Marode Kaimauer am MMZ wird erst 2014 erneuert

24. September 2012 | Vermischtes | 3 Kommentare

Dreieinhalb Jahre ist es mittlerweile her, als am Mitteldeutschen Multimediazentrum (MMZ) eine Stützmauer zur Saale einstürzte. Getan hat sich seit dem nichts. Das ärgert auch CDU-Stadtrat Andreas Scholtyssek. Er wollte von der Stadtverwaltung Aufklärung, wann die Schadstelle behoben wird und wie es mit der gegenüberliegenden Mauer weitergeht.

Die Stadt hält weiterhin daran fest, dort einen Bootsanleger zu errichten. Nähere Informationen gibt es aber noch nicht. „Eine darüber hinausgehende Planung und anschließende Bauausführung war nicht möglich, da die Finanzierungsvoraussetzung fehlte“, so Baudezernent Uwe Stäglin. Zwar seien Fördermittel beantragt worden, noch gebe es aber keinen positiven Bescheid. Für das kommende Jahr habe man Planungsmittel im Haushalt angemeldet. Gebaut werden soll laut Stäglin 2014.

Doch auch die gegenüberliegende Stützmauer am Technischen Halloren- und Salinemuseum ist akut gefährdet. Ein Bauzaun sperrt den Bereich bereits ab. Eine Vorplanung gebe es bereits, so Stäglin. „Diese beinhaltet auch die Variante des ersatzlosen Rückbaus der Stützwand und die Anlage einer Böschung.“ Gebaut werden soll ebenfalls 2014.

Die Kaimauer zwischen MMZ und der Gaststätte Saalekahn war im Februar 2009 eingestürzt. Dabei wurden auch Teile der Gaststätten-Terrasse weggerissen. Die Schadstelle wurde mit Kies aufgeschüttet, der Bereich für die Schifffahrt durch Bojen abgesperrt.

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