Dieses Thema enthält 8 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Stadt_für_Kinder vor 7 Monate, 2 Wochen.

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  • #281514

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/warum-vw-gelder-an-geschasste-manager-ein-problem-fuer-die-spd-sind-14817731.html

    Es darf schon darüber gestritten werden, ob man 6 Millionen im Jahr „verdienen“ kann. Aber eine Abfindung nach 13 Monaten über 12 Millionen – mit Billigung des niedersächsischen Ministerpräsidenten als Vertreter im Aufsichtsrat – und zusätzlich noch eine Rente von 8.000 € schlägt dem Fass den Boden aus!

    Ich denke, die meisten SPD-Stammwähler sind/waren Gabriel gegenüber allein deshalb skeptisch, weil er aus Niedersachsen kommt, dem Dunstkreis von Schröder, Maschmeyer und Co oder kurz gesagt: dem Hannover-Sumpf.

    #281544

    Was genau stört dich an der Abfindung? Verträge sind nun mal einzuhalten. Würdest du bei einem Arbeitgeber auf dir vertraglich zugesagte Zahlungen verzichten, nur weil er dich loswerden will? Über die Höhe der Vergütung kann man streiten aber es steht auch zu viel im Konjunktiv in diesem Artikel. Der Part mit dem doppelten Gehalt ergibt, so wie da geschrieben, wenig sinn.

    #281546

    Wenn man als staatlicher Großaktionär nicht einmal mehr einen Hauch für Wirtschaftsethik hat, wer soll es eigentlich dann haben?

    #281552

    Verträge sind nun mal einzuhalten.

    Kriminell ist nicht, sie einzuhalten, sondern sie zu schließen.

    #281601

    Kriminell ist nicht, sie einzuhalten, sondern sie zu schließen.

    Kriminell nicht. In diesem Fall aber sicher dumm und verwerflich. Anderseits bekommt man ab einem gewissen Level die Topleute eben nicht zum Tariflohn. Moralisch ist aber sicher wenig zu Rechtfertigen was in diversen Chefetagen läuft. Vielleicht kannst du deinen Genossen ja ins gewissen reden.

    #281618

    Ich frage mich immer, wie die hohen Gagen zur Verantwortung der Manager passen. Wenn mal was schief läuft, dann siehe etwa Winterkorn: „Ich habe von nichts gewusst.“

    #281833

    Beeindruckender Weise fand es die ehemalige Vorstandsvorsitzende für Recht und Integrität nicht unethisch, derartige Verträge einzugehen. Wahrscheinlich war der ethische Kompass gerade kaputt.

    #281844

    Jetzt müsste doch kommen: Nichtleistung muss sich wieder lohnen!

    #282031

    http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/vw-skandal-ferdinand-piech-staatsanwaltschaft-braunschweig

    Vielleicht sollte die Hochdotierte deshalb gehen, sozusagen zu viel der internen Aufklärung?

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