Startseite Foren Halle (Saale) 3 Euro pro Tasse: Glühwein-Inflation in Halle

  • Dieses Thema hat 79 Antworten und 32 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 6 Jahre, 5 Monaten von Anonym.
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  • #190786

    Passend zur Eröffnung des halleschen Weihnachtsmarktes sind die Temperaturen in den Minusbereich abgesackt. Da schmeckt ein Becher Glühwein gleich dop
    [Der komplette Artikel: 3 Euro pro Tasse: Glühwein-Inflation in Halle]

    #190787

    Gute Gelegenheit den Glühweinkonsum einzudämmen. 3 Euro für gewürzte Billigplörre ist nun wirklich zu viel.

    #190788

    Ich werde sicherlich auf dem Weihnachtsmarkt keinen Glühwein kaufen! Bei den Preisen schmeckt der selbst Mitgebrachte wirklich besser.
    Dabei geht es nicht primär darum, die Händler zu boykottieren, sondern allgemein gegen den Preis Wucher an zu kämpfen.

    #190790

    P.s.
    Übrigens weiss ich, wo man Batterie betriebene Tauchsieder bekommt. ????

    #190791

    Der Hochadel von Halle aus den sozialen Brennpunkten wird sich schon wieder die Kante geben.

    #190792

    Anonym

    Apropos Hochadel: Dieses Jahr wurde erst einmal gemeckert, dass um 9 schon Schluss ist. Da stimmt doch was nicht!

    @renahde: Wenn du zuhause bleibst, frierst du auch nicht und die Batterien für den Tauchsieder können an anderer Stelle eingesetzt werden…

    #190796

    3 Eurofür eine Tasse Glühwein ist schon heftig, ebenso die Bratwurst für 2.50 Euro und mal sehen was ich noch so entdecke..
    Schade eigentlich.

    #190797

    17 Glühweinstände?! Das ist kein Weihnnachtsmarkt, sondern nur eine Sauf- und Fressbudenansammlung.

    #190798

    Anonym

    17 auf dem Markt. Dann haben wir noch Märkte und Stände in der Leipziger Straße, der Steinstraße, der Kleinen und der Großen Uli…

    #190799

    Meckern! Meckern! Meckern!
    Die Händler bauen doch ihre Stände nicht als weihnachtliche Deko auf. Sie wollen was verkaufen und verdienen!
    Wenn ihr mehr Schnitzereien aus dem Erzgebirge, bunte Kerzen, Tischdechen und Baumschmuck kaufen würdet, gäbe es auch nicht soviele Glühweinstände!
    Wenn es euch also nicht gefällt, bleibt Zuhause!

    #190805

    Meinetwegen kann diese aufgewärmte Plörre aus dem Tetrapack 5€ pro Motivpfandtopp kosten, die „Besucher“ vom halleschen Winterballermann kippen sich so oder so die Birne mit diesem Gelumpe voll.

    Interessant ist dann immer nach dem zehnten gesoffenem Topp und dem dritten mal gekotzt gegen neun „oooor, ihr macht wohl schon zu?“…

    #190810

    Ich hab mal das Spülen der gebrauchten Glühweintassen beobachtet. Seitdem verzichte ich ekelgeschüttelt.

    #190814

    Ich hab mal das Spülen der gebrauchten Glühweintassen beobachtet. Seitdem verzichte ich ekelgeschüttelt.

    Diesen Ekel hatte ich schon früher, wenn ich beobachtet habe, wie die Gläser in der Kneipe gespült wurden.

    #190819

    Da es hier eine Menge Glühwein-Kenner gibt, ich würde gerne mal euer Rezept erfahren oder vielleicht eine Empfehlung für eine Fertigmixtur.

    #190823

    Meckern! Meckern! Meckern! Die Händler bauen doch ihre Stände nicht als weihnachtliche Deko auf. Sie wollen was verkaufen und verdienen! Wenn ihr mehr Schnitzereien aus dem Erzgebirge, bunte Kerzen, Tischdechen und Baumschmuck kaufen würdet, gäbe es auch nicht soviele Glühweinstände! Wenn es euch also nicht gefällt, bleibt Zuhause!

    Hier empfehle ich mal nach einem Stand auszuschauen (hoffe, dass er da ist), welcher diverse Holzarbeiten selbst mit der Hand herstellt und aus Halle kommt (habe ich letztens mit Zufall im Internet entdeckt): http://kunsthandwerk-karste.de

    Finde die Wandskyline interessant.

    #190824

    Anonym

    Wir sind uns, nach dem Lesen aller 14 Beiträge hier, also ziemlich einig.
    Es ist nur schade, dass gerade Angehörige des Hochadels Teile ihres Kapitals dafür einsetzen. Nach meiner Einschätzung hat das mit mangelndem Denkvermögen zu tun. Diejenigen sind es auch, die zum Einkaufen ohne Taschen gehen und sich an den Kassen dann Plastetüten kaufen und mit ihnen, besonders nach jedem 1. des Monats zu beobachten mit mehreren an jeder Hand, die Einkäufe nach Hause tragen. Und was wird sonst noch alles an mehr oder weniger kitschigem Zeug, genannt „Weihnachtsdekoration“ angeboten! Man „muss“ ja auch jeden Trend mitmachen, als ob man jedes Jahr sich neu ausstatten müsste an Festdekoration. Es gibt ja Leute, die wechseln jährlich die Farbe der Kugeln am Baum, voriges Jahr rosa, dieses Jahr grün,nächstes blau.Ja, bitte, wer’s mag und sich leisten kann! Ich halte es da mehr mit Tradition und Nachhaltigkeit. Unser Baumschmuck war immer silbern und blieb so.Ebenso blieb die Adventsdekoration jährlich gleich. Ja, so altmodisch bin ich, merke aber langsam, dass ich mehr und mehr ins Abseits gerate bei manchen Angelegenheiten.
    @ SfK: Glühwein wurde bei uns so gemacht:
    In einem Topf Wasser ( im gewünschten Verhältnis zur herzustellenden Menge Glühwein) erhitzen, Zitronenscheiben hineingeben, ein paar Gewürznelken und Zucker ebenfalls, aufkochen lassen. Dann kommt der Rotwein dazu. Das wird erhitzt. Kurz bevor es zu kochen beginnt,den Topf von der Kochstelle nehmen.Durchseien ( wer’s eilig hat, unterlässt dies), in Gläser füllen ( oder nur in eins, wenn man allein ist) und schlürfen. Den Rest aufs Stövchen und anschließend „kümmeln“.

    Anfrage an SfK, wann ist es Dir zeitlich recht, dass wir alle zum Probieren Deines Glühweins vorbeikommen?

    #190825

    Anonym

    Ich vergaß dazu zu schreiben, dass es NICHT der teuerste Rotwein zu sein braucht, den man benutzt.Ein billiger tuts auch.

    #190834

    Auf dem Weihnachtsmarkt mag das ja stimmen, dass man aus billigem Rotwein teuren Glühwein macht, aber privat erfordert ein guter Glühwein auch einen guten Rotwein.

    #190838

    Anonym

    Gute Gelegenheit den Glühweinkonsum einzudämmen. 3 Euro für gewürzte Billigplörre ist nun wirklich zu viel.

    Exakt!

    #190848

    Wolli hat ja sooooooooooooooooo Recht.

    #190852

    … @ SfK: Glühwein wurde bei uns so gemacht: In einem Topf Wasser

    Da ist bereits der Fehler. Wasser!!! Im Wein ist Wasser enthalten, aber da noch zusätzlich welches reinkippen, ergibt nur Sinn, wenn du ihn danach teuer und mit großer Marge verkaufen willst. Dann natürlich auch den Billigwein.

    Ansonsten geht Wollis Ansatz eher in die richtige Richtung. Wer gute Dinge zum Essen oder Trinken herstellen will, muss auch gute Ausgangsstoffe verwenden. Und das wäre hier ein aktzeptabler Wein und KEIN Wasser.

    #190857

    Hauptsache mein Leberbrötchen ist noch bei 2 Euro. 🙂

    #190879

    Die gebratene Leber, die ich in 40 Jahren DDR zu essen bekommen habe, kann ich an einer Hand abzählen, deshalb bin ich ebenfalls süchtig nach Leberbrötchen.

    #190901

    Um nur mal zwei Beispiele zu nennen….
    Der Glühweinstand mit dem Elchkopf verkauft Glühwein vom Weingut Born.
    Und der Winzer hat auch Glühwein aus eigenem Anbau….und dazu eine Glühweintassenspühlmaschine.
    Es ist also niemand gezwungen billige Plörre aus dreckigen Tassen zu trinken.

    #190979

    Im Stadtrat gibt es eine Anfrage hinsichtlich einer vermuteten Preisabsprache der Glühweinhändler.

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