Startseite Foren Halle (Saale) Studentenwohnheime in Halle

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  • #163030

    Guten Tag,

    Ich werde im August nach Halle ziehen und habe das Studentenwohheim Aurora Halle gefunden. Ich würde gerne wissten sie es dort ist (Einrichtung, Stadtteil, usw)

    Ich hoffe jemand kann mir da aushelfen. Vielen Dank

    #163259

    Hallo,

    das Wohnheim wird gerade eröffnet – da kann es keine Erfahrungen geben…

    Ziemlich umfassende Infos zum studentischen Wohnen finden sich im Portal der Uni unter http://www.ich-will-wissen.de. Man kann auch bei einer Hotline anrufen und mit Studenten sprechen.

    #163297

    Das Studentenwohnheim ist absolut fernab vom Schuss und nur die Versorgung mit Drogen und Prostituierten sind in dem Viertel optimal. Ich würde mich nach Studentenwohnheimen vom Studentenwerk umschauen.

    http://www.studentenwerk-halle.de/wohnen/halle/wohnheim-hoher-weg/

    Ansonsten halt WGs in der Innenstadt.

    #163299

    Anonym

    die Versorgung mit Drogen und Prostituierten sind in dem Viertel optimal.

    Das weißt du, weil du drogenabhängig bist und/oder dort als Prostituierte arbeitest?

    #163303

    Das weißt du, weil du drogenabhängig bist und/oder dort als Prostituierte arbeitest?

    Oder man aus Halle kommt und noch das Schild mit der Kamera Überwachung kennt.

    Man munkelt das Kinder wie du auch in der Ecke tätig sind…

    #163328

    Anonym

    die Landsberger Str. ist besser als ihr Ruf. zumindest, was die Drogenproblematik angeht hat sich da vieles verbessert.

    bedenken sollte man allerdings, dass das Wohnheim direkt an der Großbaustelle für den neuen Güterbahnhof steht, also mit Baulärm und später eben vermehrt mit Zügen zu rechnen ist.

    von der Lage her kommt man günstig zum Bahnhof (5 Minuten zu fuss) und zum Steintor Campus (GSZ) oder zur WiWi oder juristischen Fakultät (jeweils 10 bis 15 Minuten mit der Strassenbahn ohne umsteigen.
    studiert man was anderes, könnte es umständlich sein. zum weinbergcampus fährt man da schon eine ganze Strecke

    #163329

    Anonym

    Oder man aus Halle kommt und noch das Schild mit der Kamera Überwachung kennt.

    Schilder mit „Kamera Überwachung“ sind also eindeutige Hinweise auf Dealer und Nutten. Ich achte drauf, wenn ich das nächste mal an der Tanke bin! Lernst du das in Statistik?

    #163367

    Dieses Haus wurde nach der Wende von einem West-Unternehmer gekauft, der haute auf die Kacke und ließ es nach Renovierung von unserem Ehrenbürger Genscher einweihen. Dafür mußte er einige 10 000 DM an Genscher oder eine Stiftung berappen, so hat er es mir selbst erzählt. Im Eingangsbereich war eine Tafel von dieser Einweihung mit Genscher angebracht, vielleicht hängt sie noch dort.

    #163424

    Sooo Schlimm ist es dahinten auch wieder nicht, was die Nutten und die Junkies betrifft. Man wohnt halt im letzten Eck und wirklich Hübsch isses dort auch nicht. Aber der Vorteil an den Studierenden ist es eben, dass sie irgendwann mal wieder gehen. Entweder verknallt sich irgendeine Studierende in DEN Hengst und bricht Vorzeitig mit dickem Bauch ab oder sie schafft die paar Semester Sozialwissenschaften wirklich und macht ihren Master wenigstens bei ihrem neuen Hengst in einer anderen Stadt.

    Was mich aber ankotzen würde ist der nächtliche Baulärm der Bahn und der Autoverkehr.

    Zum Weinberg brauche ich auch fast eine dreiviertel Stunde mit der Tram. Mit dem Auto musst du Morgens auch durch die Stadt, wegen Baustellen und so, die mal hier und mal dort eingerichtet werden. Wenn ich dann mal Bücher aus der Biblio ausleihe, hab ich dann eher keine Lust nur wegen den Büchern dahin zu fahren. So ist es eben…

    #163461

    Schilder mit „Kamera Überwachung“ sind also eindeutige Hinweise auf Dealer und Nutten. Ich achte drauf, wenn ich das nächste mal an der Tanke bin! Lernst du das in Statistik?

    Nein das Schild war ein Indiz, jeder der zu dieser Zeit in Halle war, dürfte sich des Faktes bewusst gewesen sein.

    Hast du bei deinen Geisteswissenschaften sicher nicht gelernt. Dafür kannst du das Wort Statistik sicher auch tanzen.

    #163471

    Anonym

    das Schild war ein Indiz, jeder der zu dieser Zeit in Halle war, dürfte sich des Faktes bewusst gewesen sein.

    Was nun? Indiz? Fakt? Konjunktiv? Da haben dir deine (Groß?)Eltern aber ziemliche Schauermärchen von „damals“ erzählt!

    Es geht um die heutige bzw. zukünftige Situation. Da bestehen bezüglich Drogen und Prostitution keinerlei Bedenken. Der potenzielle Lärm durch Bau bzw. Bahnbetrieb hätte da für mich schon eher Einfluss auf meine Entscheidung.

    #163483

    Na wenn du das sagst, zwischen Puff und Straßenstrich ist wirklich eine schöne Straße. Und frag einfach mal so ein paar gestalten nach Drogen…

    #163485

    Anonym

    Vorurteile kann man mit Fakten eben nicht widerlegen

    #163522

    Auch wenn dank Videoüberwachung usw. die wildesten Zeiten dort vorbei sein mögen, es waren sicher keine Märchen aus Omas Zeiten:
    http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/stadtteil-konferenz-drogen-szene-ruft-empoerung-hervor,20640778,19905990.html

    Ich wette die aufreizend gekleideten Damen die zwischen Landsberger Straße und Kanenaer Weg an der Delitzscher herumlaufen kennen sich mit der aktuellen Lage besser aus. Aber Drogen und Prostitution um einen Hauptbahnhof sind ja auch wirklich erschreckend neue Dinge.

    Ansonsten empfehle ich für Eisenbahnenthusiasten die Zimmer an der Westseite. Einen Pluspunkt hat das Studentenwohnheim aber, man hat eine der besten Eisdielen direkt um die Ecke. Ist ja immerhin etwas.

    #163533

    Anonym

    es waren sicher keine Märchen aus Omas Zeiten

    Für dich schon: der MZ-Artikel ist 13 Jahre alt. Vielleicht kann dir noch jemand erzählen, dass 1945 mehrere Bombenangriffe mit dem Ziel Hauptbahnhof stattfanden – auch das ist heute kein größeres Problem mehr.

    Ich wette die aufreizend gekleideten Damen die zwischen Landsberger Straße und Kanenaer Weg an der Delitzscher herumlaufen kennen sich mit der aktuellen Lage besser aus.

    Offenbar bist du ja eine dieser aufreizend gekleideten Damen und kennst dich deswegen mit der hiesigen Sitaution am besten aus?!

    #163544

    Für dich schon: der MZ-Artikel ist 13 Jahre alt. Vielleicht kann dir noch jemand erzählen, dass 1945 mehrere Bombenangriffe mit dem Ziel Hauptbahnhof stattfanden – auch das ist heute kein größeres Problem mehr.

    Ja und einen Tag später waren alle Probleme weg. So ein Bahnhofsviertel ist ja bekanntlich der Hort der Glückseligkeit.

    Offenbar bist du ja eine dieser aufreizend gekleideten Damen und kennst dich deswegen mit der hiesigen Sitaution am besten aus?!

    Wenn ich deinen Nick richtig deute ist da allerhand Lokalpatriotismus vorhanden. Mich wundert es da nicht, dass das „Edelviertel“ da für dich normal erscheint.
    Selbst als nicht Hallenser sollten Etablissements und Straßenstrich auch ohne aktive Nutzung erkennbar sein.

    Wer die Romantik solcher Bahnhofsviertel, weite Wege zu den Fakultäten, einen Güterbahnhof nur Meter vor dem eigenen Fenster und einen nicht gerade unterdurchschnittlichen Preis mag, für den ist das wirklich etwas schönes.

    Gibt es die schöne Spielothek noch? Oder sind die auch schon pleite.

    #163547

    Anonym

    Ja und einen Tag später waren alle Probleme weg.

    1 Tag << 13 Jahre

    Selbst als nicht Hallenser sollten Etablissements und Straßenstrich auch ohne aktive Nutzung erkennbar sein.

    Wie sieht ein Straßenstrich ohne aktive Nutzung aus? Mmh. Wie eine Straße?

    allerhand Lokalpatriotismus

    Mir scheint eher, DU hattest ein oder mehrere traumatische Erlebnisse in dieser Gegend!

    #163593

    Nix Idee, ich glaube du warst lange schon nicht mehr in Halle Ost. Da gibts kein Drogenproblem und auch keinen Straßenstrich mehr. Die sind mittlerweile alle weg dort.

    Sowas etabliert sich in Halle erfahrungsgemäß dort, wo die „Afrika Connection“ einquartiert wird. Siehe die Landsberger Straße, die nach der Auflösung des Asylbewerberheimes in Wörmlitz den Drogenstrich hinter sich her gezogen hatte.
    Mittlerweile sind die beiden Häuser in der Landsberger Straße dort wieder leergezogen und die Bordsteinschwalben sind nicht mehr aktiv dort. Keine Ahnung wohin die jetzt abgewandert sind.

    Mit der Freiraumgalerie wurde der Stadtteil Halle Ost in den letzten Jahren nicht nur international bekannt, sondern der Leerstand in der Landsberger Straße und den Querstraßen wurde signifikant geringer, weil auch immer mehr Studenten die preiswerten, teils herrlichen alten Wohnungen entdeckten. Halle Ost erlebt grad sowas wie einen kleinen „Hype“ und ist „IN“geworden. Die Eisdiele Freeimfelder / Reideburger Straße war sowieso schon immer gut.

    Was noch keiner erwähnt hat, es muss nicht nur Wohnheim oder WG heißen, man kann in der Stadt Halle auch für einen kleinen Geldbeutel immer noch kleine und vor allem bezahlbare Wohnungen mieten. Ne 2 Raum für 250€

    Mein Tip, ruf mal die Wohnungsverwaltung bei der HWG an, die haben viele Wohnungen leer im Bestand, die im Internet garnicht auftauchen oder gelistet werden. Bei der HWG muss man leider wirklich hingehen und sagen: „Was ist mit der Wohnung in der und der Straße, die leer steht?“

    Beispielsweise findet man in der Kurt Eisner Straße 4 etliche 3 Raum Wohnungen, in der Franz List Straße diverse 2 und 3 Raum Wohnungen…Die Häuser Baujahr ca 1960, der Putz blättert zwar ab, aber die Substanz ist gut und die Wohnungen sind schön geschnitten.

    #163622

    Halle-Ost zeigt einen grundlegenden Imagewandel. Die Auswirkungen des neuen Güterbahnhofes sind nicht wegzuleugnen. Die Ruinen des ehemaligen Schlachthofes müssen noch verschwinden. Die Grogenszene scheint verschwunden.

    Der absolute Knaller ist die „Freiraumgalerie“. (Jeder der mich besucht, bekommt dort einen Rundgang.) Die Eisdiele ist immer noch ein Publikumsmagnet.

    Trotz Staßenbahnanbindung und Bahnhofsnähe ist das Gebiet aber kein Studentenviertel.

    #163623

    🙂
    Das arme Kind ließt jetzt diesen Thread hier und bekommt gleich einen herrlichen Eindruck hallescher Diskussionskultur.
    Willkommen in Halle Delia!

    #163626

    Eine zukünftige Studentin (kein armes KIND) fragt nach der Meinung der Hallenser zu einem Stadtteil. Zu der Qualität des Hauses hat leider kein Bewohner geantwortet.
    Ich kann mich nur zum Stadtteil äußern, wenn gewünscht auch auführlicher.

    #163700

    Das Gebiet zwischen Reideburger Straße/Delitscher Straße und Feiimfelder/Landsberger wird incl seiner Nebenstraßen zum Kunst und Studentenviertel werden, da bin ich mir ziemlich sicher…allein wenn man sieht was allabentlich mit der Bimmel die eine Haltestelle fährt, erfrischend viel junges Volk in dem Viertel.

    Das Einzige was da eigentlich noch fehlt sind ein paar urige Studentenkneipen und Ökoläden. Potential ist vorhanden, ebenso die entsprechenden Gewerbeimmobilien.

    Ich kenn Halle Ost auch ganz formidabel, immerhin war die POS Erich Weinert meine Schule…

    #166702

    Habe diesen Thread gerade entdeckt und dachte mir, dass mir hier vielleicht wer helfen kann: ich habe nen wohnheimplatz in ner 7er WG im Haus IV am Weinberg bekommen, hat damit irgendwer Erfahrungen? Müsste jedoch jeden Tag zu den Franckeschen Stiftungen fahren.

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