Bauherr soll geplante Steintor-Passage zusammenstutzen

29. September 2014 | Vermischtes | 1 Kommentar

Wenn im kommenden Jahr der neue Steintor-Campus der Universität eröffnet wird, dann soll zeitgleich auch ein neuer Durchgang für Studenten und Mitarbeiter entstehen. Direkt neben dem Steintor-Varieté ist eine Passage geplant.

Am Montag hat sich der Gestaltungsbeirat zum zweiten Mal mit dem Vorhaben befasst. Prinzipiell sei man der Auffassung, dass der Durchgang ein Gewinn sei, meinte Architekt Jörg Springer. „Die Idee ist gut.“ Das Vorhaben sei jedoch eine ziemliche Herausforderung. Insbesondere an der geplanten Gebäudehöhe stören sich die Mitglieder des Gestaltungsbeirats. Diese überrage das benachbarte Varieté, auch die meisten anderen Gebäude am Platz – bis auf „Puff-Paff“ – sind kleiner. „Wir meinen, dass es niedriger werden muss“, so Springer. Deshalb wolle man sich mit dem Bauherren und dessen Architekten in kleinerer zusammensetzen und Ideen besprechen. Dazu sei große Bereitschaft da. Alle seien daran interessiert, so wenig Zeit wie möglich zu verlieren.

Verfügen soll der Neubau neben einem Durchgang über eine Cafeteria. In den oberen Etagen ist Platz für Wohn- oder Büronutzung. Zuvor muss dort noch der Altbau abgerissen werden. Über die neue Passage aus kommt man über eine große Freitreppe von der Straßenbahn-Haltestelle aus direkt zum Campus. Geplant ist im hinteren Bereich außerdem ein Ergänzungsfoyer. Die Fassade des Varietés wurde bereits erneuert. In einem weiteren Bauabschnitt sollen in einem Anbau im hinteren Bereich des Varietés Fahrstühle eingebaut werden, um eine behindertengerechte Erschließung des Varietés zu ermöglichen. Daneben könnte es im hinteren Bereich eine 300 Quadratmeter große Terrasse geben.

Print Friendly, PDF & Email
Ein Kommentar

Kommentar schreiben