus ist am Ende Rassismus) doch unbedingt die Straße so benennen wollen.

    Das wäre alles nicht mal ein großes Problem, wenn die Leute diese scheiß Ideologie raushalten würden. Wenn nicht die selben Leute die bei Genscher geschäumt haben jetzt so begeistert wären. Klar es ist schwierig sich zu einigen wer genug geleistet hat. Ob jetzt Luckner nur Mythos war oder einigen zu weiß ist, geschenkt. Er hat aber durchaus einen Bezug zu Halle und zur Straße. Stattdessen will man natürlich Uninah ein Zeichen für die woke Welt raushauen.

    Aber das können wir hier ja gut, ich erinnere mich an die Diskussion um Emil Abderhalden, als ein Herr Varwick schon durchblicken lies was er für ein Typ ist.

    #440204

    In den 50er Jahren wussten es noch alle Hallenser, dass Graf Luckner der entscheidende Mann bei der Rettung der Stadt Halle war, jetzt erzählen uns die rotgrünen linksversiften Klugscheißer, dass es ein Mythos ist.

    #440205

    In den 50er Jahren wussten es noch alle Hallenser, dass Graf Luckner der entscheidende Mann bei der Rettung der Stadt Halle war, jetzt erzählen uns die rotgrünen linksversiften Kommunisten, dass es ein Mythos ist.

    #440206

    In den 50er Jahren wussten es noch alle Hallenser, dass Graf Luckner der entscheidende Mann bei der Rettung der Stadt Halle war, jetzt erzählen uns die rotgrünen linksversiften Kommunisten, dass es ein Mythos ist.

    Er war ein alter weißer Mann, das verzeihen ihm ein paar Menschen nie.

    #440209

    Sortiert Euch doch nicht immer gleich in die Lager Woke und Antiwoke!

    Anton Wilhelm Amo ist eine faszinierende Gestalt der Halleschen Stadtgeschichte, an die man sehr gut mit einem Straßennamen erinneren kann.

    Luckner war an der Rettung Halles wesentlich beteiligt. Andererseits, nach allem, was man so von ihm weiß, war er auch ein unseriöser, nahezu hochstaplerischer Charakter. Das sind die Widersprüche der Wirklichkeit.

    #440210

    Ich habe genügend Material von und über Graf Luckner, um zu beweisen, dass Graf Luckner und seine Verhandlung mit den Amerikanern KEIN Mythos sind und Halle nicht zerstört wurde.* Das werden alte Hallenser und Halloren bestätigen. Hallunken sollten
    ihre unqualifizierten Äußerungen unterlassen in diesem Falle. Zum Kriegsende 1945 lebten viele von ihnen noch gar nicht, waren gar dabei.

    * Die Schilderung der Umstände der Verhandlung hat übrigens auch, wie soll ich sagen, recht lustige Züge, die begründet sind durch
    die Persönlichkeit Luckners, weil er ein Original war und in ganz Deutschland bekannt.

    Bei einer Städtereise nach Lübeck wurden wir angesprochen, an einen Schiffsausflug teilzunehmen und als man erfuhr, dass wir aus Halle sind: “ Ich zeig‘ euch auch, wo euer Graf luckner sein Steuermannspatent bekommen hat“. Das ist schon was, mit einem Segelboot mit Zusatzmotor auf dem Ozean Schiffe des Gegners zu kapern, ohne dass den darauf befindlichen Menschen ein Haar gekrümmt wurde.

    #440211

    Anton Wilhelm Amo soll doch seine Straße bekommen, das muss aber nicht vor dem Wohnhaus von Graf Luckner sein. Die Leitung der Uni hat sich bei den Bemühungen um ein Denkmal für den viel berühmteren Philoophen der Uni Christian Wolff überhaupt nicht engagiert, hat weder einen Euro dazugegeben noch ist sie sonstwie in Erscheinung getreten, aber wenn es um einen Afrikaner geht, ist sie sofort lauthals dabei. Diese offiziell hochverehrten Grender-Spectabilitäten sollten ganz stille sein. Dass die Gebäude der Uni nicht zerbombt wurden, haben sie auch Graf Luckner zu verdanken.

    #440213

    OK, Rieve hat nicht am Rieve-Ufer gewohnt, dann benennen wir das jetzt in Arno-Ufer um und Ende des Gezänks.

    #440214

    Also eine Amostraße sollte nicht einmal in der Nähe von Luckners Haus Universitätsring 13 liegen dürfen? Vielleicht weil der Seeheld akademische Zirkel scheute, Amo war ja Unidozent?

    #440215

    Diese offiziell hochverehrten Grender-Spectabilitäten sollten ganz stille sein

    Arno war ein Mann. Mit Gender hat es also nichts zu tun.Deine Sprache, @Wolli, ist schon manchmal so, dass sie Dich verrät.

    , aber wenn es um einen Afrikaner geht,

    Aha. Da ist das Problem.

    #440216

    . Dass die Gebäude der Uni nicht zerbombt wurden, haben sie auch Graf Luckner zu verdanken.

    Dass das für die Universitätsgeschichte bedeutende Baudenkmal Nietlebener Heilanstalten von Abrissbaggern zerbombt wurde, verdanken wir jemandem, nach dem gerade ein Kreisverkehr am Unicampus benannt wurde.

    #440218

    bitte mir als rotgrünlinksversiftklugscheißendkommunistischangehauchtem (habe ich alles?) hallenser noch einmal genau erklären, warum, in welcher stadt auch immer, ein weißer alter männlicher kinderschänder womit auch immer geehrt werden soll.

    #440258

    Ich kämpfe hier im Gegensatz zu fast allen feigen Gesellen mit offenem Visier für meine Überzeugung. Und wenn es einst eine Mehrheit von Menschen im Stadtrat geben wird, die bürgerliche Tugenden noch würdigen, wird die Straße vor dem Wohnhaus des Retters der Stadt Halle in Graf-Luckner-Straße umbenannt werden. Auch wenn sie demnächst Anton-Wilhelm-Amo-Str. heißen wird.
    Davon bin ich überzeugt und werde diese Überzeugung mit ins Grab nehmen.

    #440261

    Ich kämpfe hier im Gegensatz zu fast allen feigen Gesellen mit offenem Visier für meine Überzeugung. Und wenn es einst eine Mehrheit von Menschen im Stadtrat geben wird, die bürgerliche Tugenden noch würdigen, wird die Straße vor dem Wohnhaus des Retters der Stadt Halle in Graf-Luckner-Straße umbenannt werden. Auch wenn sie demnächst Anton-Wilhelm-Amo-Str. heißen wird.

    Davon bin ich überzeugt und werde diese Überzeugung mit ins Grab nehmen.

    pädophilie = bürgerliche tugend = öffentliche würdigung?

    #440262

    pädophilie = bürgerliche tugend = öffentliche würdigung?

    Der einzige der die Vorwürfe der Nazis, also dieses Mal sogar das Original, hier Reflexhaft bringt bist Du. Und selbst Du weißt, keiner will hier jemand für seine Neigungen zu Kindern ehren.

    Aber wir können schauen wer es mehr verdient hätte ein schwarzer Wahrsager der u.a. hier studiert hat oder der Herr der maßgeblich, und das bestreiten nicht mal seine Kritiker, an der Rettung der Stadt Halle beteiligt war.

    #440263

    ein schwarzer Wahrsager der u.a. hier studiert hat

    Das sind ja wohl extrem unfaire Worte zu Amo.
    Die Hallesche Universität schreibt: „Anton Wilhelm Amo gilt als erster und über sehr lange Zeit einziger afrodeutscher Akademiker. Er studierte in Halle und in Wittenberg, wo er 1734 auch promoviert wurde. Seine Hallenser Disputation widmete sich der Rechtsstellung Schwarzer Menschen in Europa (De iure Maurorum in Europa), die Wittenberger Dissertation dem Leib-Seele-Thema (De humanae mentis apatheia). Amo wirkte dort, sowie ab 1736 in Halle und im Jahre 1739 in Jena als Dozent der Philosophie.“

    Dass er als Schwarzafrikaner überhaupt eine Zeit lang als Dozent tätig sein konnte, zu einer Zeit, als in Deutschland noch Hexen verbrannt wurden und der transatlantische Sklavenhandel boomte, gereicht den genannten Universitäten zur Ehre – auch wenn seine Integration zuletzt doch misslang.

    #440264

    Und ich würde sagen man ist hier zu Herrn Luckner noch deutlich unfairer.

    Den einen will man, vollig unbestritten, nur Aufgrund der Hautfarbe eine Straße widmen. Dem anderen nicht zuletzt Aufgrund selbiger die Straße verwehren. Dafür muss dann zur Not als Ausrede das „gute Wort“ der Nazis ausreichen.

    Bei Herrn Genscher hatte man ja gerade noch so Glück. Heute würden die Tränen fließen.

    #440265

    Und ich würde sagen man ist hier zu Herrn Luckner noch deutlich unfairer.

    Den einen will man, vollig unbestritten, nur Aufgrund der Hautfarbe eine Straße widmen

    Nee, nicht nur aufgrund seiner Hautfarbe, sondern aufgrund der Leistungen, die er trotz seiner ihn damals extrem diskriminierenden Hautfarbe zustande gebracht hat.

    #440266

    pädophilie = bürgerliche tugend = öffentliche würdigung?

    Der einzige der die Vorwürfe der Nazis, also dieses Mal sogar das Original, hier Reflexhaft bringt bist Du. Und selbst Du weißt, keiner will hier jemand für seine Neigungen zu Kindern ehren.

    Aber wir können schauen wer es mehr verdient hätte ein schwarzer Wahrsager der u.a. hier studiert hat oder der Herr der maßgeblich, und das bestreiten nicht mal seine Kritiker, an der Rettung der Stadt Halle beteiligt war.

    reflexhaft?

    etwa so wie „baerbock“ und „nix idee“?

    😂

    #440267

    pädophilie = bürgerliche tugend = öffentliche würdigung?

    Der einzige der die Vorwürfe der Nazis, also dieses Mal sogar das Original, hier Reflexhaft bringt bist Du. Und selbst Du weißt, keiner will hier jemand für seine Neigungen zu Kindern ehren.

    Aber wir können schauen wer es mehr verdient hätte ein schwarzer Wahrsager der u.a. hier studiert hat oder der Herr der maßgeblich, und das bestreiten nicht mal seine Kritiker, an der Rettung der Stadt Halle beteiligt war.

    keiner will einen kinderschänder ehren… .

    ihre entrüstung darüber verbergen sie aber erstaunlich gut.

    #440293

    nix idee schrieb:

    ein schwarzer Wahrsager der u.a. hier studiert hat

    Das sind ja wohl extrem unfaire Worte zu Amo.

    Es ist wohl dieser merkwürdige akademische Abschlussneid dabei, den er ja auch schon gegenüber Außenministerin Annalena Bärbock nicht müde wird, zum Ausdruck zu bringen. Zu gerne würde er jetzt auch die Dissertation von A.W. Amo auseinandernehmen wollen, die ist nämlich Online komplett einsehbar:
    https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN634497863&PHYSID=PHYS_0005&DMDID=

    Allerdings müsste der Rezensent dazu wenigstens Latein können.

    #440295

    Es ist wohl dieser merkwürdige akademische Abschlussneid dabei, den er ja auch schon gegenüber Außenministerin Annalena Bärbock nicht müde wird, zum Ausdruck zu bringen. Zu gerne würde er jetzt auch die Dissertation von A.W. Amo auseinandernehmen wollen, die ist nämlich Online komplett einsehbar:

    Allerdings müsste der Rezensent dazu wenigstens Latein können.

    Baerbock kritisiere ich aus gutem Grund. Dem Amo habe ich einen vernünftigen Abschluss nicht abgesprochen, deswegen will ihn aber auch keiner Ehren.

    Aber der sonst so kritische, gerade auch bei akademischen Anschlüssen, hei-wu findet Baerbocks akademischen Werdegang völlig normal. Wenn die Dame nicht ausversehen die englische Sprache völlig verlernt hat, kann ich mir bei der Unkenntnis schwer eine wissenschaftliche Arbeit geschweige denn ein Studium vorstellen. Mir fällt nicht mal eine Person ein, die nach nur einem Semester dermaßen schlecht Englisch konnte. Aber wer 560 Tage im Jahr hart an sich arbeitet ist natürlich zu Recht der bacon of hope für Grüne und viele Studenten.

    #440300

    Einen Masterabschluss mit Auszeichnung (Distinction) musst Du erstmal hinbekommen.
    Mit Deiner Rumreiterei auf Baerbocks angeblich schlechten Englischkenntnissen machst Du dich doch langsam zum Obst.

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