Polizeibericht vom 4. Januar 2017

4. Januar 2017 | Blaulicht | 2 Kommentare

Jugendlicher ausgeraubt

 In der Otto-von-Guericke-Straße wurde gestern gegen 18:35 Uhr ein Jugendlicher durch eine bislang unbekannte männliche Person von hinten angegriffen. Der Unbekannte forderte den 17-Jährigen unter Anwendung von körperlicher Gewalt zur Herausgabe seines Handys auf. Der Jugendliche weigerte sich jedoch und wehrte sich gegen den Angriff, woraufhin es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Hierbei biss der Räuber den Geschädigten in die Hand, wodurch dieser zu Boden ging. Dies nutzte der Unbekannte, erlangte die Geldbörse und das Handy des 17-Jährigen und konnte anschließend flüchten.

Räuberische Erpressung

Gegen 20:40 Uhr wurde gestern eine junge Frau in der Staßfurter Straße überfallen. Diese wartete an einer Straßenbahnhaltestelle, als sie plötzlich von hinten an der Schulter gepackt und ihr ein Messer vorgehalten wurde. Der bislang unbekannte Täter forderte Geld und Handy. Die 19-Jährige griff zu dem mitgeführten Tierabwehrspray aus ihrer Handtasche, welches jedoch zunächst nicht sprühte. Daraufhin wehrte sie sich mit einem Tritt gegen den Angreifer und versuchte erneut, das Tierabwehrspray zu nutzen. Diesmal funktionierte das Spray und schlug den Unbekannten ohne Beute in die Flucht.

Flüchtender Fahrzeugführer per Haftbefehl gesucht

Polizeibeamte bemerkten heute gegen 00:55 Uhr einen PKW am Glauchaer Platz, welcher eine roten Ampel überfuhr und mit überhöhter Geschwindigkeit in die Kefersteinstraße abbog. Hier ließ der Fahrzeugführer den PKW stehen und flüchtete zu Fuß weiter in Richtung Mühlgraben. Hierbei verlor er am Abhang das Gleichgewicht, fiel diesen hinunter und landete in der Saale, aus welcher er durch die Polizeibeamten gerettet werden konnte.

Der 38-Jährige gab an, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt und er aus diesem Grund vor den Beamten geflüchtet sei. Eine Überprüfung bestätige die Angaben. Zudem räumte der Mann ein, vor Fahrtantritt Kokain konsumiert zu haben. Ein Drogenschnelltest belegte auch dies. Der 38-Jährige ist außerdem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.In dem VW fanden die Polizisten ein Küchenmesser, welches griffbereit neben dem Fahrersitz deponiert war sowie einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker.

Der Mann erlitt eine starke Unterkühlung, weswegen er vorerst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

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