Krokodil in Unstrut erneut gesichtet

7. September 2020 | Natur & Gesundheit, Umwelt + Verkehr, Vermischtes | 1 Kommentar

Etwa eine Woche ist es her, da berichteten im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt zwei Augenzeugen von einer Krokodil-Sichtung in der Unstrut, einem Nebenfluss der Saale. Die Polizei und Feuerwehr suchten daraufhin das Fließgewässer ab und der Burgenlandkreis erließ eine Allgemeinverfügung, nach der das Baden im Fluss nunmehr verboten war. Doch die Suche blieb erfolglos und wurde eingestellt.

Doch jetzt ist das angebliche Krokodil wieder aufgetaucht. Es soll am Sonntag in Thüringen von einer Reiterin am Ufer liegend gesehen worden sein. Erneut rückte die Polizei und Feuerwehr daraufhin aus, um den Fluss abzusuchen. Auch ein Hubschraubern und Wärmebildkameras waren im Einsatz, allerdings wieder ohne Erfolg.

Trotzdem nehmen die Behörden in Thüringen und Sachsen-Anhalt die Berichte ernst. Deshalb ist sowohl das Baden, wie auch das Angeln und Bootfahren auf der Unstrut ab heute verboten. Derweil wird außerdem spekuliert, woher das Krokodil – sofern es denn wirklich existiert – wohl kommen kann; schließlich sind bereits alle offiziellen Reptilienhalter abgefragt worden und keiner von ihnen vermisst ein solches Exemplar.

Feuerwehrleute werden den Fluss in den kommenden Tagen dennoch weiter intensiv beobachten. Bis dahin heißt es abwarten, wenngleich der Landkreis durch die Verfügung Einbußen im Tourismusbereich zu verzeichnen hat, die nach den coronabedingten Verlusten eigentlich bitter nötig wären.

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