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  • #20472

    Es ist still geworden um die Brüderstraße 7. Wie soll es weitergehen mit einem der eindrucksvollsten und ältesten Fachwerkhäuser Halles, erbaut Mitte/Ende 16. Jahrhundert. J. Engelhardt berichtete in „Hallesche Blätter 28, September 2005“ darüner.

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    #20474

    Anonym

    Wenn es nach dem äußerst geldpotenten Eigentümer geht, steht wohl der Abriß auf der Wunschliste.

    #20481

    Wenn er richtig geldpotent ist , kann er auch wieder aufbauen…

    #20483

    Anonym

    Können ja, wollen nein.

    #20484
    #20488

    Wollte eigentlich noch bis zum Wochenende warten, aber nun doch schon mal an dieser Stelle:

    AKI will Marktwirtschaft kaufen

    Marktwirtschaft: AKI will Brüderstraße 7 kaufen

    #20492

    Anonym

    Würde der Kauf dem AKI gelingen, dann wäre das eine echte Sensation! Wobei der hohe Kaufpreis deutlich zeigt, daß der Eigentümer nur ein Spekulant ist, ein besonders widerlicher obendrein.

    #20494

    Wollte da nicht jemand rechtliche Schritte unternehmen und den Kauf zurückdrehen? Da wurde doch im ehemaligen Halleforum ausgiebig diskutiert. Leider sind die Infos futsch.

    #20495

    Hier noch eine Aufnahme der ehemaligen Markt-Wirtschaft von April 2001.

    Anhänge:
    #20498

    Das ist ja grandios! 🙂 Ich hoffe, dass das klappt. Und 90.000 € ist fast noch ein Schnäppchen, wenn man sich da andere (leere) Grundstücke so anschaut, die zu verkaufen sind.
    Da gibt es auch noch das Haus in der Mansfelder Straße 59, von dem Enrico sagte, dass der Besitzer 100.000€ haben will (nachdem er es für halb so viel gekauft hat).

    Das ist natürlich erst der Anfang, und es muss noch eine Menge Geld in die Sanierung fließen, aber besser so als gar nicht. Ich stelle mich gern für einen Arbeitseinsatz zur Verfügung.

    #20526

    Wenn AKI das Teil rettet, haben Sie einen Preis verdient!

    #20527

    @hei-wu, einen Preis hätte der AKI für seine Einsätze schon mehrfach erhalten müssen!

    #20554

    Den komischen Roseneselpreis haben die schon mal bekommen.
    Ob dieser Kiegeland-MZ-Preis nun die große Ehre ist, sei dahingestellt, zumal er auch Denkmalzerstörern wie TGZ-Lukas zuteil wurde.

    #73026

    Dieses Urteil ist wirklich absurd.

    Wie wäre es mal mit dem Gedankengang das dieses Gebäude bereits in diesem Zustand erworben wurde und somit bekannt war was wirtschaftlich geht und was nicht geht. Es lag also gar nicht in der Absicht des Käufers das Denkmmal zu erhalten. So kann man wirklich jeden Denkmalschutz aushebeln. Ich hoffe sehr auf einen Einspruch gegen dieses Urteil.

    #73027

    Anonym

    Es sieht nicht gut aus. Das Gericht hat den Abriß des Gebäudes erlaubt. Ein Altersheim soll stattdessen an dieser Stelle stehen. Wunderbar!

    Ich war neulich im Bayerischen Wald in der Ortschaft Freyung zu Besuch im ältesten Gebäude des Landkreises, dem Schramlhaus. Dabei handelt es sich um ein ca. 300 Jahre altes bäuerliches Anwesen. Es ist das einzige Gebäude aus dieser Zeit im gesamten Landkreis, welches gerettet wurde. Und in Halle soll ein 500 Jahre ates Fachwerkhaus einfach abgerissen werden. Wirtschaftlichkeit über alles.

    #73030

    Es dürfte aber dem Investor zumutbar sein, dem AKI das Gebäude zu verkaufen. Aber offenbar ist alles unzumutbar, was dem Eigentümer keine horrenden Gewinne verspricht.

    Wenn sich diese absurde Philosophie durchsetzt, kann man das Denkmalschutzgesetz gleich abschaffen.

    Hoffentlich geht das Landesverwaltungsamt in Berufung.

    #73032

    Anonym

    Der verantwortungsbewusste Eigentümer braucht nur die Zeit abwarten, und seine inzwischen ruinöse Immobilie wird als nicht mehr denkmalwürdig eingestuft. Das Ganze wird sogar noch gerichtlich bestätigt. Ein Freibrief für alle Schurken in dieser Branche.

    #73038

    Es ist echt zum verzweifeln, wie man in dieser Stadt mit ihrem Erbe umgeht. Selbst Gerichte entscheiden jetzt für Zerstörung. Ein fatales Signal.

    Was kann man als normalsterblicher ohne viel Geld auf der hohen Kante gegen solche Entscheidungen und Entwicklungen tun? Diese Ohnmacht macht mich wütend.

    #73043

    Mirror

    Gibt es denn ein Kaufangebot der Stadt?

    #73045

    „Was kann man als normalsterblicher ohne viel Geld auf der hohen Kante gegen solche Entscheidungen und Entwicklungen tun? “

    Es kommt in diesem Fall noch nicht mal aufs Geld an. Der AKI hat dem Besitzer die von ihm selbst genannte Summe geboten.
    Daraufhin forderte dieser aber noch weiteres, u.a. einen Nachweis über eine von ihm behauptete (sehr hohe) Sanierungssumme, ohne die das Haus nicht zu halten sei. Und genau darauf hat sich u.a. auch das in meinen Augen äußerst befremdliche Urteil gestern gestützt.
    Wäre die Summe vorhanden gewesen, wäre vermutlich das nächste Scheinargument gekommen.

    PS: @mirror, was soll diese Frage?

    #73062

    Mirror

    Ich wusste es nicht. Wenn der Eigentümer nicht verkaufen will, sollte er das Denkmal erhalten müssen. Kann er nicht verkaufen, sollte er die Möglichkeit bekommen, mit einer Projektentwicklung auf dem Grundstück seine Hypotheken abzutragen.

    #73107

    Die Stadt hatte es doch schon einmal im Besitz und hat es verkauft, da wird sie es nicht zurückkaufen…

    #341361

    Habe gestern Abend gesehen, dass an der Brüderstraße 7 Abrissarbeiten laufen. Weiß da jemand was drüber? Der AKI Innenstadt hat sich doch Jahrelang für den Erhalt eingesetzt. Erfolgt nun heimlich, still und leise doch ein Abriss??

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