Sachsen-Anhalts Regierung berät sich zu Forderungen für die morgige Corona-Schalte

24. November 2020 | Natur & Gesundheit, Politik | 1 Kommentar

Ministerpräsident Reiner Haseloff will heute mit seiner schwarz-rot-grünen Landesregierung zusammenkommen und beraten, welche Forderungen und Wünsche auf der morgigen Corona-Schalte mit Kanzlerin Merkel und den anderen Länderchefs für Sachsen-Anhalt durchgesetzt werden sollen. Mit Ergebnissen dieser Beratung ist am späten Nachmittag zu rechnen.

Doch schon jetzt ist klar, dass die beschlossenen Corona-Maßnahmen und Einschränkungen im öffentlichen Leben  über den November hinaus verlängert werden, da das Infektionsgeschehen bisher nicht ausreichend gebremst werden konnte. So gilt seit langem das bundesweite Ziel, die 7-Tage-Inzidenz auf einen Wert unter 50 zu drücken. In Sachsen-Anhalt stieg dieser Wert seit Ende Oktober allerdings immer weiter an und liegt auch heute noch mit knapp 76 deutlich zu hoch.

„Wer gemeinsam durch die Krise steuern will, der braucht einen gemeinsamen Korridor!“, erklärte Haseloff am Montag, pochte zugleich jedoch darauf, dass dies nicht heißen müsse, dass überall das Gleiche gelte.

In den weniger stark von der Pandemie betroffenen Ländern wie Sachsen-Anhalt, aber auch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern könnten demnach andere Regeln gelten als in stark betroffenen Ländern wie Sachsen und Bayern. Haseloff hielt es demnach für denkbar, Maßnahmen in Abhängigkeit zur derzeitigen regionalen Infektionslage festzulegen.

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