Startseite Foren Halle (Saale) Anti-Terror-Einsatz in Reihenhaussiedlung am Hufeisensee

Dieses Thema enthält 12 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  hei-wu vor 3 Wochen, 1 Tag.

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  • #318196

    Achmed S,  vor knapp 20 Jahren zum Studium aus Syrien gekommen, verheiratet, zwei schulpflichtige Kinder, würde man als positives Beispiel einer gelun
    [Der komplette Artikel: Anti-Terror-Einsatz in Reihenhaussiedlung am Hufeisensee]

    #318197

    Es geht um Hanf (Cannabis).

    Aus Cannabis sativa kann man Drogen herstellen, die in Deutschland illegal sind.

    Aus Hanffasern könnte man ein Seil herstellen. Daraus eine Schlinge … um den Hals …

    Der britisch-amerikanische Krieg von 1812.

    #318198

    Hm. Was hat es mit Yunas einerseits und der Kaffemühle auf sich?

    #318199

    Bei so einer Kaffeepulvermühle kann die Möglichkeit eines „abweichenden“ Gebrauchs zusammen mit ein paar Zutaten, die zum Grillen, der eigenen Wurstherstellung und für den perfekten hellen Kartoffelkloß gebraucht werden, wahrscheinlich schnell die Reizwortschwelle einer Reizwortfahndung erreichen (Woher haben die Weiden bei der Rabeninsel ihren Namen?). … und dann ist auch noch die eine oder andere Pflanze giftig.

    #318203

    Agricola denkt wahrscheinlich an den Faulbaum, der ist ein bisschen giftig, und sein Holz nahm man zur Schwelung besonders hochwertiger Holzkohle für die Schießpulverherstellung. Aber kommt da gleich die GSG9 angeritten? (obwohl, in letzter Zeit, bei der allgemeinen Hysterie, weiß man auch das nicht mehr sicher)

    #318204

    Wenn die Quelle des Keimlings die Bezeichnung verdient, dann sind wohl auch die Samen in der genannten Anzahl alarmierend.

    #318205

    Ach diese gefählichen Wölfe und ihre Milchgewächse! Sie sind mittlerweile zumindest in den Medien omnipräsent.

    #318206

    Mir schwant, der Polizeieinsatz ist ein roter Hering. Wenn Achmed für seine opulente Grillaktion größere Mengen Holzkohle, Pökelsalz und Schwefel für die Klöße ordert und wenig später die Kaffeemühle, da können die Schlapphüte schon mal auf eine Schwarzpulverproduktion spekulieren.

    Das hat dann aber nix mit der gesuchten Pflanze zu tun. Bei den restlichen Hinweisen (Yunus, Jesus, schnellwachsend, teils giftig, gespreizte Blätter, dicke Samen, Kriegsvorwand) kriege ich einfach nichts zusammen. Irgendein Detail paßt immer nicht.

    #318207

    Ein Lebensmittelhändler, der sich mit den Grundstoffen für Abführmittel ausstattet ist schon verdächtig … und wenn das Potential der gekauften Ware noch größer ist, was dann?

    #318208

    Danke, Agricola.

    Ricinus communis – Wunderbaum

    Aus den Samen kann Ricin extrahiert werden, welches unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt. Bei der Bestellmenge läuten die Alarmglocken.

    Bei oraler, intravenöser, subkutaner oder inhalativer Aufnahme wirken schon wenige Mikrogramm Rizin tödlich.

    3. Golfkrieg ab März 2003. Angeblich gab es Hinweise auf Versuche mit Rizin im Nordirak. Den Beweis von Massenvernichtungswaffen im Irak sind die Amis bis heute schuldig geblieben.

    #318209

    Also @rugby, im Botanikbereich bin ich nicht sonderlich sattelfest. Auf die gesuchte Pflanze kam ich zufällig über andere Informationskanäle. Hier ein Tipp: Guck mal, was in den „Buchreligionen“ über Yunus berichtet wird.

    #318210

    Agricola war schneller. Ich habe die Pflanze erraten aufgrund des SGS9-Einsatzes vor ca. zwei Wochen in Köln.

    #318227

    Dann scheint das Rätsel ja gelöst zu sein. Der „rote Fisch“ war dann ja wohl eher ein „Wal“, wovon die Bibel ja gar nicht berichtet, sondern nur über einen „großen Fisch“. Über die Pflanze hatte Luther schon gerätselt. „Was die Griechen Kikkaion nennen“, Efeu kann es nit wol sein“..
    Im Mittelalter entstand die Ikonografie „Jonas in der Kürbislaube“. Heute glauben Sprachwissenschaftler zu wissen, dass es wohl der Rizinus gemeint gewesen ist. „Kikkidia“ sind Warzen, oder auch Zecken, im altgriechischen Sprachgebrauch. Die Rizinussamen sehen aus wie vollgefressenen Zecken.

    Um auf den aktuellen Fall zurück zu kommen: ob Rizin sich für Terroranschläge eignet, ist wissenschaftlich umstritten. Es muss in den Körper gelangen, und dazu eignet sich die möglicherweise in Köln geplkante Versuchsanordnung nicht. Rizin ist ein hochkomplexer Eiweißkörper, der bei Temperaturen., die bei einer pyrotechnischen Detonation entstehen, garantiert denaturiert und damit unschädlich wird.

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