Startseite Foren Halle (Saale) Kiffen und Kriminalität

  • Dieses Thema hat 36 Antworten und 15 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 6 Jahre von nix idee.
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  • #251418

    Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis. Sie alle müssen mit der Angst vor strafrechtlicher Verfolgung und soziale
    [Der komplette Artikel: Kiffen und Kriminalität]

    #251419

    Anonym

    auch Kokain und Chrystal werden konsumiert. und sind nich legal erhältlich. freigeben?

    Ich wäre eher für ein Verbot von Nikotin und Alkohol.

    #251420

    Wie hoch ist denn die Zahl der Cannabis-Toten?

    #251421

    Nikotin ist so teuer, da braucht es kein Verbot mehr.

    #251422

    @eissportler:
    Zucker und Fett nicht vergessen!
    Dazu noch Obst- und Gemüsezwang, täglich 2 Stunden Sport , aber nichts gefährliches wie Radfahren, oder mit Gewichten, bloß nicht laufen, denn da kann man böse hinfallen.

    #251423

    Ich denkek Eissportler fallen durch die häufigen Verletzungen der Allgemeinheit mehr zur Last als Kiffer.
    Verbieten??

    #251424

    Anonym

    Deswegen zahlen die Vereine auch gehörig Versicjerungsbeiträge…Das nur am Rande.

    Cannabis ist in vielen Fällen und unbestritten eine klassische Einstiegsdroge, genau wie all und nikotin.

    #251431

    Nein, Muttermilch ist die Einstiegsdroge.

    #251467

    Cannabis ist in vielen Fällen und unbestritten eine klassische Einstiegsdroge, genau wie all und nikotin.

    Das wird sehr wohl bestritten, eissportler

    #251492

    Cannabiskonsum soll zu keinen tödlichen Folgen führen. Einige Mediziner sind der Ansicht, es ist harmloser als Nikotin.

    Eine Einstiegsdroge ist es lediglich deshalb, weil der illegale Verkäufer durchaus bestrebt ist, weitere illegale Substanzen loszuwerden. Gäbe es Cannabis im Supermarkt, wie Schnaps und Zigaretten auch, wären die Dealer umgehend arbeitslos.

    Crystal und dgl. ist tatsächlich gefährlich. Wobei der Grad der Gefährlichkeit kein Kriterium darstellt, denn Alkohol hat ebenso bekannte gefährliche Folgen, an denen Unbeteiligte zu leiden haben (Überall-Opfer, Verkehrssünder-Opfer). Dennoch darf Alkohol sogar in der Werbung angepriesen werden.

    #251495

    Anonym

    es gab mal eine schöne Doku bei Arte zum Thema. Die umfangreich und detailliert begründete Argumentation lief auf die Aussge hinaus, dass die Drogenprohibition ein staatliches geschütztes Förderprogramm für die Organisierte Kriminalität darstellt, welche auf dem Rücken der Opfer (z.b. Heroinabhängige, Beschaffungskriminalität) durchgesetzt wird.

    #251498

    Ehm Fractus was ändert sich an der Beschaffungskriminalität wenn Canabis legal im Laden oder Apotheke erhältlich ist?
    Weil kostenlos solls doch dann nicht sein, also müssen die Konsumenten weiterhin das Geld dafür beschaffen. Wer jetzt dafür einbrechen oder stehlen muss wird das auch später wenn die Droge legal ist tun müssen.

    #251505

    Anonym

    Ehm Fractus was ändert sich an der Beschaffungskriminalität wenn Canabis legal im Laden oder Apotheke erhältlich ist?

    Es ist alles in der Doku erklärt:
    1) Aufgrund der damit verbundenen Verbraucherschutzauflagen sowie legalen handelswege sind reinere (und damit weniger krankmachende) Drogen zugänglich
    2) Aufgrund des legalen Handels ist der Drogenumsatz bestandteil ganz normaler Steuereinnahmen / Mehrwertsteuern
    3) Der Drogendealer wird „Arbeitslos“ oder er muss künftig legal handeln. Es gibt keine illegalen Geschäfte und damit auch kein Schwarzgeld mehr.
    4) Beschaffungskriminalität im Zusammenhang mit Cannabis wäre mir neu. Das betrifft die härteren Drogen. Die horrenden Preise für die Drogen sind ja vor allem „Illegalitäts“aufschläge, also Extra-Profite für die organisierte Kriminalität (wikipedia: 1000-2000% bei Heroin, bei Cannabis entsprechend weniger). Die fallen weg und der Drogenabhängige wird weniger Geld für seine Sucht benötigen. Damit fällt der wesentliche Grund zur Beschaffungskriminalität weg.
    5) Aus Länder mit liberaler Drogenpolitik gegenüber weichen Drogen (ehm. NL, Protugal, einige Bundesstaaten USA) sind mir zumindest kaum Kriminialitätsprobleme im Zusammenhang mit den unsanktionierten Drogen bekannt.
    6)liberale Drogenpolitik heißt nie unregulierte Abgabe, sondern allenfalls (streng) limitierter Zugang zu Drogen.

    #251507

    Anonym

    und als nächstes dann Haschisch?

    #251510

    Bitte mal recherchieren, nicht jedes Kiffen ist kriminell,
    und manche Wunderblume hat Hanf im Fenster.
    Und ob die Alt68iger zufällig auf der Peißnitz den Hanfsamen verteilt haben? 😉

    #251520

    und als nächstes dann Haschisch?

    Warum nicht ?

    #251521

    Ehm Fractus was ändert sich an der Beschaffungskriminalität wenn Canabis legal im Laden oder Apotheke erhältlich ist?

    Weil die hohen Preise für das Zeug nur der Illegalität geschuldet sind. Legal ließe sich Cannabis so leicht anbauen wie Kopfsalat oder Mais, sogar im Freiland. Beschaffungskriminalität für Popcorn ist mir auch noch nie untergekommen.

    #251526

    Da liegt dann aber das nächste Problem, das Zeug darf nicht billiger wie ne Schachtel Kippen oder Kasten Bier sein. Es muss um einiges teurer sein, der Preis muss abschrecken.

    #251539

    Der Preis (einige hundert Tage des Intelligenzalters) ist hoch und klingt abschreckend.

    #251540

    Der Preis (einige hundert Tage des Intelligenzalters) ist hoch und klingt abschreckend.

    Gibt es dazu einen Beleg/ eine Studie?

    Bei IQ 70 sind 10 Punkte weniger bestimmt abschreckend, bei IQ 150 ist es zu vernachlässigen.

    #251561

    Also: kiffen nur mit Abitur.

    #251570

    Und was ist mit Kakao? 🙂

    #251572

    Warum muss man eigentlich Dinge wie Cannabis verbieten, die in der Natur wachsen, während andere Dinge, die nicht in der Natur wachsen, wie etwa die Atemluft verpestende und potentiell tödliche Dieselautos, erlaubt sind?

    #251580

    Ich gestehe, mich bei Wikipedia informiert zu haben. Da wird auf 4 Studien bzw. Quellen verwiesen, hier eine deutsche Quellenangabe:
    http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/cannabis-langzeitstudie-jahrelanges-kiffen-laesst-den-iq-sinken-a-852383.html

    Aber es wird nicht um den Unterschied von 10 IQ-Punkten bzw. um Jahre gehen, sondern das „Risiko ist geringer“.

    #251583

    @ stadt f. Kinder: Gegenfrage: Warum darf man störende Fliegen ect. mit Fliegenklatschen erschlagen und andere Menschen, die einem auf den Senkel gehen, NICHT mit einem passenden Gegenstand?? 🙂

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