Startseite Foren Halle (Saale) Am Rammbock für den Denkmalschutz rammen

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Dieses Thema enthält 47 Antworten und 14 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Kenno vor 3 Tagen, 11 Stunden.

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  • #333972

    Dieser Rammbock der alten Hafenbahn ist lt. Denkmalschützer wichtiger als die Gefahr, sich dort zu verletzen, es stimmt, was die Radfahrerin bei „Sags uns einfach“ schreibt:
    “ Ich bin tägliche Nutzerin der Hafenbahntrasse.
    Mich stört seit jeher, dass auf der Strecke
    hinter jetzigem Baugebiet Gasometer ein Rambock
    aus Holz steht.
    Schlimmer ist es jedoch in der dunklen Jahreszeit.
    Ein kleiner Reflektor wurde aufgebracht-aber der
    bringt nichts, da er nicht selber leuchtet, sondern eben nur „reflektiert“, wenn er angestrahlt wird. Für jemanden, der die Strecke nicht kennt aber auch
    für die anderen Nutzer sehr gefährlich, da man an
    dieser Stelle eine fast 90° Kurve fahren muss.
    Ich bitte um Prüfung, ob dieses Element nicht woanders hingestellt werden kann, damit man diese
    Stelle besser passieren kann.“

    Die Stadtverwaltug antwortet
    „Vielen Dank für Ihre Meldung. Der Rammbock ist Bestandteil des Baudenkmals Hafenbahntrasse und kennzeichnet das Ende. Nach Fertigstellung der weiteren Anbindung wird er weniger störend sein, da sich die Wegebeziehungen optimieren.“

    Okay, dann kann man wenigstens optimal dagegen rammeln.

    #333976

    „Ein kleiner Reflektor wurde aufgebracht-aber der
    bringt nichts, da er nicht selber leuchtet, sondern eben nur „reflektiert“, wenn er angestrahlt wird. “

    Fahrradlampen gibt es seit ca. 1870.

    #333979

    Das blöde an der Stelle ist doch nicht der Rammbock, sondern dass der Fahrradweg an dieser Stelle im rechten Winkel scharf nach links abbiegt und somit das entspannte Fahren auf der Hafenbahn abrupt unterbricht.

    Offenbar war man denkmalschutztechnisch nicht in der Lage die Unterschiede zwischen Eisenbahn und Fahrrad zu erfassen und ein fahrradgemäße Wegführung zu gestalten.

    Der Bock ist an dieser Stelle eine echtes (unnützes) Ärgernis.

    #333982

    Ob der Rammbock nun wirklich zum Denkmal gehört?
    eine grafik

    #333983

    Es handelt sich übrigens nicht um einen Rammbock, sondern einen Prellbock. Der rammt niemanden, aber man kann sich daran prellen, wenn man ungeschickt ist.

    #333984

    Deswegen ja auch der Stein in der linken unteren Bildhälfte. Auf das Kein Fahrradfahrer auf die Idee kommt rechtzeitig nach links auszuweichen.

    Erhöht die Aufprallwahrscheinlichkeit.

    #333985

    Wenn man den Prellbock rechts daneben gestellt hätte, wäre es auch allen klar, dass das mal eine Eisenbahnstrecke war.
    Wenn der Denkmalschutz solche Kapriolen schlägt, hätte man die Gleisanlagen mit Schienen und Schwellen lassen sollen und den Fahrradweg daneben anlegen sollen.
    Für mich ist das ein Schildbürgerstreich, deshalb
    Weg mit dem Prellbock!

    Gibts den Radwegebeaufragten der Stadt eigentlich noch?

    #333988

    „Wenn man den Prellbock rechts daneben gestellt hätte, wäre es auch allen klar, dass das mal eine Eisenbahnstrecke war.“
    ???
    Wir alle kennen eigentlich Prellböcke nur auf Schienen und nicht daneben. Für was Prellböcke neben Schienen stehen, das werden wohl erst kommende Generation ergründen.

    #333989

    Wir alle kennen eigentlich Prellböcke nur auf Schienen und nicht daneben.

    Weswegen ein solcher auf einem Fahrradweg auch keinen Sinn ergibt, selbst wenn der Radweg zwischen ehemaligen Gleisen verläuft. Es wäre überhaupt kein Problem gewesen, den Fahrradweg gerade aus rechts und links am Prellbock vorbeizuführen.

    @wolli hat mit dem Begriff „Schildbürgerstreich“ die richtige Bezeichnung für eine Streckenführung gefunden, die nicht von einem Fahrradfahrer stammen kann.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  fractus.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  fractus.
    #333999


    Ich habe mal ein etwas älteres FOto hervor geholt und da sieht man, dass der Landschaftsprojektant kein Radfahrer ist und nur darauf bedacht war,mit dem nachträglich aufgestellten Steinblock das ÜBerfahren der GRÜNANLAGE zu verhindern.
    Auf die Idee, den Verbundpflasterteil der Trasse auf die linke Seite der Gleise zu verlegen, ist er nicht gekommen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  Kenno.
    #334003

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Denkmalschutz den Prellbock an der Stelle verlangt hat. Dort war garantiert nie ein Prellbock- inmitten der Strecke

    #334005

    Die Hafenbahn war ja ziemlich lange in Betrieb (ich glaube bis zum Ende der DDR). Dagegen sind die Hochstraße und das Centrum-Warenhaus viel älter.

    Kann es nicht viel eher sein, dass erst mit der Unterbrechung der Trasse zur Hafenstraße durch Hochstraße und Centrum-Warenhaus der Prellbock als neues Ende aufgestellt worden ist. Das dürfte dann entweder in den 70er Jahren oder späten 60er Jahren der Fall gewesen sein. Hinweise dafür dass die Trasse rechts neben dem Prellbock parallel weiterging, gibt es glaube ich nicht.

    #334006

    Ich finde, der Prellbock hat auch eine symbolische Bedeutung für alle Radfahrer, die letzlich Prellbock vieler unzufriedener Autofahrer sind.

    #334007


    in der Tat war man päpstlicher als der Papst und hätte ihn nicht gebraucht, da er erst mit dem Bau der Hochstraße 1968-71 dort hinkam und nur noch für die Kohleversorgung des Heizwerkes HOlzplatz bis 1992 gebraucht wurde.

    #334025

    Ich finde, der Prellbock hat auch eine symbolische Bedeutung für alle Radfahrer, die letzlich Prellbock vieler unzufriedener Autofahrer sind.

    Herrlich wie du vom Idiotenfänger gleich wieder zu den Autofahrern kommst. Der Prellbock stellt doch nur ein Problem dar wenn man zu schnell ist oder über keine Beleuchtung verfügt. Hauptsache die anderen sind Schuld.

    #334264

    da er erst mit dem Bau der Hochstraße 1968-71 dort hinkam und nur noch für die Kohleversorgung des Heizwerkes HOlzplatz bis 1992 gebraucht wurde.

    M.W. war die Hafenbahn auch noch nach dem Bau der Hochstraße in Betrieb. Man konnte an der Unterseite der Hochstraße noch lange die Schmauchspuren der Dampfloks sehen.

    #334265

    Die ganze Trasse ist nicht besonders radfahrerfreundlich. Das fängt an den Kopfstein-Rüttelstrecken vor jeder Straßenquerung an und hört bei der unzureichenden Breite auf. Auch die Einengung an der Brücke vor dem Prellbock ist eine Gefahrenstelle, vor allem im Dunklen, wie Kenno und ich hier schon vor einigen Jahren feststellten.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  micha06de.
    #334267

    Man soll eben dort nicht rasen wie ein Stint. Dann klappts auch mit dem Prellbock.

    #334275

    Für den Denkmalschutz rammeln wir uns gern den Nischel ein.

    #334277

    Sagte wolli, und radelte ganz gemütlich im Seniorentempo von dannen…

    #334278

    Als es noch nicht so helles immer funktionierendes Licht am Fahrrad gab, bin ich im Dunklen von der damaligen Lieskauer Gaststätte Waldheil (Frieden ihrer Asche) kommend auf dem Weg Richtung Salzmünder Straße gegen eine stählerne Absperrung gefahren – ich spreche aus Erfahrung.

    #334280

    Die „Rüttelstrecken“ sind erst mal OK, denn ohne würde mancher ohne zu gucken auf die Straße fahren. Aber die Anordnung mit Spurrillen ist hirnverbrannt, Pflasterung hätte 90°gdreht sein müssen.
    Aber man sollte solche Pflasterung links von Radwegen an Kreuzungen/Einmündungen anbringen!

    Die im Weg eingelassenen Schienen sollen zwar eine Reminiszenz an die Vergangenheit sein, aber da hätten paar Meter gereicht (bin lange nicht mehr da gefahren, aber gibts Tafeln zur früheren Nutzung?)

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  rellah.
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    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  rellah.
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    #334285

    Ergänzung: Oft muss man beim Vorbeifahren die Seite wechseln, bei Nässe über unterschiedlichen Untergrund nicht so empfehlenswert.
    Würde man so eine Autobahn bauen, anstatt der Spurmarkierung durchgehende Metallschienen?

    Von der Strecke her ist der Weg insbesondere für Pendler, die von Süden Richtung Ex-Karstadt or umgekehrt fahren, sehr günstig, aber auch für viele, die einfach in angenehmer Umgebung spazieren, wandern, joggen, rollern, inlinern, radeln, … wollen. Habe da kaum Konflikte erlebt

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  rellah.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  rellah. Grund: Längere Eingaben nicht möglich mit Opera
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  rellah.
    #334289

    Guerilla-Mark- eting ist angesagt.
    Lichtschranke mit Rundumleuchte!

    #334292

    Es braucht keinen Prellbock, um die Strecke als alte Gleistrasse zu erkennen.
    Die Idee die alte Hafenbahntrasse als gemeinsamen Fuß- und Radweg zu nutzen, war gut gemeint, ist aber nicht optimal, weil sie zu schmal ist. Die Breite reicht nicht für Zweirichtungsverkehr von Fußgängern und Radlern. Ich habe es selbst erlebt, wie ein Kampfradler Fußgänger beschimpfte, die ihm im Weg waren.

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