Startseite Foren Halle (Saale) Solarstrom kann man nicht essen

  • Dieses Thema hat 50 Antworten und 11 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 4 Monaten von geraldo.
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  • #391909

    Bei Bitterfeld soll eine Riesensolaranlage auf 131 Hektar gebaut werden, zu großen Teilen auch auf Ackerland. Der Pachtbetrag soll höher sein, als der mit Ackerbau zu erwirtschaftende Betrag.
    Soweit hat es unsere Regierung mit der Energiewende gebracht. Erst wenn noch mehr auf Ackerflächen Strom erzeugt wird (wenn die Sonne scheint), werden diese Leute merken, dass man Strom nicht essen kann.

    #391924

    Wie das vergangene Wetter gezeigt hat, können wir froh sein, dass wir künftig bei gleichen Wetterlagen Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen beziehen können.

    #391941

    Nahrungsmittel können wir aber nicht lautlos und unsichtbar über Drähte importieren, da sollte eigene Grundversorgung gesichert sein.

    #391943

    Auf ausgekohlten Braunkohletagebauen wächst auch nichts Essbares mehr.

    #391944

    Der Bedarf an Lebensmitteln sinkt, wenn alle weniger essen und wegschmeißen würdet. Im übrigen kaufe ich euch nicht ab, dass ihr regional erzeugte Landwirtschaftsprodukte kauft und deswegen Angst um Anbauflächen habt. Ich tippe auf Gemüse aus Holland, Schweine aus Polen und Obst aus Spanien. Natürlich alles zum Niedrigpreis.

    Fazit: Auch mit der Energiewende werdet ihr nicht verhungern.

    #391945

    Ja, das ist ein weites Feld.

    #391950

    Manchmal ist es halt auch witschaftlicher und ökologischer den Apfel jetzt gerade aus Neuseeland einzufliegen wo er gerade dort geerntet wurde als die Äpfel die im September in Deutschland geerntet wurden 5 Monate mit enormen Energiebedarf in Kühlhäusern unter Schutzatmosphäre zu lagern. Das zauberwort ist nicht alleine Regional, es muss Regional und Witschaftlich sein.

    #391951

    Auf den Flächen wie der ehemaligen Aschehalde vom alten und inzwischen abgerissenen Kohle-Kraftwerk Trotha rechts und links der Straße nach Sennewitz, ist das völlig in Ordnung.
    Dass die Grünen das Vorhabenbei Bitterfeld und anderswo nicht blokkieren zeigt, dass sie in ihre eigene Falle getappt sind.

    #391953

    Wieso? Unter den Solarzellen können Futter- oder Blühwiesen wachsen und Schafe und Kühe gehalten werden. Im Sommer wächst auf Flächen, wo die Sonne extremst brennt gar nichts, im Schatten schon.
    Eine Kombination von Solarabdeckung und Viezucht ist vielleicht nicht verkehrt.
    Neue Ideen müssen wir schon haben, um zu bestehen – weiter wie bisher ist reinster CDU-Saurier-Glaube.

    #391966

    Auf ausgekohlten Braunkohletagebauen wächst auch nichts Essbares mehr.

    https://media.tag24.de/951×634/e/5/e5c40bbb8d32c46a29e8.jpg

    #391970

    Vom Grundsatz her gebe ich Hans Recht.

    #391971

    Neue Ideen müssen wir schon haben, um zu bestehen

    Wieso nur wir? Und wer ist wir?

    2020 leben rund 7,8 Milliarden Menschen auf der Erde und damit rund 2,8 Milliarden mehr als im Jahr 1987.

    #391973

    Wieso nur wir? Und wer ist wir?

    7,8 Milliarden, Tendenz steigend. Alle, naja die es können. Es gibt immer einen Teil, der andere Vorzüge hat. Mit „Wir“ meine ich die Menschheit (zähle mich schon noch dazu). Ich finde das Abgegrenze und Nationale äußerst schädlich. Manchmal denke ich, dass wir in Europa den Boden unter den Füßen, die Sicht auf die Realität, verloren haben. Die anfängliche Vision, als ein friedlicher Völkerbund, als EU, zerbricht leider unter kleinkariertem, nationalem Egoismus. Weltweit ist das wohl nicht anders. Uns unterscheidet, von der Zeit vor 100 Jahren nicht viel, bissl Technik, irre viel Chemie+Plastik, Energieverbrauch, viel schlimme Erfahrungen der Geschichte, die wir langsam vergessen und ne menge mehr Nachwuchs. Sogar unser Geld kostet laufend Energie. Wahnsinn. Erstaunlich finde ich die Unmengen an Menschenvernichtungswaffen – wir lernen nichts. Wenige erschaffen und kaufen tödlichstes, finanziert von allen, zum Abschaffen von mehrfach mehr als es gibt. Die Gier ist gleich, wahrscheinlich größer, der Dummheit ist gleich, wahrscheinlich größer – die Streitigkeiten haben sich nicht geändert – nicht im großen – nicht im kleinen. Anstatt Corona aus der Welt zu schaffen, spielen wir Wirtschaftssystem-Penisvergleich, Kanzler-Besser-Bestimmer, Wirtschaftsexpansion, Gierpickel, Umweltverschmutzer (Masken+Desinfektion) und Elite-Gier.
    Voll krank.

    #392053

    Schön, dass die Sonne scheint, bald sind die Solarpanele vollständig abgetaut. Peu a peu liefern sie wieder Strom. Nur gut, dass wir noch Atom- und Kohlestrom haben.

    #392059

    Nur gut, dass wir noch Atom- und Kohlestrom haben.

    sei man lieber froh, dass die Bundesrepublik nicht wie Frankreich auf Atomstrom mit dessen Anfälligkeit zum Blackout setzt. Abgesehen davon täten auch der Bundesrepublik einige Investitionen in die Netzinfrastruktur gut.

    https://www.heise.de/tp/features/Es-ist-nur-eine-Frage-der-Zeit-bis-es-zu-einem-Blackout-kommt-5050843.html

    #392061

    einige Investitionen in die Netzinfrastruktur

    Würden sie ja gern, wenn es nicht ständig Proteste dagegen gäbe, auch von den Grünen.
    Aber nicht jammern, wenn die Netzkosten steigen.

    Meinst du, dass ein Unfall in einem Atomkraftwerk in Frankreich keine Auswirkung auf Deutschland hat?

    #392062

    Schön, dass die Sonne scheint, bald sind die Solarpanele vollständig abgetaut. Peu a peu liefern sie wieder Strom. Nur gut, dass wir noch Atom- und Kohlestrom haben.

    Menschen mit einem komplexeren Denkansatz würden erstmal nachrechnen, an wieviel Tagen Schnee auf Solarpanelen liegt.

    #392066

    Meinst du, dass ein Unfall in einem Atomkraftwerk in Frankreich keine Auswirkung auf Deutschland hat?

    In Frankreich reicht schon ein harter Winter um das AKW-basierte netz an den Blackout heranzuführen. Da bedarf es nicht mal eines (Super-)GAUs.

    Aber natürlich sind die Stromnetze überregional. Der Fast-Blackout vom 8. Januar fand seine Quelle in Kroation. Ich bin nur froh dass es in der Bundesrepublik Alternativen zur Abhängigkeit vom Atomstrom gibt.

    #392073

    sei man lieber froh, dass die Bundesrepublik nicht wie Frankreich auf Atomstrom mit dessen Anfälligkeit zum Blackout setzt. Abgesehen davon täten auch der Bundesrepublik einige Investitionen in die Netzinfrastruktur gut.

    Welche Anfälligkeit zum Blackout? Im Gegensatz zu den erneuerbaren ist Atomstrom hier ein Träumchen. Ist natürlich blöd wenn Du den Artikel inhaltlich nicht erfassen kannst. Alte Kraftwerke sind natürlich ein Problem und der Winter zeigt, wir sind noch sehr weit weg davon uns auf erneuerbare Energien verlassen zu können, denn gerade im kalten Winter liefern die weniger obwohl deutlich mehr Strom benötigt wird. Da geistig umnachtete Hysteriker die Atomkraftwerke frühzeitig in die Rente geschickt haben, werden wir eben mit Kohlekraftwerken gegensteuern müssen und die Umwelt weiter belasten müssen.

    #392075

    Menschen mit einem komplexeren Denkansatz würden erstmal nachrechnen, an wieviel Tagen Schnee auf Solarpanelen liegt.

    Menschen mit dreistelligem IQ würden erfassen, dass hier genau ein Tag reicht, wenn man sich komplett auf erneuerbare verlassen sollte. Und es gibt wirklich sehr dumme Menschen, die noch früher aus konventionellen Energieerzeugern raus wollen.

    #392077

    Was nützt uns das Berauschen von Träumern an den Anteilen der Erneuerbaren an sonnigen Sommertagen wenn auch noch der Wind weht? Wenn die Erneuerbaren ausfallen, wenn Strom am dringendsten benötigt wird? Wie hätten denn Millionen von E-Autos an den vergangenen Tagen aufgeladen werden können?
    Durch muskelgetriebene Lastenfahrräder ersetzen?
    Wie hat das eigentlich der Berliner Installateur gemacht, der auf Lastenfahrräder umgestiegen ist?

    #392078

    Menschen mit einem komplexeren Denkansatz würden erstmal nachrechnen, an wieviel Tagen Schnee auf Solarpanelen liegt.

    Menschen mit dreistelligem IQ würden erfassen, dass hier genau ein Tag reicht, wenn man sich komplett auf erneuerbare verlassen sollte. Und es gibt wirklich sehr dumme Menschen, die noch früher aus konventionellen Energieerzeugern raus wollen.

    Es gibt bereits jetzt Zwischenspeichertechnologien, die eine Woche überbrücken.

    #392079

    Was nützt uns das Berauschen von Träumern an den Anteilen der Erneuerbaren an sonnigen Sommertagen wenn auch noch der Wind weht? Wenn die Erneuerbaren ausfallen, wenn Strom am dringendsten benötigt wird? Wie hätten denn Millionen von E-Autos an den vergangenen Tagen aufgeladen werden können?

    Durch ein Verbundladesystem. Wer seinen Strom nicht braucht, weil das Auto steht, gibt ihn in einen Verbund zurück.

    #392082

    muskelgetriebene Lastenfahrräder

    ..dazu könnte es kommen – und Menschen-Strom-Farmen – rechne mal den Mindestlohn aus, wenn du 30-50W Dauerleistung auf nem Generator-Rad schaffst und eine Tankladung (60kWh) etwa 100€ kostet. Zwar untermotorisiert für fette, gepanzerte Elektro-Regierungskarossen, aber erst mal egal.
    Das wäre das ultimative Merz-CDU-Zeitalter. Elite-Gläubiger und Gläubige.

    #392083

    Aha, ich will mein Auto jederzeit fahrbereit haben, das ist ja ein Vorteil eines eigenen Autos vor der Tür, ich würde meine Batterie nicht in ein Verbundsystem entladen und die meisten anderen Autobesitzer auch nicht. So edel sind wir nicht. Das würde nur im DDR-Sozialismus mit Kontrolle und Zwang funktionieren.

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