Startseite Foren Halle (Saale) Kellner und Wanderwitz : Hasi

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  • #372458

    mz-web. de berichtet über die Einsprüche o. a. Herren gegen Hasis Äußerung, dass der Osten mit den Beschränkungen der Coronakrise besser zurechtkommt als der Westen, d. h. die Bewohner natürlich.
    Erst einmal ist das der ungünstigste Moment, jetzt so eine Debatte anzuzetteln, finde ich.
    Der Herr Kellner wirft Hasi etwas vor, was Hasi gar nicht gesagt hat bzw. beabsichtigte. Hasi hat nur etwas festgestellt und auch die Begründung dazu gegeben,ich teile diese Meinung.

    Zu dem Gehorsam, den der Herr Wanderwitz erwähnt und der auch stimmt, kommt aber noch ein Begrriff hinzu, nämlich ein gewisser Respekt gegenüber der Obrigkeit. Im Osten wurden Polizisten, Sanitäter, Rettungskräfte, Schaffner usw. in der Regel nicht angespuckt und angepöbelt.

    #372470

    Respekt vor der Obrigkeit. Genauso wie im November des Jahres 1989 die halleschen Montagsdemonstranten brav an jeder roten Ampel gewartet haben bis sie weiter demonstrieren gegangen sind.

    #372472

    Und das war auch richtig, ich ging oft vorm im Demozug, einmal mit Transparent „Demokratie und Erneuerung“, wir waren keine Rabauken, wollten auch der Staatsmacht keinen Grund zum Eingreifen geben.
    Eine Leninsche Revolution mit Totschlagen und Plündern und Schnapssaufen wollten wir nicht.

    #372525

    Wanderwitz ist wohl in Zeiten der Ausgangsbeschränkung noch nicht verboten? Sollte mich aber wundern, zählt wandern doch zum touristischen, und da ja auch in Gruppen…

    #372557

    Wolli hat den Film von Eisenstein gesehen. Tatsächlich gab es von der Aurora nur einen Knall, und auch sonst war es recht friedlich.

    #372591

    Die „Leninsche“ Revolution war friedlich? Wo hast du das her?

    #372594

    Nicht aus dem Film,Pjotr,
    aber ein Coronaausbruch in einen hallischen Pflegeheim kostete mehr Opfer als der Tag der Revolution.
    Deine Lieblingszeitung spricht von 5 tatsächlichen Opfern. Kerenski und seine Truppe wurde mehr oder weniger im Schlaf überrrascht.

    #372596

    ie „Leninsche“ Revolution war friedlich? Wo hast du das her?

    Der Blutzoll der Oktoberrevolution 1917 war in der Tat vernachlässigbar. Das Zarentum ist wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Da sind 1989 in Rumänien mehr Menschen gestorben.

    Der hohe Blutzoll im erst später begonnen Bürgerkrieg 1918-1922 geht da eher an die Adresse der Konterrevolution.

    #372599

    Ach ja? Du solltest wissen, dass das Zarentum, wie du es nennst, schon im Februar abdankte. Und das am Bürgerkrieg die Putschisten vom Oktober 1917 unschuldig waren, kann ich nur als Witz bezeichnen.

    #372604

    Der Einwand bezüglich des Februars ist berechtigt.

    Mein Verweis war keine Bewertung sondern bezog sich lediglich auf zwei Fakten: ohne Konterrevolution kein Bürgerkrieg. Und die Revolution des Oktobers war vor dem Bürgerkrieg.

    Und es war ein Hinweis darauf, dass die heute übliche, einseitige Schuldzuschreibung für das Blut im russischen Bürgerkrieges an die Bolschewiki schlichtweg historisch falsch ist.

    Die Verrohung durch den ersten Weltkrieg legte die Basis für die Verrohung im russischen Bürgerkrieg.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von fractus.
    #372605

    Ich gebe es zu, ich bin zu faul, um darauf weiter einzugehen.

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